Ich finde das sehr interessant.
Interessant weil die Dichte der Kästen ganz Ordentlich ist und somit für alle die plötzlich den Akku leer haben, das wird bestimmt einigen passieren in der Zeit wo sie sich von Benzin/Diesel auf E umstellen, eine Möglichkeit bietet nachzuladen um wieder nach Hause zu kommen. Und 7,89€ ist immer noch günstiger als sich abschleppen zu lassen. Strom kann man ja auch nicht mit dem Kanister nachfüllen und eine Powerbank für E-Autos ist mir noch nicht untergekommen.
Günstiger als abschleppen ja - aber am Ende zahlt man dann insgesamt mit einem Elektroauto trotz aller Einschränkungen mehr als man mit einem Benziner oder Diesel an Spritkosten hätte - und das ist dann kein Anreiz sich ein Elektroauto zuzulegen sondern eher eine Abschreckung!
Ich denke mal wer ein Elektroauto fährt der wird primär im Alltag über die eigene Wallbox in der Garage / Carport laden wollen, und auf Mittel- und Landstreckenfahrten eben an schnellen CCS Ladeplaetzen.
Die moeglichen Telekom-Ladeplaetze wuerde ich eher als Notfall-Backup sehen wenn sich mal abzeichnet das man es nicht mehr nach an den naechsten CCS Ladeplatz oder nachhause schafft. Und dann will man eben nicht mehrer Stunden an so einem Telekom-Ladeplatz stehen bleiben sondern nur gut soviel wie noetig und dann schnell weiterfahren. Da waere eine Abrechnung nach Verbrauch, vielleicht so 35 ct/KWh besser!
Ausserdem finde ich sollten solche Ladenetzbetreiber auch versuchen die PlugIn-Hybrid Fahrer zu "erobern", also das sie möglichst viel auf Strom statt auf Benzin fahren. Das kann aber nur gelingen wenn das Fahren auf Strom billiger ist als das fahren auf Benzin.
Ein Audi A3 e-tron oder Golf GTE dürfte im reinen Benzinbetrieb so 9,50€ pro 100km an Spritkosten verursachen. Damit es sich überhaupt lohnt über das Fremdladen mit Strom nachzudenken, muesste es mindestens 20%, lieber noch billiger sein.