Beiträge von Anja Terchova


    Also ich halte nichts von Roamingverpflichtungen, das hieße dass einzelne Anbieter sich zurücklehnen können und den Ausbau Anderen überlassen

    Dann muessten sie aber viel Roaminggkosten an ihre Mitbewerber zahlen und wuerden selbst kaum Roamingeinnahmen erwirtschaften. Das wuerde dann teuer fuer fauele Netzebetreiber.



    für unlukrative Standorte sollte es die Möglichkeit geben dass die Anbieter gemeinsam genutzte und gemeinsam finanzierte Sendemasten aufsellen dürfen

    Das waere aber ueberhauptnichts Neues sondern das wird doch schon seit ueber 20 Jahren so praktiziert - ein Anbieter baut einen Mast auf seine Kosten und die Mitbewerber mieten sich dann mit eigener Technik ein wenn der Standort halbwegs attraktiv ist.


    Und da man es nicht wie in anderen Ländern mit einer Plaktette macht gibts Totalüberwachung der deutschen Autofahrer inklusive.

    Totalueberwachung via OBUs faende ich auch inakzeptabel.


    Aber wenn nur punktuell an einzelnen Stellen das Kennzeichen gesant wird, und fuer den Fall das alles in Ordnung ist weil die Maut bezahlt wurde, die Daten nach ein paar Minuten gleich verworfen werden, ist es schon in Ordnung.

    Nee, ich würde Roaming eher so verstehen, das jeder Anbieter im wesentlichen alle Orte bis etwa 2.000 Ew. hinab ausbaut, aber die kleinere Orte eben oft nur einer oder zwei der Anbieter.


    Ob sich dann jeder Anbieter einen regionalen Fokus such wie du es bechrieben hast, oder ob man wild durcheinander mischt, z.B. nach dem Kriterium wo ein Anbieter z.B. schon gute GSM Standorte hat, könnten die Anbieter unter sich ausmachen. Die Drittelung der Bandbreite würde ja in so dünn besiedeltem Gebiet nicht stören.


    Da wo aufgerüstet wird, kommt auch ohne Preiserhöhung automatisch mehr Umsatz zustande, da es sich dann dort endlich auch mal lohnt, mehrere GB Daten zu buchen. In einem reinen 2G-Gebiet macht das ja gar keinen Sinn.

    In den 2G-Gebieten hat man aber laengst alle an Datendiensten intressierten Kunden vergrault, die verbliebenen Kunden sind entweder Senioren die nur Sprachtelefonie und SMS nutzen wollen, oder Leute die ihren Haupttarif laengst bei der Konkurrenz haben, aber noch einen billigen o2 Tarif wegen der Festnetznummer mitlaufen lassen. Da wird kaum jemand Datenvolumen zubuchen.


    Irgendwann kann es natuerlich sein das wieder Leute zu o2 zurückwechseln, oder ihren Haupttarif bei der Konkurren auslaufen lassen, und ihren o2 Zweittarif upgraden - aber so ruiniert wie der Ruf von o2 mittlerweile ist wird das sehr lange Zeit dauern. Denke 5 Jahre Minimum.


    Und vorallem ist es heute nicht mehr so einfach die Kunden wieder zurückzuholen: In Bereich der "normalen" Smartphonetarife im 3GB bis 6GB Bereich hat inzwischen auch die Konkurrenz guenstige Angebote, und wegen 2-3€ monatlicher Erspranis wechselt kaum jemand mehr den Anbieter. Prepaidkarten zum testen verschenken geht heute auch nicht mehr, da es wegen der gesetzlichen Zwangsregistrierung für den Beschenkten immer noch ein Aufwand wäre, das ausser von besonders an Mobilfunk intressierten Leuten kaum jemand macht.

    Was ist an einer Vignette hässlich? Stört doch nicht.

    Eine Plakette ginge vielleicht noch, aber wenn dann Mautplaketten von zwei, drei Laendern zusammenkommen und noch die Umweltplakette, dann wirds einerseits schon haesslich, und zweitens kommt man dann sogar ein einen Bereich wo auch die Sicht beeintraechtigt wird.


    Tesla schafft 500 km und lässt sich an den SuperChargern innerhalb kurzer Zeit wieder aufladen. Die Konkurrenz schläft auch nicht . Einige schaffen jetzt auch 400 km.

    Die beworbenen Reichweiten sind immer mehr Illusion als Realitaet, nicht nur bei Elektroautos sondern auch bei Verbrennern, aber bei Elektroautos ist die Diskrepanz zwischen Normangaben und Realitaet noch groesser.


    Zumal ich hier bei mir mittlerweile mehr Ladestationen als Tankstellen habe und sie auch noch kostenlos nutzen darf.
    Von daher reizt mich Elektroauto sehr.


    Wenn ich da nicht auf Elektroauto in Zukunft setzen würde,wäre ich doch schön blöd.Denn damit könnte ich verdammt viel Geld sparen und darum geht es mir in erster Linie.

    Die kostenlosen Lademoeglichkeiten wuerde ich nicht wirklich als Argument sondern eher als unverbindliches Goodie sehen.


    Erstens sind CCS Ladesaeulen rar, meist handelt es sich um 3.7KW oder 11KW Ladeplaetze. Selbst im guenstigsten Fall, das Auto und Laedesauele 11KW Drehstromladung koennen, bekommt man waehrend eines 45 minuetigen Supermarkt- oder Baumarkteinkaufs lediglich so ca. 7KW die fuer so 38km reichen duerften ins Elektoauto. Ueber Ladung im 3.7KW Modus brauchen wir garnicht reden.


    Zweitens wird es kostenlose Lademoeglichkeiten nur solange geben wie es kaum Elektroautos gibt. Sobald Elektromobilitaet populaerer wird, es muessen nichtmal reine Elektroautos sein sondern auch PlugIn-Hybride, wird es damit vorbei sein und es wird versucht die Kuh zu melken.

    National Roaming koennte sogar den Netzausbau ankurbeln weil es nicht kostenlos waere sondern von den Anbietern die oft kein eigenes Netz haben bezahlt werden muesste. Dann wuerde der schlechte Netzausbau den Betreiben endlich finanziell weh tun.


    Solange den Netzbetreibern keine Kosten entstehen wenn die Kunden nur GSM Netz haben bauen sie nicht freiwillig aus.

    Sehe ich auch so, wenn die Netzbetreiber gleich von sich aus eine relativ faire Aufteilung der Frequenzen anstreben wuerden, dann waeren die Auktionen in drei, vier, fuenf Runden zu moderaten Preisen vorbei.


    Man koennte sogar auf die eher unattraktiven Frequenzen garnicht bieten, dann muesste die Bundesnetzagentur eine zweite Runde mit billigeren Einstiegsgebote ansetzen.