Beiträge von Anja Terchova

    Das ist bei Vodafone echt super gelöst ,man kann ja dort auf der Netzkarte sehen ob ein Ausbau geplant ist ,und sogar welche Lte Bänder ausgebaut werden . Bei der Telekom kann man das aber auch nicht sehen ,oder ?

    Gibt es bei Vodafone keine neue Netzabdeckungskarte?


    Frueher konnte man in der Detailansicht die LTE Baender seperat anzeigen lassen, aber das geht jetzt nicht mehr. Ausbau hab ich da ber noch nie gesehen.


    Kenne nur: https://netmap.vodafone.de/cok…l?lang=de&app=cokart_base

    Einfach eine Lastschrift ohne Ermaechtigung einzuziehen, und dann auch noch in fremden Namen, finde ich absolut nicht okay.


    Aber denke die meisten Leute "schlucken" es eben weil es ihnen egal ist ob sie den Betrag dann selbst ueberweisen oder muessen oder ob ihn die alte Bank ohne Bank auch ohne Lastschriftmandat einzieht.


    Einzelne Kunden kann der NB so versorgen. Aus der grossflächigen Vermarktung solcher Tarife zum Anschluss ganzer Orte/Ortsteile ist man abgekommen.

    Bei HybridDSL kommt es natuerlich drauf an wie brauchbar der DSL Teil ist.


    Solange die meisten Kunden im DSL Teil mindestens 10 MBit/s und die schlechtesten Kunden mindestens 3 MBit/s haben, dann funktioniert HybridDSL schon ganz gut. Wenn man allerdings in einer Gegend viele DSL 384IP und 2048IP Kunden hat wirds problematisch. Nichtmal unbedingt wegen der Kapazitaet, aber gerade bei diesen Haushalten kommt dann oft auch Telekom LTE nur noch knapp ueber Grasnarbe an. Ausserdem ist Telekom Mobilfunk dort oft die einzige Loesung die ueberhaupt funktioniert.


    Aber wenn sich die Last auf Kabelinternet, WLAN, VDSL, Glaser und alle 3-4 Mobilfunknetze verteilt, dann ginge es schon.


    Ein Model 3 wird zum Beispiel häufig von Vielfahrern bewegt. Wenn man mal so schaut, haben viele seit März schon 10 bis 20tkm runter. Electric Dave hat seinen ioniq 120 tkm in 14 Montaten bewegt. Das kann ich mir nun so weniger vorstellen. Scheint aber zu funktionieren, wenn so ein Auto eben unterwegs ziemlich flott lädt. Das ist überhaupt das Wichtigste..

    Das einzige Szenario bei der die Rechnung aufgeht, ist wohl das Modell "Grossstadt-Aussendienstler".


    Fuer Leute die jeden Arbeitstag etliche Stunden im Auto verbringen, und sich vorallem dort bewegen wo wegen Innerorts und Verkehrsauslastung keine grossen Geschwindigkeit gefahren werden koennen,


    Die mögliche Ladegeschwindigkeit. Was das kostet, ist total wurscht, außer natürlich für die Psyche, weil der Otto Normal Fahrer wahrscheinlich unter 10 Mal pro Jahr überhaupt einen solchen CCS Schnellader brauchen wird.

    Ich wuerde sagen CCS-Schnelladung sollte nicht mehr kosten wie Diesel eines vergleichbaren Dieselfahrzeugs, und Wechsel- und Drehstromladung sollte 40% drunter liegen.


    Und neben der Ladezeit zählt natürlich auch die Laderdichte. Eine höhere Ladedichte würde mehr Sicherheit geben wenn mal irgendwo ein Lader belegt oder defekt ist.


    Freunde haben sich einen i3 gekauft, welcher im Großraum Stuttgart gewerblich vom Steuerbüro bewegt wird. Die haben noch nicht Mal einen Drehstromanschluss in die Garage legen lassen, da wird das Auto abends an die Steckdose unterm Lichtschalter angestöpselt.

