Dommermuth hält sich in Interviews jetzt auch schon die Möglichkeit offen, dass alles so bleibt wie es ist und man keine Lizenzen erwirbt. Eine interessante Zahl sind dabei die 600 Millionen Euro, die wohl die Netzmiete bei Telefonica jährlich kostet. Mit dem Betrag würden sie beim Betreiben eines eigenen Netzes plus anfänglich weiteren Mietzahlungen bei weitem nicht hinkommen.
Einerseits haette 1&1 das Problem das sie nur mit Frequenzen im 2100er und 3600er Bereich ohnehin nicht ganz aus dem Roaming raus kommen wuerden, sonder nur teilweise, ansonsten aber ohnehin weiter auf National Roaming angewiesen waeren.
Andererseits kann 1&1 aktuell aber kaum attraktive Tarife bieten, 1GB bis 10GB ohne irgendwelche speziellen Dienste wie Zero Rating Partnerschaften locken kaum jemanden. Bei o2 Free, Vodafone CallYa Flex, Tarifhaus, etc. bekommt man eigentlich genauso gute Konditionen.
Mit einen eigenen Citynetz koennte 1&1 aber vielleicht mutiger werden - und irgendwie scheinen sie sich ja auch nicht aus dem 2100er Bereich verdraengen lassen, auch wenn ich das gehofft haette.
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Vielleicht sollte man sich doch eher eine alternative Strategie ueberlegen wie auch das 2100er Spektrum fuer vier Anbieter reichen koennte:
Telekom: 3 sofortige Bloecke -> man kann erstmal bis 2022/2023 UMTS weiter laufen lassen und dann auf 15 MHz LTE oder 5G umswitchen
Vodafone: 2 sofortige Bloecke + 1 Block ab 2026 -> dito wie bei der Telekom
o2: 1 sofortiger Block + 2 Blocke ab 2026 -> damit koennte o2 bis mindestens 2025 erstmal DC-HSPA + 15 MHz LTE und muesste nicht vorschnell bestehende UMTS Standorte fit fuer LTE800 machen, sondern koennte sich mit LTE800 auf die bisherigen GSMonly Standorte konzentrieren, und UMTS Standorte unter Beibehaltung von DC-HSPA billig mit 15 MHz LTE ausstatten. Ab 2026 haette o2 dann genau wie Telekom und Vodafone 15 MHz fuer LTE oder 5G.
Fuer 1&1 wuerden dann noch 2 sofortige Bloecke und 1 Block ab 2026 bleiben.