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Eigentlich unnötig drauf einzugehen, aber deine Aufzählung lässt den Zukauf des recht gut ausgebauten E-Plus UMTS-Netzes außer Acht.
Dadurch erst bekam TEF auch außerhalb der Städte viel UMTS dazu.
Naja, das National Roaming mit E-Plus brachte sicher eine Verbesserung, aber der Rueckstand zu Telekom und Vodafone blieb trotzdem gewaltig.
E-Plus hat eben auch genau wie o2 lange Jahre gepennt und dann erst wieder 2013/2014 kurz vor der Fusion richtig Gas gegeben mit dem UMTS Flaechenausbau.
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Hier sind nämlich noch viel zu viele E-Plus Standorte online und die stören so massiv, dass man sich jeden Tag darüber ärgert.
Man bleibt darin kleben, kommt also nicht rüber ins o2 Netz, obwohl es mit 4G da wäre, und das so lange, bis wirklich gar nichts mehr geht und das Gerät über kein Netz (leere Balken und neu suchen) endlich zurück finden kann.
Passiert ja aber nur, wenn wirklich gar nichts grünes mehr irgendwie irgendwo her empfangbar ist.
Das ist aber dann immer noch ein Luxusproblem das nur Leute betrifft die ihr Smartphone sehr haeufig hochmobil in fahrenden Autos oder Zuegen nutzen wollen.
Wenn man sein Smarphone nur protabel ist, ist es nicht so schlimm, wenn man in 1-2 Balken E-Plus UMTS haengen bleibt obwohl Vollausschlag o2 LTE moeglich waere.
Fuer die meisten Dienste ist es egal, und wenn man wechseln will macht man eben kurz manuelle Netzsuche oder geht in den Flugzeugmodus und wieder raus.
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Bei o2 läuft ja auch 2019 noch stellenweise GPRS, z.B. in Niederwalgern bei Marburg oder am Frankfurter Flughafen. Da hat man offensichtlich auch vor dem LTE Rollout schon ein bisschen gepennt.
Das macht aber eigentlich nichts. Die Ecken wo das o2 GSM Netz nur GPRS kann sind naemlich alle sehr gut mit UMTS, und teilweise sogar auch mit LTE versorgt.
Das Upgrade von GPRS auf EDGE bringt eigentlich eh nicht viel. Reines Textmessaging und reine Textmails gehen auch per GPRS, und wirklich mehr geht mit EDGE nicht.
GPRS hat meiner Meinung nach sogar leichte Vorteile, da bei GPRS auch aus fahrenden Autos und Zuegen noch funktioniert, waehrend EDGE ab so 60 km/h oft komplett aussteigt.
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E-P!us hatte UMTS900 am Laufen.
Glaub aber nur zwei oder drei Probestandorte in ganz Deutschland. Das war ja fast nichts.
Das UMTS900 nicht in größeren Stil gekommen ist liegt daran das in Deutschland bereits 2010 die B20 Frequenzen versteigert wurden. In anderen Ländern wurden die Frequenzen erst später für den Mobilfunk verfügbar. Während woanders UMTS900 gebaut wurde haben die deutschen Anbieter LTE800 gebaut und den UMTS-Ausbau eingestellt.
LTE800 wurde allerdings erst 2012/2013 technisch verfügbar, und bis die Kunden LTE Tarife und LTE Smartphones hatten wurde es 2015/2016.
UMTS900 haette man schon 2009/2010/2011 ausrollen können.
Ein UMTS900 Netz mit max. 5MHz (GSM muss ja weiterlaufen) wäre Datenmäßig eher unbefriedigend.
Wenn man Kleinstaedte und Grossdoerfer bis hinab zu 2.000 Ew. groesstenteils mit UMTS2100 versorgt haette, dann haette man UMTS900 nur fuer die Stadtraender und die kleineren Doerfer gebraucht. Und da sollte 1 Traeger UMTS schon reichen.
Ich waere fuer folgende Ausbaustrategie gewesen:
bis 2005: UMTS2100 Ausbau in den Grossstaedten mit Ballungsraeumen und Mittelstaedten
2006-2008: UMTS2100 Aussbau in Kleinstaedten und Grossdoerfern
2009-2011: UMTS900 Ausbau im Laendlichen Raum
2012: LTE800 Ausbau im Laendlichen Gegenden ohne ausreichende DSL Versorgung als DSL Ersatz mit entsprechenden Tarife ab 150GB aufwaerts
2013-2015: LTE800/1800/2600 Ausbau in den Grossstaedten mit Ballungsraeumen und Mittelstaedten um UMTS zu entlasten
2016-2017: LTE800 Ausbau in den verbliebenen Laendlichen Gebieten.
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Jetzt machst du aber wieder die Taschenspielertricks der Anbieter. Du sprichst nun von einer kombinierten 3G/4G Abdeckung von >99,5%.
Und es ist schon ein kleiner Unterschied, ob LTE+ oder UMTS 900 verfügbar ist.
Ob UMTS900, LTE800 oder LTE+ macht für mich keinen Unterschied, selbst UMTS900 schafft in der Regel so 3-10 MBit/s.
Und für das was die meisten Leute mit ihren Smartphones und Tablets machen, also Facebook, Instagram, Foren, Google Maps, Musicstreaming und Webradio, etc. reicht es allemal. Man will ja nicht gleich sein ganzes Datenvolumen innerhalb von Minuten oder Stunden verbraten.
