Beiträge von HoldaT


    Nur scheint die Zielgruppe, die das Geld hätte das iphone nur sehr eingeschränkt zu wollen. Wohingegen so mancher Teen im Kreise meiner Tochter eben wegen des iphone feuchte Träume hat... Mehr wollte ich nicht sagen... Ich kenne so einige AppleFreaks die niemals ein iphone kaufen würden, allein schon wegen des T-Mobile-Vertrages den sie dann an der Hacke hätten. Als freies Telefon könnte man bei angemessenen = US-Preisen vielleicht mal nachdenken. Schließlich kostet das Ding in USA auch nur $399 und die Umrechnung liegt deutlich über 1,35... Die Zielgruppe scheint rechnen/umrechnen zu können und ist vielleicht ein wenig verknatzt, obwohl sie die Abzocke bzw. den großzügigen Währungsumrechner aus dem Appleshop kennen müssten... Ich selbst nutze übrigens auch ein AppleNotebook und einen MacMini, aber habe beide an deren Heimatfront gekauft.


    Außerdem scheinst du bezüglich der Handys bei Kindern ab der 7. Klasse einen vollen :apaul: zu haben. Unter dem W810i geht gar nichts mehr und das kostet schlappe 150 € bzw. eben happige Minutenpreise wegen der Subventionen. Nicht jeder kennt eteleon und lässt sich entsprechend im MediaMarkt verraten

    Interessant finde ich diese Meldung: http://tinyurl.com/2n7526


    Offenbar hat man sich bei der Preisfestsetzung doch ein klein wenig verhoben bzw. kommt beim iphone-Tarif zu Tage, dass ganz ganz viele Leute Hightech-Handys nur zum herumprolen nutzen, aber Daten, Musik etc. gar nicht sooo interessant für diese Leute sind.


    Das deckt sich mit meinen Erfahrungen, nach denen gerade die, die kein bzw. kaum Geld haben mit W880i herumlaufen und dabei Telefontarife nutzen, die 0,49 €/min und 0,19 €/SMS kosten, weil darüber das Handy subventioniert wird. Nun hat man beim iphone die nackten Kosten einerseits für's Telefon und andererseits für die Nutzung und offenbar sind die iphone-affinen in Deutschland finanziell damit ein klein wenig überfordert... Hätte man sich denken können, da Leute die Geld haben zumeist eher konservativ denken und kein KlimmBimmHandy brauchen/wollen.

    Re: Rechnung nicht bezahlt, 15 euro Bearbeitungsgebühr...


    Zitat

    Original geschrieben von David328
    Das ist hier kein rumjammer Thread oder so, ist auch dumm gelaufen von mir und ich bin daraus jetzt schlauer geworden aber, in der heutigen Zeit wird man ja fast überall mal übers Ohr gehauen wo man denkt man muss es sich gefallen lassen was aber garnicht wahr ist. Deshalb interessiert es mich ob die ohne Mahnbeschied oder sonstiges direkt 15 Euro Bearbeitungsgebühr nehmen können. Ja nichtmal Kulanz wurde angeboten... pf


    Nix Lehrgeld. :D Aber Kulanz kannst du knicken und Mahnbescheid brauchen die nicht, da Rücklastschriften ein fester Bestandteil der Preisliste sind. Letztlich ist eine Rücklastschrift auch eine erbrachte Leistung, wenn die auch für eine Seite in die Hosen ging. Also lässt man sich die Erbringung mehr oder weniger fürstlich entlohnen... Täte man das nicht, müsste man den Mahnfuzzis in der Buchhaltung das Gehalt auf 0,00 € kürzen, denn die leben genau davon.

    Eine Rechnung habe ich bisher auch noch nicht bekommen. Aber ich habe in den letzten Tagen 2 Flats gebucht und keinerlei Probleme damit gehabt. Bei einer ging "sogar" entgegen früheren Erfahrungen reibungslos MNP durch.


