Beiträge von HoldaT

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    Original geschrieben von lanturlu Für ihre eigenen Versäumnisse beim UMTS-Netzausbau und der Vernachlässigung von EDGE und HSDPA können sie weder die Konkurrenten noch die Aufsichtsbehörden verantwortlich machen.


    Die haben einfach spekuliert und nun scheint die UMTS-Welle anzulaufen und man hat das Netz noch immer nicht ausgerollt. :flop:


    Letztlich gehört aber eben klappern zum Handwerk und wer nicht klappert hat ganz schnell ausgeklappert. Man muss immer mal eine verrückte Idee/Forderung in den Raum stellen. Vielleicht springt ja einer drauf an (siehe Schäuble und seine verrückten Ideen)...


    Da auch die Geschäftsführung von Eplus bei Lizenzverteilung über 18 Jahre alt war, hätte man wissen müssen, was man tut... Hätte man sich davon nichts versprochen (trotz zu erwartender höherer Kosten), hätte man sich den Launch seinerzeit ja verkneifen können. (Außerdem glaube ich mich daran zu erinnern, dass die Umsatzrenditen bei Eplus im Gegensatz z.B. zum Einzelhandel noch immer deutlich jenseits der 20 % liegen.)

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    Original geschrieben von Meilow
    Also für die 1,5 cent / Minute möchte ich nicht den Komfort und die Kundenbetreuungs-Onlinefeatures von Simyo missen.


    ...und ich möchte nicht wegen 3 Telefonaten/Quartal ein Rudel Daueraufträge unterhalten und irgendwann den Durchblick verlieren. Die Entscheidung ist eh gefallen, ich schicke meine Eltern zu solomo, dort verfällt das Guthaben "nie" und Solomo bietet schließlich Eplus-Qualität. :)

    Das Simply dazu übergeht "ohne Not" an der Tarifschraube zu drehen, hätte ich nicht erwartet. :top: Offenbar ist man mit den Verkaufszahlen unzufrieden. Entweder verkauft die Konkurrenz zu gut oder man selbst zu schlecht. :D Jedenfalls ist dies ein wertvoller Beitrag, um die Tarife noch ein Stück weiter in die Erde zu rammen.


    Simyo, fonic, congstar und bild haben nun pro Gesprächsminute satte 15 % Preisaufschlag. ...und solange man keine ode rkaum SMS schreibt kann einem dieser Preis gleichgültig sein.


    Simply wird wohl die Alternative für meine Eltern, die bisher Simyo hatten, aber bei horrenden 3 - 4 € Umsatz p.a. nun so ganz langsam Probleme mit der Guthabenhaltbarkeit bekommen. Schließlich muss man nun alle 75 Tage ganze 2,50 € aufpumpen, die meine Oldis aber eben nicht einmal brauchen. (Wobei solomo auch eine schöne Alternative wäre.)

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    Original geschrieben von Goody
    Ich denke, so langsam pendelt sich der Fullflat-Preis bei den E-Netzen ein.


    Trotzdem man denken könnte, dass die Flats insbesondere in Fremdnetze wegen der IC-Gebühren kaum darstellbar sind, scheint sich das Modell zu rechnen. In den vergangenen Monaten scheinen sich die Plaudertaschen verausgabt zu haben, so dass man nun nochmal deutlich reduziert nachschieben kann. Schließlich sind "geschenkte" 60 Minuten in Fremdnetze heute noch 6 € "wert" (10 ct-Tarife). Nun können alle Mittelhardcoreplaudertaschen ihre Zweithandys in die Ecke legen und den SIM-Bunker endgültig ausmisten.


    Ich bin nur auf O² bespannt. Die beiden Dickschiffe werden nun erstmal wieder überlegen, ob man überhaupt reagieren muss/sollte, da man ja das bessere Netz, die besseren Tarife und überhaupt viel viel viel besser ist/hat. Die Preisspirale bohrt sich weiter in den Boden und das ist ganz ganz schön :top:

    Re: Re: Re: TV-Sendung: Mobilfunkkrieg - Der Kampf um die Masten (Sonntag, 18 Uhr)


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    Original geschrieben von Elke2002
    Ich habe über die Hälfte meines Lebens prima ohne Handy (mit Festnetztelefon) verbracht. Ohne motorisierten Fahrzeugverkehr würde ich mich viel eingeschränkter fühlen als ohne Mobilfunk.


