Beiträge von HoldaT

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    Original geschrieben von Smartshopper
    die kaufkraft der amis hat sich nicht so stark verändert wie der wechselkurs. als der dollar im vergleich zum euro stark war, habe ich mich gewundert, wie wenig man in den usa dafür bekommt und die meinten nur, es wäre doch nur ein dollar. ich bekomme also trotzdem noch was ordentliches.


    für alle anderen anregungen bin ich offen. Bei US aktien ist es nur so, dass ich die nicht ausgeben kann, wenn meine währungsspekulation nicht aufgeht. hab aber trotzdem welche im depot.


    letztendlich ist es doch alles spielerei mit nettem oder weniger nettem nebeneffekt. im casino gibt es ja auch leute, die roulette spielen, andere lieber black jack oder poker oder automaten. etwa so sehe ich den kapitalmarkt. nur dass da nicht von vorneherein klar ist, wer gewinnt.


    Wenn du die grünen Penunzen dann tatsächlich in USA auf den Kopp hauen willst, musst du ja zu allem Elend auch noch dahin. Außerdem musst du die Knete dort praktisch verfressen, da die Mitbringsel sehr limitiert sind und man die Kontrollen doch deutlichst ausgeweitet hat.


    Dann würde ich schon eher auf tchechische Kronen oder polnische Sloten spekulieren. Die kann ich dann direkt in 20 km Entfernung versaufen und zur Not jeden Tag mit dem Fahrrad hinfahren. Das habe ich in Anfang der 2000er auch mal gemacht, als spekuliert wurde, ob Euro oder nicht. Außerdem haben wir dort früher oft gearbeitet und dem entsprechend jeweils einige 10000€ in diesen Weichwährungen auf Lager. Dabei musste man immer aufpassen, dass man nicht unfreiwillig seine Arbeit rabattiert...


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    Original geschrieben von autares
    Wenn die Wirtschaft kollabiert, wird der Dollar stark....zumindest wenn Ihr alle so irrational weiterhandelt wie bisher...


    Ich handle doch rational, kaufe essen, trinken, Klamotten und schicke meine Kinder in die Schule und auf Sprachreisen. Jedoch werde ich nicht losrennen und den Chinesen den Arsch retten, in dem ich mir den 2. Fernseher oder das 3. Notebook an den Hals hänge. Bargeld sehe ich eher als Tauschbasis und Flussmittel, weniger als Akkumulationsmittel. Ähnlich scheint es der gelbe Mann im fernen Osten zu sehen, denn der tauscht auch Papier in Kupfer etc. Das weiß man, was man hat...

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    Original geschrieben von Smartshopper
    Ich denke mittelfristig wird es einen Ausschlag geben.


    Für bzw. gegen sowas haben wir Bepanthen und Zinkoxid-Salben im Haus. Und immer dran denken, langfristig sind wir alle tot. So ein scheiß aber auch...


    Früher hatte ich auch mal Währungskonten, als es noch die guten, alten, weichen Peseten gab, die sich mit 14 % verzinsten, von denen das Wechselkursverhältnis zur Deutschmark meist nur ca. 5 % weg nahm.


    Kauf doch amerikanische Aktien, da hast du analog der Kinderüberraschung gleich drei Sachen:


    - Währungsspekulation
    - Aktienspekulation
    - und wenn die Spekulation aufgeht, was schönes zum spielen


    Wenn es so kommt, wie es hartgeld.com etc. "prognistizieren", sollte man eh Barabhebungen in 5 €-Scheinen machen, da deren Quadratmeterpreis dann unter dem von Rauhfasertapete liegen wird. Hat aber auch nicht jeder...

    Re: Re: Re: Re: Eure Prognosen für 2010?


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    Original geschrieben von 535
    In welcher Hinsicht?


