Beiträge von Martyn

    Ich denke eigenständige Hardware ist für einen Mailserver und Exchange Server mit sieben Accounts überzogen.


    Wennd ie Mitarbeiter bis jetzt Microsoft Exchange via Microsoft Outlook gewohnt wäre es wohl am besten das so zu belassen.


    Wenn ihr irgendwo einen Windows Server (z.B. als Webserver, SQL Server, ... rumstehen) habt könnte man die Mail + Exchange Geschichte einfach da drauf installieren.


    Falls sowas bei euch nicht vorhanden ist würde sich auch ein güsntiger Windows vServer anbieten, gibts z.B. bei webjanssen.de ab 14,99 €/Monat (12,60 €/Monat).
    Dazu kommt dann noch der einmalige Preis für die Microsoft Exchange Server Lizenz, da muss man mit ca. 1.600 € (ca. 1.350 €) rechnen.


    Microsoft Exchange Webhosting direkt ist selten und teuer. Habs jetzt nur bei 1&1 gefunden. Dort kostet der Account dann 12,99 €/Monat was in eurem Fall mit sieben Accounts dann 90,93 €/Monat (76,41 €/Monat).


    Das heisst das sich der eigene Server bei den sieben Accounts ab dem 21. Monat rechnet.


    Falls es nicht unbedingt Microsoft Exchange sein muss würde es natürlich schon deutlich billiger werden. In beiden Fällen.

    Das die CSU bei der Landtagswahl 2013 gerne wieder die absolute Mehrheit holen möchte ist ja klar.


    Aber als bayrische Bevölkerung muss man sich fragen warum sollte die CSU den überhaupt wieder ne absolute Mehrheit holen, Koalitionsregierungen sind doch viel demokratischer.


    Unabhängig von den Namen der Parteien sollte imho für ein Parlament folgendes gelten.


    - vier bis sechs Fraktionen
    - stärkste Fraktion maximal 50%-1 der Sitze (dürfte so ca. 45% der Stimmen entsprechen)
    - Mehrheitsverhältniss Mitte-Rechts : Mitte-Links zwischen 40:60 und 60:40
    - keine Fraktionen mit menschenverachtenden, gewaltverherrlichendem, volksverhetzenden Programm



    Für Bayern könnte das dann so aussehen (wenn man mal von 188 Gesamtsitzen ausgeht)


    CSU: 39% (75 Sitze)
    SPD: 24% (50 Sitze)
    Grüne: 11% (21 Sitze)
    FW: 8% (15 Sitze)
    FDP: 8% (15 Sitze)
    Linke: 6% (12 Sitze)


    Mehrheiten wären dann:


    CSU-FW-FDP: 105 Sitze (55,9%)
    SPD-Grüne-Linke: 83 Sitze (44,1%)


    Denke wären dann folgende zwei Koalitionen:
    CSU-FW-FDP
    CSU-SPD


    Meine Favorite wäre für den Fall eine CSU geführte, grosse Koalition unter einem Ministerpräsident Horst Seehofer. Dann hätte man eine Regierung der Echten Mitte, und zu mit FW und FDP einerseits ne bürgerliche Opposition und andererseits mit den Grünen und den Linken auch ne linke Opposition.


    So würde ich mir die Zukunft von Bayern wünschen.

    Und auch MdL, laut Google hat sie sich von Platz 8 auf Platz 1 der Stimmkreisliste Mittelfranken vorgearbeitet.


    Aber trotzdem würde ich sagen das Gabriele Pauli trotzem kein politisches Schwergewicht ist. Bei den FW kann sie allerdings den Umgang mit Medien übernehmen, bei der CSU wäre sie wohl nicht soweit gekommen.

    Zitat

    Original geschrieben von Hilden
    Kein Leistungsprinzip, "Faulenzerlohn" von 1000 Euro pro Monat, Anarchie, Verstaatlichung vieler Unternehmen, Null Respekt vor Eigentum anderer Leute, Anpöbeln auf der Strasse: Haste mal nen Euro?

    Sowas möchte ich natürlich auch nicht.


    Aber Sachen wie Abschaffung der Studiengebühren, Recht auf günstige oder idealerweise kostenlose Kindergartenplätze, moderate Anhebung des ALGII Regelsatzes auf 420€, moderate Mindestlöhne im Bereich 6,90€ - 8,00€ sind schon Dinge die ich befürworten würde.


    Zitat

    Original geschrieben von schmidt3
    Beckstein ist meiner Ansicht nach ein ehrenwerter, aufrechter Konservativer und ich glaube, daß es diesem Land gut tun würde, wenn es - ganz unabhängig von seiner politschen Richtung - mehr Politiker seines Schlages gäbe. Er ist allerdings weder ein Charismatiker noch ein polterndes Alpha-Tier wie es Strauß oder Stoiber waren. Und allein solche Typen, die dann auch Parteivorsitz und das Ministerpräsidentenamt in Personalunion innehaben, sind in Bayern letztlich in der Lage, der CSU dauerhaft Wahlergebnisse oberhalb von 50% zu sichern.

    Aufrichtigkeit hatte Günther Beckstein schon, das muss man ihm zugestehen. Aber imho ist er einfach zu konservativ, vorallem in der Innenpolitik.


