Beiträge von Anja Terchova


    In 2015 hatte TEF hier in meiner Landeshauptstadt, wenn ich mich richtig erinnere, 8 LTE-800 Standorte.
    Heute habe ich keine Lust mehr sie überhaupt zu zählen. Jedenfalls sind es sicher mehr als sie vorher Standorte insgesamt hatten.

    In der Landeshauptstadt war das Netz aber bestimmt auch 2015 schon ganz passabel, wahrscheinlich sogar schon 2005.


    Auch wenn o2 in der Zeit eine Menge Basisstationen errichtet hat, war es eben so das man es bei normaler Smartphonenutzung nicht bemerkt.



    Nur weil es in deiner Region nicht so dolle voran ging (bedenkst du dabei auch den Zugewinn der Standorte von E-Plus? gerade ländlich hat das viel gebracht) kannst du nicht für bundesweit sprechen.

    Ein bisschen was gebracht hat das E-Plus Roaming natuerlich schon, aber eben nicht gerade viel.

    Dommermuth hält sich in Interviews jetzt auch schon die Möglichkeit offen, dass alles so bleibt wie es ist und man keine Lizenzen erwirbt. Eine interessante Zahl sind dabei die 600 Millionen Euro, die wohl die Netzmiete bei Telefonica jährlich kostet. Mit dem Betrag würden sie beim Betreiben eines eigenen Netzes plus anfänglich weiteren Mietzahlungen bei weitem nicht hinkommen.

    Einerseits haette 1&1 das Problem das sie nur mit Frequenzen im 2100er und 3600er Bereich ohnehin nicht ganz aus dem Roaming raus kommen wuerden, sonder nur teilweise, ansonsten aber ohnehin weiter auf National Roaming angewiesen waeren.


    Andererseits kann 1&1 aktuell aber kaum attraktive Tarife bieten, 1GB bis 10GB ohne irgendwelche speziellen Dienste wie Zero Rating Partnerschaften locken kaum jemanden. Bei o2 Free, Vodafone CallYa Flex, Tarifhaus, etc. bekommt man eigentlich genauso gute Konditionen.


    Mit einen eigenen Citynetz koennte 1&1 aber vielleicht mutiger werden - und irgendwie scheinen sie sich ja auch nicht aus dem 2100er Bereich verdraengen lassen, auch wenn ich das gehofft haette.


    *****


    Vielleicht sollte man sich doch eher eine alternative Strategie ueberlegen wie auch das 2100er Spektrum fuer vier Anbieter reichen koennte:


    Telekom: 3 sofortige Bloecke -> man kann erstmal bis 2022/2023 UMTS weiter laufen lassen und dann auf 15 MHz LTE oder 5G umswitchen


    Vodafone: 2 sofortige Bloecke + 1 Block ab 2026 -> dito wie bei der Telekom


    o2: 1 sofortiger Block + 2 Blocke ab 2026 -> damit koennte o2 bis mindestens 2025 erstmal DC-HSPA + 15 MHz LTE und muesste nicht vorschnell bestehende UMTS Standorte fit fuer LTE800 machen, sondern koennte sich mit LTE800 auf die bisherigen GSMonly Standorte konzentrieren, und UMTS Standorte unter Beibehaltung von DC-HSPA billig mit 15 MHz LTE ausstatten. Ab 2026 haette o2 dann genau wie Telekom und Vodafone 15 MHz fuer LTE oder 5G.


    Fuer 1&1 wuerden dann noch 2 sofortige Bloecke und 1 Block ab 2026 bleiben.


    Da muss ich jetzt aber Soulstar recht geben.


    Die Netzzusammenlegung hat zwar vorallem bei UMTS, teilweise auch bei GSM, schon eine gewisse Verbesserung gebracht, aber der "Grosse Wurf" war es nicht.


    Ansonsten war durch die Konsollidierung Telefonica im Zeitraum von Januar 2015 bis Oktober 2018 nahezu komplett "gelaehmt". Die Techniker waren zwar nicht Untaetig, aben haber fast nur GSM/UMTS zu GSM/UMTS Umbauten, GSMonly zu GSMonly Umbauten und ein bisschen Verdichtung und Abrundung in den Grossstaedten und Ballungsraeumen gemacht. Erst seit November 2018 gehts jetzt wieder langsam aber immerhin spuerbar voran.


