Beiträge von Anja Terchova

    Ich habe heute erstmals einen Standort gesehen, der ausschließlich GSM1800 + LTE1800 sendet. Macht diese Kombination überhaupt Sinn?

    GSM1800/UMTS2100/LTE1800 hat den Vorteil das man Alles zusammen ueber relativ kompakte Antennen senden kann.


    Ist vorallem wichtig wenn der Platz fuer mehrere Anbieter knapp ist, oder wenn es bei einem Wohn- oder Geschaeftshaus ein moeglichst unauffaelliger Antennenaufbau werden soll.


    GSM900/UMTS900/LTE800 braucht eben alles recht grosse Panels.

    Fuer den Rest der Mindestvertragslaufzeit keine Optionen mehr buchen koennen ist aber eigentlich schon eine extreme Einschraenkung.


    Aber das muss man doch irgendwie beheben koennen. Notfalls indem man den Tarif neu aktiviert, und manuell die Rufnummer portiert, und die Sachen wie Mindestvertragslaufzeit manuell anpasst.


    Das sowas nicht innerhalb ein paar Stunden klappt sollte klar sein, aber so innerhalb von maximal 3 Wochen sollte das zu schaffen sein.


    Damals war das nicht nötig, heute schon. Wenn wir Sicherheit haben wollen, werden wir uns an die Kameras gewöhnen müssen.:rolleyes:

    Wer Freiheit gegen Sicherheit tauscht der verliert am Ende beides!


    Ich will ja Kameras nicht generell verteufeln, in manchen Faellen haben sie durchaus ihre Berechtigung, zum Beispiel die Ueberwachung des Kassenbereichs.


    Aber das zupflastern des öffentlichen Raumes mit Kameras geht einfach zu weit. Und es passieren ja deshalb auch nicht weniger Straftaten, sondern gefuehlt eher mehr Straftaten.


    Wenn dann muesste man eher die Ursachen bekaempfen. Aber ich will jetzt nicht schon wieder zu stark in die Politik abdriften.


    Wieso niemals?
    Bestes Gegenbeispiel ist blau und heißt o2.
    Bei der nächsten Auktion in ~6 Jahren kann doch ein heutiger Neueinsteiger dann auf die nächsten Frequenzbereiche bieten.


    Der Start von Viag Interkom ist jetzt schon ueber 20 Jahre her und damals waren die Zeiten und die Preise noch ganz anders.


    Ich denke die letzte halbwegs attraktive Neustartmoeglichkeit fuer einen neuen Anbieter waere die Frequenzauktion 2015 gewesen, denn:


    - da waeren direkt auch 900 / 1500 / 1800 MHz Frequenzen fuer die flaechendeckende Versorgung im Angebot gewesen
    - der Markt war zwar auch schon gut geseaettigt aber noch nicht so uebersaettigt wie heute
    - es gab noch keine strenge Prepaid-Registrierungspflicht und man haette deshalb einfacher Prepaid-Karten unters Volk bringen koennen

    Ich habe mal darüber nachgedacht, aber die Begrenzung durch die "Fair Use Policy" machen den dauerhaften Einsatz ausländischer SIMs im Inland mehr oder weniger uninteressant.

    Das groesste Problem ist derzeit eher das sich auslaendische SIM Karten nicht fuer die telefonische Erreichbarkeit eignen, und man zwangslaeufig eine DualSIM-Loesung oder zwei Geraete braeuchte, was Viele nicht wollen.


    Aber ab Mai soll das ja entschaerft werden.

    Und warum? Was ist denn daran nun so bedenklich? Wenn jemand das nicht möchte, so fahre er doch besser Bahn. Ach nein, geht ja nicht, sind ja auch Kameras. :rolleyes:

    Bei PKW die ueberwiegend oder oft sogar ausschliesslich privat genutzt werden geht es im Regelfall den Staat und auch sonst niemanden etwas an wer und wo mit wievielen Leuten da rumfaehrt.


    Anders sehe ich die Sache bei LKW, denn diese werden fast ausschliesslich gewerblich genutzt und sind so einfach Arbeitsgeraete.


