Beiträge von HoldaT

    Zitat

    Original geschrieben von handytim
    Wobei man bei dem von Dir genannten Telefonierverhalten ohnehin eine Fullflat braucht, die mit Handy aktuell auch schon 80 Euro kostet. Dann noch die SMS-Option, wären bereits 105 Euro und dann noch der Datentraffic... Da wären 120 Euro für einen iPhone-Flatrate-Tarif noch in Ordnung.


    Was meiner Meinung nach definitiv fehlt ist ein MaxM-Tarif mit iPhone. Zumal Max M genauso viel kostet wie Relax 200, wenn man den Basistarif austauscht, würde Max M mit iPhone genausoviel kosten wie Complete L, also 69 Euro/Monat.


    FullFlat's gabs in diversen Aktionen für 50.- €. SMS brauche ich nicht bzw. kann ich per jaxtr.com online und kostenlos verschicken. Also kosten mich Daten + Voice-Flat im Monat 70.- € (brutto).


    T-Mobile könnte sich ja wenigstens an http://o2.co.uk/iphone/paymonthly anlehnen, da die Inselbewohner auch nicht gerade als Mobilfunkbilligheimer bekannt sind. Offenbar geht es dort aber gerade in den größeren Paketen deutlich preiswerter als bei uns. Außerdem haben die "nur" 18 Monate MVLZ.


    Ich kann das iPhone-Preismodell von T-Mobile eh nicht nachvollziehen bzw. erschließt sich mir nicht, warum Vielnutzer, die 89 € Monatsumsatz bringen nach Verbrauch der Inklusivminuten Wenignutzer gleichgestellt werden... Das stellt doch die sonst üblichen Preisbildungsmechanismen auf den Kopf. Wo sonst außer beim Telefonieren werde ich für Vielnutzungen/Mengenabnahme abgestraft.


    Wenn ich zum Mediamarkt gehe und statt einem Fernseher eine ganze Palette nehme sinkt doch der Preis. Noch besser wird er, wenn ich zwei Paletten abnehme. Bei T-Mobile nehme ich eine Palette ab und muss für den ersten Fernseher der 2. Palette exakt soviel löhne wie der Kunde mit dem niedrigsten Umsatz... Das verstehe wer will...

    Zitat

    Original geschrieben von handytim
    Genau, eine zubuchbare Intern- und Festnetzflat wären optimal. Sowas wäre für die normalen Relax-Tarife auch nicht schlecht. Oder aber ein zubuchbares Fremdnetzminutenpaket für die Max-Tarife, wie es inzwischen alle anderen Netzbetreiber haben ;)


    Nur ist die sich dann ergebende Endsumme sicher kein wirkliches Verkaufsargument. Dann wäre man inkl. Optionen nämlich ruck zuck jenseits der 100 €/Monat und damit bei schlappen 2400.- € für die 24 Monate MVLZ.


    Jedenfalls finde ich es erstaunlich, dass T-Mobile trotz deutlich verfehlter Prognosen für das iPhone V1 nicht mit deutlich verbesserten Tarifen kommt, schließlich ist der Gerätepreis selbst zumindest für aktive Nutzer eher kein Argument, da man ja u.U. monatlich das zig-fache des Gerätepreises draufzahlen kann.


    Schlau wäre IMHO ein unsubventioniertes Telefon anzubieten, dass der Nutzer dass nach eigenem Geschmack mit Tarifen befüllen kann. Legt man das iPhone für, sagen wir, 495 € ins Regal und bietet dazu eine Daten-Full-Flat für 30 € und eine Telefonieflat für 70 - 80 € (alle deutschen Netze), könnten Hardcorenutzer die vollen Features nutzen und trotzdem bei T-Mobile gehalten werden. Heute ist es doch eher so, dass eben diese Klientel bei ebay gehackt kauft und dann frei kombiniert, dafür aber eben Einschränkungen in Kauf nehmen muss...


    iPhones im 29.- € Tarif sind IMHO vergleichbar mit N95 für Teenager, die diese über Tarife mit 0,79 €/Minute kaufen und so kaum Airtime generieren...

    Unterbindet man VoIP wirklich, stellt sich sicher für einige Poweruser die Frage, mit welchem Telefon sie ab Monatsmitte telefonieren sollen. Schließlich sind 1000 Minuten nicht mehr DER Brüller. Rechnet man nämlich man die Daten-Flat wohlwollend mit 30.- €/Monat, ergeben sich im 1000er-Paket immer noch schlappe 5,9 ct (brutto) für die ersten 1000 Minuten. Was danach gilt ist IMHO Raub. Also muss man sich nicht wundern, wenn die Leute "Anti-Raub-Tools" einsetzen.


