Beiträge von HoldaT

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    Original geschrieben von maus0019
    Kannst du so oder so sehen, viele Verträge könnten ein höheres Risiko darstellen.


    Meine Bank erzählte mir mal, bei vielen Kreditkarten die man eine längere Zeit hat, es wäre positiv, da man mit dem Geld umgehen kann. Andere sagen, das Risiko ist höher. Wobei ich auch mehr das zweite glaube...


    Wenn du wenige Mobilfunkverträge hast, ist es kein Risiko kannst du locker machen :)


    Das Schufa-Scoring ist ein wenig komplexer zusammengerechnet als wir hier vermuten. In meinem Konto gibt es zumindest keinen linearen Zusammenhang zwischen Mobilfunkverträgen und Score. Trotz 4 Kreditkarten, > 20 Handyverträgen, 2 Girokonten, ein paar Immobilienfinanzierungen und ein paar Versandhandels- und VoIP-Anfragen (z.B. Sipgate) liegt mein Score bei 98,9 % und damit IMHO nicht sooo schlecht.


    In den letzten 2 Quartalen sind bei mir insgesamt 10 Handyverträge ersatzlos ausgelaufen und ich habe auch zwei kostenlos in die Giros eingebaute Kreditkarten zurückgegeben. Das alles hatte 0,15 % Auswirkung auf den Score, ist also pillepalle.


    Ich denke mal, dass jede x-beliebige Verpflichtung sofort einschlägt, wenn Rechnungen nicht fristgemäß beglichen werden. Aber ansonsten scheint die Schufa nicht sehr aggressiv zu scoren.


    PS: Meine Immobilien sind einerseits bis maximal 30 % des Verkehrswertes finanziert. Andererseits liegen bei den jeweiligen Finanziers in jedem Fall Wertpapierdepots in mindestens gleicher Wertigkeit.


    Ich wäre gespannt auf Scores "klassischer" Häuslebauer, die 60/40 oder 50/50 finanziert haben und kein Depot als Sicherheit dagegenstellen (können). Outet euch mal ;)


    Nun zum eigentlichen Thema: 1,95 € sind für den, der einen neunen, verkappten Klarmobilvertrag sucht sicher nicht schlecht. Aber warum sollte sich der Durchschnitts-TT-Nutzer wegen 1000 Freiminuten noch einen Vertrag ans Bein binden. Das Handy ist konditionsbedingt nicht der Brüller und sicher auch gelocked. Entsprechend ist das Angebot IMHO nicht sehr interessant. Manhat doch heutzutage zumeist irgendwo eh eine Festnetzflat greifbar und ist somot nicht auf 1000 Minuten angewiesen. Sagen wir mal so, die 1000 Minuten sind bei optimaler Ausnutzung (was ich bezweifle) knappe 20 € wert. Also bringt das ganze Paket unter dem Strich einen "Vorteil" von 60 €. Wer dafür ein Vertragsverhältnis eingehen möchte, bitte schön... Für deutlich höhere Gewinne bei vergleichbaren "Risiken" kann man bei eteleon etc.diverse Dinge buchen...

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    Original geschrieben von Robert Beloe
    Schubladenkarten und kaum genutzte Prepaidkarte gibt mit Sicherheit so einige, allerdings würde ich die Zahl solcher Karten auch nicht zu hoch ansetzen, zumal so ein Verhalten schon ein gewisses Verständnis für die Funktionsmechanismen des Telekommunikationsmarktes verlangt. Nicht jeder jongliert mit zehn verschiedenen Karten gleichzeitig, und viele wissen nichts von dem zweifelhaften Weg einer Handyfinanzierung über eine Provider-Karte.


    Letztlich ist es also reine Spekulation. ;) Immerhin zählt, wenn ich das richtig erinnere, o2 ungenutzte Prepaidkarten nach drei Monaten nicht mehr zum Kundenbestand hinzu, so dass die o2-Zahlen zumindest im Hinblick darauf relativ glaubwürdig sein dürften.


    Am Rande sein erwähnt: http://www.eteleon.de/sms


    Da gibt es iPod nano oder PSP für ganz lau. :) Und es ist wieder mal ein Debitel-D1-Paket. Ich sage doch, die Großen haben's nötig. Das Jahresende steht vor der Tür und es gilt die Zahlen aufzuhübschen.


    Was ich nicht verstehe. Schließlich kann man derzeit jede Form von Missmanagement und verfehlter Produktpositionierung bequem auf die Finanzkrise schieben. Die Autobauer tun's und viele andere werden denen folgen, solange der Staat Milliarden regnen lässt. Entsprechend sollten die Mobilfunker langsam anfangen herumzujammern, man braucht schließlich Zeit, bis die Droh- und Leidkulisse steht.

