Beiträge von HoldaT

    Nun ist es mal wieder soweit, Arcor versucht eine Flatrate in die Mobilfunknetze zu launchen.


    http://www.teltarif.de/arch/2007/kw04/s24670.html


    Mal sehen, wie lange der Tarif auf dem markt, bleibt, denn schließlich kann man diesen ja vortrefflich über RUL und Anlagenanschlüsse "missbrauchen". Die derzeitgen rund 15 €/Monat und Netz entsprechend doch letztlich "nur" ca. 150 Minuten. Diese lassen sich ausgehend von unserem Telefonieverhalten zumeist schon bis zum 5. des jeweiligen Monat erreichen...


    Hielten die dauerhaft durch, könnte man sich die zusätzlich zu Base anzuschaffende Zehnsation glatt sparen, müsste aber die Telefonanlage ein wenig aufbohren (Kanalupgrade)...

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    Original geschrieben von Martyn
    Ist genauso wie wenn man sein Auto zur Inspektion bringt, und man dort schon Stammkunde ist, dann ist es auch üblich das man, falls man warten muss nen Kaffee bekommt, auch wenn man keinen Rechtsanspruch drauf hat.


    Zwar sehr weit OT, aber der Autovergleich hinkt gewaltig. Eher könnte man es bei Leasingkunden damit vergleichen, dass mein seinen alten Audi in die Werkstatt zur Inspektion bringt und als Kulanz nen neuen gestellt bekommt.


    Das Kaffeegimmick liegt im vergleich zu den Reparaturkosten bestenfalls im einstelligen Promillebereich...


    Übrigens scheinen die meisten Handykunden nicht auf deiner Welle zu schwimmen, schließlich hat Debil erst 5000 Handy-TV-Kunden. Es könnte sein, dass das alles Obdachlose sind, die "zu Hause" kein Fernsehen und kein Internet haben oder eben Leute mit winzigen Geschlechtsteilen, die sich davon eine bessere Geltung versprechen. Jedenfalls ist man mit 5000 Kunden von Blockbusteranwendung soweit entfernt wie es selbst der schlauest Marketingfuzzi nicht erwartet hatte...


    Mir ist übrigend ein schönes Handy-Gimmick eingefallen, das wie Handy-TV bestimmt auch mindestens 5000 Anwender findet: Ein biegsames Handy, unter dem man in der Frühe per GSM-Mikrowellen-Bestrahlung sein Frühstücksei bereiten kann... Problematisch wäre da nur, wenn ausgerechnet beim Eierkochen einer anruft, da das Ei schlecht rangehen kann. Aber, ich denke, nach dieser Anwendung schreit der Markt exakt so laut wie nach Handy-TV (zumindest derzeit). Wenn man das Eierkoch-Handy nun noch per Vodafone für 1 € in den Markt drückt kaufe ich doch glatt einen Sack voll und ersetze per Simyo-Eierkoch-Handy alle Eierkocher meiner Bekannten und Kunden. Ich denke, täte ich dies mit TV-Handys und versuchte, deren Fernseher zu ersetzen, gäbe es eins in die Fress*...

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    Original geschrieben von azzkikr
    Prepaids in der Firma...Ja nee, is klar...Uups, mein Guthaben is alle lieber Kunde..Könnte ich vielleicht Ihr Telefon benutzen? Von der ständigen Zankerei mit dem Finanzamt wegen der MwSt mal ganz zu schweigen...


    Umsatzsteuer ist kein Problem, die Belege werden problemlos durchgewunken (hatten gerade eine Ust-Außenprüfung). Aber natürlich ist prepaid ohne die Möglichkeit automatisierter Aufladungen nicht gangbar...

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    Original geschrieben von bernbayer
    Vieleicht kommt auch eine internationle Prepaidkarte wie z.B "Globalsim" in Frage. Das Guthaben ist praktisch unbegrenzt gülltig wenn mal alle 9 Monate mindestens 1 Gespräch werden. Bei einer deutschen Prepaidkarte wird man wenn man sehr lange nicht auflädt vom Netzbetreiber gekündigt oder die Simkarte deaktiviert.


    Ja, das war früher tatsächlich so. Heute verfallen weder Guthaben, noch wird vom NB gekündigt. Zumindest z.B. bei Simyo nicht.


    Trotzdem würde ich GenionS oder Klarmobil empfehlen, da die Preise vergleichweise billig sind und man bei GenionS quasi zwei Netze hat.


