Beiträge von HoldaT

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    Original geschrieben von grambler
    Was so falsch ist.
    Beispiel: der Audi A4 1.9 TDI Duo - das erste und einzige Hybridfahrzeug eines europäischen Herstellers, bereits 1997 angeboten. Wegen zu geringer Nachrfage allerdings schnell wieder eingestellt.
    http://www.audi.de/de/brand/de…rid_concept.tab_0004.html


    Ist das wirklich so falsch? Die deutschen Hersteller hatten IMHO nie wirklich den Mut neue, zukunftsträchtige Segmente aggressiv zu besetzen. Was haben denn Lupo 3L und A2 gekostet. Die wurden IMHO bewusst als grünes Deckmäntelchen positioniert, während die Werbekampagnen zu schneller, schneller, schneller unverändert weiter liefen.


    Der derzeitige Spritpreis gibt den ewigen Zauderer sogar Recht. Aber langfristig wird man erkennen müssen, dass das dümmste was mit natürlichen Vorkommen an Kohlenwasserstoffen getan werden konnte war, sie sinnlos zu verbrennen.


    Was schick, geil, dezent etc. ist, unterliegt permanenter Veränderung, die auch und gerade von den Medien gelenkt wird. Wer man sehen will, wie sich die Zeiten ändern, dem empfehle ich den Besuch einer Galerie der alten Meister. Da waren die Frau für heutige Verhältnisse fett und hässlich und für damalige offenbar supergeil, sonst hätte sich so mancher Herrscher nicht zig Mätressen gehalten.


    Die Hersteller hätten eben diesen Zeitgeist zukunftsfähig beeiflussen können. Geld und Zeit waren vorhanden. ...und heute jault man, weil man vom Zeitgeist überrumpelt wurde.


    Am interessantesten ist aber dein letzter Satz, es gibt nämlich kaum mehr etwas besonderes, einzigartiges oder wenigstens seltenes auf den Straßen. Auch die "Nobelhersteller" bieten nur noch massenhaften Einheitsbrei. Und die früheren Premiummarken BMW und Benz werden heute von türkischen Mitbürgern ohne festen Arbeitsplatz bevorzugt genutzt. Nix mehr Premium...

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    Original geschrieben von Yahoo-huhu
    Auch der hohe Spritpreis hat keine großen Veränderungen herbeigeführt. Der Absatz ist zwar um (imho) 10 % zurückgegangen, aber der Großteil der Fahrten sind eben keine Spassfahrten.


    Vorsicht mit Behauptungen aus dem Bauch heraus: Die Wahrheit sieht hier ganz anders aus!


    "Der Freizeitverkehr bekommt in der Gesellschaft eine immer wichtigere Rolle.
    Einerseits ist er in der letzten Jahren stets weiter angewachsen, sowohl in absoluten Zahlen als auch in seiner relativen Bedeutung gegenüber anderen Verkehrszwecken: Über 70 % der gesamten Verkehrsleistungen in Deutschland entfällt auf den Bereich der Freizeitmobilität."


    Quelle: http://www1.tu-darmstadt.de/fb…1/12Verkehr_und_Stadt.pdf


    Ich kenne beispielsweise zwei Informatiker, die jeden Tag von Dresden nach München fliegen, weil es unter dem Strich "preiswerter" ist als in München zu wohnen. Beide sind Singles und können diesen Frevel nur tun, weil die Umweltkosten in den Flugpreisen nicht berücksichtigt werden.


    Aber hier geht es um Fotos von "tollen" Autos und nicht um nicht konsensfähige Grundsatzfragen. Ich hatte nur darauf hinweisen wollen, dass ein Bugatti Veyron letztlich ein Dinosaurier ist. Die waren auch riesengroße, sauschnell, gefräßig oder alles zusammen und sind letztlich ausgestorben.


    Nur taugt der Veyron IMHO nichtmal als Penisverlängerer, da wegen der Beschleunigung eher mit einem weiten Schrumpfen von Penis und Gehirn zu rechnen ist. Für 1,16 Millionen € könnte man sich sicher auch eine gebrauchte MIG kaufen, die am Ende nicht im Stau stehen muss.

