Zitat
Original geschrieben von Superlug
Naja, als normaler Mensch geht man ja erst mal davon aus, dass jemand der um Hilfe bittet, weil er ein Problem hat, auch wirklich Hilfe benötigt. Gesunde Skepsis ist sicherlich sinnvoll (...) Aber wie soll man innerhalb weniger Sekunden (...) erkennen ob wirklich eine Notsituation vorliegt?
Indem man die richtigen Fragen stellt. (Was b.scheuert ja teilweise getan hat!)
- Warum fragt er nicht seine Nachbarn?
(Sind die alle außer Haus?!??)
- Warum sagt er Dir nicht eine Telefonnummer (eines Bekannten/ eines Freundes) und Du rufst dann für ihn an? (Bei geschlossener Tür, versteht sich!)
Ich denke, der Schlüssel ist, dem Unbekannten solche Hilfsangebote zu unterbreiten, die ihm helfen würden, die jedoch den eigenen Geldbeutel nicht über Gebühr belasten.
Sowas wie:
- Nr. aus Telefonbuch raussuchen
- Schlüsseldienst anrufen
- Bekannte anrufen
- für den Unbekannten eine Jugendherberge/Pension recherchieren bzw. anrufen
- dem Südländer die Bahnhofsmission empfehlen
Wenn der tätowierte Unbekannte all diese Hilfsangebote ablehnt oder Ausflüchte sucht, dann ist er nicht auf Hilfe aus - ganz einfach. Dann will er Geld abzocken.
So testet man seine Geschichte und stellt gleichzeitig sicher, daß man nicht einen unbescholtenen Bürger abweist.
Schließlich kann jeder in eine Notsituation geraten. Wenn dann alle paranoid reagieren, muß man bezweifeln, ob wir in einer humanen und sozialen Gesellschaft leben.
Gruß,
skater.