    Alternativ kann man natürlich United Mobil nehmen, da hat man dann D1 und D2 und sollte in D selbst im tiefsten Keller erreichbar sein. Fraglich ist nur, wer so hirnverbrannt sein könnte, vom Handy eine lichtensteiner Nummer anzurufen, da die Kosten denen einer Ganzkörperrasur entsprechen... :D

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    Original geschrieben von Martyn
    Sehe ich genauso, ich bin der Ansicht das man sich mit der Unterschrift unter einem Mobifunkvertrag zwar 24 Monate an einen Anbieter bindet, aber sich doch nicht in einem bestimmten Tarif festnageln lässt.


    In meinem Vertrag steht nichts von "zwar" und "aber" und "festnageln". Verträge darf nur unterschreiben, wer über 18 Jahre alt ist. Entsprechend sollte das Gehirn zumindest soweit sein, dass man sich den worst case hochrechnen kann.


    Alle Wechseleien sind letztlich Kulanz und ohne Rechtsanspruch. Pacta sunt servanda! ...und das gilt für beide Seiten/Parteien. Alternativ war früher der Kopf ab und heult man sich heute in Foren aus.


    Wenn der NB mit einem Vertrag den kleinen Finger reicht hat man eben noch lange kein Anrecht auf die ganze Hand! ...und wem´s nicht passt, der geht zum Wettbewerber oder bleibt bei Prepaid oder schafft das Telefon ganz ab. Kannst du bei Stromanbietern oder Gaslieferanten bei 12 Monatsverträgen Hopping betreiben??? NEIN, weil es vertraglich vereinbart ist. Wenn also zwischenzeitlich die Preise rutschen bist du gekniffen. Damit sind Mittelfrist oder gar Langfristverträge immer ein bisschen Spekulation.


    Handle mal einen privaten Krankenversicherungsvertrag aus. Der läuft bis du die Augen schließt und rauszukommen ist auch nur mit imensen Verlusten möglich! Da ist Mobilfunk nichts als peanuts.


    Wenn du aber mal wieder die Schei** über E+ auskippst, solltest du doch eigentlich schon längst gewechselt haben, da dein Lamentieren ja nun schon Monate geht.


    Denkanstoss: Bei Vertragsabschlüsssen sollte man sein Gegenüber so schnell über den Tisch ziehen, dass die entstehende Reibungswärme als Nestwärme empfunden wird! In diesem Sinne, bist du bei D1, D2 oder o2 sicher ganz gut aufgehoben!

    Jetzt werden Vodafone, o2 und E+ harten Zeiten entgegengehen. Die Telekom hat erkannt, von wem sie eigentlich lebt und dass Selbstbefriedigung den Cash flow nicht maßgeblich steigert:


    Heise.de: "Der neue Telekom-Chef René Obermann hat nun die Devise ausgegeben, den Kunden in den Mittelpunkt der Konzernstrategie zu stellen."


    http://www.heise.de/newsticker/meldung/84147


    Wäre ich Telekom-Aktionär und nicht Short-Zertifikat-Besitzer, könnte mir glatt einfallen, nach dem bisherigen Mittelpunkt zu fragen und wer für eine derart grundlegend falsche Ausrichtung verantwortlich war/ist.

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    Original geschrieben von NokiSung
    Das ist unfair, 6 bis 12 Monate Reaktionszeit muss man TMO und VFD2 immer zugestehen! Direkt nach Einführung eines neuen E+-Tarifs (z.B. simyo) zu vergleichen ist gemein! ;)


    Genau, schließlich müssen die T-Mobilisten erst noch ihr Beamtenmikado zu Ende spielen, ehe sie vielleicht von CHINA Mobile gekauft werden, um nach Katmandu versetzt zu werden. :D Und Vodafön stammt ja auch von der DB Com ab und die DB ist wahrscheinlich das einzige Irrenhaus, was nebenbei noch eine Eisenbahnlinie betreibt... (Wer bei Bausummen von 860 Mio € vergisst/spart ein paar schwimmend gelagerte Träger zu sichern, kann nicht ganz knusper sein, schließlich hat die Sicherung der Träger heute nur ein paar Stunden á maximal 100 € gekostet! Aber der Herr Mähdorn sucht ja schon den Schuldigen.)


    Ich kann nur nicht verstehen, wieso KPN als auch Ex-Monopolist so agil sein kann, während sich der deutsche Michel Obermann noch die Augen reibt?!

