Beiträge von Anja Terchova

    Telefonica und früher Eplus haben die aus meiner Sicht perfekte Smart-Follower-Strategie zeitlich leider um mindestens 1-2 Jahre überdehnt und dabei leider unterschätzt, dass ihnen der Datenhunger unter dem Allerwertesten explodieren wird.

    Der Übergang von GSM auf UMTS genau wie vom 56K Modem und ISDN auf DSL waren einfach Quatenspruenge wo sich kein Anbieter eine "Smart Follower Stragie" leisten konnte.


    Das Ziel fuer alle haette sein muessen im Zeitraum 2004-2009 erstmal UMTS2100 bin hinab zu den Kleinstaedten und Grossdoerfern auszurollen, und dann 2010/2011 die verbliebenen Luecken mit UMTS900 zu schliessen. Und Ende 2011 haette dann eine 3G Coverage aehnlich gut wie die 2G Coverage stehen muessen.


    LTE und VDSL Vectoring/Supervectoring hingegen sind Technologien wo man sich eine "Smart Follower Strategie" Leisten kann - denn diese Technologien haben zwar Vorteile gegenueber ihren Vorgaengertechnologien, aber diese Vorteile sind nicht so essentiell das sie die Masse wirklich braucht.


    Mit solidem HSDPA 14.4 mit effektiven 3-10 MBit/s und solidem ADSL2+ mit effektiven 10-14 MBit/s kann die Masse immer noch gut leben, und wenn dann der Preis stimmt und entsprechend niedrig ist, kann man auch mit solchen Angeboten noch Kunden gewinnen.


    Aber GSM/EDGE ist eben genauso wie 56K Modemzugänge und ISDN so sehr Steinzeit, das man sagen muss, da waere geschenkt noch zu teuer!


    Nun rennen sie zwar mit Vmax hinterher, aber eben leider nur hinterher.

    Wenn ich die LTE Ausbaugeschwindigkeit von Vodafone und Telekom anno 2012/2013 und von o2 anno 2017/2018 vergleiche muss ich sagen Vodafone und Telekom waren damals erheblich schneller!


    Von Vmax kann bei o2 selbst heute noch lange keine Rede sein.

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    Das viel größere Problem von TEF ist das fehlende eigene Glasfasernetz, das ihnen noch zum Verhängnis wird. Wenn man jede einzelne Anbindung von Dritten einkaufen muß, wird das nicht nur teuer und geht zu Lasten der Flexibilität, sondern man verliert auch zahllose Synergien beim Ausbau, die in Zeiten von Smallcells immer wichtiger werden.

    So dramatisch ist das auf absehbare Zeit noch nicht, das wird ja erst in 5-10 Jahren in grösseres Thema werden. Und o2 steht ja nicht ganz ohne Netz da, sondern hat wohl zumindest schon in allen Vermittlungsstellen Glasfaser aus der Zeit vor dem generellen Telekom-Reselling im DSL Bereich.

    Das TEF weiß wie man richtig gut ausbaut kann ich aufgrund eines gerade erfolgten Roadtrips durch Spanien mit einer DIGI Karte (20GB zum Preis von 20 Euro/Monat auf Prepaid-Basis bei 4G Konnektivität) bestätigen. Nirgendwo ein Funkloch. Perfektes 4G Netz überall, selbst in kleinen Käffern gibts manchmal 4G+.

    Dafuer muss man nichtmal nach Spanien, auch in Deutschland gibt es solche privilegierten Regionen wie z.B. im suedlichen Oberbayern, Teilen von Thueringen um dem suedlichen Sachsen-Anhalt. Da ist o2 schon sehr frueh, teilweise schon vor der Telekom um 2006/2007 rum mit UMTS vorgeprescht und hat dann schon 2012-2014 zusaetzlich LTE ausgabaut. Zudem wird das Netz dort dann noch von einigen gut positionierten ehemaligen E-Plus UMTS Nods ergaenzt. Da laeuft o2 wirklich top und oft besser als die Konkurrenz. Da zeigt o2 auch in Deutschland das sie es Könnten.


    Aber in anderen Region ist dann selbst Städten bis 15.000 Ew. GSMonly mit EDGE angesagt. :(


    o2 could do - aber sie tuns einfach nicht. :(

    Du sagst es. Schönes Gerät. Aber auch schön teuer.
    1.099€ in der kleinsten Konfiguration, da nehme ich vielleicht doch lieber den Mac Mini.


    Das 1.099€ Angebot ist nur das Altmodell im Abverkauf. Das fand ich vom Preis-Leistungs-Verhältnis schon okay. Aber das neue MacBook Air geht erst bei 1.349€ los.


    Mit einem Mac Mini kann man aber eben garnicht mobil arbeiten, und auch portabel nur eingeschreankt. Man muesste dann immer Tastatur und Maus seperat mitnehmen, und hoffen das man den Hotel-TV als Monitor nutzen kann, was dann z.B. bei Wandmontage auch unbequem ist. Und nebenbei fernsehen geht dann auch nicht mehr.


