Beiträge von HoldaT

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    Original geschrieben von d4ncer
    Die alten Auto-Mobile Verträge hatten ja 2 Jahre MVLZ, die neuen nur noch 3 Monate. Denkt ihr, dass Auto Mobile diese nun zum Vertragsende kündigt?


    Nunja, sollten die ihre Betreiber-GmbH zusammenklappen, könnten alle Verträge außerordentlich gekündigt werden. Ich bin gespannt, denn allein aus Image-Gründen wird kein NB eben dieses zulassen (vgl. S-Mobile die auch von Vodafone gerettet/gekauft wurden, um das Gesicht zu wahren).

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    Original geschrieben von Meilow
    Sehr schade. Vermutlich hat sich das Angebot einfach nicht gut verkauft, zumindest kenne ich abseits von TT kaum jemanden der schonmal von dem Tarif gehört hat.


    Ich denke, nachdem die gemerkt haben, dass man nicht in der Lage ist ordnunsggemäß und zeitnah abzurechnen, werden die wohl auch das Marketing gebremst haben... Schließlich schieben die allein bei mir seit 09/2007 mindestens 300 € vor sich her... Wenn man nun aber z.B. 1000 Kunden hat sind es dann schon 300.000 Oironen... Wer hat, der kann! Aber auch Leute mit Geld erwarten eigentlich Rendite, da man das Geld ansonsten bequemer im Casino verwursten oder spenden kann.

    Nun scheint es sich mit der Automobile-Flatrate zumindest für Neukunden erledigt zu haben:


    http://www.teltarif.de/arch/2008/kw05/s28719.html
    http://auto-mobile-tarif.de/


    Es war aber auch verwegen ohne funktionierendes Webportal, funktionierende MNP-Prozeduren, funktionsfähige Buchhaltung zu starten... Verwegen definitiv nicht im Sinne von innovativ, eher im Sinne von blöde!


    Zumindest Cash-Flow-mäßig kann sich das Projekt auch nicht gelohnt haben, da alle meine Bekannten den August 2007 geschenkt bekamen und seither ausschließlich der September 2007 abgerechnet wurde... Da schiebt man einen Haufen offene Zahlungen und somit Cash vor sich her und muss parallel zeitnah die IC-Gebühren abführen...


    Das wichtigste an einem Geschäft ist und bleibt noch immer eine funktionierende Buchhaltung... Wer darauf verzichtet fällt spätestens nach Verbrauch der Einlage tot um...


    Nun bin ich gespannt, wie lange der Bestand am Leben gehalten wird und wie ruckelig der Übergang zu einem neuen Veranstalter werden wird... :D

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    Original geschrieben von wrywindfall
    Depressionen kommen nämlich oft daher, dass etwas vom Verstand her sein muß, obwohl das Gefühl was anderes sagt! ;)


    Damit kann man, glaube ich, alles zusammen fassen. Kohle und Karriere sind das Eine, das Andere, deutlich wichtigere ist Zufriedenheit mit sich und seiner kleinen Welt.


    Man sollte Entscheidungen zum eigenen "Fortkommen" nie unter dem Druck der Außenwelt oder irgendwelcher externen Zwänge treffen...


    Ich für meinen Teil habe nach dem Abi mein Traumfach Physik gewählt, Vordiplom nach 3 Semestern gemacht um dann festzustellen, dass der Arbeitsmarkt 1992 nicht gerade nach Physikern giert... Resultat war ein 6-Monats-Trampen quer durch Westeuropa (da ich den Osten ja kannte ;) ) mit diversen Unterwegs-Jobs überwiegend auf Baustellen. Anschließend hab ich Bauwesen studiert, da man dort die Resultate seiner Arbeit sehen und "begreifen" kann. Das fühlt sich besser an als Integrale zu lösen oder Neutrinos zu jagen... (Zumindest für mein schnödes Gemüht.) Wenn ich mit meinen Kindern rumfahre kann ich denen europaweit Sachen zeigen, die auch auf meinem Tisch lagen, während ich als Physiker meine Kinder ggf. nichtmal in den Keller mitnehmen dürfte, in dem ich arbeiten muss.


    Ich kann nur jedem raten seinen Weg wirklich allein zu suchen und ganz tief in sich hinein zu horchen. Nicht jedem liegt schließlich Zahnmedizin oder Pharmazie, obwohl dort monatlich mehr als 25000 € im Jackpot sind...

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    Original geschrieben von JMQ
    Ein Staatsmann sagte mal, jede Steuer die nicht absolut notwendig für den Staat ist ist Raub und ein Verbrechen am Volk.


    Die Steuern/Abgaben in Deutschland sind viel zu hoch und der Autofahrer ist die Melkkuh der Nation. Die Steuern müssen radikal gesenkt werden. Der Staat muss sparen bis es quitscht. Steuersenkungen kurbeln die Wirtschaft an und das bringt mehr Geld für alle.


