Beiträge von Anja Terchova

    Ich wuerde sagen im Durchschnitt sind die deutschen Netze sowohl was Mobilfunk als auch Festnetz betrifft Guter Durchschnitt - aber eben extremst unfair!


    DOCSIS Kabelinternettarife bis 400 MBit/s oder 3CA über insgesamt 60 MHz mit effektiv rund 250 MBit/s das sind Sachen die eigentlich schon Weltspitze sind und die man in vielen Laendern so nicht findet. Allerdings gibt es in Deutschland doch auch etliche Regionen die in der "totalen Steinzeit" stehen geblieben sind und mit DSL 384IP mit effektiv 350 KBit/s und EDGE mit effektiv 80 KBit/s auskommen muessen. Auch das findet man in anderen Laender nicht mehr!


    Wenn man nachrechnet: Das ist ein Faktor von 1.200 im Festnetz und sogar 3.200 im Mobilfunknetz zwischen den Vorzeige-Groessstaedten und den vergessenen Doerfern!


    In anderen Laendern hat man eine vernuenftige Mindestversorgung mit VDSL mit mind. 18 MBit/s oder DOCSIS Kabelinternet mit mind. 40 MBit/s und bei Mobilfunk mindestens einen Traeger UMTS900 und/oder 3 MHz LTE1800 mit jeweils mind. 3 MBit/s. Das ist zumindest eine "Grundversorgung" mit der man leben kann.

    Auf manchen Strecken bringt es natuerlich nicht soviel, aber auf anderen Strecken schon deutlich mehr. Ab einer gewissen Fahrdauer kommt man dann auch an die Grenze ob eine Pause reicht oder man zwei Pausen braucht, und dann kann es schon schnell mal ne Stunde ausmachen.


    Ein bisschen taescht und aber vielleicht auch unser Gefuehl. Weil "so schnell es geht vorwaerts kommen" hat irgendwie auch etwas "befriedigendes". Ein anderes Beispiel ist Stau. Einen Umweg fahren der etwas laenger dauert aber auf dem man gut vorwaerts kommt fuehlt sich besser an als kurz im Stau zu stehen.


    Und Niederlande kann man eben nicht ganz mit Deutschland vergleichen. Die Niederlande sind viel kleiner, nicht nur kleiner als Deutschland, sondern auch kleiner als Bayern oder Niedersachsen allein. Dafuer ist die Urbanisierung aber viel hoeher. Deshalb sind eben die gefahrenen Strecken auch im Durchschnitt wesentlich kuerzer, und dann faehrt man automatisch langsamer und entspannter.


    92706 Luhe-Wildenau Luhe, Planstraße 30
    94094 Rotthalmünster, Allertsöd 2 (ein Stück südöstlich davon)


    Das sind zwei wirklich tolle Standorte! :top: :top: :top:



    92702 Kohlberg, H2H6+6X4


    Auch ein intressanter Standort, glaube da gab es frueher mal eine E-Plus UHS.



    95676 Wiesau Leugas, W659+9R2


    In Wiesau hatte ich mir zwar schon immer eine Versorgung gewuenscht, aber leider ist es der falsche Standort. Der Standort versorgt zwar die A93 sehr gut und ueber eine groessere Strecke, fuer Wiesau selbst wird er aber wohl leider nicht viel bringen. :(


    Der Standort Roteckerweg waere das viel besser gewesen.


    Muss dann man schauen wieviel vom Standort Leugas in der Realitaet noch ankommt.


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    Etwas bedenklich finde ich aber das viele Standorte die Standortbescheinigungen erst im August-Oktober bekommen haben, andererseits aber Standorte mit Bescheinigung von April/Mai noch immer nicht umgebaut sind. :(


    Da ich solch ein Szenario mit Vollbremsung und Beinah-Auffahr-Unfall selber erlebt hatte , verzichte ich seitdem generell auf diese hohen Geschwindigkeiten und bin für ein Tempolimit von 130 km/h. Ich beteilige mich auch aktiv an eine Petition zur Einführung eines generellen Tempolimits auf deutsche Autobahnen und Kraftfahrtstraßen.

    Das ist leicht gesagt wenn du meist nur im naeheren Umkreis von Koeln-Bonn unterwegs bist. Wenn man gerademal so 20-40km Strecke vor sich hat, dann macht es natuerlich keinen wirklichen Sinn auf der Autobahn uebermaessig schnell zu fahren, weil es dann ja nur um Minuten geht.