    BMW i3 faende ich schon allein wegen dem hohen Schwerpunkt und der schmalen Reifen nur bedingt Ueberland- und autobahntauglich.


    Hier in der Straße steht regelmäßig eine Zoe mit Friedberger Kennzeichen. Da pendelt also jemand jeden Tag über 50 km pro Strecke, ohne Schnellademöglichkeit. Die Zoe kann nämlich nur AC.

    100km taeglich pendeln ist natuerlich kein Problem, und fuer den Supermarkteinkauf und Kinde zum Sport oder Schulfreund fahren auch. Aber dann duerfte man schon nah an der Grenze sein.


    Wobei im Rhein-Main-Gebiet die Elektroreichweite in km wegen der niedrigeren Geschwindigkeiten schon etwas hoeher ist als abseits der Ballungsraeume.


    Und da waeren wir dann auch wieder bei meinem "Die Leute die ihren Mobilitaetsbedarf groesstenteils mit einem Elektroautos decken koennten, sind aber meist Leute die ihren Mobilitaetsbedraf eigentlich auch bequem mit ÖPNV, Bahn und Taxi decken."


    Zwischen Friedberg und FFM gibt es pro Stunde satte 3-7 (davon 3-5 ohne IC/ICE) Bahnverbindungen mit Reisezeiten zwischen 24 Minuten und 40 Minuten. Da ist die PKW-Nutzung zum Pendeln echt Luxus!

    Drillisch ist gut beraten keine Funklösung als Festnetzersatz anzubieten. LTE@Home und Hybrid sind töter als tot, Vodafone stürzt sich ins Kabel und die Telekom hat in einer Panikreaktion den VDSL Ausbau durchgezogen. o2 kauft sich günstig in diese beiden Infrastrukturen ein. Funk ist eine gute Backuplösung, die Ausfallsicherheit des Festnetzes erreicht es aber nicht (Probleme bei DSL entstehen zumeist lokal im Haus, eher selten triffts mal nen größeren Bereich - bricht dir die Anbindung eines Mobilfunkstandorts zusammen ist ein größerer Bereich betroffen wenn andere Standorte die Last übernehmen müssen).

    Die Ausfallssicherheit ist bei Funkloesungen wesentlich besser als bei leitungsgebundenen Loesungen.


    HybridDSL hat die groesste Ausfallsicherheit ueberhaupt, da DSL und LTE unbhaenig voneinander auch einzgeln funktionieren.


    Aber auch bei reinen Funloesungen ist die Aufallsicherheit schon ganz gut wenn man mehrere Stationen empfaengt. Es kann zwar sein das mal eine Station ausfaellt, aber wenn man dann statt Vollausschlag und 40-50 MBit/s nur noch 2-3 Balken und 3-10 MBit/s hat ist das kein Drama, damit kann man schon ein paar Tage ueberbruecken. Man muss ja dann nicht gerade an diesen Tagen eine komplette Linux-Distribution runterladen oder UHD streamen.


    Es gibt zwar natuerlich aus Ausfaelle wo gleich ein Gebiet von der Groesse von drei, vier Landkreisen offline ist, oder Ausfaelle im Corenetze wo dann zehntausende Kunden ueberall betroffen sind - aber dadurch das soviele Kunden betroffen sind wird das dann wenigstens schnell behoben.


    So viel Glasfaser bzw. Netz haben die deutschlandweit doch nicht liegen, sonst müsste Drillisch auch nicht so sehr auf Telekom und Co. zurückgreifen.

    Da 1&1 vor dem Telekom-Bitstream ja eingene DSLAMs in den Vermittlungsstellen betrieben hat (vielleicht noch immer betreibt?) kann man davon ausgehen das 1&1 mindestens in jeder Telekom-Vermittlungsstelle schon Glasfasern liegen hat.


    In einigen Grossstaedten wird es wohl auch lokale Metro-Netze geben und auch so manche Gewerbegebiete wird man schon erschlossen haben.


