Beiträge von HoldaT

    Interessant wäre auch die amerikanische Nummer per Skype zu 0,02 € anrufen zu können. Die machen doch keinen Unterschied zwischen Fest- und Mobilnummern.


    Interessant, interessant...

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    Original geschrieben von jandoe
    Ob das so stimmt? Ich habe mit meinen drei Klarmobil Karten in den letzten Wochen immer mal wieder telefoniert, damit es gerade nicht aussieht, als ob sie einfach in der Schublade liegen und habe die Gutscheine trotzdem von eteleon bekommen...


    Ich glaube auch nur sehr begrenzt an die o.a. Heiligsprechungen von eteleon. Ein Bekannter hat vor Weihnachten auch ein Bundle aus 2 x Debitel und 2 x Klarmobil bestellt und NUTZT seine Klarmobil relativ intensiv, da weitere Bekannte bei Klarmobil sind und er "schon immer"zu denen wechseln wollte. Ich könnte mir deshalb nur vorstellen, dass der Sockelumsatz, ab dem Klarmobil die Karten als aktiv wertet recht hoch ist und man diesen mit Internumsätzen nicht erreichen kann.


    Jedenfalls war die eteleon-Reaktion mal wieder ein Zeichen dafür, wie knapp deren Aktionen kalkuliert werden und weshalb die so dicke Beigaben möglich machen können. Dort wird mit jedem einzelnen Euro gerechnet werden müssen, da die ja jeweils 1000fach gehebelt sind.


    Wenn natürlich solche Fehler passieren, muss man sich aber auch nicht wundern, wenn das gute Image ruck zuck ramponiert ist. Schade...

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    Original geschrieben von autares
    Das ist falsch. Das Investmentbanking war die Cash Cow. Eigenhandel war gar nicht mal so erfolgreich die letzten Jahre.


    Vielleicht ist ja auch das Handelsblatt auf dem Holzweg:


    http://www.handelsblatt.com/un…enhandel-beerdigt;2135884


    "Nach Einschätzung eines Investmentbankers steuerte der Eigenhandel in den guten Zeiten bei den globalen Spielern zwischen 20 und 50 Prozent zu den Erträgen aus dem Investment-Banking bei. Derzeit sei völlig unklar, wie die Banken diesen Ausfall in Zukunft kompensieren wollen."


    Naja, wenn eine "Zwergenabteilung" zwischen 20 und 50 % der Erträge bringt,ist es nicht sooo schlimm, die ganz zu zu machen.

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    Original geschrieben von saintsimon
    Also im Jahr 2000 gabs für die ersten 10 Mio. noch ne riesen Party vor der Zentrale. ;)


    Was machen die jetzt?


    Die nächste große Party gibts erst wieder bei 100 Millionen. ...und damit ist aus demografischen Gründen nicht vor 2015 zu rechnen. :D


    Am besten laden die dann gleich mal die Zugaben-Dealer wie eteleon dazu ein. Außerdem könnte man parallel eine Messe für SIM-Schubladen machen.


    Da D1 und D2 deutlich höhere Preise als die E-Netze haben, der ARPU aber nahezu exakt auf deren Niveau liegt, könnten die D-Netze vergleichsweise gehäuft in Schubladen herum funken.


    Ich bin jetzt erstmal gespannt, was aus den deutschen ICs wird. O2 scheint ja echte finanzielle Probleme zu haben bzw. scheinen die irre geworden zu sein. Man sollte denen wirklich eine Ausnahmestellung genehmigen und vielleicht den IC zu O2 auf 50 ct/min festlegen. Dann ist's ganz schnell aus mit den Münchner Briten. (Kein Schwein ruft mehr an... keine Sau interessiert sich dafür.)


    Vodafone wird nach dem Abflauen im außereuropäischen Ausland demnächst IMHO wirklich bilanztechnisch in rot auftreten. Sei es drum, die haben genug Cash um ein paar Quartale zu überbrücken.


    Die Eplus-Strategie scheint aufgegangen zu sein. Meine Meinung...


    (Ich kenne Orte, da funktionieren alle deutschen Netze nicht und die Orte liegen in Deutschland :) Also doch lieber Festnetz? Bitte keine Netzdiskussionen, weil es KEINE Diskussionen sind und es IMMER in Geholze und Gemaule ausartet. Mobilfunk ist IMHO so emotional besetzt wie Klopapiermarken... Außer es geht gegen Eplus ;))

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    Original geschrieben von farilari
      harlekyn: Ich hab keine Statistik zur Hand, aber aus dem Bauch heraus würd ich sagen dass T-Mobile mehr Kohle macht als E-Plus. Trotz der ARPU zahlen. Weil sie einfach mehr Kunden haben. Das Verhältnis ist doch weitgehend gleich.


    Seh da keinen eklatanten Unterschied.