    Jedoch wäre es Frevel Energie billiger zu machen, eher sollte man den Leuten mehr netto zugestehen. Schließlich würde auch der deutsche Michel bei US-Benzinpreisen Benzinfresser fahren, weil es nicht weh täte und Leute mit kleinem Ego zu großem Hubraum neigen.


    Aber der Deutsche ist doch geneigt, dem Staat zu vertrauen und dem Markt eben nicht zu trauen, also ist man "gern" unter murren bereit den Staat mit Umverteilungsopium zu versorgen... Wie wäre denn das:


    - Hartz IV weg, dafür Lebensmittelgutscheine
    - Arbeitslosengeld für Leute unter 30 nur 3 Monate
    - Arbeitslosengeld für den Rest maximal 12 Monate, solange die zumindest Aktivität vortäuschen
    - Krankenversicherung mit 10 % Selbstbehalt
    - keine Zahnversicherung (wie in England und Irland)


    Dann könnten die Lohnnebenkosten gesenkt werden und der Arbeitende hätte mehr Geld in der Tasche. ABER ist dies in Deustchland realsitsch durchsetzbar? Wo doch heute schon ob der sozialen Kälte gemault wird...


    Ein Staat sollte finanziell immer kurz vor der Grenze zum Abklappen gehalten werden, da kein politiker mit Geld umgehen kann, schließlich gib sich anderer Leute Geld recht angenehm aus und man kann damit Abhängigkeiten und Pfründe schaffen...


    (Warum haben wir in D > 200 Krenkenkassen mit 95 % identischen Leistungen, >> 100 Sparkassen, zig teilweise hochdefizitäre Landesbanken etc. etc.... Macht und Einfluss sind halt geil

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    Original geschrieben von sin-4711
    Davon abgesehen, das die Ökosteuer einem ganz anderen zwecke zukommen sollte und nun dazu genutzt wird, die Haushaltslöcher zu stopfen, fließt die Ökosteuer überall hin, nur nicht in die Rentenkasse. Das ist Humbug allererster Sahne.


    Da kennt sich einer aus! Bevor man das Maul aufreißt, sollte man zumindest mal ganz kurz nachdenken oder google nachdenken lassen... http://tinyurl.com/27whhw ohne beleidigend werden zu wollen, lieber Gott, lass es Hirn regnen oder sollte vielleicht die ÖkoSteuer zum Mäuler stopfen verwendet werden?!


    Die Ökosteuer sollte damit IMHO die einzige "zweckgebundene" Steuer sein, obwohl Steuern eigentlich nicht zweckgebunden erhoben werden dürfen/sollten. Schließlich wurde die ÖkoSteuer ja aber von Halbkommunisten eingeführt/beschlossen und die dürfen nahezu alles bzw. maßen sich dieses an.


    Trotzdem war eben diese Steuer IMHO neben der Kriegsverweigerung der Roten das Beste was die uns ab 1998 bringen konnten. Ohne Schröder würden heute auch Deutsche im Golf verrecken und dafür Bezin billig und Rentenbeiträge teurer sein. Außerdem kann man Verbauchssteuern im Gegensatz zu Einkommensteuern wirksam vorbeugen, in dem man seinen Verbrauch steuert...

    ...um es vorweg zu nehmen, ich bin klar für eine hohe Energiesteuer (Ökosteuer war ein sehr sehr unglücklicher Begriff). Bedenken sollte der arbeitende Teil der Bevölkerung auch, dass die "ÖkoSteuer" in die Rentenkasse fließt und somit die Beiträge ein wenig stabilisiert. Würde sie gesenkt, wären Arbeitnehmer die Gekniffenen, da irgendwoher die Kohle kommen muss.


    BioSprit ist für meinen GEschmack aber zumindest mittel- und langfristig ein sehr sehr hölzerner Holzweg, da man bei einer Bevölkerungsexpansion auf 9 Mrd weltweit bei gleichzeitig fortschreitender Verwüstung und Versteppung sicher bald ein Anbauproblem für Nahrung bekommen wird. (Aber vielleicht gibts dann im Gegenzug ja bald Mehl aus Erdöl oder Kohle...) Die Devise wird in naher Zukunft also heißen: Fressen ODER Fahren bzw. für Europa und Nordamerika FRESSEN UND FAHREN und dafür in AFRIKA hungern lassen.


    Die Amis ziehen derzeit massenhaft Bioethanolwerke hoch und werden große Teile der Maisernte dort verwursten, fragt sich also, wer die Maislieferungen nach Afrika übernommt. Aber ggf. könnte man ja auch Bioethanol liefern, den die dort dann zur Beruhigung saufen könnten...


    Ich denke, es werden langfristig nur alternative Antriebe (Elektro mit Strom aus Regenerativen) wirklich eine Zukunft haben, da die Heuschrecke Mensch den Planeten energietechnisch bald leer gefressen haben wird.