    Interessant, welche Diskussionen man mit einem Kurzbeitrag anrollen kann. :)


    Den Prius klein zu reden ist das Eine und jahrelang im deutsche Ingenieurskanon eingeübte. Auch hatte Herr Piech seinerzeit als adäquate Antwort auf den Dacia Logan allen Ernstes den gebrauchten Golf als Antwort parat.


    Ich denke weder Kleinreden noch Ignoranz werden wirklich weiter helfen. Derzeit hat man nicht umsonst im MITTELklassesegment ein Absatzproblem. Für Bugatti wird es allein stückzahlbedingt wohl kein Problem geben, auch wenn dieses Auto nach Hersteller(VW)-Aussage niemals in die schwarzen Zahlen fahren wird.


    Ich für meinen teil denke, dass das Fortbewegungsproblem falsch herum angedacht wird. Wieso wohnen die Leute zig Kilometer von der Arbeit entfernt und selbst junge Leute sind nicht bereit umzuziehen? So produziert man Verkehr mit erheblichen privaten und öffentlichen Folgekosten.


    Allein ausgehend von den zu erwartenden Rohstoffpreisen denke ich, dass das derzeitige Verkehrskonzept langfristig ausgedient hat. Der Staat beweist doch, dass er absehbar niemals das Geld haben wird, die Infrastruktur zu halten geschweige denn auszubauen. PPP-Projekte aber müssen schwarze Zahlen schreiben und sind in der Nutzung dem entsprechend vergleichsweise teuer, da dann direkt auf den Nutzer und nicht die Allgemeinheit umgelegt wird.


    Was wäre denn beispielsweise, käme eine PKW-Maut, die nutzungszeitspezifisch unterschiedliche Tarife anbietet. Rush-Hour teuer, nachts billig. Dann käme sicher so mancher auf die Idee näher an die Arbeit heran zu ziehen bzw. der Freizeitverkehr würde kostenbedingt eingeschränkt.


    Nicht immer gleich die "geht nicht"-Keule rausholen, der Ölpreis vor ein paar Monaten hat kurz demonstriert, was alles geht und für den dann nichts mehr geht bzw. wer sich einschränken muss. Wohnungsgrößen-, urlaubsflug- UND autotechnisch.


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    Original geschrieben von Joghurt2
    Hybrid lohnt eher bei Kurzstrecken/Stadtverkehr, da nur hier der E-Motor greift.
    Bei Kurzstrecken spielt aber 1 l mehr oder weniger nicht DIE große Rolle. Für Langstrecken ist ein Diesel wesentlich besser geeignet.
    Wozu also ein Hybrid?


    Hybride werden nur eine Zwischenlösung sein, aber der Q5, Q7, Phaeton etc. etc. sind nicht einmal das.


    Gibt es nicht auch Leute, die quasi aneinander gereiht permanent Kurzstrecken fahren? Ich fürchte allein Taxis und Pizzaboten wären ein Potential von mehreren 100000 Hybrid-Fahrzeugen oder Vollelektros in Europa. Frag mal einen Taxifahrer über seine Kostenblöcke aus und du wirst staunen... Ich kenne in Dresden 2 Fahrer, die Prius fahren und seither wieder vom Taxi fahren leben können.

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    Original geschrieben von Patrick333
    Mal ein Video von der Beschleunigung des Veyrons, von innen gefilmt!


    http://www.youtube.com/watch?v=fmYJlZvaKfc&feature=channel


    Unglaublich, wie der von 120 - fast 300 km/h anzieht!


    Da bekommt der deutsche Maschinenbauingenieur feuchte Hosen, aber genau das ist das Problem der deutschen Autoindustrie. ...und nicht nur der Autoindustrie. (Meine Meinung, nicht gleich hauen! :) )

    Ich kann mich Force nur anschließen. Es ist ein Einstellungsproblem und man muss selbst abwägen, welche Risiken man "ertragen" kann. Eines ist aber auch sicher, auch der ÖD ist bei weitem nicht mehr so sicher, wie ihn die "Insassen" gern hätten. In unseren Ostkommunen und regionalen Verwaltungen (Kreisebene, Landesdirektionen) werden auf Teufel kommt raus Angestellte abgebaut bzw. so lange umgesetzt, bis es für die keinen Sinn mehr macht die Fahrten auf sich zu nehmen. Das ist der Demografie geschuldet, die eher früher als später auch den Westen einholen wird. Leider!