    Ostbayern kann ich so nicht bestätigen... In Ostbayern ist der O2 Empfang mittlerweile sehr gut... LTE ist an sehr vielen Stellen verfügbar und jede Woche werden es mehr Standorte (siehe Liste). Mittlerweile ist es sehr gut...

    Naja, es geht jetzt seit November 2018 zwar definitiv aufwaerts, aber gut ist die Versorgung noch lange nicht.


    Städte wie Hauzenberg, Viechtach, Rötz, Oberviechtach, etc. sind noch immer nur mit GSMonly Versorgung. Wenn solche Städte wenigstenss versorgt waeren, koennte man zumindest ausreichend oder vielleicht auch befriedigend sagen.


    Aber fuer gut muesste noch wesentlich mehr passieren.

    Die meisten dürften wie gesagt Kabel oder VDSL nutzen Zuhause. Alles andere sind im Prinzip Freak Lösungen ohne Stabilitätsgarantie. Gerade Funk - egal ob nun WLAN oder LTE kommen nicht an die Stabilität eines Kabel oder VDSL Anschlusses heran.

    In der Grossstadt ist eine Mobilfunkloesung oder sogar eine WLAN Loesung oft zuverlaessiger als VDSL


    Wenn man mindestens 3-4 UMTS/LTE Stationen mit brauchbarem Pegel empfaengt ist ein Ausfall aller Stationen ueber laengere Zeit ziehmlich unwahrscheinlich. Aehnlich ist es wenn man 3-4 Telekom_FON Spots mit brauchbarem Pegel empfaengt.


    Ein VDSL Port kann da eher ausfallen, und dann koennen sich durchaus Provider und Telekom die Schuld zuschieben, oder der Techniker seine Termine nicht einhalten. Da sind schon mehreren Leuten wochenlange Ausfaelle passiert.


    Beispiel wäre da zum Beispiel Netflix Offline Sync. Bei dem Speedtest Werte von um die 200 Mbits, der Download läuft dann auch die erste halbe Minute mit 160-180 Mbits durch und pendelt sich dann bis zum Ende bei 80-110 Mbits ein. Google Play läuft auch bei mir maximal mit ca 8-12 Mbyte/s. Obwohl mehr anliegt in der Zelle.:rolleyes:

    Das ist aber eher ein Luxusproblem.

    Sobald 5G standalone Hardware verfügbar ist und Drillisch die Frequenzen nutzen darf wird man zunächst in einigen Großstädten mit Fixed Wireless starten und möglichst viele eigene DSL-Kunden umstellen.


    Um die Umstellung schmackhaft zu machen könnte man Kombiangebote wie 30EUR für >100MBit Festnetz zzgl. 10€ für jede unlimitierte Simkarte zur mobile Nutzung anbieten.

    100 MBit/s Flat fuer 30€ finde ich in Grossstaedten vollig unnoetig, denn das gibt dort ja eh schon auf 2-3 verschiedenen Moeglichkeiten. Via VDSL und Kabelinternet immer, oft auch von per Glasfaser. eine 4. Techologie braucht da niemand. Und auch Freenet Funk duerfte in den Grossstaedten schon mit LTE-CA oft die 100 MBit/s Marke reissen.


    Ausserdem ist in den Grossstaedten der DSL Anteil besonders niedrig. Was ich von Grossstadtbewohnern mitbekomme ist dort die Breitbandnutzung eher so: ~40% Kabelinternet, ~30% WLANonly, ~15% VDSL, ~10% Glasfaser, ~5% UMTS/LTE Mobilfunk;


    Der Preisbrecher in der Grossstadt ist WLANonly! MagentaMobil Prepaid M kostet effektiv 10,80€ und man empfaengt in der Grossstadt eigentlich immer 3-4 Telekom_FON Netze wovon das Beste eigentlich immer mindestens 15-25 MBit/s liefert. Dabei ist die Loesung vollkommen mobil!


    Und wer stabile 40-50 MBit/s will bekommt sie via Kabelinternet und VDSL für jeweils effektiv unter 25€. Oder mobil mit Freenet FUNK fuer unter 30€.