Konami-Games heute 80 % Nachlass
Beiträge von HoldaT
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Wir haben auf zwei Häusern in DD und Nürnberg jeweils eine Mobilfunkantennen-Gruppe und bekommen deutlich mehr Miete. Außerdem sind beide Verträge inflationsindexiert, so dass man beruhigt einen 25-Jahres-Vertrag eingehen konnte. Wir liegen jeweils deutlich über 10 T€, so dass die Mastmieten letztlich die Hütten auch bei Leerstand in den schwarzen Zahlen halten.
Die jeweils auch angebotenen GG-Befreiungen halte ich persönlich für einen billigen Köder, schließlich zahle ich auf die letzten paar Jahre gesehen stark singende GGs. Wer weiß denn, was in 25 Jahren ist...
Einen Mast als rein optische Belastung abzutun, halte ich für töricht, schließlich weiß kein Mensch bis heute genau, was dauerhafte "Strahlenbelastung" tatsächlich für Auswirkungen hat. Ich selbst würde jedenfalls nicht in solch eine Hütte ziehen... Und wir weißen im Mietvertrag die jeweiligen Mieter auch ausdrücklich auf die Antennen hin, um von ggf. späteren Schadenersatzforderungen (Wer weiß denn, was Studien in 25 Jahren bringen...) frei zu sein.
Beim Strom sieht das Ganze übrigens ganz anders aus. Im Notfall kann der Versorger den kostenlosen Mastbau IMHO sogar erzwingen. Analog dem Straßenbau geht nämlich auch in Westdeutschland Gemeinwohl über das Wohl des Einzelnen. Wir haben beim Autobahnbau so manchen privaten Spekulaten erlebt, der nach der Wende aus dem West kam und ausgerechnet entlang der A4 eine Reihe schlauchförmiger Grundstücke kaufte, um auf den Ausbau zu spekulieren. Der kam, er wollte zuviel Geld, wurde partiell "enteignet und minimal abgefunden" an anderen Stellen aber mit schicken Lärmschutzwänden beglückt.
Man kann Bögen immer überspannen...
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Original geschrieben von autares
Ist alles relativ...Richtig, die Gewinne sind relativ weit im Keller, entsprechend liegen wir teilweise bei relativ hohen KGVs und sind relativ gespannt, wie z.B. Daimler oder BMW oder Thyssen wieder in relativ faire Bewertungsniveaus hineinwachsen werden. Entweder in Stuttgart fällt Manna vom Himmel (was man bei den dortigen Gehaltsniveaus durchaus denken könnte) oder, was relativ unwahrscheinlich ist: AUf der Rückseite des Mondes leben 4 Mrd. Aliens, die alle einen BMW, einen Daimler und eine Wellblechhütte von Thyssen wollen.
Wie gesagt, ich bin relativ gespannt, gleichzeitig aber relativ entspannt und relativ dick investiert, relativ short, aber auch relativ long. Aber ich bin doch eh nur Bauchinvestor und sehe, wie Kunden ihr Cash für Kurzarbeit verbrennen und die Hallen nur 1/4 der Zeit hochfahren. ABER, in der Zeitung steht, die Krise sei vorbei. Also ist es wohl so, genau so, wie die DDR auf dem richtigen Weg war.
IMHO fühlt sich das aktuelle Szenario wie der Untergang des Ostblocks an. Man fordert beispielsweise eine staatlich subventionierte 28h-Woche, was fast schon VEB-Niveau ist. Da hieß es: Freitags nach eins macht jeder seins... Bei VW geht der Spruch dann ab spätestens Donnerstag nach dem Frühstück los...
Wir sind auf einem guten Weg. Der Westen wird wohl demnächst dem Osten ein Stück entgegen kommen. Daimler hat heute den 1. Schritt verkündet, um dem Lumpenproletariat mit 8-Klassen-Abschluss ein wenig Kohle zu entziehen, da dort der letzte Pförtner mehr verdient, als z.B. ein Ingenieur in Freiberg bei Solar... oder bei ZMD in DD. Eigentlich sollte Daimler auf "Zopf ab" positiv reagieren. Relativ positiv jedenfalls...
Die Deutschland AG wird aufgelöst und die Produktion wird ob der abartig hohen Kosten weiter abwandern (müssen), da auch die Daimler-Proleten doch am liebsten viel verdienen und dann beim 4-€-Frisör und dem Billig-Lidl einkaufen gehen...
