Beiträge von Anja Terchova

    Auch wenn es wieder die typischen in den 70 Stück sind, wie in etwa seit 2.5 Jahren.

    Die Region spielt schon auch eine Rolle, haupsaechlich geht es aber eher darum das jetzt immer mehr Standorte dabei sind wo es vorher nur weit und breit GSMonly gab.


    Vor einem oder zwei Jahren waren es zwar genausoviele Standorte, aber es waren dann eben fast immer Standorte die entweder schon selbst UMTS hatten und/oder die naechste LTE Node gleich um die Ecke stand. Das waren zwar auch genausoviele Standorte, aber auf die 3G/4G Coverage hatte es nicht viel Einfluss.


    Eine Verbesserung von 1-2 Balken LTE und 3-4 Balken UMTS zu 4-5 Balken LTE spielt im Alltag eben keine grosse Rolle, weil schon vorher Alles was man als Normaluser mit seinem Smartphone oder Tablet machen moechte ging.


    Eine Verbesserung von GSM/EDGE zu LTE ist aber ein Quantensprung, weil dadurch erstmals die Smartphonenutzung ausserhalb von WLAN möglich wird.


    Was soll da anfechtbar sein? Wenn eine statistisch hinreichende Anzahl zufällig gewählter Orte nach der gleichen Methode und den gleichen Bewertungssystem getestet wird ist das ziemlich wasserdicht. Auch aus Gründen der Praktikabilität (da müssten die ja an hunderten zufällig gewählten Adressen klingeln und hoffen dass sie zum Messen reingelassen werden) würden sich natürlich eher öffentliche Gebäude anbieten, da die i.d.R. aber von den Netzbetreibern bevorzugt bedient werden hat das auch keine wirkliche Aussagekraft wie die übliche Abeckung in Wohngebäuden ist.

    Wenn man zum Beispiel in Autohaeusern am Stadtrand oder Landgasthaeusern im Dorf testen wuerde duerfte das schon recht vergleichbar zu Wohnsiedlungen und Wohndoerfern sein.


    84416 Taufkirchen (Vils) Kleinstockach, Kleinstockach 31/2 (etwas nordöstlich davon)
    84416 Taufkirchen (Vils), Landshuter Straße 40 (etwas östlich davon, beim Marker "Gewerbegebiet Himolla")

    Wow, von GSMonly zu perfekter LTE Versorgung, das ist wirklich top! :top:



    92694 Etzenricht, J4F8+V5M

    Der Standort ist leider erstmal fast nur Autobahnversorgung, der westliche Standort im Industriegebiet Weberschlag wuerde hingegen Etzenricht und Weiherhammer perfekt vorsorgen.


    Der hat zwar auch Eintraege von Juli 2018 aber irgendwie sehen die eher nach Telekom aus. Mal schauen was das dann wird.




    95676 Wiesau, Andreas-Thoma-Straße 8 (etwas westlich davon)

    Der Standort hat letztens noch gefehlt, aber damit ist dann jetzt Wiesau wirklich perfekt versorgt! :top:


    *****


    Irgendwie geht es aktuell schon jede Woche spuerbar voran, nur enttaeuscht es mich ein bisschen das jetzt schon Standorte mit Bescheinigung von September/Oktober on air gehen, aber Bodenwöhr, Miltach und Waldkirchen die schon im April/Mai neue Bescheinigungen bekommen haben noch immer nichts laeuft.

    Dieselgenerator wäre möglich wenn man zumindest mit einen 3,5t hinkommt. In belgischen Venn gibt es eine Station mit Dieselgenerator. (u.a. eNB 84502 von Proximus) Für die Anbindung könnte man sogar eine Satellitenverbindung nutzen. Kosten sind bei geostationären Sats annehmbar.

    Vorallem fuer das regelmeassige Nachtanken waeren die Kosten aber wohl hoch. Und die Qualitaet waere sehr fragwuerdig, fuer Datendienste wuerde es wohl eh nicht reichen, und auch bei Sprachtelefonie waere die hohe Latenz auch nervig. Und den Oekos wuerde eine Station die dauernd auf Diesel laeuft auch nicht gefallen.


    Auch da kann man nach knapp 27 Jahren, nach Mobilfunkstart in Deutschland, mindestens GSM erwarten.

    GSM ist aber auch nicht einfacher als UMTS/LTE - sondern teilweise sogar noch schwieriger


    Strom und irgendeine Anbindung braucht man ja immer. Kabel bekommt man schlecht auf eine Berg abseits der Zivilisation, Solarzellen sind bei vielen Baeumen in der Umgebung und den Schneemengen auch fast untauglich, Richtfunk ist im Hochgebierge auch schwierig und man hat zusaetzlich das Schneeproblem.


    Und dann haben wir das Thema Reflektionen. Bei UMTS und LTE kostet es natuerlich schon auch einiges an Datenrate weil sich das Interferrenzlevel erhoeht. Aber bei GSM geht dann wegen TDMA oft garnichts mehr, nichtmal das Einbuchen ins Netz, wenn eine Station auf verschiedenen Wegen mit unterschiedlichem TA empfangen wird.


    In den USA baust du in the middle of Nowhere, da kannst du viele Hektar verseuchen ohne Anwohne zu beeinträchtigen.

    Ganz so einfach ist es auch wieder nicht, denn das koennte man zwar theoretisch, aber dort wird es dann schon schwierig geeignete Fachkraefte zu finden. Und fuer Verwaltung und Entwicklung benoetigt man ja meist nicht so uebertrieben viel Flaeche.


    Und wenn es um Massenproduktion geht, sind China, Vietnam, Malaysia und Bangladesh eben so unschlagbar billig, das da weder Europa noch Amerika mithalten koennen.




    Ja, man hat damit den Grundstein gelegt dass Deutlschland mobilfunkmäßig ein Entwicklungsland bleibt, aber wie auch die Vergaberegeln bei 5G zeigen ist das politisch so gewollt.

    Es war damals eben sowohl die Politik als auch die Mobilfunkanbieter und Neueinsteiger viel zu euphorisch. Wenn sich Quam und Mobilcom ueberlebt haetten, dann haetten wir jetzt vermutlich ganz gute Netze.


    Natuerlich hatte der Staat zwar einerseits eine Schuld weil er die Auktion auf Erloes statt Abdeckung ausgerichtet hat, aber auch die Mobilfunkanbieter und Neueinsteiger weil sie sich so stark hochgeboten haben statt durch Joint-Ventures eine guenstige Loesung anzustreben.

    Bei Vodafone geht es mit CallYa Flex so halbwegs, da ist die groesste Option fuer 12,99€ mit 400 Allnet-Einheiten + 2.250 MB Datenvolumen ganz brauchbar zumal man guenstig nachbuchen kann. Allerdings ist es trotzdem etwas weniger als bei den UMTS Discountern wo man zum gleichen Preis eine Allnet-Flat + 3 GB Datenvolumen bekommen wuerde. Und der App-Zwang ist auch nicht so schoen. Da waere es schon schoener man koennte den Tarif auch per Webfrontend verwalten und das Resetten einfach per USSD-Code machen.


    Aber bei der Telekom sieht es eben deutlich schlechter aus.