    Aber wenn man eine Strecke von so 280km-350km vor sich hat, dann sieht es eben doch deutlich anders aus. ;)




    Nebenbei würde dieser schwachsinnige PS-Wahn Einhalt geboten, das wäre ein viel sinnvollere Maßnahme zur Reduzierung von CO2, wenn durch niedrigere Geschwindigkeiten, weniger extrem starkes Beschleunigen auch Spritverbrauch und Schadstoffe reduziert würden.

    Das Gegenteil koennte der Fall sein, denn dann wuerden immer mehr Strecken nicht mehr mit dem PKW zumutbar, sondern man wuerde vermehrt auf Kurzstreckenfluege ausweichen. Und die sollen ja oekologisch auch nicht gerade so toll sein.

    ÖPNV ist schon recht preiswert, wenn z.B. die Monatskarte hier für die Großstadt 70€ kostet.

    70€ erscheint mir ausserordentlich guenstig, denke das wird dann vermutlich nur fuer das Innenstadtnetz sein.


    In Nuernberg kostet selbst die 9 Uhr MobiCard mittlerweile schon 105,10€


    Und wenn man jetzt nur den innerstaedtischen Verkehr betrachtet zahlt man mit dem Auto meist weniger als 70€. Dafuer bekommt man selbst beim aktuellen Spritpreisniveau mindstens 45l Diesel die fuer 800km reichen. Und wer gurkt schon mehr als 800km monatlich in der Stadt rum?


    Die Kosten fuer den Unterhalt des Autos und die Mittelstreckenfahrten wuerden ja groesstenteils bestehen bleiben. Wenn man das Auto komplett einsparen moechte, dann muesste man wohl noch mindestens 75€ fuer drei Laendertickets, 150€ fuer Fernverkehrstickets und 75€ fuer Taxikosten draufschlagen. Dann wäre man bei insgesamt 370€. Oder eben alternativ gleich eine Mobility BahnCard 100 (duerfte wohl als Agentur-Rabattangebot so ~320€ kosten) + 75€ Taxikosten fuer insgesamt 395€


    Das ist dann eben schnell das gleiche Niveau wie die Vollkosten eines PKWs. Und man hat bei der Bahn eben noch den Nachteile das manche Verbindungen durch Umwege und / oder unguenstige Umstiege teilweise fast doppelt solange dauern wie mit dem PKW. Und manche Kleinstaedte nur im unvollstaendigen 2h-Takt bedient werden, und der Kleinstadtbahnhof dann oft schnell 3km von eigentlich Ziel entfernt ist, und es vor Ort keinen ÖPNV gibt. Das tut sich niemand freiwillig an.


    Der Nachteil vom derzeitigen ÖPNV ist leider, dass der Transport nicht von Tür zu Tür erfolgt. Das kann nur individuell erfolgen. Gerade im Winter ist es komfortabler, im warmen PKW von der Haustür bis zur Bürotür zu fahren, anstatt zum Bus zu laufen, zu warten, umzusteigen, dann nochmal zu laufen.

    Umgekehrt macht aber der Stop-and-Go Berufsverkehr zu den Stosszeiten oder die Parkplatzsuche in der Grossstadt auch keinen Spass. Da ist so 150m-500m laufen oft wesentlich bequemer. Und ein bisschen Bewegung schadet ja nicht. ;)


    Das Problem sehe ich eher ausserhalb der Städte. Wie ich oben geschriebne habe, unvollstaendiger 2h Takt, und dann Strecken von vielleicht ~3km von der eigenen Wohnung zum Abfahrtsbahnhof und dann nochmal ~3km vom Zielbahnhof zum eigentlichen Ziel - das tut sich niemand freiwillig an.


    Ich wäre dafür, bereits 2020 Verbrennungs-Fahrzeuge nicht mehr neu zuzulassen, und bestehende Verbrenner massiv zu besteuern.

    Bis 2020 wird es aber kaum alltagstaugliche Elektroautos geben die konventionelle Verbrenner wirklich vollumfänglich ersetzen koennten.Vorallem nicht in den "normalen" Preisklassen.



    Riesiger Vorteil von E-Autos ist übrigens, dass der Treibstoff (Strom) bei Bedarf wenn es sein muss selber erzeugt werden kann. Die Leute würden genau nachrechnen, ob gekaufter Strom billiger als die Solarzelle auf dem Carportdach inkl. Akku ist.

    So einfach ist das auch wieder nicht, wenn man Bedenkt das gerade dann wenn tagsüber die Sonne scheint ausser bei Rentnern das Auto meist nicht daheim ist. Und es auch öfter mal Schlechtwetterphasen gibt. Und ein System mit grosser Pufferbatterieanlage ist teuer und man hat durch den doppelten Ladevorgang zusaetzliche Verluste.