    Ich selbst habe ein paar Bekannte im ÖD, die durch Kreisgebietsreformen massiv betroffen sind und denen Umzüge nahegelegt wurden (Haus und Schulkinder binden aber...). Andererseits sind meine Eltern im ÖD (Krankenhaus) und damit seit 1989 ortsfest und weitestgehend "krisensicher", da ansonsten Leute verrecken würden.


    Mit 26 würde ICH den Schritt "wagen", Freiheit fühlt sich IMHO besser an als Scheinsicherheit. Ich selbst hatte nach dem Studium die Optionen


    - Bergamt (Beamtenlaufbahn, gehobener Dienst)
    - Angestellter


    Nach 2 Jahren Anstellung hab ich mich dann selbständig gemacht, arbeite seither selbst und ständig (Kehrseite), aber frei und selbst bestimmt...

    autares: Da ist aber jemand beleidigt. Tut mir leid, aber es mag aus deiner beruflichen Sicht korrekt sein, sich auf Research und Analysten zu verlassen. Nur ist es IMHO für den Privatanleger ein absolut untaugliches Konzept dies ebenso zu tun.


    Die Profis neigen doch permanent dazu einen Einheitsbrei zu verbreiten. Wenn man sich dem anschließt bzw. hinterher hechelt macht man IMHO jeweils mindestens den Zweiten.


    Im Übrigen maße ich mir gar nicht an irgendeine Aktie oder irgendeinen Rohstoff oder irgendeinen Markt beurteilen zu können. Ich sehe seit Jahren nur ausgeflippte Herden professioneller Anleger sich in Aktien stürzen, dort Milliarden zu verbrennen und dabei bis zuletzt Analysen heraus zu geben, das ab sofort doch die Bäume in den Himmel wachsen, weil diesmal der Aufschwung GANZ anders ist als bisher üblich... Dann kommt die jeweils überfällige Korrektur und alle propagieren, dass demnächst sogar kein Geld mehr da sein wird, um Regenwolken und Erdrotation zu bezahlen. Anschließend geht es von neuem los... Problem dabei ist nur, dass die offiziellen Meinungen der Profis immer einen Ticken zu spät drehen. Als beispielsweise Google bei über 700 $ stand hat kein Analyst den Schalter auf verkaufen oder wenigstens halten umgelegt. NEIN, Google hatte doch das unendliche Wachstum vor sich. Heute stehen die bei < 300 $ und Analystentechnisch sind die sogar ein Basisinvestment (wie in Deutschland seinerzeit die Telekom).


    Ich bin Bauchentscheider und stehe dazu. Dabei versuche ich nach Menschenverstand und zwar nach meinem eigenen zu entscheiden. Wären Analysten tatsächlich so zielsicher, müssten die nämlich nur in den eigenen Empfehlungsmist investieren und bräuchten sich nicht jahrein jahraus krumm zu machen. Dabei sind meine Investitionssummen geradezu lächerlich, da ich das Traden und Anlegen in Einzelwerten als Spiel sehe, bei dem man höllisch aufpassen muss, dass nicht am Ende die Bank gewinnt. Die dabei erzielten Gewinnen sind, wie gesagt, Sahnehäubchen für Urlaube oder mal ein Auto. Die Grundlast für ein angenehmes Leben kommt konservativ aus Häusern und eine Ingenieurbüro (denn das interessiert mich deutlich mehr als Geldschöpfung mit Geld).


    Wie gesagt, habe ich hier nur ganz private Meinungen geäußert. Ich wage mir nicht faire Preise für Mais, Weizen, Öl etc. abzuschätzen, vertrete aber gern auch offensiv meine persönliche Meinung. Außerdem investiere ich nicht in Öl, sondern trade da ein bisschen und zur Not auch gegen meine innere Überzeugung, da ich doch nicht am Ende der Woche auf meiner Meinung beharre und dabei 25 % Nasse mache. Wenn die Lemminge runter wollen, sollen sie es tun, um renne mit, setzte Stopps und freue mich wenn mittel- oder langfristig wenigstens mal kurz logische Reaktionen erfolgen.


