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Ich würde mal schlicht behaupten dass die meisten keine Ahnung hatten dass es so eine Umfrage überhaupt gibt.
Das sehe ich genauso!
Dass solche Dinge langsam aber sicher in die digitale Welt driften finde ich großartig, allerdings sind wir heutzutage noch lange nicht so weit ausschließlich online abzustimmen. Es gibt nach wie vor zu viele Menschen, auch in Deutschland die kein Internet haben oder sich nicht auf Seiten herumtreiben auf denen man solche Infos bekommt. Diese Gruppe dürfte spätestens nach der aktuellen Generation so gut wie ausgestorben sein und man wird mehr ins digitale gehen können, allerdings darf man diese Menschen heute noch nicht übergehen.
Ich glaube die "Offliner" sind nichtmal das Problem, das Problem ist eher, das diese EU-Umfragen normalen "Onlinern" die nicht uebertrieben politisch engagiert sind, so unbekannt sind das sich kaum jemand dahinverirrt.
Deshalb haben wohl nur dort Leute abgestimmt wo Lokalmedien wie Radiosender und Zeitungen massiv gepusht haben.
Finde wenn mehr Leute daran teilnehmen sollten dann braeuchte man einen fixen Zeitraum z.B. jedes Jahr im Mai (weil da ja alle vier Jahre EU-Wahlen sind) und eine einpraegsame Adresse wie eusurvey.eu und Einwohnermeldeaemter sollten dann ein paar Tage vor Beginn der Umfragen nochmal Erinnerungskarten aehnlich wie Wahlbenachrichtigungen verschicken. Da koennte man dann zeitgleich den "Offlinern" die Abstimmung im Rathaus anbieten. Dann wuerde es eher klappen.
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Hör doch mal auf, mit deiner Träumerei, eine L8 Zelle schafft das nicht einmal auf dem unausgelastestem Sektor, guck dir doch einfach mal die Vodafone Band 20 Sender an :/.
Mit Vodafone LTE hat ich nicht viel Erfahrung.
Aber dort wo o2 LTE800 verfuegbar ist lande ich meist bei so ~45 MBit/s Down- und ~11 MBit/s Upstream. Bei Telekom LTE800 ohne weitere LTE Baender hab ich mindestens 25 MBit/s Up- und 8 MBit/s Downstream. Jedenfalls solange ich mindestens 3 von 5 Empfangsbalken habe.
Mein Problem ist allerdings das o2 sehr oft nur GSMonly Versorgung bietet, die Telekom zwar mindestens GSM900/UMTS2100/LTE800 hat, aber indoor UMTS und LTE in Fensternaehe gerade noch mit so 0-1 Balken ankommen. Und dann geht die Datenrate in den Keller. Da helfen aber keine zusaetzlichen LTE Baender, sondern nur entweder zusaetzliche Standorte oder mehr Sendeleistung!
Wenn ich dir jetzt noch sage, dass ich für 100 Mbps VDSL 60€/Monat bezahle, bin ich dann schon ein Nerd ohne Hobbys, oder ein "Reicher"?
Darueber will ich nicht urteilen.
Mir persoenlich waeren 60€ fuer stationaeres Festnetzinternet viel zu teuer. Der Durchschnittspreis duerfte bei so 27€ liegen. Zwar kann ich einen gewissen "Regio-Aufschlag" fuer Orte ausserhalb der Ballungsraeume akzeptieren, aber 35€ sind dann definitiv meine Schmerzgrenze.
Bevor ich 60€ monatlich zahlen wuerde, wuerde ich doch lieber mit DSL 3000IP fuer 27€ "dahinvegetieren". Denn 33€ monatlich bzw. 396€ jaerhlich sind doch eine ganze Stange Geld von dem man sich zum Beispiel auch einen schoenen Kurzurlaub oder ein Smartphone leisten kann.
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Das ist natuerlich schon krass bei euch, aber das war in den Gebieten wo ich unterwegs bin nie ein Problem.
Nur wenn man versucht eine Datenverbindung aufzubauen, wird es so krass, das durch alle Sektoren und Nachbarstandorte wie wild gehandovert wird, weil die Zellen offenbar komplett ueberlastet sind.
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Auf dem Land muss LTE 700 + LTE 800 + LTE 900 Standard werden
Ich denke das LTE800 oder alternativ gerne auch 1 Traeger UMTS900 + LTE1800 ihren Zweck durchaus erfuellen. Vorallam kann man dann den Traffic noch kostenguenstig via Richtfunk oder notfalls auch SDSL abfuehren.
Und solange LTE800 allein seine 25-40 MBit/s bringt wie es meist der Fall ist wenn mindestens 3 Balken Signal anliegen, sehe ich auch keinen Sinn schon Geld fuer weitere Frequenzbaender auszugeben. Erst wenn sich abzeichnet das die Bandbreite knapp wird muss man sich Gedanken machen.
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Hab' mir letzteres inzwischen allerdings anders überlegt. Warum ? Weil es jetzt schon (mit winterzeit) im dezember/jänner erst um ca. 8:00 hell wird, mit dauerhafter sommerzeit also erst um ca. 9:00. Da ist's mir persönlich ehrlich gesagt dann doch lieber,
Was hat man schon davon wenn es so frueh hell wird?
