Beiträge von Anja Terchova

    Stream on ist nicht nur rechtswidrig sondern auch eine Fehlentwicklung. Richtig(er) macht es o2 mit Free, auch wenn hier sicherlich auch nocht etwas nachgebessert werden sollte in Form der vollständigen Nutzbarkeit des LTE Netzes und vielleicht anstatt 1Mbit ca. 3Mbit.

    Die Nutzbarkeit der Free-Flat im LTE Netz faende ich auch wichtig, damit die Orte die bei UMTS Ausbau uebergangen wurden und jetzt nur GSM/LTE Versorgung haben, nicht ausgeschlossen waeren.


    Aber 3 MBit/s faende ich viel zuviel, denn das wuerde man gegenueber LTE/UMTS Max. garnicht bemerken weil das noch immer fuer 720p bei Videos reichen wuerde. Ausserdem wuerden 3 MBit/s fuer Singlehaushalte oder Rentnerpaare sogar als Festnetzinternetersatz genuegen.


    Denke 1 MBit/s ist da schon eine faire Sache, weil damit dann immerhin Videos auf 360p oder bestenfalls 480p begrenzt werden, und auch eine Nutzung als Festnetzinternetersatz recht unattraktiv ist. Wer sich an das fruehe DSL Zeitalter erinnert weis noch das die Spruenge von DSL768 zu DSL1536 zu DSL3072 doch gewaltig waren.


    Eigentlich wuerde mir sogar die alte web 'n' walk HandyFlat bzw. LTE [USER="47483"]HOME[/USER] Drosselgeschwindigkeit von 384 KBit/s als Drosselgeschwindigkeit reichen. Fuer Facebook, Instagram, Google Maps, Foren, Webradio und Musicstreaming wuerde es immer noch reichen.


    Quelle? ALLE Netzbetreiber, Ausrüster + Wirtschaft sagen was anderes. Das mit den "250/40 Mbit/s reichen" sagt nur der Chef eines Konzerns in Magenta, weil er einfach nicht mehr liefern kann. Als er nur 100/40 liefern konnte, da hat er gesagt, das das reicht...:D

    Die Telekommunikationsausruestern wollen mit 5G- und FTTH-Hardware Geld verdienen weil in den meisten Laendern der 3G/4G- und VDSL-/DOCSIS-Ausbau laengst erfolgreich abgeschlossen ist.


    Und die Wirtschaft hat schon oefter Sachen gehypt, gut erinnere ich mich noch, wie man wie man gehypt hat wie wichtig LAN Verkabelungen auch in Privatwohnungen sei. Und nun nutzt es so gut wie niemand weil WLAN viel bequemer ist, lange Zeit eher eher die Internetanbindung nach aussen begrenzt hat, und es den meisten Leuten egal ist wieviel jetzt tatsechlich ankommt. Bei den schnellsten DOSCIS- und VDSL Supervectoring-Anschlussen kommt WLAN zwar in der Tat oft an seine Grenzen, aber diese Tarife werden ja nur selten gebucht, und wenn dann ist es denn Leuten egal ob 180 MBit/s oder nur 130 MBit/s ankommen.


    Was Du nicht merkst: Du zahlst Steuern + Gebühren für Deinen Anschluss... Du erhöhst den Gewinn der Drei großen gleich doppelt...:D

    Es geht doch darum eine gewisse Quersubvention zu erreichen, so das auch in den in den etwas aufwendigeren Gegenden die Internetzugänge bezahlbar bleiben.


    Ideal wäre es gewesen wenn die Provider von sich aus dafür sogar würde, statt nur Preiskrieg in den Grossstädten und Ballungsräumen zu betreiben. Aber wenn das nicht klappt, dann muss eben notfalls der Staat einspringen. Klar zahlt jeder Steuern, aber eben nicht nur die Kleinstadt- und Landbewohner, sondern eben auch die Grossstädter und die Unternehmen.


    Und wenn die Kleinstadt- und Landbewohner schon seit Jahrzehnten mit ihren Steuergeld zu beitragen den ÖPNV in den Grossstaedten und Ballungsraeumen zu finanzieren, ist es doch wirklich nicht zuviel verlangt, wenn man jetzt Steuergeld fuer den Breitbandausbau fordert.




    Das stimmt. Es fordern ja auch nur Wirtschaft + Menschen schnelles Internet.

    Schnelles Internet ja, aber in erster Linie eben auch zu bezahlbaren Konditionen.


    Und bei der Bandbreite denke ich das VDSL Konditionen, also mindestens 18/3 MBit/s Minimum, 75/25 MBit/s Durchschnitt und 250/40 MBit/s Maximum auf absehbare Zeit reichen.


    Von irgendwas muss der Ausbau bezahlt werden. Jeder bucht das, was er braucht. Das Prinzip nennt sich Marktwirtschaft.

    Die Regelung sollte doch eigentlich sein das die Kunden den marküblichen Preis für einen normalen Breitbandinternetzugang zahlen, und wenn das nich reicht um den Ausbau zu finanzieren, dann eben staatliche Fördergelder verwendet werden. Es fodert ja kaum jemand den Luxusausbau mit FTTH.