    Da haben wir ja richtig Glück, dass nicht meine Oma als Kanzlerin agiert. Die ist schließlich auch erst 92 Jahre alt, Handy- und Autofrei und sogar mehr als 50 % des Lebens ohne Fernseher hingekommen.


    Ich habe überdies nicht polemisiert, nur ein wenig zugespitzt. Schließlich ist u.a. auch dir deine Automobilität mehr als 5000 Menschenleben p.a. wert. Also muss man, um zuzusptzen, um seine eigenen Einschränkungen zu überwienden doch irgendwie über Leichen gehen.


    Für meinen Geschmack sind dann 10000 Mobilfunktote p.a. durchaus hinnehmbar, da wir ja schließlich viel mehr SIM-Karten als Autos haben. Ebenso dürfen doch die Alkoholproduzenten trotz geschätzten 2.000.000 Alkoholikern in Deutschland ungehindert und zu Billigstpreisen weiter ihre Drogen verteilen. Meine Eltern arbeiten beide in einer Suchtklinik und haben über die Jahrzehnte Rückfallquoten weit jenseits der 75 % erhoben... Dabei wird also auch menschliches LEid billigend in Kauf genommen, nur um einigen ein lustiges Partyleben bzw. lustige Abende zu gewährleisten.


    ABER, all das Gelaber führt zu nichts. So mit kann man es lassen bis konkrete Beweise und Opferzahlen auf dem Tisch liegen.

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    Original geschrieben von Elke2002
    Aber ich finde es genauso blöd, sich etwas gegenüber aus irrationalen Gründen zu verschließen und psychosomatische Symptome zu entwickeln, als ohne kritisches Hinsehen erst mal alles toll und harmlos zu finden, nur weil es einem persönlich Spaß macht.


    Da derzeit noch immer keine gesicherten Nachweise zur Schädlichkeit/Gefährlichkeit von Elektrosmog vorliegen, könnte man sich in der Zwischenzeit ja mal um das Verbot des Fahrzeugverkehrs kümmern, schließlich kostet der allein in Deutschland > 5000 Menschen p.a. das Leben. Selbst wenn irgendwann der Nachweis der Schädlichkeit von Mobilfunk geführt sein sollte, sollten doch zumindest auch 4999 Tote p.a. locker in Kauf zu nehmen sein, schließlich bringt der Mobilfunk ähnliche Verbesserungen wie der Fahrzeugverkehr...


    Alternativ könnte man wenigstens Motorrad fahren verbieten, da sich dabei vor allem junge Leute schwerste Verletzungen zuziehen (Querschnittslähmungen), die über die Zeit ein Vermögen kosten. Ebenso könnte man über Ski- und Rodelverbote nachdenken und das Rauchen, Saufen, Kiffen etc. viel viel viel strenger ahnden.


    ...um es mal ganz krass zuzuspitzen.


    Aggressive Keime werden in Zukunft sicher ein zunehmendes Problem, nur warum gibt es dann in Deutschland noch immer nicht die Facharztausbildung zum Hygieniker. Einer meiner Bekannten macht dies in Dublin in einer Klinik und kann über die "Zustände" in Deutschland nur den Kopf schütteln. Die Anwendung, Dosierung und teilweise Auswahl der Desinfektionsmittel und der Anwendungsprozeduren überlässt man hierzulande oft ungelerntem bzw. angelerntem Personal, dass nach der Devise "viel hilft viel" arbeitet, weil man mit Stand 6. Klasse leider nie den Tellerrand erreicht hat.


    Gehe mal nach Irland ins Krankenhaus. Die "normalen" Krankenzimmer, in denen z.B. Schwangere etc. "eingelagert" werden sind dort so gepflegt/ungepflegt wie ein besseres Wohnzimmer. Meine Frau hat dort Frauenärzte erlebt, die im Behandlungszimmer Teppichboden hatten! Nach deutschem Maßstab unhygienisch, aber eben nicht, da sich in dieser Umgebung richtig aggressive Keime offenbar gegen Allerweltskeime nicht durchsetzen können. Die multirestsietenten Keime scheinen ja Masochisten zu sein, die auf Qualen mit Antibiotika und Desinfektionsmitteln stehen...