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swisscom CH und vodafone HU sind meine beiden europaeischen Lieblingsnetze und hatten schon sehr frueh dank UMTS900 so eine tolle 3G/4G Coverage.
Die Netze in Skandinavien und dem Baltikum sollen angeblich noch besser sein, allerdings hab ich da keine eigene Erfahrung.
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Ich finde, für einen Konsolidierungsstand ist nicht nur die Zahl übriger Netzelemente relevant sondern auch die zeitliche Perspektive jedes verbliebenen Netzelements und damit teilweise auch die Historie, warum es überhaupt noch da ist.
Mich persoenlich intressiert eigentlich nur die 3G/4G-Coverage, und darueber hinaus ein bisschen die LAC/TAC Grenzen und die MSS Regionen des neuen konsollidierten Netzes.
Aber wenn jetzt eine Station noch im alten, gruenen E-Plus Netz laeuft aber via HSPA 10-20 MBit/s Down und 1,5-3 MBit/s Upstream bringt - wem stoerts?
Umgekehrt bringt es nichts wenn eine Station nagelneue Technik erhaelt, wie es in meiner Region sehr oft passiert ist, aber es trotzdem bei GSMonly bleibt. Das Nutzungserlebnis wird davon in keinster Weise besser!
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Nichtsdestotrotz sollte es eigentlich jedem klar sein, dass der Netzausbau nicht überall in der Republik gleichzeitig mit der gleichen Intensität läuft und es sollte auch jedem klar sein ( außer bei Goyale, Gussi etc.), dass 2019 sehr wahrscheinlich bei Telefonica das Jahr des großen LTE-Rollouts in der Fläche werden wird, schon allein deswegen, um der Ausbauverpflichtung nachzukommen.
Natuerlich kann man nicht ueberall gleichzeitig ausbauen, aber das verlangt ja auch keiner!
Das Hauptproblem ist das o2 Mitte 2009 den UMTS Flaechenausbau quasi komplett eingestellt hat, und bis auf Kapazitaetserweiterungen in den Grossstaedten und Ballungsraeumen quasi 2 1/2 Jahre garnichts gemacht hat.Und der LTE Ausbau in den Anfangsfahren 2012-2016 lief dann auch nur extremst zaeh, gefuehlt mit so 20% der "Schlagzahl" die Vodafone und Telekom an den Tag gelegt haben.
2019 ist einfach viel zu spaet und bis 2019 warten inakzeptabel!
Die Kleinstaedte die ich kenne haben seit 2008 Telekom UMTS, seit 2012 Vodafone LTE und seit 2014 Telekom LTE. Ob jetzt o2 ueberhaupt noch ausbaut oder nicht ist mir inzwischen egal!
Das ist wie in einem Restaurant, wenn einem da der Kellner erstmal ueber eine Stunde warten laesst, und dann Vorspeise und Hauptgericht total verhunzt an der Grenze zur Ungeniessbarkeit auf dem Tisch kommen, dann kann selbst das beste Desert der Welt den Gesamteindruck nicht mehr retten.
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Merkwürdigerweise verspricht die Deutsche Telekom in ihrem Plan für 5G 90% Flächendeckung [mit 5G] bis 2025 und 99% Bevölkerungsabdeckung. Es ist also wohl doch machbar.100% mit 5G erwartet ja auch niemand, aber mindestens alle bewohnten Gebiete zu versorgen, das sollte schon möglich sein.
Im Internationalen Vergleich ist das immer noch eine ganz schwache Leistung.
Andere Netzbetreiber haben >98% Flaechendeckung und >99,5% Bevolkerungsabdeckung schon Ende 2011 mit UMTS900 oder Ende 2015 mit LTE800 erreicht.
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Mit strengeren Auflagen hätte es weniger Teilnehmer gegeben. Ergebnis wäre wohl das die vier bestehenden Anbieter für wenig Geld jeweils 15MHz bekommen hätten.
Bei diesem Szenarie haette es fuer die Kunden aber keinerlei Vorteile gegeben, denn die Mobilfunanbieter haetten dann zwar Geld gespart, aber es waere trotzdem nicht mehr "Ausbaudruck" entstanden, weil solange es in kleineren Staedten alle Anbieter nur GSM anbieten, koennen die Kunden nichts anderes tun als sich damit zu arrangieren obwohl sie den vollen Preis bezahlen muessen.
"Ausbaudruck" entsteht nur dann wenn 3Gonly Anbieter ins Spiel kommen, die 3G auch in kleinere Staedte und Doerfer ausbauen muessen, um teures National Roaming zu sparen. Wenn aber die neuen 3Gonly Anbieter UMTS ausgebaut haben, muessten die etablierten Netzbetreiber nachziehen, damit ihnen die Kunden nicht zu den neuen 3Gonly Anbieter abwandern
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Aber ich glaube das es bei strengeren Auflagen eh anders gekommen waere. Naemlich das mobilcom und debitel als Neueinsteiger aber etablierte Provider ein Joint-Venture gebildet haetten, und vielleicht auch T-Mobil und Viag Interkom, da man ja eh schon durch das National Roaming eine gemeinsame Basis hatte
1. T-Mobil + Viag Interkom Joint-Venture
2. Vodafone D2
3. E-Plus
4. mobilcom + debitel Joint-Venture (mit GSM Roaming bei Vodafone D2)
5. Quam (mit GSM Roaming bei E-Plus)
Haette ich gut gefunden. 