    Da haben ja wohl beide recht. Schließlich ist zwar der ARPU gleich, aber auf Grund der höheren Kundenzahl bleibt mehr hängen. Aber letzlich ist der ARPU auch ein Indiz, das die Großen preislich auf dem Holzweg sind. Die Kunden nutzen die deutlich teureren Dienste offenbar nur in homöopathischen Dosen, anders sind die nahezu identischen ARPUs nicht zu erklären.


    DENN, schließlich macht ein BASE-Internet-Flat Kunde mit Rabattieren gerade mal 50 % dem Umsatzes eines vergleichbaren D1 oder D2-Kunden (20 : 39,90 €) Da verwundern die Zahlen schon.


    Firmen sind überdies keine Messlatte, da die allseits ordentlich rabattiert werden und man kaum einen preislichen Unterschied zwischen den NBs bemerkt. Meine Erfahrung...

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    Original geschrieben von autares
    Nein, ein kleiner Teil mit zudem nicht sonderlich guten ROI.


    Cash Cows waren DCM und M&A.


    Wieder was gelernt. Danke!


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    Original geschrieben von Erik Meijer
    kurzes OT: viel EK ist schon und gut, Mietrendite auch nett. Was sagt denn die Situation der GbR? Die ist der ausschlaggebende Punkt.


    Frische GbR mit zwei Gesellschaftern, deren Schufa-Score > 97 % ist. Beide frei von irgendwelchen Krediten (weder Immobilien-, noch Konsumentenkredite). Wie gesagt, konnte ich bei unserer Eigenkapitalquote, zur zusätzlichen Besicherung angebotenen Wertpapierdepots und der Bonität der Gesellschafter die Bankenreaktionen nicht verstehen. Vielleicht ist denen aber auch unser Finanzierungswunsch einer flexiblen Verzinsung mit vollständig flexiblen Tilgungsraten aufgestoßen, da so in deren worst case der Kredit ganz fix getilgt sein könnte.


    Ich verstehe die Bankbedenken gegenüber einer GbR nicht. Mit meiner Frau hätte ich sofort finanzieren können, obwohl sie nur ein Minieinkommen hat. Die haben alle schon bei "GbR" gescheut. Verstehe das wer will, ich nicht!


    Jedenfalls sehe ich das Ganze als sichere Kiste, da eine GbR ja beide Gesellschafter gesamtschuldnerisch fängt und wir somit beidemit mehreren Häusern, Wertpapieren etc. drin wären, die den Kreditrahmen weit weit überstiegen hätten. Aber egal, seit 01.01.2009 lohnen sich auch innerfamiliäre Konstruktionen mit Privatdarlehen.

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    Original geschrieben von autares
    Das ist falsch. Das Investmentbanking war die Cash Cow. Eigenhandel war gar nicht mal so erfolgreich die letzten Jahre.



    Und? Ist der Eigenhandel nicht ein großer Teil des Investmentbankings? Aber vielleicht habe ich auch nur einen :apaul: . Eigentlich ist mir auch Wursch, welche Bank derzeit welchen Geschäftszweig einstellt, da die damit nur auf den Boden der Realität zurückgeholt werden. Wie kann man z.B. in USA und GB den Anteil der Banken an den Unternehmensgewinnen rechtfertigen. Das ist alles irrational...


    Versuche mal eine Baufinanzierung für eine voll und langjährig vermietete Immobilie zu bekommen. Randbedingungen sind GbR-Modell, also mindestens zwei Gesamtschuldner, 100 % vermietet, Mietrendite 12 % p.a. vor Zinsen und Steuern, Eigenkapital 60 ... 75 %. KEINE Bank wollte ran. Ich frage mich bei so totsicheren Geschäften nur, von was die leben wollen, wenn sie sowas nicht finanzieren wollen oder können. In Kansas eine leer stehende Holzhütte wurde finanziert, in Nürnberg und Dresden nur zu irrwitzigen Sätzen oder gar nicht. Die sind nicht rational. Aber zum Glück haben wir selbst noch genug Pulver trocken. So würgt man IMHO die Wirtschaft vollends ab.

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    Original geschrieben von _-=voodoo=-_
    Die DeuBa ist ein Schnäppchen. Man muss sich vor Augen halten, dass keine Regierung einen Fall Lehman 2 haben möchte, daher wird keine Bank fallen (es sei denn es kommt zu einem Totalcrash inkl Staatsbankrott). Es sind auch viele Mitbewerber auf dem Deriatemarkt einfach vom Markt verschwunden, übersteht die DeuBa die Krise, dann ist sie in diesen Bereichen Marktführer.