    Ich mache im Jahr so um die 100 - 120 Trades und setze dabei jeweils nie mehr als 20000 € ein. Insgesamt ist das Trading-Budget quasi eine Spielgeldkasse, aufgebaut aus Gewinnen nach Steuern, Abführungen an die Familienkasse und Spenden. Und ich freue mich auf 2009, da dann dank Abgeltungssteuer endlich wieder mehr hängen bleibt. Danke Peer!



    Da das Board doch "Welche Aktien kauft ihr im Moment?" heißt, hätte man mit einer regen Diskussion rechnen können, aber weit gefehlt. Wenn man hier seine Meinung äußert und laienhaft begründet, wird man entweder ignoriert oder belehrt. Danke schön, wieder was gelernt...


    Erfreulich bleibt trotzdem, dass meine "Infineon-Investition" nunmehr regelrecht explodiert ist. Die habe ich ich aber nur gekauft, weil mein Bruder Administrator ist und mir von irrwitzigen Preisverfällen für DRAMs berichtet und ich von Bekannten bei Infineon und Qimonda das Ganze Elend live berichtet bekomme. Die Damen und Herren Analysten waren hier zu meinem Einstiegszeitpunkt im August eher für Kaufen oder wenigstens Halten. Da bleibt nur zu hoffen, dass beispielsweise die hauseigenen Fonds der Deutschen Bank nicht auf die hauseigenen Analysten gehört haben. Am 04.12.2008 scheint dann auch der Analyst der Deutschen Bank gemerkt zu haben, dass etwas schief läuft, der Markt zerbombt ist und Erholung nicht in Sicht. Warum nur kommt so eine Empfehlung der Profis erst NACH 40 % Kurseinbruch. Zu diesem Zeitpunkt kann das nämlich zur Not sogar ein halbwegs intelligenter Goldfisch abschätzen! Aus eben diesem Grund war ich auch bei Telekom seinerzeit ab 100 € short und habe vom Gewinn in 2002 eine 100 T€-Bohrraupe gekauft. Die Analysten haben damals übrigens die Leute weiter in die Aktie getrieben.


    So long, 's ist erstmal genug. Jetzt mache ich mit meiner Kleinen Kalender auf.

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    Original geschrieben von autares
    EDIT: Wenn du aus der DDR kommst, was für Inflationen willst du denn erlebt haben?


    Eine derartige Frage spricht für eine doch sehr eingleisige Ausbildung. Sicher, Brot hat bis 1989 nur 1,04 Mark gekostet, die Mieten waren auch kleingerechnet, aber was hat man bitteschön für "hochwertige" Konsumgüter zahlen müssen. In der DDR lagen die Inflationsraten in den 1890ern meines Wissens im 10 %-Bereich. Auch in einem vermeintlichen Festpreissystem wie der DDR wurden Geldmengen und Inflation gesteuert.


    Weshalb gab es beispielsweise Delikat- und Exquisit-Läden. Einerseits war das Eine "Kaufkraftabschöpfung" andererseits wurden dort aber zunehmend grundlegende Konsumgüter zu horrenden Preisen angeboten.


    Von einem so fundierten Trader wie dir hätte ich auf meine Fragen überdies doch ein wenig fundiertere Antworten erwartet. Anderer Leute Meinung klein zu raspeln ist IMHO keine große Kunst, da die Gegenseite irgendwann zumeist die Schnauze voll hat. Aber selbst mal einen Standpunkt zu vertreten könnte Aufwand bedeuten. Arm, wirklich arm autares.


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    Original geschrieben von autares
    Ich persönlich - und auch einige Analysten - glauben nicht, dass die Russen mit 70$ rechnen. Erscheint in meinen Augen auch viel zu hoch.


    Diesen Beitrag finde ich besonders spaßig, da ja offenbar weder autares noch einige Analysten daran glauben, dass die Russen mit 70 $ rechnen, die Russen aber offenbar schon. Zumindest sprechend deren Offiziellen dieses Thema immer wieder und teilweise mit konkreten Zahlen an. Das die Russen um Stabilität vorzutäuschen jetzt den Rubel aufweichen und der eigenen Bevölkerung damit zumindest weiterhin die gleichen Summen ausschütten können steht auf einen anderen Blatt.