    Wenn neue, große Player Märkte mit Dumping oder "aggressiven" Angeboten aufmischen, wird es für die Platzhirsche immer eng. In unserer Branche kann man das gut bei internationalen Infrastrukurbauten beäugen. Dort greifen nunmehr auch die Chinesen mehr als 2/3 des Volumens auf. Insbesondere natürlich die arbeitsintensiven Teile. Die bauen in Afrika und Osteuropa mit EU- und Weltbankgeld die Autobahnen, über die sie uns im Anschluss dann mit Billigschrott totfluten. In polen bringen die beispielsweise von der Schaufel bis zum Großgerät alles aus China mit, pferchen die eigenen Arbeitskulis in Baracken ein und liegen so ca. 25 - 30 % unter STRABAG & Co. mit weißrussischen, polnischen und ukrainischen Arbeitnehmern. Und es sollte keiner glauben, dass die Chinaautobahnen nicht die 5 Jahre Gewährleistung überstehen...


    Was ich damit sagen wollte, ist das LTE am Anfang steht und damit weltweit alles neu auszurollen ist. Warum sollte man dann nicht in einem europäischen Kernland bei einem aggressiven Anbieter punkten und so den Fuß in die Tür stellen. Außerdem kann man bei Problemen in KPN-D immer noch Besserung geloben und dann bei den großen einen zweiten Schuss wagen.


    maschi_ac


    Zu deinem Fußtext: Hast du schon mal für die Roten gearbeitet? Die selbst binden auch IMMER nur den billigsten SUB und sind dem entsprechend wie alle anderen Wettbewerber ein Produkt aus Einzelteilen der billigsten Anbieter. Nicht mehr, aber auch nicht weniger...

    Re: Re: Eure Prognosen für 2010?


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    Original geschrieben von kues
    Nokia wird finanziell ein fürchterliches 1. Halbjahr erleben.
    Erst im 2. Halbjahr werden sie endlich die technische Basis von Symbian/Maemo und Ovi-Portal bereinigt und vereinheitlicht haben. Und mit erneuerten Versionen, einer nutzerfreundlichen Integration von Portal und neuen Mobiltelefonen startet Nokia zum Weihnachtsgeschäft durch.
    Ggf. werden noch Portalbetreiber dazugekauft. Nokia steigt zudem weiter in den PC/Laptopmarkt ein und wird so ernstzunehmender Konkurrent von Google wie auch Apple. Die Partnerschaft mit Microsoft wird weiter ausgebaut (Suchmaschine etc).


    Allein auf Grund der firmeninternen Vielfalt wird der App-Zug an Nokia wohl weiter vorbei gehen. Entsprechend bekommt man verdient Probleme bzw. hat sie schon. Einziger derzeit beschrittener Ausweg ist der Klageweg und das Suhlen im preissensiblen Segment der Billig- und Mittelklasse-Geräte.


    Gefährlich könnte auch die Entwicklung für das joint venture mit Siemens werden. Derzeit ist man bei Ausschreibungen offenbar immer nur bestenfalls Zweiter und damit erster Verlierer. Auf Dauer kann das nicht gut gehen. Wenn KPN in D mit den Chinaausrüstern kommt, wird das sicher nochmal eine Ruck nach unten geben.


    Auf Nokia bin ich auch aktienkursmäßig gespannt, da man sich ja quasi auf dem Niveau von 1999/2000 bewegt und damit alles Boomphasen quasi ausgelöscht sind. Am Ende bereiten die vielleicht schon wieder die Gummistiefelproduktion vor, denn ganze Nationalstaaten, wie Irland, Griechenland... werden demnächst geschlossen durch die Schei*** waten, wofür man Gummistiefel gebrauchen könnte.

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    Original geschrieben von Robert Beloe
    Wenn es stimmt, dass Komplettangebote sich irgendwann durchsetzen, dann benötigt E-Plus auf Dauer einen Kooperationspartner. Neben Versatel und 1und1 kämen noch Kabelnetzbetreiber in Betracht.


    Vor einigen Wochen war zu lesen, dass Analysten darauf spekulieren, dass KPN Interesse an 1und1 hat, was ich allerdings für nicht besonders wahrscheinlich halte.


