Beiträge von HoldaT

    Nach dem "Kracher" werden die Wettbewerber aber zittern... Fraglich ist nur, womit man sich von Tchibo abheben will?!


    Ich staune nur, dass hier im Board die Aldi-Vorteile gegenüber Base1 herausgearbeitet werden, aber der entscheidende Vorteil für jede Form von Base komplett unter den Tisch fällt. Man bekommt doch per Provisionsauszahlung satte 50 % Nachlass auf Base1, so dass man im Extremfall (wir haben 2 solche) zu 4,99 € im Monat die Festnetzflat hat. Also könnte man bereits nach 12 Monaten davon ausgehen, dass Base1 preiswerter ist als Aldi.


    Außerdem bietet Aldi die IMHO wichtigen Features


    - MNP
    - wasserdichte Rechnung


    absehbar nicht und bleibt so ein Tarif für Privatiers.

    Also ich habe mit eteleon bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Dort kann man wirklich lukrativ seine Schubladen füllen.


    Zu beachten ist allerdings, dass die Gutschriften zwar nach 4 Wochen auf dem Kundenkonto erscheinen aber nur etwa 1 x im Monat tatsächlich Geld von eteleon abfließt, so dass im worst case von "Gutschrift" bis Überweisung 4 Wochen in's Land gehen können.


    Beachtet man dies, kann man ganz entspannt bleiben...

    Man sollte auch mal nach Berufsgruppen bzw. Schulabschlüssen selektieren... Bei meiner Großen in der 7. Klasse im Gymnasium sind 25/27 Discounterkunden. Dagegen haben die Mitlehrlinge meiner Schwägerin (17 Jahre, Bäckerlehrling) durchgängig alle Vodafone.


    Könnte man nun schlussfolgern, dass die Gymnasiasten Vodafone durchschaut haben, oder ist bei den Bäckerlehrlingen ein hochwertigeres Netz erforderlich, da man ja vor'm Ofen permanent erreichbar sein sollte, falls ein Headhunter anruft und versucht einen rauszuholen???


    Am Ende könnte sich herausstellen, dass Vodafone der Unterschicht die Plattform liefert. Könnte!!! Jetzt haut drauf! :D

    harlekyn: Da sie weder über den Preis kommen noch Flats anbieten können, sollte Simyo vielleicht alles beim Alten lassen. :D


    Bei den Flat's hast du den aus meiner Sicht flexibelsten Anbieter mit Congstar glatt unterschlagen. Dort hast du ohne GG eine monatliche Kündigungsfrist jedes einzelnen Bausteins [Was IMHO ein nahezu genialer Ansatz ist und eine Innovation darstellt.]

    Zitat

    Original geschrieben von harlekyn
    Halte ich fuer keinen verfolgenswerten Ansatz. Dafuer sind die Tagesflats zu teuer, und so schraenkt man sein Nutzungsverhalten kuenstlich ein, weil "das eine Gespraech" mal eben 2 EUR kosten wuerde.


    Teuer ist immer relativ... und man passt sein Verhalten automatisch seinen Tarifen an. Wie gesagt, läuft alles auf Telefonietage hinaus, so dass im Monat 22 - 23 x 2 € anfallen...


    Festnetzflats gibt es bereits wie Sand am Meer und dazu noch für kleines Geld. Außerdem beraubt man sich der Mobilität wenn die Leute immer nur in der (Par)Zelle angerufen werden können. ...ich glaube aber kaum, dass Simyo im Stande ist eine Mobilflat ohne wenn und aber anzubieten. ...und wie gesagt, wozu sollten die die 101. Festnetzflat anbieten. Eine Community-Flat macht IMHO auf Grund des zerfaserten Marktes ebenso keinen Sinn.


    Also bliebe nur eine Komplett-EPlus-Flat, die aber Base schon seit zig Monaten anbietet.


    Eine wirkliche Tarifinnovation, die derzeit niemand bietet fällt mir beim besten Willen nicht ein. Man wird nur immer wieder an der Preisschraube drehen und drehen und drehen und irgendwann an den Punkt kommen, an dem die Festnetzprovider derzeit stehen, nämlich die Grenze zur Rentabilität...

    Ich denke auch, dass Flats prinzipiell dem Modell Simyo widersprechen, da die mit einfach einfach einfach angetreten sind und Flats das Gegenteil von einfach sind. Eher wäre es vielleicht praktikabel Festnetztelefonate auf das Communityniveau abzusenken. Dann bliebe weitestgehend alles überschaubar einfach...


    Ich bezweifle, dass Simyo-Kunden gesteigertes Interesse an Flats haben, denn schließlich sind sie wegen der Prepaid-Flexibilität und der günstigen Preise bei Simyo gelandet. Wären dies Flat-Interessenten, wären sie bei Base1 oder oder oder gelandet...


