Beiträge von Anja Terchova

    Einzelzimmer und Wahlessen kostet im Krankenhaus je Tag keine 100€. Das würde ich bei Bedarf selber zahlen.

    Ich fuerchte das da viele Kliniken inzwischen doch deutlich drueber sind, haette da eher so durchschnittlich ~130€ pro Tag angesetzt.


    Das blöde ist, dass eine Versicherung kein Sparmodell ist, sondern viel mehr Geld als die gezahlten Leistungen kostet. Schließlich wollen die Versicherungspaläste, Dividenden, irrsinnig hohen Gehälter des Managements und Reisen der Chefs in die Gellert-Therme auch bezahlt werden.

    Das stimmt, aber der Sinn ist eben auch gewisse Risiken abzusichern. Da ist es jetzt die Frage ob man nur existenzbedrohende Risiken absichern will oder auch die mittleren Eventualitaeten.


    Gut, wenn man schonmal ein mindestens sechsstelliges Vermögen hat, dann tut es nicht weh mal 3.000€ für Krankenhausaufenthalte und mal 3.000€ für ein Implantat zu entnehmen.


    Aber wenn man sich vermögensmässig nur im unteren fünfstelligen Bereich befindet, dann tut es doch finanziell mehr weh.

    Ich glaub momentan ist gerade bei o2 einfach eine ganz schlechte Zeit fuer komplette Neubauten.


    Einerseits ist o2 jetzt schon stark mit der Konsollidierung und der LTE Aufruestung von GSM Standorten beschaeftigt.


    Zweitens werden jetzt einerseits eine Verpflichtung zu Neubauten bei der kommenden Frequenzauktion enthalten sein wird, andererseits auch von verschiedenen Landesregierungen auch Foerderprogramme versprochen worden sind, die Netzbetreiber nicht mit eigenwirtschaftlichen Neubauten voranpreschen, sondern eher abwarten ob es nicht Foerdermittel gibt und sicherstellen wollen das der Neubau dann auch auf die "5G Verpflichtung" angerechnet wird.

    Ich wuerde immer das staerkste Ladegeraet nehmen. Die Ladeelektronik begrenzt den Ladestrom schon auf ein sinnvolles Mass das der Akku nicht uebermaessig belastet wird. Wuerde davon ausgehen das der Akku schon den hoechsten Ladestrom den die Ladeelektronik beim staerksten Netzteil einstellt dem Akku schon nicht schadet.


    Und gerade auf Reisen moechte man doch moeglichst schnell laden koennen. Und wenn man nicht gerade staendig auf Reisen ist, manchen die paar Ladegaenge fuer den Akku eh keinen wirklichen Unterschied.

    Die einzige Regel auf die du dich in der Hinsich verlassen kannst ist: Hinterher ist man immer schlauer.


    Und falls du mal Implantatversorgung brauchst oder wegen einer Erkrankung laenger im Krankenhaus bleiben musst und ein Einzelzimmer moechtest um etwas Privatsphere zu haben koennen 4.000€ sehr schnell weg sein. Und Zahnzusatz- und Krankenhauswahlleistungsversicherungen sind normalerweise nicht wirklich teuer. Das dürfte nur ein kleiner Teil der 800€ sein.


    Der Löwenanteil um den es geht ist wohl die Rechtschutzversicherung. Was sich da lohnt hängt wohl stark von den Lebensumständen hab:


    - Ist dein Job hochbezahlt so dass es schnell um grössere Summen geht?
    - Hast du kaum / keine direkten Vorgesetzten vor Ort so das du auch im Konfliktfall gut weiterarbeiten könntest?
    - Wohnst du in einem Gebäude mit vielen Wohneinheiten und häufig wechselnden Mietern so das es spontan zu Nachbarschaftsstreitigkeiten kommen könnte?
    - Wohnst du in einer angesagten Grossstadt aber hast noch einen alten Mietvertrag mit alten, sehr günstigen Konditionen die du heute nicht mehr bekommen würdest?

    Die sexy Models lieben nun mal keine Typen, die Dacia fahren oder mit Congstar, otelo oder o2 rumgurken. Das ist leider Realität und altersgruppenagnostisch :D

    Mobilfunk taugt immer weniger als Statussymbol, aber selbst vor einigen Jahren war es eher so das wenn die Leute eher aufs Smartphone und vielleicht noch auf die Vorwahl geschaut haben, aber nicht welcher Provider / Discounter / Netz.


    So gesehen war es sogar sinnvoll beim Tarif zu sparen und dafuer das Geld ins Smartphone zu investieren. Wer mit einem 12,99€ Discounttarif anstelle eines 40€ Premiumtarifs auskommt spart dann doch im Jahr 324€ und auf zwei Jahre 648€ die man dann in ein besseres Smartphone, einen grossen Flachbildfernsehr, einen Urlaub, Restaurantbesuche, etc. investieren kann. Das zieht dann doch mehr als ein Premiumtarif.