    Unterbringung für Leute mit offenen Wunden, nach OPs etc. muss natürlich schon anders aussehen (und sieht es auch in Irland), aber man sollte schon mal die Frage stellen, warum andere Länder vergleichsweise "unreinlich" sind/umgehen und nach Aussage von Fachleuten trotzdem statistisch hygienischer zu sein scheinen.


    Bei meinem letzten Aufenthalt im Krankenhaus (stumpfes Bauchtrauma, Einzelzimmer) wurden TÄGLICH die Bettgestelle, Fensterbretter und Wänder der Nasszelle mit Desinfektionsmitteln gereinigt, obwohl ich nicht herumgespuckt, herumgeleckt etc. habe. Dann braucht man sich nicht zu wundern, wenn unter den Keimen nur die ultraharten überleben...

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    Original geschrieben von <registered>
    "Auf lange Sicht sind wir alle tot." (John Maynard Keynes) ;)


    Außerdem:
    Diese multiresistenten Bakterienstämme entstehen erst durch den unverantwortlichen Gebrauch von Antibiotika - wenn sie zu schwach dosiert und wegen jeder Kleinigkeit eingesetzt werden.


    Pandemien und der richtige Einsatz der Antibiotika sind typische Beispiele für Probleme, die nicht auf nationalstaatlicher Ebene gelöst werden können.


    Keynes hatte auch hier, wie bei so vielem Recht! :D Mit multiresistenten Keimen kämpft man doch zunehmend global. Da bei den Antibiotika keine neuen Wirkstoffgruppen kommen, können sich die Winzlinge gut dran gewöhnen. Dabei sollte man immer bedenken, wer evolutionstechnisch eher da war und entsprechend mehr Lebenserfahrung hat.


    Ich warte ja immer noch auf eine tödliche Infektion durch eine vom US-Geheimdienst gezüchtete Gebetsteppichlaus. (Wir privat sind vorbereitet und haben überall Parkett, falls der Laus der Sprung vom Gebetsteppich in die deutsche Auslegware gelingt! :D )


    Zu dem inflationären Beschwören von Pandemien etc. fällt mir nur eines ein: "Wollt ihr Hunde ewig leben?" Sicher tritt irgendwann einmal eine Pandemie ein/auf, ebenso Meteoriteneinschläge, 1000000-jährige Flutereignisse, Jahrtausendstürme etc. etc. ABER solange die Eintrittswahrscheinlichkeit nicht bei 1 liegt, besteht jeden Tag aufs neue Hoffnung. Um Pandemien etc. vorzubeugen und den Mikroorganismen und der Tektonik etc. ein Schnippchen zu schlagen, könnte nur ein geordneter Massensuizid helfen, da fehlen den Keimen dann die Wirtstiere und die Bösewichter müssen selbst verrecken bzw. sich andere Opfer suchen.


    Manchmal wünsche ich mich in eine Zeit, in der Journalisten auch Angaben zu Eintrittswahrscheinlichkeiten etc. machen MÜSSEN. Es grenzt eh an ein Wunder, dass ich heute hier schreiben kann, schließlich war ich heute in Berlin, bin S-Bahn gefahren, in der S-Bahn jugendlichen Türken begegnet und immer noch am Leben! Ginge es nach Herrn Koch, müsste ich eigentlich schon längst tot sein... Außerdem war ja vor wenigen Tagen die Rede von einem LKW voller Sprengstoff, der über Russland, Finnland usw. nach Deutschland = Berlin unterwegs sei, um Baufeldfreimachungen im großen Stil zu betreiben. Offenbar steckt der auber noch in Nimmerland im Stau oder ist beim letzten Starkregen nass geworden.


    Macht euch doch nicht verrückt und genießt das Leben. Vergesst dabei aber auch nicht an morgen und damit eure Kinder zu denken.


    Vorsicht, bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Beim Logan bekommst du für den o.g. Preis = Listenpreis die Trennwand, eine linke Tür, Doppelflügel hinten, Winterreifen etc. bereits inklusive. Renault und Opel stehen dagegen komplett nackt da. Die uns angebotene kleinste Differenz zum Kangoo lag bei guten 3000 € netto!