    Bei der Deutschen Glasfaser z. B. musst Du auch direkt einen Vertrag über 24 Monate abschliessen. Auf dem Land, wo die DG ausbaut, warten die Leute sehnsüchtig auf schnelles Internet und Du musst bedenken, dass Du auf dem Land viele andere Kosten, wie hohe Mieten eben im Zweifel nicht hast. Dafür halt oft schelchtes Internet, wo dann auch 70-100€ schnell nicht mehr ins Gewicht fallen.

    So toll ist die Situation leider meistens nicht. Klar sind auf auf dem Land die Mieten geringer und die Eigenheimquoten hoeher.


    Aber es sind eben auch die Einkommen geringer, und die Kosten fuer Mobilitaet und viele andere Sachen deutlich hoeher.


    Ein Model 3 LR hat Energie von 7,5 Litern Diesel im Bauch und fährt damit 500 km. Da muss unbedingt mit einem Automatikgetriebe dieser Energieverschwendung Einhalt geboten werden.

    Die 499km sind die relativ unrealistische Normreichweite sein. Die Realreichweite dürfte weitaus weniger sein, wenn auch natürlich mehr als bei den meisten anderen Elektroautos.


    Und das Nachladen ist eben nicht so einfach wie 7,5l Diesel zu tanken.

    Es ist auf jeden Fall schon beachtenswert was Tesla technologisch geschafft hat - ich glaub das will auch garniemand bestreiten.


    Ich finde es nur schade das Tesla gerade zu religioes an Prinzipien wie reinem Elektroantrieb und dem 1-Gang Getriebe festhaelt.


    Wenn man stattdessen ein 3-/4-Gang DSG verbauen wuerde, um Antriebsleistung und damit die Abwaerme von der Fahrgeschwindigkeit zu entkoppeln, wuerde man auch viel gewinnen. Und dann noch die Batteriekapazitaet auf so 35 KWh reduzieren, dafuer fuer die Langstrecke aber einen richtigen Range-Extender einbauen, wuerde das Auto langstreckentauglich machen ohne das man unterwegs auf Ladesaeulen angewiesen waere und seine Route planen muesste. Fuer die Alltagsfahrten wuerde die elektrische Reichweite immer noch locker reichen.


    Die vielleicht 12.000km - 18.000km Alltagsfahrten emmisionsfrei auf Strom zuruecklegen, und die 3.000km - 7.000km Langstreckenfahrten sorglos auf Benzin oder Diesel ohne das man sich um Ladesaeulen kuemmern muss sehe ich eher als ein brauchbares Mobilitaetskonzept fuer die Zukunft, als geradezu religioes alles ueber die Elektromobilitaet loesen zu wollen.


    Und der Spritverbrauch fuer die 3.000km - 7.000km Langstreckenfahrten spielt weder von den Kosten noch von den Abgasen her eine nennenswerte Rolle.


    70€ ist nichts, wenn man dafür von DSL 3000IP wegkommt.


    70€ ist das Doppelte von 35€, und aufs Jahr gerechnet macht das dann immerhin 420€. Fuer 420€ kann ich mir etliche schoenere Sachen vorstellen als einen ueberschnellen Luxus-Glasfaseranschluss.


    Und wenn die Kunden sich bereitwillig auf die 70€ Tarife stuerzen gibt es niemals guenstigere Einstiegstarife! :(


    Wenn man zwar den Gestattungsvertrag unterschreibt, aber erstmal weiter ein paar Jahre auf DSL 3000IP absitzt, dann wird der Glasfaseranbieter schon einlenken, und billigere Einstiegstarife anbieten, damit er ueberhaupt Einnahmen generieren kann.



    Man kann auch für VDSL 50 bei der Telekom mit Entertain und TV-Paketen fast 100€ im Monat zahlen.

    Aber warum sollte man das machen? Telekom-VDSL kann man auch guenstig ueber congstar oder o2 buchen.


    Und wer braucht Entertain und TV-Pakete? Wo es kein Kabel gibt hat jedes Haus ein oder mehrere Satellitenantennen. Warum sollte man dann ploetzlich freiwillig fuer das "normale" Fernsehen zahlen. Und die Pay-TV Sender von Entertain sind jetzt auch nicht so toll das sich dafuer der Aufpreis lohnen wuerde. Wenn man Premium-Inhalte moechte dann lieber einfach ein Netflix und/oder DAZN Abo.


    Das ist schon ein ordentlicher Preis, der da aufgerufen wird.

    70€ ist viel zu teuer, zumal dann fuer einen Glasfaseranschluss ja auch noch ein gewisser Installationsaufwand hinzukommt der nochmal Kosten verursacht. Zu so teuren Preisen wuerden wohl nichtmal Kunden die nur DSL 3000IP bekommen lieber bei DSL bleiben.


    Maximal 35€ monatlich, besser nur 27€ monatlich, und bei der Bandbreite mindestens 10 MBit/s, besser 20 MBit/s, und moeglichst wenig Installationsaufwand, ist eher das was die meisten Leute wollen. Also eben VDSL.


    Und 500 MBit/s ist eben eine Bandbreite die kein Privathaushalt und kein Kleinunternehmen wirklich braucht, also will man auch nicht dafuer zahlen.