    Eigentlich ist der Mac Mini nur was fürs heimische Arbeitszimmer. Aber kein Ersatz für ein Notebook.

    Ich bezweifle ja agarnicht das "Internet of Things" nicht noch ein Thema wird. Fuer so manche Anwendungszwecke, z.B. Verkaufsautomaten jeglicher Art oder Backoefen in Supermaerkten und Baeckereiecken, ist das Thema durchaus intressant. Aber ich denke ein Grossteil der "Internet of Things" Sachen wird eher im Schmalbandbereich laufen und/oder Festnetzinternet verwenden, und keine wirkliche Last fuer die Mobilfunknetze bringen.


    Das Fotos und Videos auch im Busienssbereich sinnvoll sind bezweifle ich garnicht, aber das ist kein "Neuland" mehr sondern etwas das man schon seit zehn Jahren machen kann. Und meist duerfte da 720p Aufloesung und so max. 5min Dauer ausreichen, so das sich auch die die Netzlast in Grenzen haelt.


    100 GB im Monat sind 100 GB im Monat

    Es sind alle weitweit installierten Aufzuege zusammen. Da aber nicht alle weltweit installierten Aufzuege in einer Stadt stehen, sondern sich ueber die ganze Welt verteilen, in Nordamerika, den Emiraten, Singapur, etc. sogar wesentlich mehr stehen als in Europa ist es fuer den Netzausbau in Europa nicht relevant. Sondern eher eine Nebensaechlichkeit.



    Alle meine Kollegen nutzen heute Onlinenavigation. Vor 2 Jahren hatten sie TomToms. 100% offline war das. Jedes bewegte Kilobyte ist eins mehr als vor 2 Jahren. Und heute sendet man dienstlich hochauflösende Fotos und Videos etc. etc. Vor 1-2 Jahren nahezu undenkbar. Heute normal. Morgen schon wieder von gestern. Ich denke Daten gehen gerade exponentiell durch die Decke. Das wächst nicht, das explodiert geradezu. Und da stehen Vernetzungen von Maschinen und auch privaten Geräte noch ganz am Anfang.

    In meinem Umfeld ist das komplett anders.


    In meinem Umfeld hat man mit solchen Sachen schon 2008 angefangen,als die ersten Smartphones in Form von iPhone 3G und Google G1 kamen, und die ersten 150MB bis 200MB Smartphoneoptionen bezahlbar wurden. Damals ist in den ersten Jahren der Bedarf an Datenvolumen regelrecht explodiert. Aber seitdem flacht es immer mehr ab.


    2008: ~120MB
    2009: ~220 MB (+83%)
    2010: ~380 MB (+73%)
    2011: ~620 MB (+63%)
    2012: ~950 MB (+53%)
    2013: ~1.330 MB (+40%)
    2014: ~1.620 MB (+22%)
    2015: ~1.850 MB (+14%)
    2016: ~2.000MB (+8%)
    2017: ~2.100MB (+5%)
    2018: ~2.200MB (+5%)


    Momentan sieht es eher nach Stagnation bei etwa 2,5GB aus.


    Ich wuerde sogar nichtmal ausschliessen das der Mobilfunkdatenverbrauch in Zukunft sogar etwas sinken koennte, denn einerseits gibt es immer mehr offene WLANs, zweitens werden datenintensivere Dienste wie z.B. Youtube durch datensparsamere Smartphonedienste wie Instagram verdraengt, so das es immer seltener Sinn macht bei einer Reisepause das Notebook auszupacken sondern es dann bis zur Ankunft im Hotelzimmer mit WLAN einepackt bleibt.


    Ob vernetzte Maschienen und Geraete wirklich ein so grosses Ding werden wie es die Industrie hypt muss man abwarten. Und ob dafuer dann wirklich so stark die Mobilfunknetze gebraucht werden oder ob die Anbindung dann nicht doch grossteils eher -> WLAN -> DOCSIS/VDSL erfolgt.


    Aktuell sehe ich das Wachstum eher im Festnetzbereich, weil da gerade so das lineare DVB-Fernsehen durch Streaming und IP-TV bedreangt wenn nicht sogar verdraengt wird. Aber auch da betrifft es eher den Tariffic und die Anbindungen als die TALs. Selbst 10 MBit/s ADSL reichen fuer zwei 720p Streams a 3,5 MBit/s und zusaetzliches Facebook/Instagram/Youtube nebenbei. Ab 18 MBit/s VDSL sind sogar drei 1080p Streams a 5,5 MBit/s moeglich.

    Erstmal danke fuer die Vergleichsseite.


