Den Netzbetrieb an einen Spezialisten auszulagern ist doch der logische Schluss. Die Netzbetreiber werden sich auf sich selbst als Marke konzentrieren, Tarife kreieren etc. und am Ende doch merken, dass Mobilfunk Massenschrott und dem entsprechend nur noch kostengetrieben sein wird.
Die NBs werden spätestens mittelfristig den Margen jenseits der 10 % traurig hinterher winken müssen und dann entweder den Netzbetrieb wieder zurückholen oder wie derzeit die Provider aus Sinnsuche gehen, um am Ende zu merken, dass sie eigentlich nicht mehr gebraucht werden. Da kann man dann das Netz gleich an einen Ausrüster weiter verkaufen und die Betriebs-Lizenz vermieten (sofern rechtlich möglich).
Das ganze wird doch im Festnetz vorgemacht. Die Telekom ist zwar derzeit noch Netzbetreiber und gleichzeitig Tarifanbieter, aber schlussendlich wäre es wahrscheinlich besser gewesen den reinen Netzbetrieb abzutrennen und als Servicegesellschaft auf dem Markt zu etablieren. Dann bräuchte man keine RegTP und hätte jetzt nicht das Streikgezerre. Am Ende wird vielleicht eine Heuschrecke kommen und genau in diese Richtung filetieren... Da könnte man dann Festnetz, Mobilfunk und Beratungsgeschäft fein heraus trennen und separiert entweder an die Börse bringen oder an Wettbewerber verkaufen (Cingular, Chine Mobile etc.) Die Chinesen könnten T-Mobile derzeit aus dem Cashflow bezahlen und müssten nicht einmal heftig in die Kasse greifen... Aber noch haben die nicht ihre Vorliebe für das sklerotische Europa entdeckt, sondern investieren in die wirklich wachsenden Märkte.