    Meine Bekanntschaft giert eher schon auf Skype-Tools... Jedoch kenne ich auch einige Leute, die das iPhone bei Eplus mit Base + Base-UMTS-Flat nutzen und damit offenbar besser fahren als mit dem Original-Telefon mit dem Original-Tarif.


    Für meinen Geschmack ist das iPhone geil, aber 1000 Minuten reichen noch immer nur für eine Woche, so dass ich 4 Stück bräuchte und dafür knappe 360.- € zu zahlen hätte. Sehe ich irgendwie nicht ein und nutze deshalb auch ein "offenes" Telefon.

    http://www.heise.de/newsticker…erbieten--/meldung/110891


    Bei den T-Mobilisten scheinen die Nerven blank zu liegen. Wenn man ein Telefon mit WLAN auf den markt wirft und dazu noch eine Flatrate für WLAN-Nutzung an den eigenen Hotspots anbietet, sollte man sich nicht unbedingt wundern, dass Fremdanbieter versuchen das "offene" System zu nutzen und damit die abstrusen Tarife des Premiumanbieters unterlaufen.


    Telekom/T-Mobile agiert hier IMHO in der Manier des alten Monopolisten. Schließlich hat der iPhone-User das Telefon KÄUFLICH erworben und kann dem entsprechend damit tun und lassen was er will. VoIP zu unterminieren wird die Leute nur zu Alternativen vertreiben. Ich denke dieses Feature ist durch die Monopol-Taktik von T-Mobile eh nur zu verzögern. Aufhalten lassen sich um Dimensionen preiswertere Alternative eh nicht

    Liest man dieses Thema, könnte man glauben, es gibt deutsche Außenstellen in der Sahelzone mit 65 °C im Schatten und die Diskutanten tragen keine Sonnenhüte.


    Ich frage mich, warum ich für meine Themen bei deutlich lockererer "Diskussion" Schlösser bekomme, hier andere aber herumrotzen dürfen...


    Ich war schon immer für die Trennung von Kirche und Staat und auch davon überzeugt, dass Religion in der Schule nichts zu suchen hat. Möge sawianer mit diesem Thema seine Befreiung erleben...


    Ich staune jedenfalls, wie man sich über 3 Seiten an Hotlinekosten aufgeilen kann, die per prepaid-Discounter zu umgehen sind. NOCH wird ja niemand gezwungen die neuen Tarife abzuschließen, so dass auch Leuten wie sawianer ein freies Entscheiden und Leben gegönnt sei. Aber belästige uns bitte nicht mit deinen Frust- und Kotzattacken. Es nervt ungemein!


    Gäbe es tatsächlich einen Gott, würde er allein schon um seine Schäfchen zu beruhigen, etwas gegen überzogene Hotlinekosten unternehmen. Vielleicht hat er es aber auch in Form der Discounter längst getan???


    Um nochmal kurz zum Thema zu kommen, so finde ich die Tarife gar nicht so schlecht. Immerhin senkt Eplus den Preis bei optimaler Nutzung doch vergleichsweise aggressiv. Außerdem wird die Folgemonatslösung beibehalten, was man denen sehr hoch anrechnen muss. Schließlich ist der Wettbewerb hier IMHO durchaus "unfairer". Bei den nunmehr zu Grunde liegenden Minutenpreise macht es auch keinen großen finanziellen Unterschied mehr, ob man 60/1 der 60/60 taktet. Wer Lust hat, kann ja mal seine EVNs durchrechnen und sich die marginalen Verschiebungen anschauen.

    Zitat

    Original geschrieben von realice
    Das Ganze nennt sich Mischkalkulation: Kunden mit alten, schlechten und teuren Tarifen subventionieren die anderen Kunden...


    Das halt ich für weit her geholt. Der Crash7 kann sich schon tarifintern rechnen, da ja netzinterne und Festnetztelefonate entsprechende Margen liefern, um netzexterne Telefonate quer zu subventionieren.


    Man kann davon ausgehen, dass IC ins Festnetz unter 1 ct liegt. Dazu kommen noch die Kostenumlagen für das netzinterne Routing, so dass man unter 2 ct/min bei den Kosten liegt, aber 5,88 ct einnimmt.


    Netzintern sieht das Ganze noch besser aus.


    Ein dicker Speckstreifen ist auch der SMS-Preis.


    Außerdem man man eine MVLZ von 24 Monaten und dies ist unter heutigen Bedingungen eine sehr sehr lange Zeit. Die ICs werden fallen...


