Beiträge von Anja Terchova

    Die Leute wollen Ruhe und billige Mieten/Kaufpreise auf dem Land und sich dann dafür noch die Spritpreise bezahlen lassen?

    So positiv wuerde ich das nicht sehen.


    Die meisten Landwohner sind nicht selbst aufs Land gezogen, sondern ihre Familien leben schon seit Generationen dort. Und die letzten Zuzuege waren Anfang der Neunziger, damals war es was zum Beispiel Freibaeder, Kinos, Grundschulen betrifft noch viel besser. Da wurde Vieles erst in den letzten 20 Jahren geschlossen. Und Mobilfunk und DSL waren damals auch noch kein Thema.


    Und in den letzten 20 Jahren gab es keine Zuzuege mehr, jedenfalls keine freiwilligen Zuzuege. Nur jetzt die zwangszugewiesenen Asylbewerber. Und die bleiben nicht freiwillig sondern fluechten weiter sobald ihr Aufenthaltsstatus es zulaesst. Nur werden es nicht weniger weil die Erstaufnahmestellen fuer bestaendigen Nachschub sorgen.

    Bei der DKB wird zwischen aktiv und passiv Kunden unterschieden (Preis/ Leistung) um den Status aktiv zu erhalten ist ein monatlicher Eingang von 700 Euro notwendig.

    Solange es nicht als Gehalt markiert sein muss ist es kein Problem.


    Einfach monatlich 750€ vom Hauptkonto auf das DKB Konto ueberweisen. So mindestens 250€ gibt man vermutlich ohnehin ueber das DKB Konto aus, nicht nur Apple Pay, sondern auch Sprit oder Fahrkarten kann man einfach mit der DKB Visa zahlen. Und wenn sich zuviel Geld ansammelt ueberweisst man es einfach wieder zurueck.


    Problematisch sind nur kostenlose Gehaltskonten bei denen der Geldeingang als Gehalt markiert sein muss. Das bekommt man naemlich nicht selbst hin.

    Punkt 2 Magenta 1 Vorteil.


    Die Kombination aus o2 DSL + MagentaMobil Mobilfunk ist aber auch ohne MagentaEINS Vorteil nicht teurer oder sogar minimal billiger als eine MagentaEINS Kombi. Und auch der andere MagentaEINS Vorteil, die Allnet-Flat fuer den Festnetzanschluss, ist bei o2 DSL grundsaetzlich inklusive. ;)


    Eine Zeit lang war MagentaEINS wegen StreamOn fuer MagentaMobil M noch ein Zugpferd.


    Aber seit man jetzt auch MagentaMobil S unabhaenig von MagentaEINS zumindest StreamOn Social&Chat und StreamOn Gaming dazubekommt, und bei MagentaMobil M unabhaengi von MagentaEins noch zusaetzlich StreamOn Music, ist der wichtigste MagentaEINS Vorteil eh dahin.

    Nein aber das kannst du auch über eine Erhöhung der Mineralölsteuer und zeitgleicher kräftiger Erhöhung der Pendlerpauschale lösen. Dann werden die Leute die fahren müssen nicht unnötig belastet, für Freizeitfahrer wird es aber teurer.

    Das waere aber unfair, denn nicht alle Erwerbstaetigen sind klassische Arbeitnehmer mit Anrecht auf Pendlerpauschale. Und Schueler/Studenten.


    Ausserdem ist nachdem man in den Doerfern und vielen Kleinstaedten die Infrastruktur und Freizeitmoeglichkeiten immer mehr zurueckgebaut hat, auch Freizeitverkehr durchaus berechtigt. Denn man kann es den Leuten ja nicht zumuten ihre Freizeit in "Hausarrest" zu verbringen.


    Denn was sollte man auf dem Dorf oder in der Kleinstadt am Feierabend schon machen wenn es nichtmal mehr ein Freibad, Gastronomie fuer juengere Leute, Kino etc. gibt? Oft geht nichtmal Pokemon Go spielen oder Netflix schauen vernuenftig.