Da ist man an Werktagen auf Arbeit oder in der Schule/Uni und sitzt oder steht so oder so in den Grossraumbueros, Verkaufsraeumen, Klassenzimmern, Produktionshallen, Hoersaelen unter Kuntlicht. Da nutzt einem Tageslicht draussen nicht viel.
Und an freien Tagen stehe ich und meine Bekannten definitiv nicht so frueh auf, da fuehrt die Winterzeit dazu das dann ein Teil des eh schon knappen Tageslichts verschlafen wird.
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Das ist doch jetzt schon der Fall.
Hauptsache es funktioniert, für weniger als 10€ Drillisch oder TEF mit Rabatten.
Wer Leistung will oder braucht, bezahlt wesentlich mehr.
Wir brauchen Technologien mit vernuenftigem Preis Leistungsverhaeltnissen.
So 20€ SIMonly / 35€ mit Smartphone sowie 35€ fuer Festnetzbreitband sind in meinem Umfeld so die Schmerzgrenze. Fuer flaechendeckendes 3,5 GHz 5G und Glasfaser bis in die Einfamilienhaeuser reicht das natuerlich nicht. Aber solche Bandbreite braucht und will eh kaum jemand.
Aber flaechendeckendes 3G/4G (mindestens 2,5 MBit/s Down- und 0,25 MBit/s Upstream, durchschnittlich 15 MBit/s Down- und 5 MBit/s Upstream) und VDSL incl. ggf. Supervectoring (mindestens 18 MBit/s Down und 3 MBit/s Upstream, durchschnittlich 75 MBit/s Down- und 15 MBit/s Upstream) waeren damit moeglich und reichen bis auf Weiteres auch voellig aus.
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Ja, der Mast von Vodafone ist noch genau so in Betrieb an diesem Standort, ohne Ersatz und das für einen Ort mit 4800 Einwohner.
Ich hab auch ein Foto von dem Mast.
Nur in einem 4 km entfernten Ortsteil von Fischach, gibt es einen per Richtfunk angebunden LTE800 Standort, aber leider kommt da nicht mehr viel rüber, weil ein Berg dazwischen ist. Nur an manchen höher gelegenen Straßen gibt es mal einen Balken 4G.
Bei euch sieht die Vodafone Versorgung ja wirklich katastrophal aus:

Gessertshausen als ÖPNV-Knoten ist gleich noch viel schlechter versorgt weil es dort wohl nichtmal Outdoor-LTE gibt sondern weit und breit nur GSMonly.
Burgwalden samt Golfplatz hat gleich garkeine Vodafone Mobilfunkversorgung.
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Daimler will mindestens 500+ Mbit/s flächendeckend (Quelle: https://media.daimler.com/marsMediaS...l?oid=41601234 ). Ich bin für mindestens 1 Gbit/s flächendeckend in besiedelten Gebieten ,an Autobahnen und Bahnstrecken. Bei 50-100 Prozent mehr Daten in den Netzen jedes Jahr halte ich Datenraten unter Gigabit für zu kurz gedacht. Man baut heute das Netz für morgen und wenn das schief geht, dann hat man als Anbieter verloren.
Die Datenrate wird nicht ewig zunehmen, weil irgendwann mal die Bildschirmaufloesung die Datenrate begrenzt, und die Codecs auch effizienter werden.
Und wenn man es mit der Datenrate beim Netzausbau uebertreibt, dann ist nach dem Ausbau der Grossstaedte und Ballungsraeume das Geld weg, und die Kleinstaedte und Doerfer schauen komplett in die Roehre und muessen bis in alle Ewigkeiten mit 2G auskommen.
Man muss schon auch darauf schauen das es sowohl fuer die Anbieter als auch fuer die Endkunden bezahlbar bleibt. Wer soll es bezahlen jede Strasenlaterne mit einem 3.500 MHz Funknetz auszustatten und in jedes Einfamilienhaus Glasfaser zu legen?
Da ziehen dann nur noch Reiche fuer die 200€ im Monat fuer Mobilfunk und Festnetz Peanuts sind, und Datennerds die keine anderen Hobbys haben mit. Aber nicht die Masse.
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Danke, auf uraltes GSM900 von Vodafone mit Uralt-Antennen ohne Diversity wäre ich nicht mehr gekommen. Weist du zufällig ob das noch in Betrieb ist oder ob Vodafone mittlerweile einen moderneren Ersatzstandort hat?
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Wir haben wenigstens 2 Sender bei 3700 Einwohner:D
Das sind natürlich wirklich paradiesische Zustände!
Hier ist die o2 Situation aber meist eher ein einziger Dualband-GSM 900/1800 Sender fuer ca. 15.000 Ew. (11.500 Ew. in Stadt und eingemeindeter Doerfer, 3.500 Ew. in umliegenden selbststaedigen Doerfern)
Die Telekom hat dort immerhin 4 Standorte:
2x Vollausbau mit 3 Sektoren GSM900, UMTS2100, LTE 800/900/1800
1x 3 Sektoren GSM900, UMTS2100, LTE800
1x GSM900 Omnizelle und je 2x UMTS2100 und LTE1800