BITKOM-Mitgleid zu sein macht, denke ich, nur Sinn, wenn man dort vollumfänglich vertreten wird. Außerdem sehe ich persönlich in Standesvertretungen jedweder Art auch keinen Sinn, denn deren vornehmliche Aufgabe ist es doch, zumindest in engen Märkten, Pfründe zu sichern und den Wettbewerb zu zähmen = einzuschränken.
Wir als Firma sind Zwangsmitglieder in der IHK, der Berufsgenossenschaft und einer Ingenieurstandesvertretung, da man ohne letztere knallhart aus (beschränkten) Ausschreibungen rausgehalten wird.
Was bringt mir doch gleich die IHK für 5000.- € Beitrag p.a.??? Eine Zeitung (zu glatt zum A*** wischen), Beitragserhebungsbögen und einen Wasserkopf der in einem palastähnlichen Bau residiert. Ach so, die bieten ja auch Weiterbildungen an, die aber an eine GmbH ausgelagert wurden, um per Gehaltszahlungen etc. ordentlicher abschöpfen zu können. Was bietet mir doch gleich die Berufsgenossenschaft??? Eine Unfallversicherung! Für deren Leistungen sich einer meiner Freunde 14 Jahre durch die Instanzen und vor's Sozialgericht wälzen musste, ehe knappe 150 € Rente gezahlt wurden! Kommt privat IMHO auch besser...
Zurück zum Thema: Was bringt E+ denn eigentlich BITKOM??? Eine Standesvertretung? Für "Stand" bewegt sich der Markt zu schnell! Eine schlagkräftige Lobby? Wohl eher nicht, da man ja nebst allen Wettbewerbern drin hockt und somit nicht mit Steinen schießen kann.
Ich denke mal, die BITKOM bringt so viel oder so wenig wie Teilnahmen an der CeBIT. Für die > 100000 Jahresbeitrag klebt man besser ein paar Plakate oder baut ein paar Basisstationen...