    Einzig vernüftiges Flat-Modell wäre eine Kopie des Auto-Mobile-Tarifs, da der die fixen Kosten extrem Minimiert und sozusagen eine Flat by Call bietet. Nachteil dieses Tarifs (für den Anbieter) ist ausgehend von meiner Nutzung das "Einrichten regelrechter Telefonitistage". Außerdem giert meine Große jeden Abend nach dem Telefon und ruft 1 - 2 Stunden vornehmlich zu D1 und D2 an. Wie sich das dem entsprechend in meinem ganz speziellen Fall für den Anbieter rechnen könnte verschließt sich mir gänzlich.


    Ganz wichtig wäre eine drastische Absenkung der IC-Gebühren. Solange der status quo festgezurrt bleibt, sind IMHO fonic und auto-mobile die Grenzen der Rentabilität bzw. schon Ritte auf der Rasierklinge, schließlich verliert auch Fonic bei "falschem Verhalten" tendenziell Geld. Aber vielleicht spekulieren die NB's eben gerade auf Tarifpakete, in denen Ausreißer bzw. Minuskandidaten geduldet werden solange zumindest das Paket schwarze Zahlen schreibt... IMHO zieht man aber mit den FullFlats und deren Derivaten gerade die Hardcore-Umsätze aus Altverträgen ab und mach so den eigenen ARPU perspektivisch nieder... (Bitkom meldet heute wachsende Minutenumsätze aber erstmals einen schrumpfenden Umsatz: Die Entscheidungsschlacht ist somit eröffnet, denn ab sofort gehen alle Aktionen massiv auf die Margen. Vielleicht sollte man short-Zertifikate von Vodafone kaufen... :D , denn die sollte es als erste einholen, wenn in der alten Welt die Margen in die Binsen gehen.)

    Immer diese ewigen Spekulationen, die dieses Thema pushen... Ich denke darüber nach morgen bei EDEKA 3 kg Nutella zu kaufen... Vielleicht ist ja in einem der Gläser eine Simyo-Prepaid-Flat versteckt...


    ...und jetzt BITTE ein Schloss! Diesmal eins aus dem schönen Plötzkau, natürlich in Sachsen! :top:


    BITKOM-Mitgleid zu sein macht, denke ich, nur Sinn, wenn man dort vollumfänglich vertreten wird. Außerdem sehe ich persönlich in Standesvertretungen jedweder Art auch keinen Sinn, denn deren vornehmliche Aufgabe ist es doch, zumindest in engen Märkten, Pfründe zu sichern und den Wettbewerb zu zähmen = einzuschränken.


    Wir als Firma sind Zwangsmitglieder in der IHK, der Berufsgenossenschaft und einer Ingenieurstandesvertretung, da man ohne letztere knallhart aus (beschränkten) Ausschreibungen rausgehalten wird.


    Was bringt mir doch gleich die IHK für 5000.- € Beitrag p.a.??? Eine Zeitung (zu glatt zum A*** wischen), Beitragserhebungsbögen und einen Wasserkopf der in einem palastähnlichen Bau residiert. Ach so, die bieten ja auch Weiterbildungen an, die aber an eine GmbH ausgelagert wurden, um per Gehaltszahlungen etc. ordentlicher abschöpfen zu können. Was bietet mir doch gleich die Berufsgenossenschaft??? Eine Unfallversicherung! Für deren Leistungen sich einer meiner Freunde 14 Jahre durch die Instanzen und vor's Sozialgericht wälzen musste, ehe knappe 150 € Rente gezahlt wurden! Kommt privat IMHO auch besser...


    Zurück zum Thema: Was bringt E+ denn eigentlich BITKOM??? Eine Standesvertretung? Für "Stand" bewegt sich der Markt zu schnell! Eine schlagkräftige Lobby? Wohl eher nicht, da man ja nebst allen Wettbewerbern drin hockt und somit nicht mit Steinen schießen kann.


    Ich denke mal, die BITKOM bringt so viel oder so wenig wie Teilnahmen an der CeBIT. Für die > 100000 Jahresbeitrag klebt man besser ein paar Plakate oder baut ein paar Basisstationen...

    ich denke nicht, dass man bei Kündigungen jedweder Art mit Kanonen auf Spatzen schießen muss. Erfahrungsgemäß (auch bei Talkline) ist es ausreichend rechtzeitig mit Reservezeit per Fax zu kündigen und eine Bestätigung einzufordern.


    Selbst die als die größten Mogler bekannten Provider haben mir bisher immer treu und brav meine Vorratskündigungen bestätigt, wobei ich IMMER 20 Tage nach Vertragsunterzeichnung auf Vorrat kündige, allein schon um in jedem Fall die Frist zu wahren...


    CallYa muss man IMHO doch nur leer machen und dann kündigt die sich doch von selbst...