    Umgekehrt waere aber auch die Erzeugung von RME Biodiesel aus Rapsoel kein Hexenwerk: https://www.youtube.com/watch?v=A6HQEtU7K2M


    Gut, die Herstellung in der Kuechte ist jetzt nicht wirklich praktikabel, aber wenn Diesel zu teuer wuerde, koennte man durchaus so eine Genossenschafft fuer eine kleine Umestherungsanlage gruenden und das Rapsoel von einer regionalen Oelmuehle bestellen.


    DT installiert im Gegensatz zu TEF lieber massig Mirkozellen, anstatt eine einzige Basisstation, deren Leistung voll aufgedreht wird, um eine schnelle Flächenabdeckung zu erzielen (freilich oft fast ohne jeden Datenfluss).

    Mikrozellen sind aber kein Ersatz für eine gute Versorgung durch Makrozellen, sondern nur eine Kapazitaetsergaenzung an Hotspots wie Bahnhoefen, Sportstadien, Messehallen, Hochschul-Campus, wirklich grosse Einkaufmalls, etc.


    Dort wo das Indoor-Problem am schlimmsten ist, in den Wohnsiedlungen und Industriegebieten am Stadtrand, gibts ja keine Mikrozellen die da helfen wuerden. Und Discounter- und Prepaidkunden gesteht ja die Telekom nichtmal VoWiFi zu.


    Da sind mir dann "voll aufgedrehte Markozellen" die auch Indoor noch 3-5 Balken bzw. Kreise aufs Display bringen schon lieber, auch wenn durch die groessere Kundenzahl und dien hoeheren Interferrenlevel dann vielleicht nur noch so 3-10 MBit/s wie UMTS und 5-15 MBit/s via LTE drin sind. Fuer normale Smartphone- und Tabletnutzung reicht das locker.


    Umgekehrt bringen dreistellige MBit/s Datenraten dank LTE-CA auf dem Stadtplatz recht wenig, wenn dann indoor gerademal noch 0-1 Balken LTE und GSM verbleiben, so das man nichtmal richtig mit dem Smartphone am Ohr telefonieren kann, weil bei einer unbedachten Bewegung das Netz sofort wegbricht.

    So wie Frankreich es macht finde ich es ja auch in Ordnung:


    In der französischen Hauptstadt sind die Regelungen im Kampf gegen Abgase bereits sehr streng. Im vergangenen Jahr wurden Schadstoffplaketten für Autos verpflichtend. Dieselautos mit Erstzulassung vor 2001 und Benziner mit Baujahr vor 1997 dürfen seitdem in der Woche tagsüber nicht mehr überall fahren.

    Das betrifft also nur Benziner bis Euro 2 und Diesel bis Euro 3 Norm. Davon duerften ohnehin nicht mehr allzuviele auf den Strassen unterwegs sein.


    Ausserdem eben nur in den am stärksten belasteten Metropolen, und nur tagsüber wenn es den ÖPNV als Alternative gibt.


    Denke mit so einem Kompromiss koennten Alle gut leben, auch in Deutschland!


    *****


    Aber das in Deutschland auch mittlere Grossstaedte wie Main, Wiesbaden und Bonn betroffen sind und die Fahrverbode rund um die Uhr gelten macht schon einen grossen Unterschied.


    Und dann vorallem eben auch das die die Fahrverbote ab September 2019 auch auf Euro 5 Diesel (wurden bis August 2015 verkauft) betroffen schon macht den Riesenunterschied. Die jünsten betroffenen Fahrzeuge sind dann bei Einfuehrung der Fahrverbote gerademal vier Jahre alt!


    Und solche Diesel-PKW sind eben weit verbreitet und fuer viele Bevoelkerungsgruppen beinahe alternativlos. Denn Neuwagen, vorallem von europaeischen Qualitaetsherstellen, sind fuer viele Bevoelkerungsgruppen zu teuer. Und Benziner haben ab einer gewissen Fahrleistung eben doch einen zu teuren Verbrauch.

    Das bisherige VoLTE System bei Android finde ich so oder so unbefriedigend, egal ob da jetzt ein paar Hersteller mehr oder weniger mitmachen. Ich waere eher dafuer bei der naechsten Gelegentheit, entweder mit Android 10 oder spaetestens mit 5G das System komplett zu ueberarbeiten.


    Entweder so das die Netzbetreiber die Einstellungen per OTA-SMS in einem Format das jedes Android Smartphone versteht an die Geraete schicken koennen. Oder so aehnlich wie beim iPhone, das Google abhaenig von der eingelegten SIM eine Konfigurationsdatei schickt die von allen Android Smartphones verarbeitet werden kann. Es muss einfach mit fast allen Geraeten funktionieren - unabhaengig davon in welchem Land und bei welchem Anbieter sie gekauft wurden.