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Original geschrieben von autares
Sag mal, was ist eigentlich dein Problem?b)dein Beispiel mit derBlase mag in der Physik gelten, in der Wirtschaft allerdings nicht
Ich hab doch nicht behauptet, dass meine 3. Potenz in der Wirtschaft funktioniert. Wie sollte ich auch, da gibt es Millionenverdiener, die im Trüben fischen...
GS, DB etc. verdienen derzeit ihr Geld mit technischer Überlegenheit und tun, als wäre Geld mit Geld machen normal. Nur kann ein Bauer aus Schweinescheiße keine Schweine machen und mit Geld geht das auch nur begrenzt.
Ich bin entspannt, du nicht?

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Original geschrieben von autares
Ich denke mal, Andreas meinte, dass deine Wahrscheinlichkeit, dass ein Trade erfolgreich ist, immer bei 50% liegt.Physikstudium, Bauingenieurwesen und Abi? Alles Asche... Man kann an der Börse also gar kein Geld verdienen?! Hätte mir auffallen müssen. Frag mich nur, warum das noch niemandem aufgefallen ist.
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Das hast du woher?Kugel! Volumen? Klick? Klack! Humor? Deiner wohl nicht?!
Klartext:
1. Blase = Halbkugel = Volumen einer halben Kugel
2. Wachstum = Radius/Durchmesserexpansion
3. Wachstumsgeschwindigkeit = 2. pro Zeiteinheit
4. um 3. Konstant zu halten, musst du das Volumen in der 3. Potenz füttern.Hattest du etwa gedacht, der dumme Bauingenieur aus dem Osten hätte die Weltformel für Anlageblasen gefunden?! Ehrlich nicht, ist mir auch WURSCHT, da man nur vorbereitet sein muss und auf bleibende Werte setzen kann (Kinder, Ausbildung, Häuser, Land, Erinnerungen, Leben...)
Und damit: Aus! autares hat das Wort, da er ja noch immer den entgangenen Ölgewinnen hinterher heulen sollte. Wie war das mit den Russen und den 70 $? Stand später sogar in diversen Zeitungen. Scheiß auf ANALysten und andere Experten. Guck einfach, was deine Nachbarn treiben. Die im Glashaus sind doch nicht von dieser Welt und sehen die Blasen erst, wenn schon deren Urin bläselt...
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Original geschrieben von goye
Dann nehme ich das natürlich zurück und bewundere dich für deine damalige Erkentniss. Dennoch waren Immobilien die falsche Anlage, ob nun vor oder nach de KriseDas möchte ich nicht öffentlich ausdiskutieren. Du hast Post.
Ich denke, Realwerte, d.h. alles, was nicht auf Knopfdruck vermehrt werden kann, haben eine große Zukunft. Nicht umsonst kaufen Fielmann, Otto & Co. ganze Landstriche in Polen, Ukraine und Ostdeutschland.
Wenn es kommt, wie es hier zu lesen ist, dann haben wir das "beste" noch vor uns: http://www.scribd.com/doc/2275…-Worst-Case-Debt-Scenario
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Original geschrieben von goye
Wie sich nach der Hausse gezeigt hat zu Recht.
Meine Schwarzmalerei hatte ich seinerzeit VOR dem Niedergang gepostet und wurde belächelt. Wer seinerzeit dabei bliebt, sollte heute zumindest wieder bei ca. 80 % sein. Immer schön die Zeitschienen beachten.
Guckst du hier, fragst du dich, wie lange die "Hausse" noch läuft bzw. wann die Zahlen auf den Tisch kommen: http://www.suedwestmetall.de/s…r_Bezirksgruppe_Karlsruhe
Das ist die Wiege des deutsche Wohlstandes, die da beim Schaukeln umzukippen droht... "Mehr als ein Drittel (35 Prozent) der Metall- und Elektrobetriebe in der Region hätten angegeben, Kurzarbeit auch 2010 nutzen zu wollen." Kurzarbeit kostet aber Substanz...
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Original geschrieben von Andreas Böhm
Du hattest ne Chance von ca. 50%
-Andi-
Ja eben, solange man unter dem Strich über den 50 % liegt, rechnet sich das Ganze. Wobei ich ausgehend von den Kurssteigerungen der letzten Monate IMHO deutlich über 50 % lag, da Bäume nicht in den Himmel wachsen und eine Wirtschaft mit 100000en Kurzarbeiten, die mit neuen Schulden ruhig gehalten werden, irgendwann Probleme bekommen muss.
