Beiträge von Anja Terchova

    Nun. Du sagst es ja selbst. Wo fahren denn die am geringsten ausgelasteten ÖPNV-Linien? Doch wohl auf dem platten Land.

    Dort sind allerdings die Strecken so weit, die Fahrwünsche kaum bündelbar, und die Auslastung so ungleichmässig, das diese Gebiete fuer Flottenbetreiber so unrentabel sind, das es dort kein autonomes CarSharing zu attraktiven Preisen geben wird.


    Außerdem bedeutet Autonomie letztlich auch, dass Alte einige Jahre länger allein leben können. Was kostet gleich nochmal eine Kleinstwohnung im Betreuten Wohnen?

    Wenn sich Autonomie durchsetzen sollten, dann kann der Privat-PKW der Zukunft genauso autonom fahren wie das Carsharing-Taxi der Zukunft. Da ist eigentlich kein grosser Unterschied.


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    Aber man ein anderes Beispiel. Schau dir mal jetzt den Trend mit den Supermarkt-Bringdiensten an.


    Die gibt es auch nur in Grossstaedten und Ballungsraeumen wo es in der Regel nicht weiter als 500m bis zum naechsten Supermarkt sind. Da braucht das eigentlich so gut wie Keiner, sondern selbst zu einem der umliegenden Supermarkte gehen ist schneller und flexibler als auf die Lieferung warten.


    Dort wo man solche Dienste wirklich gebrauchen koennte, wie z.B. kleinen Strassendorfern im Schwarzwald oder der Uckermark, wo es dann ins naechste Grossdorf oder Kleinstadt mit Supermaerkten schnell mal 5-15km sein koennen, wird es solche Dienste niemals geben.

    Gerade dann der Sauger! Wenn wir von direktem Vergleich reden, vergleiche ich einen aktuellen V6 Bi-Turbo mit einem S85 (V10 Sauger [z.B. BMW 5er E60] mit um die 500PS. Da die Leistung aber ohne genug Drehzahl nicht direkt verfügbar ist und auf Grund des Gewichts auch "träge" reagiert, sowie bei notwendiger sportlicher Fahrweise entsprechend viel verbraucht, ist man auch dort auf "kleinere" Motoren ausgewichen. Der Wandel erfolgte teilweise sogar innerhalb der gleichen Modellreihe bei Facelift Modellen (Vgl. S5). Der Rest ist Evolution und Optimierung... (z.B. 4Zy+Turbo 300PS, 6Zyli Bi-Turbo 360-380PS, 8Zyli Bi-Turbo 600PS,...). Die Leistungswerte sind ab Werk schon sehr gut, man überlege mal den aktuellen M5 BMW in 3,3s auf 100 bzw. knapp 10s auf 200 zu haben.

    Da sind wir dann aber in einer Liga wo in erstens mangels Erfahrung nicht mitreden kann, und die mich eigentlich auch nicht sonderlich intressiert, weil wir da dann auf einem Preislevel wären das ich mir eh niemals leisten kann und will.


    Ich spreche jetzt eher von:


    Audi A4 B6 2.4 mit 125KW/170PS vs. Audi A4 B9 2.0 TFSI ultra mit 140KW/190PS
    Opel Vectra B 2.6 V6 mit 125KW/170PS vs. Opel Insignia B 1.6 Turbo mit 147KW/200PS
    VW Golf IV 2.3 V5 mit 125KW/170PS vs. VW Golf VII 1.8 TSI mit 126KW/172PS

    Leider nicht, hab aktuell garkeine Infos, und auch die normale Hotline hat kaum Infos, ausser die Standorte sind schon kurz vor der Aktivierung. Am hilfreichsten wäre es wohl über die Pressestelle anzufragen. Oder in der Karte der Bundesnetzagentur nach verdächtigen Aktualisierungen zu schauen.


    Wenn jemand, von dessen Geld ich lebe, den verlangten Preis nicht zahlen möchte, liegt noch kein Vertrag vor. Das ist ein riesiger Unterschied zur Arbeitsverweigerung!


    Ich würde dann meine Arbeitskraft ggf. an jemand anderen verkaufen. Ich würde keine zusätzlichen Mitesser (Gewerkschaft) bezahlen, sondern mit dem eingesparten Geld mich z.B. zusätzlich qualifizieren.


    Wäre es nicht besser, von Beginn an arbeitsvertragliche Dinge so zu vereinbaren, dass alle damit dauerhaft leben können?


    Naja, man könnte auf drei, vier, fünf Jahre inflationsabhängige Gehaltserhöhungen festschreiben. So ähnlich wird es allerdings auch eh teilweise in den Tarifverträgen gemacht, das man Tarifverträge mit relativ langer Laufzeit und mehrstufigen Gehaltserhöhungen abschliesst. Das kommt dann etwa aufs Gleiche raus.


    Aber welche brachenspezifische, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen in 10 oder 15 Jahren anstehen, kann doch heute noch niemand ersthaft voraussehen.


    Die einzige Option zu Tarifverhandlungen und Streiks wäre dann das die Arbeitnehmer kündigen und danach verhandeln. Aber das wäre ganz bestimmt auch nicht im Sinne der Arbeitgeber und Kunden.


    Denn dann gäbe es nicht einfach ein paar Stunden oder Tage Warnstreiks, sondern dann wuerde wochenlang nichts mehr gehen. Und es gaebe staendig Chaos, den kaum haette man sich mit gekuendigtem Personal auf neue Arbeitsvertraege geeinigt, handelt vielleicht jemand nach ein paar Monaten einen besseren Arbeitsvertrag aus, dann ginge das Spiel wieder von vorne los.


    Ich glaube das sowohl Arbeitgeber als auch Kunden ganz gut damit fahren, wenn es zwar Tarifverhandlungen und Warnstreiks gibt, aber dann wieder fuer so meistens 18-48 Monate Ruhe ist.


    Das Vorgehen das du verschlaegst ist zwar fuer Top-Fuehrungskraefte praktikabel, und wird da ja auch so aehnlich gemacht, aber nicht fuer die Massen an normalen Arbeitnehmern. Das wuerde nur noch mehr Chaos geben.

    Klar, aber trotzdem bezweifle ich das autonome Fahrzeuge auch in den Kleinstädten die privaten PKW ersetzen koennen.


    Ich sehe die Domaene von autonamen Fahrzeugen eher in den Grossstaeten und Ballungsraeumen als Ersatz fuer: 1. Taxis, 2. schwach frequentierte Bus- und Bahnlinien, 3. selten bis maessig genutzte Privat-PKW und Dienstfahrzeuge.

    Landshut hat aber eh sehr gute UMTS Versorgung, damit kann man eigentlich leben, an oberste Stelle saehe ich die Prioritaet eher in:


    84061 Ergoldsbach
    84088 Neufahrn Ndb.
    84109 Wörth an der Isar
    84146 Taufkirchen (Vils)
    84494 Neumarkt St. Veit
    84529 Tittmoning
    94437 Mamming
    94522 Wallersdorf