    Auch die ausufernde Kameraflut im ÖPNV und im oeffentlichen Raum sehe ich kritisch. Vor 10-15 Jahren gabs das auch noch nicht und war auch nicht noetig.

    Dann machen wir mal weiter mit Telekom und Vodafone im Vergleich zu o2 in Bad Reichenhall:




    Bei beiden Anbietern ist Bad Reichenhall City wesentlich besser versorgt, denn dort gibt es auch LTE, vorallem aber sind die noerdlichen Stadtteile besser versorgt.


    Perfekt sind die Konkurrenten aber definitiv auch nicht, denn der Thumsee wird bei beiden Anbietern garnicht versorgt, und bei Vodafone nichtmal die B21 und der Saalachsee.


    Vor 15 Jahren bzw. hatte da o2 bzw. E-Plus schon einen intressanten Vorsprung, heute duerfte er aber weitgehend wertlos sein, denn mit GSM/EDGE ist man fast genauso offline wie wenn man garkein Netz hat.


    Nicht, dass ich bei 1&1 Kunde werden wollte, aber ich finde mehr Wettbewerb im Mobilfunkmarkt gut und das gerade bei Technologien (CA, VoLTE, WiFi-Calling, MIMO, usw.).

    Allerdings koennte sich ein Neuer Anbieter der erst jetzt in den Markt einsteigt und nur Frequenzen ueber 2 GHz bekommt niemals aus dem National Roaming befreien und waere somit kein echter Wettbewerber.

    Die kulante Regelung (als es noch nicht in Tarifverträge übernommen wurde), dass man ohne Krankenschein wegen Krankheit von der Arbeit fern bleiben durfte, rührt wahrscheinlich aus dem Beamtentum. Dort sind bekanntlich die meisten Beamten beihilfeberechtigt. Hier zahlt der Arbeitgeber (Dienstherr) in keine Krankenversicherung ein, sondern übernimmt anteilig (mind. 50%) der Arztrechnung. Dabei ergibt es meist Sinn, wenn der Beamte für Krankenheiten, die nach einem bis drei Tagen auskuriert sind, nicht zum Arzt geht. Hat den Vorteil, dass der Arbeitgeber keine Beihilfe zahlen muss und der Beamte meist früher auf Arbeit erscheint, als wenn der Arzt sagt, dass der Beamte bis zum Ende der Woche arbeitsunfähig geschrieben wird.


    Eigentlich waere das aber fuer alle Berufe eine recht pragmatische Loesung solange alle Beteiligten halbwegs ehrlich sind - weil gleich am ersten Tag der Arbeitsunfaehigkeit einen Arzt zu erreichen ist oft garnicht so einfach.Denn wer so krank ist das nicht arbeiten kann, fuer den ist es oft auch keine wirklich gute Idee selber Auto zu fahren oder oder in der Kaelte auf den ÖPNV zu warten.


    Auf der anderen Seite gaebe es natuerlich schon Leute welche so kulante Regelungen missbrauchen und daheim bleiben obwohl sie nicht wirklich krank sind. Das ist natuerlich die Kehrseite.


    Wobei es in manchen Faellen, wie z.B. weil sie am Vortag zuviel gesoffen haben oder das Baby die ganze Nacht geschrien hat, wohl besser waere tatsaechlich einen Tag daheimzubleiben, auszuschlafen, und dafuer die die anderen Tage ordentlich zu arbeiten statt zwar die ganze Woche anwesend zu sein aber wegen Uebermuedung nur auf Halber Kraft zu arbeiten.


    Das groessere Problem fuer die Arbeitgeber sind aber wohl die Kandidaten die so richtig Rueckenprobleme simulieren und sich dann gleich wochenlang krankschreiben lassen. Aber glaube in gewissen Branchen wo die Leute nicht viel zu verlieren haben, und der Job langweilig aber koerperlich anstrengend und stressig, dabei aber schlecht bezahlt ist kommt das ziehmlich oft vor. Wenn man da z.B. an Metzger, Bauhelfer, Gebaeudereiniger, etc denkt.