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    Original geschrieben von harlekyn
    Sieht man ja an den Vodafone Quartalsergebnissen :p


    Immerhin duerfen sich auch die Nutzer der beiden grossen Netze ueber sinkende Preise freuen (siehe das Beispiel von HoldaT). Ohne deren Initiative gaebe es wohl heute kaum bezahlbare AllNet Flats, guenstige Discounter in allen Netzen, etc. Wenn das ein laues Lueftchen fuer dich ist, bist du wohl in einer sehr zugigen Gegend aufgewachsen :D


    Ohne den ersten großen Wurf von Simyo hätten wir heute noch Fantasiepreise und auch keinen besseren Service. Wettbewerb belebt nunmal das Geschäft. Und wenn der Kaufmann in Bedrängnis kommt versucht er teilweise über Preise unter den Grenzkosten Marktanteile zu gewinnen bzw. zu halten. Ob's gut geht werden wir alle bald sehen. Das nächste Quartal kommt bestimmt.


    Und NoxX kann ich nur empfehlen mal über den deutschen Tellerrand hinweg zu sehen und die, sagen wir letzten 16 Quartale zu checken. Die Kennzahlen werden Schritt für Schritt schlechter, auch und besonders bei Vodafone. Nur kommen die Mobilfunker eben von Niveaus, die jenseits von Gut und Besser lagen. Es wird also noch dauern, bis die nackig übers Feld springen. Vorteil sind hier auch die Puffer 24-monatiger Verträge. Das haste bei Aldi, Metro etc. nicht. Dort wird heute gekauft und morgen ggf. nicht mehr so viel.

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    Original geschrieben von Ray
    Haben die D-Netze höhere Preise als die E-Netze sind sie zu teuer.
    Haben sie niedrigere Preise, haben sie es "nötig".


    Wie hätten sie es denn gerne? :confused:


    Ich sage es mal so: Bis vor kurzem saß man auf einem ganz hohen Ross. Heute kommt man als T-Mobile-"Werksvertreter" per Kaltaquise an die Tür und unterbietet einen bereits rabattierten Base-Rahmenvertrag mit Base5 für 45 € und Base2 für 12,50 € (Preise brutto!). Da hat man es doch wohl recht nötig, denn bei den Preisen hätten die uns vor 12 Monaten nicht einmal mit dem Arsch angeguckt. Heute legt man sich aber nochmal erheblich drunter.


    Ergo scheint man es nötig zu haben?! Oder wollen die uns abhören bzw. unsere Rufnummern an Drückerkolonnen verkaufen??? Verstehe das wer will, ich jedenfalls war und bin verblüfft. Wir haben auch nicht 5000 Karten nehmen müssen, sondern "nur" 22 Stück. Dabei war MNP kostenlos, es gibt 6 Monate MVLZ, Papierrechnung UND für lau 4 neue Nokia 6300. Brauche ich zwar nicht, man konnte sie aber in der Bucht an Mann und Frau bringen.


    Nun sage noch einer das ist normal für T-Mobile?!


    Um auf deine Frage zurück zu kommen: Ich hätte gerne eine verlässliche Strategie und kein Premiumgequatsche und Hochpreisprospekte und dann auf der anderen Seite ein sich preislich komplett nackig machen! Wie sollten sich 40 € brutto für eine Fullflat bei meinen 4000 Minuten/Monat bitte schön rechnen? Es ist doch wohl klar, dass die nach den 6 Monaten den Finger ziehen werden (müssen). Diese Kalkulation halte ich jedenfalls für fehlerhaft und launisch und nicht kostendeckend und damit unlauter. Kein Kaufmann kalkuliert solchen Mist.


    Aus deren "Kalkulation" schließe ich, dass man es bitter bitter nötig hat.


    Unter dem Strich sind die "Einsparungen" sicher nicht mehr sooo fett wie früher, aber da der Wettbewerb IMHO immer hoch leben sollte, habe ich den Schritt gern gemacht und mache ihn bei Bedarf auch gern wieder zurück oder vielleicht zu Vodafone, wenn die mir dann in 4,5 Monaten eine Fullflat für 30 € anbieten sollten. :


    Am spaßigsten an der ganzen Sache finde ich, dass ich abgehend mindestens 40 % zu Eplus telefoniere und damit in den 6 Monaten für Eplus zum Goldesel werden.

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    Original geschrieben von NoxX
    stimmt :D


    ...und du wirst es nicht glauben, trotz besseren Konditionen als Base2 und Base5 habe ich nur 6 Monate MVLZ, so dass ich zeitnah zu meinen Lieblingen zurück könnte. Nur sind meine Lieblinge nicht meine Lieblinge sondern nur über Jahre treue und gute Lieferanten. Ganz emotionslos also...


    Wenn ich unsere T-Mobile-Konditionen sehe, scheinen die es auch nötig zu haben.

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    Original geschrieben von NoxX
    copy'n'paste ?
    den spruch bringst du auch immer bei jedem quartalsergebnis


    Ist doch berechtigt, die Funker bringen doch auch jedes Quartal das gleiche Gelaber. Man hat bis vor kurzem allerorten behauptet, dass die Bäume in den Himmel wachsen. Nicht nur im Mobilfunk...


