ZitatOriginal geschrieben von stonecold
da sollte die Bundesagentur für Arbeit auch mal die echten zahlen nennen...
das dürfte die 20% von Premiere locker übertreffen... aber nach oben
Der Unterschied zwischen der Bundesagentur und den NBs ist, dass diese eigentlich dem Aktienrecht unterworfen sind und deshalb nur beschränkt mit zahlen spielen dürfen.
Für gefakte Kundenzahlen sind am Neuen Markt sogar Leute im Knast eingeritten. Ich erinnere mich noch an einen Set-Top-Boxen-Hersteller, der seinerzeit nur Papierkunden hatte.
Stelle sich mal einer den Telekom-Kurs vor, wenn die analog Premiere bei T-Mobile revidieren müssten. Das ist deren einziges Wachstumssegment und wäre da etwas faul, gäbe es eine Massenflucht aus der Aktie.
Steven: Wenn Premiere die Kundenzahl um 20 % reduziert, die Fixkosten aber konstant bleiben, kann sich bei deren Margen jeder Schwachkopf ausrechnen, dass es so schnell nicht wieder nach oben gehen wird.
Geht es nämlich 50 % runter, ist der alte Stand erst nach 100 % Performance wieder zu erreichen. So einfach kann Mathematik sein.
Diesbezüglich rate ich zu einem Blick auf HRE, die in den letzten Tagen unser Weihnachten und die Urlaube 2009 - 2011 finanziert haben. Außerdem hat Herr Steinbrück auch seinen Teil zum versenken abbekommen. Trotzdem liegen die Dimensionen unter den Kursen vor dem Blutbad.
Die ersten, die einen Kehraus werden tun müssen, sind die fusionierten Provider. Nach Zusammenführung der Kundendatenbanken wird denen sicher ein Licht aufgehen. Alternativ wird man diverse Aktionen starten, die zumeist kurz vor den Quartalszahlen kommen, damit die Schubladenverträge die auslaufen auch durch neue ersetzt werden. Letztlich alles Bullshit und alle wissen es. Ich fürchte nur, dass man mit Bear-Zertis auf Telekom & Co. keinen ausreichend langen Atem haben wird, da die Lügerei ja nun schon zig Jahre andauert und nicht darauf hindeutet, dass die etwas daran ändern wollen.