    ABER solange bei den Neuzulassungen kein signifikanter Rückgang der Motorleistungen zu verzeichnen ist, ist dies hier doch alles jammern auf sehr hohem Niveau. Trotz 1,40 €/l Super sind die Straßen voll, die Leute fahren noch immer für ein Stück Butter zum Aldi, jammern zwar dabei, steuern aber NOCH nicht um.


    Zum Thema Spritpreis in USA: Wer denkt, die maulen nicht und versuchen nicht umzusteuern (auf privater Ebene), war wohl lange nicht drüben und hat auch keinen Kontakt zu dortigen Eingebohrenen... Außerdem setzten die USA bisher pro Monat mehrere Milliarden Dollar für einen niedrigen Benzinpreis im Iakr ein und schieben täglich auch ein paar Bahren mit GIs heim. Böte man Duetschland den Handel an, jährlich sagen wir 1000 Soldaten und den halben Sozialhaushalt zu Opfern um einen niedrigen Benzinpreis zu erlangen, so können eigentlich nur Ausgemusterte, geistig Blinde und Sehschwache zustimmen. Man könnte aber beispielsweise Fahrer von schweren Jeeps außerhalb der Land- und Forstwirtschaft verpflichten jedes Jahr einen Monat im Golf als Zielscheibe zu dienen. Das hätte IMHO direkte Auswirkungen auf die Zulassungszahlen dieser Fahrzeuge...

    Re: Re: Schlechter Tarif für Bestandskunden


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    Original geschrieben von FrankBB
    Persönliche Erfahrung hab ich keine, dafür aber einige Erfahrungsberichte gelesen,
    demnach wäre es möglich dass dich simply umstellt und dir hierfür eben die eine oder andere Gebühr berechnet, werden aber sicher nicht mehr als 100 € sein :)


    Ich habe diese Woche einen Bericht eines simply-Kunden gelesen, der sein Handy verloren hatte und die Karte sperren ließ. Hat ihn ca. 75 € gekostet wenn ich mich recht erinnere.


    Edit: hier der Link teltarif


    Postpaid, also "richtige" Verträge darf man mit solchen Leuten tatsächlich nicht abschließen bzw. sollte sich ganz klar vor Augen halten, dass VictorVox & alle Ableger sehr wasserfest formulierte Verträge mit rudelweise Nebenbedingungen liefern. Die lassen sich alle Dienstleistungen, die nicht unmittelbar ausgewiesen werden müssen fürstlichst entlohnen. SIM-Pfand ist nur eines dieser Gimmicks, der eingeführt wurde, nachdem pauschale Deaktivierungsgebühren gerichtlich gekippt waren.


    Wenn man den worst case = Handy mit SIM weg kalkuliert, darf man natürlich auch kein Simply abschließen, da dann der "Karten-Pfand" fällig wird.

    Webhandy vertröstet weiter: :(


    "Sie haben bei uns das Topangebot Vodafone Mobile Connect Card 3.6 (Express) UMTS Datenkarte ohne monatliche Fixkosten gekauft.


    Dieses Angebot ist exklusiv bei webhandy.de erhältlich. Auf Grund der großen Nachfrage kommt es leider zu Verzögerungen in der Auftragsbearbeitung und bei der Belieferung durch Vodafone.


    Es entsteht Ihnen kein Nachteil, da dieses Angebot für Sie keine Fixkosten beinhaltet.


    Wir entschuldigen uns für diese Verzögerung und werden Ihnen Ihre Ware schnellstmöglich zukommen lassen.


    Vielen Dank für Ihr Verständnis!"


    Zumindest hat man nun noch eine Bestätigung, dass das Angebot fixkostenfrei ist und kann Rechnungsbeträge bei webhandy reklamieren...

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    Original geschrieben von StebuEx
    Das ist auch ein Märchen. 2006 hatten sie einen Fehlbetrag von 259 Mio. € !!


    http://www.telefon-treff.de/sh…ostid=2815612#post2815612
    Was Du meinst ist sicher die bekloppte Ebitmarge, dazu sagt Wikipedia:


    Ich denke, sie haben einfach mit höheren Marktanteilen kalkuliert.....


    Kalkulatorisch bist du im Recht... Trotzdem sollte man bei Umsatzrenditen von knappen 10 % leben können. Investitionen muss jeder Unternehmer tätigen, nur tut er das ja, weil er sich davon eine gewisse Rendite erwartet... (Bei Zahlen von Konzernen mit Auslandsmüttern oder -töchtern sollte man IMHO sowieso immer vorsichtig sein, da sich da steuertechnisch schicke Verschiebebahnhöfe ergeben können. Schließlich lässt man Gewinne für gewöhnlich nicht gerade in Hochsteuerländern anfallen...)


    Wenn man die eigenen Chancen höher eingeschätzt hat, hätte man bereits vor Jahren in den fetten Oligopolzeiten den ersten Stein werfen können. Tat man aber nicht und hat so langfristig die Großen stärker gemacht. Wer nichts wagt, der nichts gewinnt...