    Ich hoffe mal nicht, dass KPN in den DSL-Markt einsteigt. Dort sind IMHO die Messen gelesen, hohe Wettbewerbsintensität, Verkauf einzig über den Preis, das Ganze Gefasel von "Coming Home"... Schade ums Geld.


    Kooperation o.k. aber ich denke, Rundumsorglospakete haben nur eine beschränkte Zukunft, da man dann doch auch rundherum festgenagelt ist und nicht einzelne Komponenten anpassen kann.

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    Original geschrieben von KongoApe
    kurz und knapp....Ja!
    Aber kein 3GS und auch kein 4G(wenn es mal kommen sollte?)


    fazit: das 3G ist perfekt und langt allemal für Navigation, Telefon, etwas i-net, Ersatztaschenrechner.
    :)


    Dito. Für Mail, Internet (keine Videos) Navi Telefonieren reicht das 3G mit EDGE allemal. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich es mal mit UMTS laufen lies.


    Gerne wieder und sicher ein neues, wenn der Akku dahin ist, denn dann wird die übernächste Generation (4G ?) am Start sein.

    Na dann...


    WKN / Zwischenergebnis nach ca. 12 Monaten / Depotanteil
    A0S9GB / +21,8 % / ca. 15 % (Gold)
    873019 / - 25 % / ca. 5 % (Novell)
    A0T6L5 / + 5 % / ca. 7 % (Renten)
    DBX0AE / + 4 % / ca. 10 % (Renten)
    865985 / +97 % / ca. 50 % (Apple)


    Die Apple-Überinvestition beruht auf deren Kurssteigerung. Ich würde nie alles auf ein Pferd setzen wollen.


    Rest: Cash = Tagesgeld


    Für Anfang 2010 stehen ein paar Shortys auf Autohersteller und Banken auf dem Plan. z.B. finde ich die Commerzbank spannend, die operieren direkt am Abgrund, sind quasi Staatsbank und die Aktionären führen sich trotzdem noch als Eigentümer auf.


    ABER, dies ist nur mein persönliches "Zocker-Depot", alles über 50 T€ führe ich an die Familienkasse ab, verkaufe also im Extremfall jeweils in der ersten Handelswoche des Jahres trotz "gefühltem" Potentials.


    Des Rest des Geldes liegt "mündelsicher" z.B. bei PSM in München und in Immobilien, Solaranlagen*, Windkraftanlagen* und Ackerland. * Jeweils als Veranstalter bzw. Mitinitiator des Ganzen, geschlossene Fonds finde ich ob der Vertriebs-, Verwaltungs- u.a. Kosten nicht ganz so prickelnd. Biogas (1. Generation) sehe ich chancenlos, da die zumeist im Wettbewerb zur Nahrungserzeugung stehen und die Rendite in die Knie geht, sobald die Sahelzone zum Fasten neigt.

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    Original geschrieben von headymobil
    Also im Discountbereich wünsch ich mir das man fürs Einkaufen belohnt wird ähnlich Payback. Für 10€ Umsatz z.b. 10¢ Guthaben. Ähnlich dieser Globus Card. Praktisch wären Plattformen wie Ebay, Amazon oder PayPal.


    Ein ähnliches Modell gibts doch bei Loop, die haben das Modell von Meteor als Irland (5 Jahre alt) abgewandelt nachgenutzt und bieten "Gratis-SMS" bei entsprechender Aufladung. Ich verstehe auch nicht, warum in D solche Modelle nicht angeboten werden und anstelle dessen lieber zig Millionen für SchubladenNeukunden aufgewendet werden.


    Seinerzeit in Irland konnte man 2 - 4 Meteorkarten (Prepaid) gleichzeitig kaufen, die dann bei Aktivierung "lebenslang" für 1 ct/min miteinander telefonierten. Bei 25.- € Aufladung gab's 1000 SMS weltweit als Bonus dazu. Und wählte man Bankeinzug (was in Irland eher wenig verbreitet ist), gabs 100 Min/Monat gratis dazu in alle irischen Netze.