    Das Rechnungsproblem macht mir aber auch langsam Sorgen, da ich schon gern eine korrekt vor dem 31.12.2007 datierte Rechnung für die 2007er Leistungen hätte. Der Kudelmuddel mit der Anerkennung der Leistungszeiträume ist für das Finanzamt nämlich immer sehr sehr schwer verständlich wohin gegen die mit dem Kürzen immer schnell sind. Außerdem frage ich mich, wie lange die Automobilisten wohl ohne Cashflow noch durchhalten werden.

    Am Ende ist das Portal bzw. dessen Outfit doch nachrangig. Was zählt ist die Qualität der Abwicklung und da darf man sicher gespannt sein.


    IMHO eignet sich das Ganze schon für Leute, die die 8 € MU locker bringen und auf einen MNP angewiesen sind. Fraglich ist, ob die Mail-Rechnung zertifiziert und damit FA-tauglich ist. Die Papier-Rechnung kostet aber auch nur 1,00 € brutto, so dass sich gegenüber Debitel-Crash5 für Geschäftskunden deutliche Vorteile ergeben.


    Erfahrungsgemäß darf man aber von Herrn Graul schon ordentlichen und fairen Service erwarten, schließlich war UUU unter dessen Ägide der letzte stabile Festnetzanbieter mit 1/1-er Takt und vernünftigen Preisen. Der Mann versteht IMHO schon sein Geschäft und ein wenig bin ich auch dessen Fan, da er mir mit der UUU-Aktie eine Wohlstandsschub verpasst hat :top: Seinerzeit eben!


    Was, denke ich schwer fallen wird, ist aggressives Marketing, da hierfür sicher das große Geld fehlen wird. Also wird man analog UUU auf virales Marketing setzen (müssen) und am Ende doch zu ein paar 1000 Verkäufen kommen.

    Re: SVEN (E+): 8 Cent in alle Netze bei 8 € MU


    Zitat

    Original geschrieben von saintsimon
    Verdorben wird das durch indiskutable Datenpreise (5,90 €/MB), 24 Monate Mindestlaufzeit und einen unbekannten Anbieter.


    Die Datenpreise spielen, wie schon oft gesagt, IMHO für die Masse keine Rolle. Der unbekannte Anbieter ist IMHO auch kein wirkliches Problem, da erfahrungsgemäß ja immer Verträge zwischen E+Mobilfunk und dem Nutzer geschlossen werden und der Dealer nur der Mittler ist. Da das System "Sven-Mobilfunk" ja nicht auf GG-Erstattungen beruht, sollte IMHO somit keine "Gefahr" bestehen.


    Unter Berücksichtigung des MU ist der Crash5 natürlich preismäßig vorn und wird mit intensiverer Nutzung immer besser, jedoch ist es ja noch immer so, dass dieser Tarif nur begrenzt im Angebot ist und Firmenkunden komplett ausgeschlossen sind. Außerdem empfinde ich die kurzen Laufzeiten beim Crash5 für häufige Nutzer als brandgefährlich, schließlich kommt so auch debitel raus. MNP bietet debitel bei den Crashs auch nicht! Einiges spricht also auch für Sven.


    Geschäftsführer von Sven-Mobilfunk ist übrigens Udo Graul, der früher GF bei UUU Telekom AG war und vor ein paar Jahren, soweit ich mich erinnere, dort herauskomplimentiert wurde. Der Mann versteht also schon sein Geschäft und kennt den Telefonmarkt mindestens seit Beginn der Liberalisierung im Festnetz. Außerdem war UUU immer ein sehr sehr schlankes Kostenkiller-Unternehmen, was ebenfalls für Sven spricht.

    Zitat

    Original geschrieben von saintsimon
    Diesmal können sich die NBs bis März 2009 vom Preis-Schock erholen.
    9-Cent Tarife sind jetzt möglich, besonders aus den E-Netzen.


    Bei bisher > 30 % Umsatzrendite wird sich der Schock in ganz engen Grenzen halten.