    Wenn stattdessen auch 2015 / 2016 / 2017 E-Plus weiter UMTS und LTE1800 und o2 LTE800 gebaut haetten, dann haetten wahrscheinlich beide Netze bereits 2017 einen Ausbaustand erreicht, den das konsollidierte Netz wohl fruehestens 2020 oder 2021 erreichen wird.


    Die Abschaffung dürfte allerdings nur das Häuschen als optischen Indikator betreffen, wohingegen der akkustische Tonindikator bei Anrufaufbau weiterhin funktionieren müsste. Das LTE Netz kann eben technisch diese Homezonebegrenzung nicht darstellen.

    Der akkustische Tonindikator beim Rufaufbau ist aber ohnehin ziehnlich nutzlos.


    Wer einen Genion L oder einen Mobile Flat Tarif hat, der hat ohnehin eine generelle Flat ins Festnetz und o2 Netz. Und einen Genion S nutzt doch eh niemand mehr ernsthaft fuer abgehende Anrufe, sondern nur noch als Zweittarif fuer eingehende Festnetzanrufe. Deshalb ist der akkustische Tonindikator.


    Wichtiger war das Haeuschen, weil da konnte man einfach erkennen, ob man kostenlos auf der Festnetznummer erreichbar ist, oder ob Anrufe auf der Mailbox landen bzw. kostenpflichtig weitergeleitet werden.


    Da bleibt jetzt nur noch die Moeglichkeit die Cell-IDs auszutesten und auswendig zu lernen welche zur Homezone gehoeren.


    Ja Martyn oder man wechselt einfach den Tarif in einen aktuellen...


    Viele Genion-Tarife sind inzwischen zwar schon aelter als 10 Jahre aber als Zweittarif trotzdem noch immer intressant. Denn die Kombination aus "Kein Basispreis" + "Keine Mindestvertragslaufzeit " + "Festnetznummer" ist immer noch intressant.


    Die Tarife mit Laufzeit sind zwar gut rabattiert, aber auch wenn sich jetzt das o2 Netz in den letzten Monaten verbessert hat, finde ich es noch immer nicht gut genug fuer einen Tarif mit Laufzeit.


    Free M Flex gaebe es zwar, aber der kostet dann auch schon 34,99€.


    Ich kenne da keine. Das liegt wohl an der Sache mit der Homezone, was im LTE Netz nicht funktioniert. Daher sperrt man es letztlich generell.

    Das dachte ich eigentlich auch - aber wenn es fuer Kunden mit Premium-Status ging sollte es doch eigentlich fuer alle Kunden funktionieren.


    Man koennte auch einfach die ganzen Genion-Tarife offiziell mit einer BWHZ ausstatten, und bundesweit Festnetzgespraeche fuer 3 ct/min (Genion S) oder kostenlos (Genion M) anbieten.


    Wenn man bedenkt das Genion-Kunden im Ausgleich dafuer mindestens 19 ct/min (in manchen Tarifgenerationen auch 29 ct/min) fuer Mobilfunkgespraeche und 19 ct/sms zahlen wuerde o2 damit bestimmt keinen Verlust einfahren.

    Naja vergünstigte Grundgebuhr für 3 resp. 6 Monate. Genauso (in)interessant wie einmalige hohe Datenvolumina im ersten Monat.


    Für mich Bauernfängrei, wie damals mit dem kostenfreien XL im Magenta XL, wenn man nicht rechtzeitig wechselte.

    Sehe ich genauso. Am schönsten wäre eine spürbare Reduzierung des regulären Basispreises auf ein faires Niveau.


    Wenn man schon unbedingt mit einem zeitlich befristet Rabatt arbeiten will, dann aber wenigstens über die halbe Mindestvertragslaufzeit, also mindestens über 12 Monate. Damit der Effektivpreis wenigstens spürbar sinken würde.


    Aber nur für drei Monate bei den Mobilfuntarifen, das ist ja kaum spürbar.


    Eigentlich sind die Grafiken doch eher unlauterer Wettbewerb, wenn man einen Preis so gross rausstellt der dann nur für 3 von 24 Monaten, also lediglich 12,5% der Mindestvertragslaufzeit gilt.