    Von polternden Alpha-Tieren halte ich garnichts. Die sind undemokratisch.


    Ein Charismatiker wäre natürlich schon ideal. Jemand der vergleichbar mit Richard von Weizsäcker oder Johannes Rau wäre findet sich heute und in Bayern zwar nicht so einfach, aber Horst Seehofer hat imho schon auch Charisma.


    Zitat

    Original geschrieben von schmidt3
    Wenn nun ein Herz-Jesu-Sozialist wie Seehofer Parteivorsitzender wird, so ist dies zwar ein weiterer Schritt in Richtung Sozialdemokratisierung der Union, für die CSU kann dieses Führungs-Duo aber keine Dauerlösung darstellen. Entweder gelingt es ihnen wieder einen Kopf zu finden, der die Bayern begeistern kann oder aber sie kann sich von absoluten Mehrheiten entgültig verabschieden.


    Eine gewisse Sozialdemokratisierung ... oder soll man es vielleicht Resozialisierung nennen? ;) ... tut der CSU sehr gut. Genau deswegen ist Horst Seehofer auch erste Wahl.


    Ich glaub wenn die CSU 2013 mit Seehofer als Ministerprädisent und Parteivorsitzenden antreten würde, dann würde ich sogar auch CSU wählen.

    Zitat

    Original geschrieben von flo1982m
    Ein Mann an der Spitze, einer mit Ecken und Kanten, einen der das sagen hat, das wollen die Bayern! ;)


    Ich fände es auch in Ordnung wenn Seehofer Ministerpräsident und Parteivorsitzender werden würde.


    Allerdings denke ich nicht das Ministerpräsident und Parteivorsitzender ein und die selbe Person sein müssen. Eine Machtteilung ist prinzipiell nicht verkehrt. Aber was die CSU betrifft ist Seehofer imho einfach der Kompetenteste.


    Zitat

    Original geschrieben von TM1
    Seehofer wäre zwar fähig, aber er ist mehr Bundespolitiker als Bayer - und damit wohl ausserhalb Oberbayerns nicht mehrheitsfähig.

    Ich finde es sogar extrem gut, wenn mal jemand bayrischer Ministerpräsident wird, der sich nicht so arg als Hardcorebayer aufführt wie es Stoiber getan hat.

    Zitat

    Original geschrieben von DJ Wisdom
    777 Punkte - diese Zahl muss man genau interpretieren. Wir haben heute Panik gesehen. Keine Angst - PA-NIK. Da wurde viel einfach nur noch rausgehauen, retten was zu retten ist. Heute war es schlimmer als direkt nach 9/11 - das muss man verstehen um die Krise so langsam richtig einzuschätzen.


    777 Punkte Verlust ist schon eine Starke Marke, das ist klar.


    Die nächste starke Marke könnte es gleich morgen geben, falls der Dow unter die 10.000 rutscht.


    Aber ich denke wenn man betrachtet wie sich die Märkte entwickelt haben, das z.B. die betrieblichen Kennzahlen und Börsenwert eines Unternehmens soviel mehr gezählt haben, als Produkte, Arbeitsplätze und Soziales Engagement eines Unternehmens, dann finde ich das Knall durchaus Gutes hat.


    Zitat

    Original geschrieben von DJ Wisdom
    Tränen finde ich durchaus angebracht. Heute wurde nur an der NYSE mal eben 1.2 Billionen $ (!!!) an Wert vernichtet. Das muss man erstmal verdauen.

    Bislang wurde noch garnichts vernichtet. Den Börsenwerte sind fiktive Werte. Nur weil z.B. eine Ratingantur ein Kursziel erhöht/senkt und der Kurs dann entsprechend sinkt/steigt ist ein Unternehmen nicht soviel weniger oder mehr wert. Das sind fiktive Werte.


    Ansonsten: Auf Spiegel gibt es ein Interview mit Peter Bofinger. Ein imho sehr, sehr gutes Interview.


    Aber ich finde ein Ende des Turbokapitalismus ist kein Grund für Tränen, sondern ein Grund zum aufatmen. :top:

    Selbst bei einer kleinen Mehrfachnutzung (die natürlich illegal wäre) würde der Key nicht auf den Index landen. Sowas passiert nur mit Keys die über Internet massenhaft verbreitet werden.


    Ansonsten gibt es bei Vista seit Service Pack 1 eh keinen reduzierten Modus mehr, so dass es eigentlich keinen Zwang mehr gibt Vista überhaupt zu aktivieren.

    Zitat

    Original geschrieben von autares
    Ich male ja ungern schwarz, aber da ich eben mit Freunden in NY telefoniert habe, sieht das ganze inzwischen sehr labil aus. Eine Freundin meinte, dass es für sie so wirkt, als würde das ganze System aus den Angeln gehoben werden, dann ist sie in Tränen ausgebrochen :(

    Finde Tränen braucht es bei nem Börsensturz nicht gleich ... die Einlagen sind bis zu einer gewissen Höhe mit Sicherheit auch in den USA gesetzlich geschützt.


    Und bei Aktien, Zertifikaten und Co. muss man von vornherein Kursstürze einkalkulieren.