    Das was du verramschen nennst, ist im Vergleich zu manchen Angeboten im EU-Ausland preisliches Spitzenniveau.

    Generell spricht natuerlich nichts gegen guenstige Tarife mit viel Datenvolumen - aber man sollte es erst machen wenn man a) den Flaechenausbau abgeschossen hat und b) an den staerker frequentierten Orte auch genug Netzkapazitaet bereitgestellt hat.


    Da sind dann 3 GB die man wirklich ueberall wo man moechte verbrauchen kann doch wesentlich sinnvoller, als wie wenn man zwar 60GB nachgeworfen bekommt von denen man aber bestenfalls 150MB verbrauchen kann weil man an fast allen Alltagsorten wie Wohnort, Arbeitsplatz, Badesee und Lieblingsresautrant nur EDGE anliegen hat, und wenn man mal auf eine grössere Veranstaltung faehrt dann das Netz so ueberlastet ist das man es auch nicht nutzen kann.

    Jaha, aber was bringt dann der alte Standort ohne LTE? Wenn alle Smartphones im LTE hängen lohnt es sich für o2 nicht den alten Sender zu betreiben. Und wenn er irgendwo die Indoor Coverage verbessert, sollte es auch LTE sein. Es macht für mich keinen Sinn Standorte ohne LTE zu behalten.

    Zunaechstmal kostet so ein Sender nicht viel, denn die Hardare und die Richtfunkanbindung ist da, und der Standortmietvertrag ist auch bezahlt. Also waere es unsinnig ihn verfrueht abzureissen. Sondern umgekehrt kann er immer noch die ganze Sprachtelefonie und die Free-Leecher im LTE-CutOff ganz gut bedienen.


    Was man dann mal macht wenn die Hardware getauscht werden muesste oder der Mietvertrag auslaeuft, sieht man dann. Entweder man baut in ganz ab, oder man baut in billig in LTE1800/2100 um, oder aber man baut ihn etwas aufwendiger zu einem Vollstandort aus.


    Aber fuer die naechsten Jahre kann so ein Standort erstmal bleiben wie er ist.


    Oh Gott, das sind doch die schlimmsten! UMTS wird in ein paar Jahren eh abgeschaltet, was willst du dann mit solchen Standorten auf dem technischen Stand von 1998 anfangen?

    1998 ist Viag Interkom erst gestartet und UMTS kannte damals noch niemand. Es ist eher der technische Stand von 2004-2010.


    Aber der naechste GSM900/UMTS2100/LTE800/LTE2600 Standort ist ja meist gleich um die Ecke, und wer ein LTE Smartphone nutzt ist eh dort eingebucht.


    kommt auf die Nutzung an.


    Das stimmt. Als reiner "Sicherungsstick" den man nur mit Daten beschreibt, z.B. einmal wöchentlich so 1-3GB drauf, aber nichts geändert, gelöscht und überschrieben wird, sollte ein USB Stick schon mindestens 10 Jahre lesbar bleiben.


    Bei USB Sticks die dem Datenaustausch dienen und wo häufiger gelöscht und überschrieben wird, würde ich mal von so 5 Jahren ausgeben. Aber da könnte ich das Alter garnicht so genau sagen, weil ich es da nicht dokumentiere. Wenn einer anfängt zu zickenn wird er eben entsorgt und ersetzt. Wie alt er dann war weis ich meist nicht mehr wirklich. Genauso wie bei Leuchtmitteln.



    Wenn man Linux oder schlimmer: Windows drauf installiert und darauf nutzt, nutzt der sich ganz schnell ab!!!


    Kann man heute nicht mehr so sagen. Wenn man das System klug konfiguriert, das es z.B. automatisch beim Start ein RAMDISK erstellt (heutige Notebooks und PCs haben ja mehr als genug RAM) und die Nutzerdaten eh auf einem NAS liegen dann gibt es auch bei einem "System on a Stick" kaum Verschleiss.

    Erstmal hat TEF nicht 25.000 sondern 27.000 Standorte und zweitens werden davon Ende des Jahres natürlich nicht alle LTE haben. Auch nicht Ende nächsten Jahres.

    Sicher braucht nicht jeder Standort LTE.


    Ich denke da einerseits an alte GSM1800/UMTS2100 Grossstadtstandorte wo dann 350m weiter ohnehin ein Standort mit GSM900/UMTS2100/LTE800/LTE2600 steht.


    Andererseits aber auch an extreme Pampa-Standorte in deren Einzugsbereich nur Wald, Wiesen, Weiler und ganz kleine Strassendoerfer liegen.


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    Aber denke allein um die 98% Verpflichtung der Bundesnetzagentur zu erfuellen muesste o2 mindestens 24.000 seiner 27.000 Standorte mit LTE ausstatten.


    Fuer meinen persoenlich Anspruch, das mindestens alle Groessdoerfer ab 2.000 Ew. sowie POIs wie Badeseen, Skipisten entweder UMTS oder LTE Versorgung haben, muessten wohl mindestnes 25.500 der 27.000 LTE (oder UMTS) haben.