    2Gonly Tarife machen meiner Meinung nach als Smartphonetarif keinerlei Sinn. Denn wie soll man z.B. die 3GB eines ja! mobil Smart Plus ueber EDGE nur ansatzweise ausnutzen koennen? Einzig "Sprachtelefonie & SMS Only Tarife" waeren als 2Gonly Tarif machbar. Aber das macht auch nicht wirklich Sinn. Denn wenn man den betroffenen stattdessen ein kleines ungedrosseltes 4G Volumenbudget von 250MB verursacht das auch nicht mehr Netzlast.aber man erreicht eine Win-Win-Situation weil der Kunde dann zumindest tageweise ein vernuenftige Datennutzung machen kann, andererseits man aber als Anbieter die Chance hat durch SpeedOn Buchungen ein bisschen was dazuzuverdienen wenn.


    Aufpreis für VoWiFi finde ich auch ungerechtfertigt. Denn VoWiFi bringt dem Kunden dort wo 3G/4G vernuenftig funktioniert keinerlei Vorteile. Sondern VoWiFi ist eher dort eine Notwendigkeit, wo das Mobilfunknetz nicht vernuenftig funktioniert. Und von den unterversorgten Kunden zusaetzliches Geld wegen der fehlenden Mobilfunkversorgung zu fordern waere absolute Abzocke!


    LTE, VoLTE und VoWiFi muessen dann schon bei allen Anbietern freigegeben werden.


    Die Ausdifferenzierung zwischen Discounttarifen, Budgettarifen und Premiumtarifen wuerde ich nur bei den Datenraten, Drosselung und dem Roamg machen.


    Datenraten und Drosselung:
    Discounttarife: max. 14,4 MBit/s Down- und max. 1,76 MBit/s Upstream, harte 32 KBit/s Drosselung;
    Budgettarife: max. 50 Mbit/s Down- und max. 25 MBit/ Upstream, moderate 256 KBit/s Drosselung;
    Premiumtarife: LTEmax, milde 1 MBit/s Drosselung;


    Roaming:
    Discounttarife: nur EWR-Laender:
    Budgettarife: zusaetzlich Schweiz, Bosnien-Herzegowina, Tuerkei, Agypten, Marokko;
    Premiumtarife: zusaetzlich alle europaeischen Laender, alle ehemaligen Sowjetlaender, Kanada, USA, Mexico, Brasilien, Israel, Namibia, Suedafrika, Tansania, Kenia, Thailand, Malaysia, Singapur, Taiwan, China, Suedkorea, Japan, Australien, Neuseeland;

    Es ist auf jeden Fall ein nettes Gerät, aber ich finde die Preissteigerungen gegenüber der letzten Generation schon ziehmlich happig, und der Technische Fortschritt gegenüber den vorherigen Generationen, wenn man dort die Core i7 Option (die es jetzt ja nicht mehr gibt) wahrgenommen hat, hält sich auch in Grenzen. Auf jeden Fall war die vorherige Genration selbst inklusive Core i7 Generation deutlich günstiger.


    Als Vorteile bleiben dann eigentlich nur der hoehere Speichertakt und das Retinadisplay. Ersteres ist aber komplett Stand der Technik und rechtfertigt garkeinen Aufpreis, das Retina-Display ist zwar bei Subnotesbooks noch nicht ueblich, aber durch die Massen hochaufloesender Smartphone- und Tabletdisplays sollten da die Kosten auch nicht mehr so hoch sein.


    Gut ein kleiner Teil der Preissteigerungen liegt wohl auch am schwachen Eurokurs, aber trotzdem sind die Apple Preise, egal ob jetzt beim neuen iPhone XR und MacBook Air jetzt extremst happig. Von den iPhone XS und MacBook Pro will ich jetzt garnicht reden, wobei das dort eher weniger ein Problem ist, weil die generell nur an Kunden gerichtet waren für die der Preis keine Rolle spielt. Aber so Geräte wie das iPhone XR und MacBook Air sollten eben schon bezahlbar bleiben.

    Finde das iPhone XR vorallem in der blauen Version echt schoen. Ist mal eine andere Farbe als man von den iPhones gewohnt ist und sieht trotzdem edel aus. So gesehen finde ich das iPhone XR vorallem fuer Leute die das iPhone 8 uebersprungen haben weil es seinen Vorgaengern zu aehnlich war intressant.


    Nur zwei Sachen schrecken meiner Meinung nach ab:


    Groesse: Wenn man ein 4.7" iPhone gewohnt ist, und das schon grenzwertig gross findet, und sich lieber ueber ein kleineres iPhone (Geruechte ueber 4.2" SE Nachfolger") gefreut haette dann ist das 6.1" iPhone XR schon arg gross. Es sind immerhin gut 12mm in der Laenge und gut 8mm in der Breite.


    Preis: 849€ bei Apple und mindestens 819€ beim freien Haendlern sind schon ziehmlich heftig, wenn man z.B. mit einem LG G7 ThinQ vergleicht.