    Bezüglich der Kostenansätze für PKW: http://tinyurl.com/2n2ooo


    Eine ganz einfache Rechnung (brutto) für meinen Focus:


    Anschaffung: 8925 € (13 Monate alt, 16 Tkm auf der Uhr, gute 100 PS Diesel)
    Fahrleistung: > 60000 km p.a.
    Nutzungsdauer: 4 Jahre = ca. 250 Tkm auf der Uhr
    "Wiederverkaufswert" nach Tschechien oder Polen: 1000 - 1500 €


    = 1987 € p.a. = 3,4 ct/km


    Nutzt du die Karre nun aber "nur" 15 Tkm p.a. und vertickst ihn nach 4 Jahren = 5 Jahre alt realistisch für vielleicht 5000 €?


    = 8925 - 5000 / 4 = 981 € = 6,5 ct/km und damit allein beim Wertverlust schlapp das doppelte pro Kilometer.


    Die absoluten Zahlen sollte man nicht vergleichen, da man bei 60 Tkm p.a. ja irgendwie damit Geld zu verdienen scheint wohingegen die 15 Tkm doch zu großen Teilen reiner Konsum sein werden.


    Das ganze rechne ich seit ich Autos kaufe für jede Karre separat immer wieder aus und bin für mich persönlich darauf gekommen, dass ich es nicht mehr einsehe, Autos anzuschaffen, die zu derzeitigen Preisen deutlich über 10 T€ kosten. Schließlich heißst jeder eingesparte Tausender weniger Druck im Kessel bzw. weniger Verbindlichkeiten/Ausgaben und damit ein entspannteres Leben. Warum sollte ich z.B. meine Kosten auf einen A6 = 40 T€ hochtreiben, die entscheidende frage ist doch, ob er mir einen wirklichen Mehrwert gegenüber dem Ford bietet?! Er bietet einen Mehrwert, unbesehen, aber eben keinen, der einen ganzen Hof voller Billigkarren aufwiegt.


    Hier klinke ich mich nun aber aus, da ich morgen verreise... Schöne Restwoche noch.

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    Original geschrieben von tobias2k
    Nur aus reiner Neugierde: Bist du in allen anderen Bereichen des Lebens (Kleidung, Lebensmittel, Urlaub, Unterhaltungselektronik ...) auch so "Praktisch = objektiv = bauchfrei" ? Falls ja erweise ich dir hiermit offiziell meinen höchsten Respekt!


    Bitte zukünftig zwischen privatem und beruflichen Einsatzgebiet unterscheiden. Der Bundesdurchschnitt liegt bei rund 12.000 Km jährlich, insofern sind deine berufsbedingten Ansprüche an ein Auto bzgl. der Laufleistung & Haltedauer für die meisten hier irrelevant.


    Zum ersten Teil: Ja, ich würde schon sagen, dass die meisten Anschaffungen meinerseits bauchfrei geschehen. Meine Frauen tanzen bei den Klamotten sicher ein bisschen aus der Reihe, nur weiß man das ja vorher und sollte tolerant sein... :)


    Beruflich und privat sollte man IMHO gerade nicht trennen, da privat die Kosten/Kilometer wegen der geringeren Fahrleistungen ja noch deutlich höher liegen. Deshalb teilen, neudeutsch sharen wir mit 3 Nachbarsfamilien unseren Kombi und haben als Ersatzwägelchen 55 PS-Clios im Angebot. Da passt auch die Familie rein und solange man Berge meidet kann man die vernünftig fahren.


    Wen es interessiert, der sollte wirklich mal konsequent sagen wir 36 Monate seine Haushaltskosten aufschreiben. Dann aber bitte nicht wundern, was das Auto tatsächlich kostet (inkl. Wertverlust, Reparaturen etc. etc.). Nachdem mein Frauchen dies tat, waren Lexus und BMW für immer tabu, schließlich ist sie (als Frau sowieso nicht) nicht bereit mehr bzw. annähernd soviel in die Autos wie in den Urlaub zu investieren.


    Zum Thema Crash-Sicherheit nur soviel. Logan-Hundefänger sind nicht besser oder schlechter als z.B. Kangoo-Hundefänger und Monteure sieht man wirklich sehr selten (zumindest bei uns) im 5-Sterne-5er-BMW herumfahren. Habe ich etwa irgendwo behauptet, dass Logans gleichwertig mit "modernen" Autos wären?!