    Deinem wirklich fundierten Beitrag könnte man folgenden entgegen stellen: Ich persönlich - und auch einige Analysten - glauben, dass die Russen mit 70$ rechnen... Und nun... zwei Leute, zwei Meinungen und viele anonyme Analysten... :D

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    Original geschrieben von autares
    Warst du nicht derjenige, der noch vor 3 Wochen etwas über kalte Winter und Wohnungsbaugesellschaften geredet hat? Flexibel bedeutet in deinem Fall wohl eher kurzfristige Spielereien?


    Ich trade halt gern mal short mal long und werde mich hüten, hier weiter Angriffsfläche zu bieten. Flexibilität sollte oberste Prämisse sein.


    Ich hätte auch ein paar Fragen an dich:


    Bist du bei Öl noch immer short?
    Hälst du VW für fair bewertet?
    Analog könnte man BMW und Benz betrachten?!


    Zu dem ganzen Theater, das derzeit läuft hier mal ein, denke ich, treffendes Zitat: "Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück - und der ist Null" - Voltaire --- Null ist sicher untertrieben, da Papier auch einen inneren Wert hat!


    Wenn irgendwann wieder die Hungerzüge aus den Städten aufs Land fahren, kann ich dann einen Sack Kartoffeln für eine Goldbrosche oder einen Handwagen voll VW-Aktien verkaufen/tauschen? Ich bin Realwertfetischist, vielleicht weil ich aus der DDR komme und schon gewaltige Inflationen einen wirtschaftlichen Niedergang 1.Klasse erlebt habe.


    Was passiert in München, sollte BMW Massen entlassen. Was in Stuttgart oder Ingolstadt oder Wolfsburg oder Braunschweig oder oder oder... Derzeit kippt doch ein Steinchen nach dem andern... und die Sachsen könne froh sein, de SachsenLB der LBBW an den Hals gehängt zu haben, schließlich müssen wir im Gegensatz zu den Bayern nur mit 4 Mrd. € bürgen. War aus derzeitiger Perspektive ein gutes Geschäft, den Sparfüchsen aus dem Südwesten die tote Katze im Sack zu vermachen.

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    Original geschrieben von autares
    Dein Investmentstil wird mir wohl immer ein Rätsel bleiben. Du warst vor zwei Wochen noch bullish Öl? :confused:


    Diesbezüglich bin ich recht flexibel. :D Rechthaberei kann in finanziellen Dingen doch nur Geld kosten. Mittelfristig bin ich für Öl trotzdem bullish, da bei den Förderern das Interesse an Quotierungen und Preissteigerungen wächst. Sollte Öl weiter durchfallen, sollten alle Fördernationen Staatsdefizite bekommen. Das kann nicht in deren Interesse sein.


    Für short spricht derzeit ein Ausstieg der Finanzinvestoren. Für long die Förderer und der Fakt, dass die Autobahnen noch voll und die Wohnungen noch warm sind.


    Aktientechnisch sehe ich derzeit keine Handlungsmöglichkeiten, da Bewertungen keine Rolle spielen und ich keinen Bockauf Lotto bzw. zocken habe. Das beispielsweise Bilfinger vergangene Woche > 25 % gemacht hat ist angenehm und lustig, aber irrwitzig und wider jeder Logik. Also lasse ich erstmal die Finger weg. Das Insider derzeit ziemlich massiv kaufen, finde ich verwunderlich, da in unserer Kundschaft im Gegensatz dazu derzeit alle in Deckung gehen... Da weiß niemand, ob er in 6 Monaten noch am Markt ist....

    autares: Mit deiner Ölpreisprgnose lagst du zumindest diese Woche goldrichtig. Deine Position beziehend habe ich 10 % des satten Minus nach unten mit genommen. Danke!


    Ansonsten war ich bis heute nachmittag short im Dax und wurde dann nach irrationalen Überschwängen in den USA ausgestoppt. Sei es wie es sei... Ich glaube nicht, dass wir die Minima schon gesehen haben und werde nachlegen.


    Börse ist derzeit irre mit 8 % Schwankungsbreite/Tag... Die Logik ist ausgeschaltet und selbst Totgesagte werden hoch gejazzt. Kommende Woche dann wird man wieder ein paar Meldungen bekommen, das Gehirn einschalten und gen Süden abtauchen. Da lobe ich mir meine Häuser, die stehen und bringen Geld.