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    Original geschrieben von hrgajek
    ... irgendeine deutsche Tageszeitung, den Wirtschaftsteil. ...


    Ja, leider hat auch die "Sächsische Zeitung" das Thema aufgegriffen und E+ gleich mal 3,6 Mio Kunden zugeordnet :mad: Da ist man im Sachsenland nicht einmal mehr in der Lage Agenturmeldungen fehlerfrei zu übernehmen.


    Aber du hast schon Recht, das Thema brennt (Was man ja auch bei der gestrigen PK gesehen hat.) und der Wettbewerb reagiert, denke ich, spätestens zur CEBIT.


    An E+ Stelle hätte ich das Zehnsations-Tamm-Tamm mit einem CountDown aber schon seit gestern massiv hochgefahren (analog der Website) um das Nachdenken anzuregen. Außerdem sollte man mal einen Spot zur Netzqualität machen, um endlich das Schmuddelimage los zu werden...

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    Original geschrieben von osiris79
    was auch verständlich ist, wenn man solide Kundenbasis plus Gewinne hat...weshalb sollte man da selbst einen preisrutsch forcieren? E-Plus und o2 müssen agieren, um mehr kunden zu gewinnen, und damit ihre hohen fixkosten in den griff zu bekommen


    Das kann man aber auch anders sehen, nämlich hätte man die Möglichkeit die beiden Kleinen endgültig an die Wand zu drücken, wenn man selbst den Wettbewerb forciert hätte.


    Wie gesagt, Stagnation kann nur eine Weile gut gehen und die Kundenbasis ist jeweils maximal 24 Monate lang solide.


    Wenn erst die Controller das Einsparpotential entdecken, kann es wirklich eng werden, denn die Großen haben auch immer noch große Wasserköpfe und damit auch sehr hohe Fixkosten.


    Der richtige Weg ist sicher der von E+ mit einem vollständigen Outsourcing. Man konzentriert sich auf´s Kerngeschäft der Kreation von Tarifen und der Pflege der Marke und der Kunden. Technik, Abrechnung etc. können doch andere besser und sicher auch billiger. Warum wird beispielsweise das Billing nicht komplett verlagert, sagen wir z.B. nach Tschechien? Ich denke mal, die denken wie jeder Unternehmer darüber nach und werden über kurz oder lang konsequent handeln müssen. Man sollte nämlich mal z.B. die Cash flows von T-D1 und D2 mit China Telecom vergleichen. Unabhängig davon, ob man es wahr haben will oder nicht, ist die Telekom doch ein Übernahmekandidat, der gerade von Chinesen oder Indern in absehbarer Zeit aus der Portokasse gekauft werden könnte. Da könnte nur eine Marktbeherrschung und daraus resultierend ein besserer Aktienkurs etwas dagegen helfen...

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    Original geschrieben von schmusehandy
    ..und das bedeutet Harter Wettbewerb.


    Harter Wettbewerb wird es erst, wenn die Umsatzrenditen in den unteren einstelligen Bereich fallen, dann beginnt das Gezerre erst richtig. Aber Recht hast du in jedem Fall damit, dass die DTAG und damit T-Mobile mehr oder weniger mit dem Rücken zur Wand steht. Bis jetzt ist der Mobilfunker das goldene Kalb und im Festnetz laufen die Kunden in Massen davon... Wenn sich die Szenerie im Mobilfunk wiederholen sollte, kann sich Obermann begraben.


    Aber leider ist ja die Trägheit der Masse recht hoch, so dass es einen gehörigen Zeitraum dauern sollte, bis auch der Letzte erfahren hat, dass es im Mobilfunkmarkt gerade wieder gewaltig wirbelt.


    Vodafone hat derzeit wohl wirklich ein Strategieproblem bzw. ist zumindest in Europa in Schockstarre gefallen... So etwas kann aber eben auch leicht passieren, wenn man zweistellige Wachstumsraten gewohnt ist und damit rechnet, dass es ewig so weiter geht bzw. man zumindest den Status quo halten kann. ABER, Stillstand ist eben immer noch Rückschritt und deshalb kann die Schockstarre der Knackpunkt für den Platzhirsch werden... Derzeit verbindet man doch Vodafone eher mit KlickiBuntiHandys als mit wirklich nachgefragten Innovationen.


    Tariflich und damit vom Kunden aus gesehen sind doch T-D1 und D2 eher die Follower als die First Mover.