    Nun rudert Vodafone zum zweiten mal in einem Geschäftsjahr zurück. Wenn Konzerne so agieren, kocht denen das Wasser im Arsch.


    Ich bin nur gespannt, wie man Gewinnziele erreichen, aber Umsatzziele reißen will.


    Du als Vodafone-Fetischist solltest dich ja nun aber zurücklehnen können, schließlich greift nun EDEKA ein und wird es für die Roten richten. Die kennen sich doch aus mit Lebensmitteln.


    Du wirst es übrigens kaum glauben, aber auf Grund eines schicken Angebots bin ich seit kurzem T-Mobile-Kunde und habe somit Eplus entsagt.

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    Original geschrieben von harlekyn
    So, Vodafone hat nun auch die Zahlen vorgelegt. Rund 900.000 Neukunden, davon ca. 75% Prepaid (extrapoliert) - in diesem Quartal in absoluten Zahlen bisher der staerkste Kundenzuwachs. ARPU mit 16,8 EUR leicht gesunken (Vorquartal: 17,0 EUR).


    Interessant ist insbesondere, dass heute die Umsatzziele kassiert wurden und man parallel an den Gewinnzielen festhält. Ich bin gespannt, wie man ohne sich tot zu sparen die Gewinnziele bei sinkenden Umsätzen halten will.


    Im vergangenen Quartal hat sich mein Bekanntenkreis die Schubladen mit diversen Vodafone-Aktionen gefüllt. Entsprechend wundert mich die Neukundenanzahl nicht wirklich. Interessant wird der langfristige ARPU, da viele Neuverträge Mindestumsätze beinhalten, die aber von diversen Online-Anbietern in voller Höhe erstattet bzw. teilweise gar überzahlt werden. Einerseits hält man so zwar den ARPU für 24 Monate konstant, jedoch sollten die Auswirkungen auf die Gewinnungskosten nicht sehr vorteilhaft sein. Schließlich verschenkt man unter dem Strich Leistungen und hat als Krönung noch Administrationsaufwendungen.

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    Original geschrieben von toppo29
    is völliger Bödsinn zu glauben, dass ein gebraucht ausschauendes "Teil" den Zoll nicht interessiert. Da gibt es eine mehrjährige Verjährungsfrist für die Zollgebühren.


    Ein höherwertiges Gut, was mehr als 175€ kostet und aus dem ausser-EU-Raum eingebracht wird, muss verzollt werden...egal wann es eingebracht wurde...wenn Du Dir im letzten jahr ein iPhone in den USA gekauft hast, es nicht angemeldet hast und Du heut den EU Raum verlässt, nächste Woche wieder einreist, mit diesem teil erwischt wrst, zahlst Du Zoll.Es interessiert den Zoll nicht wann du es gekauft hast. Ein kurzer check des Zolls, 2 min, sagt genau aus wann, wo es hergestellt und verkauft wurde.


    oder es wird geschätzt...hehe


    Zolltechnisch hast du sicher recht. Nur haben nunmehr 5 meiner Bekannten auf eben diese Art Notebooks aus den USA mitgebracht und zwei wurden anstandslos durchgelassen, nachdem der Zoll die Geräte auf Gebrauchspuren untersucht hatte... Die anderen wurden nicht kontrolliert.


    Mir persönlich ist diese Centfuchserprozedur auch zu lästig, wenn man nämlich vom deutschen Preis die Umsatzsteuer ziehen kann, die Back to School-Aktion nutzen kann erhält man einen halbwegs verträglichen Preis.


    Apple hat nunmal ein Hochpreisimage, obwohl beispielsweise mein MacbookPro in den ersten 24 Monaten 3 mal zur Reparatur war (RAM, HDD und Controller), manalso getrost davon ausgehen kann, dass auch Herr Jobs die Ausschreibungssieger in seine Kisten nagelt und Qualitätsmängel durchaus auch auftreten können.


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    Original geschrieben von to2002
    Wertstabil :D :D :D Wie süss!!!


    Mein 2 Monate alte MB Air brachte vor ein paar Tagen 950Euro.


    Nicht verkaufen, einlagern, schließlich sind die Gehäuse aus hochwertigen Materialien... Ein Nachbar hat vor ein paar Tagen ein Air aus Österreich für gute 800 € erbeutet. Das lief wohl wochentags zu einer abartigen Zeit aus und war orthografisch falsch beschrieben.


    Wertstabil sind bestenfalls Apple-Aktien mit ordentlichen StoppLoss-Limits. Deren Produkte sind auch nur Plaste und Elaste und Metall, also mittelfristig Elektronikschrott.

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    Original geschrieben von Timkom
    als refurbished kostet es 1259 €. immer noch fast 200 € teurer als bei karstadt. fällt jemanden noch eine idee ein?


    Kennst du niemanden der nach USA fliegt? Dort bekommt man das Air für etwa 1450 $ und damit für um die 1000 €. Ideal sind Leute, die mindestens 4 - 6 Wochen dort bleiben, dann können die das Gerät einweihen und es gibt keinen Ärger beim Zoll