    Das würde ich so nicht unterschreiben. Fraglich ist, was vom Derivatemarkt übrig bleibt. Fraglich ist und bleibt außerdem, ob große Universalbanken tatsächlich eine Zukunft haben oder die Reise nicht in Richtung spezialisierter Nischenanbieter geht. Die DB hat allein im 4. Quartal 2008 über 1,5 Mrd € im Eigenhandel verloren. Der war in der Vergangenheit aber die CashCow und wird nun eingestellt um Risiken zu minimieren. Wenn die Londoner Stars früher aber bis zu 60 % zum Konzernergebnis beigetragen haben, wer soll deren Part nun übernehmen? Die kostenlosen Girokonten der Post- und Norisbank? M&A wird IMHO ebenso auf einige Zeit tot bleiben.


    Ich sehe das ganze vielleicht zu schwarz, aber ich denke gerade bei Finanztiteln sollte man sich an "normale" Betriebsergebnisse gewöhnen, die in Reichweite der herkömmlichen Industrie liegen. Schließlich sind die Bankgewinne letztlich Intransparenzgewinne, denn wäre der Markt zu 100 % transparent, gäbe es kaum oder keine Gewinne.


    Ich denke mal, bei Lehmann ging es nicht um wollen... Man schaue sich nur HRE an, die nunmehr zum 3. oder 4. mal Milliarden brauchen und eigentlich ein kleiner, bestenfalls mittlerer Fisch sind. Was würde also passieren, sollte DB oder CoBa in eben diesem Maße straucheln???


    Egal, alles nur meine Meinung. Ich habe derzeit auch nur noch ein einziges Wertpapier, nämlich DBX1DS und bin somit irgendwie am Untergang interessiert. Für das Restgeld habe ich jetzt noch schnell zwei vermietete Mehrfamilienhäuser aus Insolvenzen ersteigert. Was man hat, hat man und Geld ist eigentlich nur das Papier wert und nur dann ein Adäquates Tauschmittel, wenn alle an die Werthaltigkeit glauben. Außerdem frage ich mich, wie die Konjunkturpakete gegenfinanziert werden sollen? Höhere Steuern sind kaum machbar, also wird man zart inflationieren und in 3, 4, 5 oder 10 Jahren dann mit Inflationsraten von > 5 % die Schulden relativieren (müssen).


    Grundproblem ist ein zerstörtes Vertrauen und eine sich entwickelnde neue Sicht auf die Kapitalmärkte. Mein gesamter Bekanntenkreis hat seine Fonds und Aktien verkauft und teilweise seit > 10 Jahren laufende Sparpläne eingestellt. Wer soll also kaufen, wenn nicht die, die mehr als 5 ...6000 € netto haben. Hartz IV-Kandidaten waren noch nie am Kapitalmarkt aktiv.

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    Original geschrieben von DJ Wisdom
    Ich halte die DeuBa langsam für erschwinglich. Wir sind heute unter 17 gegangen. Natürlich sind wir in der Krise noch lange nicht am Ende, aber nicht mal 17 Euro für einen globalen Champion halte ich für sehr interessant.


    Erschwinglich ist immer relativ. Ich denke, den wahren Wert kennt nur der innere Kreis im Herrn Ackermann. Wer weiß, welche Leichen noch im Keller liegen... Die haben den Bund nicht umsonst über die Post rein gelassen. Der Post-Deal ist IMHO nur eine Gesichtswahrung für den nationalen Champion.


    Ich bin derzeit noch short im Dax und denke absehbar noch richtig zu liegen. Gerade die Finanzwerte können IMHO noch mächtig unter die Räder kommen, da keiner weiß wohin die Reise geht und wer wen noch herunter ziehen wird. Schau sich nur mal einer die RBS an. Ich bin nur froh, dass die Briten die quasi verstaatlicht haben, ansonsten hätte ich doch eine gewisse Angst um meine Zertis.

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    Original geschrieben von zardi77
    Das nur als Info für diejenigen, die mit dem Gedanken spielen, sich die Karte zuzulegen. Auslandseinsatzentgelt gleich 0,00 ist eine tolle Sache und da ist Advanzia wirklich konkurrenzlos; was den Umgang mit ungerechtfertigten Belastungen angeht aber leider auch.


    Ärger kann man IMHO vorbeugen, in dem man nach den Auslandsaufenthalten das Kartenlimit auf 50 € reduziert. Das Ganze geht per Mail, kostet nichts und ist innerhalb 24 Stunden erledigt. Vor der Reise erweitere ich dann immer auf die erforderlichen Summen.


    Die von Advanzia selbst festgelegten Limits (20000 € trotz nur ein paar 1000 € Jahresumsatz) halte ich für Frevel und ein unnötiges Sicherheitsrisiko. Meine Meinung.


    Advanzia ist in MeineSchufa bei mir eingetragen. Natürlich ohne Limits.


    Zu dem oben beschriebenen SchufaProblem mit Eplus kann ich nur sagen, dass bei mir 16 Verträge eingetragen waren, von denen nur einer aktiv war. Eine Mail an Schufa und parallel Eplus hat zum Ausmisten beigetragen. So konnte ich wieder ein paar Schubladenverträge bestellen :)