Es ist einfach das beste Mittel den Verkehr mal etwas zu beruhigen. So wie es jetzt ist, kann es nicht weiter gehen. Dann mach du doch mal einen Vorschlag.
In den Kleinstädten und Mittelstädten ist der Strassenverkehr noch kein Problem (wenn man mal von Ausnahmen wie verkaufsoffenen Sonntagen und Stadtfesten absieht wo dann 3-4 Landkreise in eine einzige Stadt einstroemen). Auf dem Land sowiso nicht.
In den Grossstaedten sieht es natuerlich anders aus. Das Problem ist dort aber das der ÖPNV mittlerweile ebenfalls an der Kapazitaetsgrenze laeuft. In Muenchen hat es mittlerweile an jedem Tag zur Feierabendzeit Zustaende wie man sie noch vor so 10-15 Jahren nur vom Oktoberfest oder Grossmessen kannte. Die zweite Stammstrecke bringt zwar vielleicht ein bisschen Entlastung aber wird auch keine Wunder bewirken koennen.
Wenn jetzt da 1/3 ihr Auto ganz abschaffen wuerde und die restlichen 2/3 ihre Fahrstrecken mit den Auto halbieren wuerden, und stattdessen auf den ÖPNV ausweichen wuerden, dann wuerde der ÖPNV wohl komplett kollarbieren. Oder man muesste die Sitze aus den Bahnen und Bussen ausbauen und die Leute mit dem Besen reindruecken. ![]()
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Ich denke es braucht eher 2 andere Massnahmen die weniger mit dem Verkehr ansich zu tun haben:
1) mehr bezahlbaren Wohnraum in den Grossstaedten - damit die Leute die in der Grossstadt wohnen moechten oder wegen ihres Jobs dort arbeiten muessen auch dort leben koennen, und nicht jeden Tag sowohl fuer die Arbeit als auch Freizeit ein- und auspendeln muessen.
2) mehr Infrastruktur in den Kleinstaedten - dadurch wurden die Kleinstaedte wieder attraktiver und weniger Leute in die Groessstaedte draengen. Zweitens wuerden auch viele Fahrten eingespart wenn die Kleinstadtbewohner einfach abends zu Fuss ins Kino gehen koennten oder meinetwegen auch mit einer Kurzstreckenfahrt, statt das sie oftmals dafuer 25-40km fahren muessen.