    Wie gesagt, glaube ich nicht, dass die eine Quersubvention aus anderen Tarifen überhaupt nötig haben. Man hat mit und aus dem Crash5 gelernt und hätte der böse Schmerzen bereitet, wäre Crash7 nie gestartet worden.


    Trotzdem erschließt sich mit für den Crash7 nicht so richtig, wer den überhaupt kaufen soll. Die SMS-Preise schrecken Jugendliche ab. Alte werden durch den fehlenden MNP vergrault...


    Ich denke man fährt mit dem neuen 8,5 ct-Tarif von Solomo besser, weil nur marginal teurer, aber ohne Vertragsbindung, ohne Mindestumsatz, ohne Guthabenverfall und mit MNP (soweit ich weiß).

    Nebenkosten sollte man immer in Bezug zur Wohnfläche setzen. Anders sind irgendwelche Zahlen kaum vergleichbar.


    In meinen Wohnungen liegen die Nebenkosten (komplett warm + Müll + Hausmeister + Versicherungen + Steuern) maximal bei 1,42 €/m² und im besten Fall (Erdwärme, Dachsolar) bei 0,78 €/m². Im Vergleich zu großen Wohnungsbaugesellschaften sind das sicher noch nicht die günstigsten Preise, aber mancher Schnell-und-Hell-Sanierer liegt dank mangelhafte Wärme-/Kälteschutz und ineffizienter Heizung schnell bei 2 €/m².


    Tendenziell wird die "2. Miete" aber immer weiter steigen und zu einer rückläufigen Pro-Kopf-Wohnfläche führen. Nur meine Meinung... (Ölpreis vom Freitag gesehen, wer Bear-Zertifikate auf 140 - 150 $ hat, wird sicher ein unruhiges Wochenende haben.)

    Zitat

    Original geschrieben von Carsten
    Ansonsten bleibt mir noch, mich aus dem Thread zurückzuziehen, da sich hier offensichtlich die Wirtschaftsexperten Deutschlands zusammenfinden werden - nach der Einleitung wird das nicht schwer.
    Ich komme dann später wieder vorbei, um das Schloss dranzuhängen, wenn ihr Euch gegenseitig mit Eurer Kompetenz erwürgt habt.


    Aus dem Opener wurde die Polemik entfernt...


    Ich selbst wollte mit dem Thema weder herumheulen noch Frust ablassen. Mir gefällt die Gesamtentwicklung nur zunehmend weniger. Schließlich werden auch die Deutschen tendenziell viel mehr Geld für essen und trinken (und damit meine ich nicht Party und besaufen, sondern Nahrungsaufnahme), heizen und fahren ausgeben. Da darf man dann gespannt sein, an welchem Ende am schnellsten und heftigsten gespart werden wird. Autos? Urlaub? Klamotten? Möbel? Egal, ich denke alle nicht existentiell wichtigen Sachen werden zunehmend eingespart, was gerade der deutschen Industrie ganz und gar nicht gut tun sollte.

    Zitat

    Original geschrieben von Heinz Ketchup
    Die Aussagen im zitierten Welt-Artikel sind aber auch mehr als haarsträubend. Wie kann man als Hersteller so daherreden? :rolleyes:


    Wenn man vom Dorf kommt und sich als ganz große Nummer fühlt...


    Ehe weiter auf meinen Äußerungen herumgehackt wird: Aufhänger ist die Bionade, aber im ganzen Land läuft derzeit eine Lohn-Preis-Spirale. Und wenn die erstmal angedreht ist, hat dann jeder am Ende die Taschen voll mit wertlosem Geld.


    Zitat

    Original geschrieben von Jochen
    Wir können gerne über Inflation allgemein diskutieren, aber ein Produkt - und dazu noch so eins - herauszupicken, halte ich für ungeeignet.


    Bionade ist definitiv kein Szeneprodukt mehr. Die sind in D in der Limobranche eine große, wenn nicht schon ganz große Nummer. Man muss nur mal ins Kaufland fahren und sich die "Platzverhältnisse" ansehen. Die stehen definitiv nicht in der Almdudler-Nische.

    Zitat

    Original geschrieben von Carsten
    Ähmm....
    Milch ist Milch und bleibt Milch.
    Bionade ist eine Limo von vielen. Hab ich noch nie getrunken, und werde ich vermutlich nie trinken, wenn es nun so teuer wird.
    Aber mit Milch hat das nun mal wirklich nichts zu tun.


    Stimmt, die wird ja nun nur ca. 15 % teurer. Geht ja noch bzw. ist sogar noch preiswert.