Ich dachte eigentlich, man lässt nach der Wahl die Katze aus dem Sack. Aber offenbar ist die Katze so groß und schwer verdaulich, dass man noch ein wenig warten will. Nur wissen wir doch alle oder zumindest die meisten von uns, dass zum Aufpumpen einer Blase respektive einer Kugel bei gleichbleibender Expansionsgeschwindigkeit die zugeführte Luft- bzw. Geldmenge in der 3. Potenz steigen muss. Steigt sie nur quadratisch, kommt einem das dann so vor wie Stagnation...
Ich hab doch schon vor Monaten hier über Betongold und Ackerland philosophiert und bin mal als Schwarzmaler mal als Angeber abgestempelt worden... Aber prinzipiell kann man sich ja zurück lehnen, wir haben eine erfahrene Kanzlerin, die an der Akademie der Wissenschaften der DDR das Super-DDR-System wissenschaftlich mit betreut hat. Da kann und wird nix schief gehen. Außer vielleicht, dass man eine gefühlte Inflation von 10 % über 10 Jahre in Kauf nimmt und so sämtliche Verbindlichkeiten relativiert bzw. weginflationiert.
Der Tag kommt, an dem multinationale Euroanleihen aufgelegt werden (müssen), um z.B. Griechenland mit Frischgeld versorgen zu können. Oder wie sollen Defizite > 10 % p.a. durchfinanziert werden. Die Griechen kriechen doch jetzt schon auf die Straße, weil der Sozialstaat zu unsozial geworden ist. Man hat sich den Zugang zur Währungsunion erschlichen bzw. "ertrogen" und nimmt nun alle mit in Sippenhaft. Schick, schick.
Land kann nicht vermehrt werden (außer in Holland un Dubai, wo keiner hin will). Fressen müssen die Leute täglich. Wohnen auch irgendwo. Also, was liegt näher als landwirtschaftlich nutzbares Land und preiswerte Wohnimmobilien?
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2 days later: http://www.welt.de/finanzen/ar…hen-Dax-in-die-Tiefe.html
Ich sollte mir eine Kristallkugel zulegen

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Original geschrieben von ChinaMobile
In der aktuellen Situation an den Finanzmärkten dürfte der Goldpreis auch in den nächsten Monaten sehr volatil sein. Eine genaue Prognose ist schwierig, da der Goldpreis zum grossen Teil von Spekulanten bestimmt wird und kurzfristige Ereignisse den Goldpreis beeinflussen können.
Andy
Beim Goldpreis hast du zusätzlich noch das Vergnügen einer Währungsspekulation. In Euro bleibt von der Hausse der vergangenen Monate nicht so richtig viel übrig. ...und eine Währungsabsicherung ist relativ teuer.
(Ein Kollege war bei ProAurum in Berlin und hat sich nur gewundert, wie viele Leute Gold anonym gegen Bares kaufen. Die Angst scheint noch immer im Markt zu sein...)
Einen Blick ist IMHO derzeit DBX1AH wert. Alle reden von Jahresendrallye, da könnte IMHO ganz aus Versehen das Gegenteil eintreten. ...und wenn es wen erwischt, dann doch in der ersten Reihe die Banken. Die werden eh noch einige Kapitalerhöhungen brauchen und dem entsprechend wird das Ergebnis immer weiter verwässert, wenn überhaupt positive Ergebnisse generiert werden. Außerdem geraten die bei sinkenden Notierungen i.A. doppelt unter Druck...
IMHO haben wir das Ende der Krise noch nicht gesehen, schließlich arbeitet alle Welt noch kurz und lässt sich (schuldenfinanziert) von Staats wegen durchfüttern. Das Ganze erinnert an die Endzeit der DDR, da sind zwar alle auf Arbeit getrottet, viele hatten aber fast nichts zu tun. Einziger Unterschied ist, dass Kurzarbeiter heute zu Hause bleiben und damit potentiell den regionalen Handwerkern noch der Markt kaputt gemacht wird. Ich bin ehrlich gespannt, wie sich die Karre auch dem Dreck ziehen soll. Schließlich halten derzeit selbst die Amis halbwegs die Taschen zu, so dass der Konsum als Triebkraft der ganzen Veranstaltung wohl nicht dienen kann. Was machen aber dann Benz, BMW? Mir erschließt sich das Ganze nicht, muss es aber auch nicht, da meine kleine Welt noch heil ist.