    Deutschland muesste sich da einfach mehr Oesterreich und die Schweiz zum Vorbild nehmen: Da haben auch Kleinstaedte die in Deutschland wohl nichtmal als Kleinstadt bezeichnete wuerden mindestens ein schoenes Freibad, Skategelaende, McDonalds, ein kleines Kinocenter mit 5 kleinen Saelen, etc. Da kann man dann auch in der Kleinstadt seine Freizeit fusslaeufig vernuenftig verbringen. Und Arbeitsplaetze werden dadurch auch geschaffen, so das dann auch weniger Leute pendeln muessen. Nicht nur im Freizeitsektor, sondern zum Beispiel auch im Gesundheitssektor, wenn noch jede Kleinstadt ihr eigenes Krankenhaus hat.


    VDSL50 kostet netto rund 300€/Jahr, somit wurden selbst 100kEUR für die Basisstation schon mit weniger als 150 Kunden nach drei Jahren rechnen. Die 3,5GHz Technik erfordert kleine Antennen die man auch an Fassaden oder Laternen montieren kann.

    150 Kunden ueber den 3,5 GHz Bereich versorgen wird aber schwierig.


    Denn 150 Kunden bzw. Haushalte braucht ca. 320 Einwohner.


    Aber 100% Marktanteil sind vollkommen unrealistisch. Realistisch halte ich einen Marktanteil zwischen 5% (in Gebieten wo es bereits Kabelinternet, VDSL und evtl. Glasfaser gibt) und 60% (in unterversorgten Gebieten wo nur ADSL2+ unter 10 MBit/s moeglich ist) fuer machbar.


    Das macht dann irgendwas zwischen 530 Landbewohnern und 6.400 Stadtbewohnern die man mit einer Station abdecken muesste, um auf 150 Kunden zu kommen. Das wird im 3,5 GHz Bereich schwierig.

    Wenn man kein VDSL hat, ist man in der heutigen Zeit echt in den A...... gekniffen. Aber noch schlimmer ist LTE welches noch langsamer ist: https://abload.de/img/telefonicvs.adslr2kct.jpg

    So schlecht sind die Werte jetzt nicht - kenne etliche Haushalte die sich ueber solche Werte freuen wuerden


    Mit 12 MBit/s DSL kann man als Familie oder WG schon ganz gut auskommen, auch wenn VDSL natuerlich schoener waere, aber man muss nicht unbedint alles haben.


    Die 6,5 MBit/s LTE waeren als alleiniger Hauptinternet schon etwas mager, vorallem wenn Updates anstehen. Aber fuers Camping oder Gartenhaeuschen reichsts allemal noch ganz gut.


    *****


    Von "in den A.... gekniffen" kann man eher bei folgender Situation sprechen:


    DSL: Nur DSL 3000IP moeglich
    Telekom Mobilfunk: LTE nur auf dem Balkon und mit Glueck am Fenster moeglich, kein HybridDSL bestellbar, UMTS genauso schlecht empfangbar, GSM auch nur minimal besser;
    Vodafone Moblfunk: GSM gut, aber kein UMTS oder LTE;
    o2 Mobilfunk: Genauso wie Vodafone, GSM gut, aber kein UMTS oder LTE;

    Das o2 auch da billiger ist, ist nichts neues.

    Allerdings ist im VDSL Bereich o2 eine wesentlich staerkere Konkurrenz als im Mobilfunkbereich, denn seit o2 das Kontigentmodell nutzt ist o2 DSL genuauso gut wie T-DSL, von den Peerings her sogar besser.


    Das Argument fuer die Telekom ist jetzt nur noch HybridDSL.


    Dir ist eine Verletzung der Netzneutralität einen kleinen Aufpreis wert?

    Netzneutralitaet hin oder her, mit Zero-Rating-Optionen wie StreamOn kann man zumindest viele Sachen wie Social Media und Youtube unbeschwert nutzen, und das ist schonmal viel wert. Lieber 2,5GB mit StreamOn als 5GB ohne StreamOn.


    Und Unlimited Flat wird es im Telekom Netz wohl auf absehbare Zeit nicht geben. Aber finde das muss es auch nicht, mit so 2,5GB Universalvolumen und StreamOn kann man rein fuer die Smartphonenutzung schon auskommen.

    Für Prepaid Kunden bleibt das das ganze natürlich weiter ein Traum ,ein kleiner Aufpreis wäre es mir auch wert .

    Gerade bei Prepaid ware StreamOn besonders intressant, wegen Jugendlichen die Prepaid nutzen.


    Idealerweise koennte man bei Prepaid das aus Aufladebonus gestalten.