    Für meinen Geschmack ist aber die Laufzeit deutlich zu lang. Wenn man nämlich die Preisentwicklung in 10 %-Trippelschritten in die Zukunft fortschreibt und dabei Laufzeiten jenseits der 12 Monate garantiert, sind meine Töchter pensioniert, ehe man festnetzähnliche Tarife erreicht. Ich frage mich nur, was das soll. Außerdem frage ich mich, warum der Regulierer die NBs nicht per "Dekret" zwingt die Kosten zumindest ihm gegenüber offen zu legen.


    Man könnte doch beispielsweise brachial senken und auf unzureichende = nicht prüffähige Unterlagen der NB verweisen. Dann müssten die kommen und das Visir ein wenig hochklappen. Aber ich denke mal, das die NBs davor panische Angst hätten, da ja z.B. die D-Netze ziemlich weit mit der Abschreibung fortgeschritten sein sollten und entsprechend niedrige Grenzkosten haben.


    In solchen Minischritten werden die NBs jedenfalls kaum ersthaft an der Existenz des Festnetz rütteln können... Außerdem macht man mit derartigen Kosten immer wieder Lücken für Alternativtechnologien (Wifi etc.) auf, die dann von Power-Usern dankbar genutzt werden.

    Ich glaube nicht, dass die NBs ein allumfassendes und jeden befriedigendes Diensteangebot zusammenschnallen können und wollen. Schließlich kennen die doch die meisten potentiellen Zielruppen gar nicht.


    Diesbezüglich sollte man sich mal an die SMS erinnern, die ja ursprünglich ein KOSTENLOSES Vehikel in löchrigen Netzen war. Die war damals seitens der NBs keineswegs als Blockbuster und fetter Umsatzbringer konzipiert. Als man merkte, wie heftig der Dienst einschlägt, fing man überhaupt erst an ihn zu tarifieren...


    Als dann langsam die Hypes abebbten, wurden Konstrukte wie MMS und WAP-Internet kreiert, die zu keiner Zeit an den Erfolg der Sprachtelefonie und der SMS anknüpfen konnten. Hätte man nun aber auf einen "offenen Standard" gesetzt und nur die Schnittstellen besetzt, wäre am Ende ein Blockbuster möglich gewesen.


    Gleiches gilt doch auch für das herkömmliche Internet. Stelle sich mal einer vor, die NBs, wie Telekom, 1und1, Lambda etc. böten nicht den Zugang sondern ausschließlich und jeweils exklusiv ihre eigenen Portale. Ich denke, dann wäre das Internet niemals ein solcher Renner geworden.


    Also sollte man als NB versuchen seine Dienste = sein Kerngeschäft zu optimieren und sich nicht mit Portalen etc. zu vertrödeln. So, wie es derzeit T-Mobile mit dem iPhone tut, die stellen die Schnittstelle auf der das Ding funken kann und bekommen wegen der von Apple "hinterlegten" Dienste auf einmal Traffic ins Netz. Hätte man nun versucht selbst ein Portal wie iTunes zusammen zu flicken, hätte es gelingen können oder aber auch nicht. Kernkompetenz wäre es jedenfalls niemals.


    Genausowenig ist das Betonieren der Mastfundamente, das Ziehen der Bewehrungsstähle und das Bestücken der Leiterplatten in den Vermittlungsrechnern Kernkompetenz... Wäre dies nämlich so, bräuchte es kein Nokia, kein Siemens, kein Ericsson und auch keine Baufirmen. Aber wäre es so, hätten wir bis heute sicher kein Mobilfunknetz, da der Tiefbaubetrieb Kabeltelekom dann immernoch genug zu tun hätte Leitungen in Eigenregie zu verbuddeln.


    Zitat

    Original geschrieben von Martyn Allem voran bei E-Plus ist das der Fall. Dort sind zwar die Basistarife für Sprachtelefonie günstig, aber sobald es an neue Dienste geht, wird, insofern der Dienst bei E-Plus überhaupt verfügbar ist richtig abkassiert.


    Voice-Telefonie und UMTS als "Zugänge" bieten die IMHO zu recht vernünftigen Preisen. Alles andere empfinde ich persönlich als SchnickSchnack