    Hier haben die NBs in D in der Tat noch gewaltige Kundenbindungsreserven. Eher hat man manchmal das Gefühl, dass man aus deren Sicht froh sein sollte, Kunde sein zu dürfen. Service und Bindung stehen oft leider nur auf dem Papier.


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    Original geschrieben von headymobil
    HTC Magic ---> handyattacke.de für 273,70€
    iPhone 3GS 16GB ---> 1adigital.de für 639€


    Sicher ist die "Notwendigkeit" eines Smartphones im Allgemeinen und eines iPhone im Speziellen wie alles im Leben von den persönlichen Anforderungen abhängig. Wir hatten Mitte 2009 ein magischen HTC-Klapperkasten in der Firma, den ich nicht wirklich mit dem Apple vergleichen will. Allein die Haptik ist doch wohl der Summe sehr preiswerter Ausschreibungssieger geschuldet. Den Magic sollte man IMHO bestenfalls mit dem 3G vergleichen und da liegen die auf Augenhöhe in Bezug auf den Preis.


    Seit ich das iphone mit mir herum schleppe, brauche ich eben kein Notebook mehr. Meine Baustellenprotokolle kann ich direkt vor Ort erstellen und versenden, bin somit auch nicht auf WLAN angewiesen. Genial sind auch die georeferenzierten Fotos, die quasi mit abfallen... Aber wie gesagt, jeder nach seinem Geschmack.


    In meinem Umfeld baut sich die Apple-Welle gefühlt eher gerade erst auf, nachdem einige GFs sich eins zugelegt haben, wird nun ausgeweitet auf Vertriebler und andere Außendienstler. IMHO ist das iPhone analog dem iPod eh nur die "Einstiegsdroge" in die Apple-Welt.

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    Original geschrieben von Robert Beloe
    Eine weitere interessante Frage wird sein: Was wird aus den Serviceprovidern? Für Anbieter wie die Freenet AG ist dieses Jahr die Luft sehr dünn geworden. Sollten die Preise (wie ich vermute) nicht weiter sinken, könnten sie sich konsolidieren, ansonsten wird es auch künftig eng für sie. (Vernünftige eigene Tarife findet man gegenwärtig dort übrigens kaum.)


    Die Provider haben zumindest in meinem Bekanntenkreis einen festen Kundenstamm und sind ein wirklich zuverlässiger Lieferant übersubventionierter Schubladenverträge, der als Handy-, Bargeld- und Spielkonsolenquelle missbraucht wird. Deshalb fände ich es schon schade, wenn die weiter konsolidieren sollten. Allein die Hochzeit von Talkline-Debitel hat uns wertvolle Neuverträge versalzen, da auf einen Schlag Einzelpersonen mit 10 Verträgen in den Büchern standen.


    Zumindest aktuell scheint man noch Zahlenaufhübschung zu betreiben und schmeißt gerade wieder vor Silvester irre Subventionen raus...


    Also bitte, den status qou erhalten!


    Das Problem als MVNO ist aber trotzdem, dass Unzulänglichkeiten im Netz dann am MVNO hängen bleiben. Schließlich ist der Vorleistungslieferant nicht der Markeninhaber. Entsprechend fiele mir kein NB in Deutschland ein, der ein für eine Premiummarke taugliches Netz hat. Anders wäre das bei Google, da die sicher über den Preis kämen, wäre ihnen bei Überlast und Fehlfunktionen aller Art sicher viel eher verziehen. Wobei ich auch bei denen eher Bauchgrummeln hätte, da man als MVNO zu vielen Leuten auf den Füßen stünde.


    Die App-Store-Abos werden auch ohne MVNO kommen... Nicht umsonst hat man Geld für Lala in die Hand genommen.


    Alternativ könnten Apple und Google zuwarten und die finanziell doch ziemlich angeschrammten NBs punktuell sogar aus dem Cash-Flow aufkaufen. Aber wer will das wirklich... Besser lässt man die Pipeline bei anderen Leuten, die sich mit billig auskennen und verkauft quasi die goldenen Kloschüsseln, die einfach auf so ein Rohr aufgepfropft werden.