Beiträge von Anja Terchova

    Ausser ein paar Enthusiasten gibt es derzeit kaum Leute die rein mit Elektroautos unterwegs sind und deshalb auf ein Ladenetz angewiesen sind.


    Ein Grossteil der Elektroautos laeuft in gewerblichen Fuhrparks und wird dort ausschliesslich fuer die kleinen Touren eingesetzt so das sie mit einer Ladung durch den Arbeitstag kommen, die groesseren Touren werden mit den Dieselfahrzeugen gefahren.


    Der anderen Teil der Elektroautos laueft in "Reichenhaushalten" die zur Befriedigung ihres Ökogewissens ihre Alltagsfahrten mit einem Elektroauto erledigen, aber auch noch Reisekombi und Sportcoupe mit Verbrennungsmotoren in der Garage haben.


    Wer mit einem Auto auskommen muss und flexibel bleiben will kann eigentlich maximal zum PlugIn Hybrid greifen.

    Ich verstehe, ehrlich gesagt, bis heute nicht, warum keiner der deutschen Hersteller Tesla imitiert und in einen Kernmärkten ein Ladenetz etabliert. Letztlich wird der Flaschenhals das Ladenetz, da entsprechende Netzkapazität eben leider nicht flächendeckend verfügbar ist. Sind die besten Plätze weg, sind sie weg. Dann fängt man an, Mittelspannungsleitungen über Kilometer zu verlegen.

    Das Tesla Ladenetz ist zwar sicherlich besser als die Versuche der Konkurrenz, so toll damit aber unbeschwerte Langstreckenfahrten moeglich wuerden, ist es dann aber leider bei Weitem nicht. Also nichts Halbes und nichts Ganzes.


    Wenn man eine vernuenftige Dichte an Ladesaeuelen will, koennen das nur viele Anbieter gemeinsam erreichen.



    Außerdem werden die Leute auf Grund des Einsickerns der Elektroautos in den Bekannten- und Verwandtenkreis nach und nach über die tatsächlich erforderliche Reichweite nachzudenken beginnen. Schließlich ist es beim Akku ein Kostenfaktor, ob ich 200, 400 oder 600 km weit kommen will/muss. Bei den heutigen Autos und ihren primitiven Tanks war das kein limitierender Faktor, außer natürlich der Hersteller selbst hat aus irgendwelchen Gründen limitiert.

    Das ist aber das Dilemma. Im Alltag brauchen die meisten Privatleute nicht sonderlich viel Reichweite, gelegentlich aber doch. Und Mietwagen sind nur fuer Grossstadtbewohner mit 24/7 Autovermietungen in der Naehe eine ernsthafte Ergaenzung.


    Deshalb sehe ich fuer reine Elektroautos mit derzeitiger Technologie auch keine ernsthafte Marktchance.


    Ich glaube aber nicht, dass das irgendetwas bringen wird. Es sollen die Grenzwerte ja auch schon ohne Verkehr überschritten worden sein. Sinnvoller wäre es, endich mal mehr freiwillig den Hobel stehen zu lassen und eine verpflichtende Nachrüsting durch die Hersteller.

    Damit mehr Leute ihr Auto stehen lassen wuerden, muesste der ÖPNV besser und zugleich billiger werden - aber das wuerde den Staat ja Geld kosten und deshalb kann man da wohl leider nicht viel erwarten.


    Hardwarenachruestungen sind so eine Sache - Im Einzefall koennen sie sinnvoll sein (Auto hat noch genug Restwert, wird noch lange geanug in Europa gefahren, wird viel und auch in den Grossstaedten und Ballungsraeumen gefahren aber das waere immer eine Einzelfallentscheidung und das ist zu aufwendig.


    Ausserdem zahlt die Rechnung am Ende immer der Kunde. Auch wenn die Hersteller kostenlos nachruesten muessten, bekommt der Kunde die Quittung in Form von hoeheren Neuwagenpreisen und Ersatzteilpreisen.

    [USER="983"]Anja Terchova[/USER] Malaysia? Dieses Land fällt absehbar in die Hände muslimischer Fundamentalisten.

    So pessimistisch waere ich jetzt nicht. Aber dann eben meinetwegen Thailand, Taiwan, Philippinen, etc.



    Wenn du dir die Produktion von Tesla anschaust, werden Lohnstückkosten mehr und mehr irrelevant. Wichtiger ist der Marktzugang. Möglichst barrierefrei. Damit ist Singapur perfekt. Und, wie gesagt, denke ich schon, dass man dort deutlich strategischer in die Zukunft denkt, als bei uns.

    Aber Zollkosten sind doch Peanuts gegenueber den horrenden Flaechenpreisen in Singapur. Ich bin skeptisch ob das funktionieren kann.


    Es sei denn man macht es als "Mini-Edelmanufaktur" wo dann vielleicht pro Woche nur 2-5 Autos gebaut werden die dann aber fuer so 150.000$ bis 500.000$ pro Stueck verkauft werden sollen. Dann haelt sich der Flaechenbedarf in Grenzen und man sowas auch in Singapur veranstalten.


    Als ich 2017 noch bei o2 war hatte ich einige Male das Phänomen in der benachbarten Kreisleitstelle zu landen, obwohl ich mich mitten in der Stadt befand und eigentlich nicht hätte dort landen dürfen. Hier ist aber fraglich ob o2 oder die Telekom (als kommunaler Dienstleister) für das Fehlrouting verantwortlich waren.

    Im Endeffekt ist das wohl auch nicht so tragisch, denn ich denke das auch andere Leitstellen entweder direkt alamieren können oder den Anruf an die zuständige Leitstelle durchstellen können.


    Deshalb finde ich es schlecht das bei VoIP Accounts teilweise keine Notrufe unterstützt werden. Ein notfalls nur über die IP-Adresse geraten durchgestellter Notruf ist besser als wie wenn der Anrufer erst nach einem anderen Telefon suchen muss.

    Wozu in Europa fertigen, wenn anderswo die Post abgeht? Ich gehe mal davon aus, dass im Gegensatz zur „Wir schaffen das“-Kanzlerin Singapur erkannt hat, dass es aktuell disruptiv um die Wurst bzw. die Zukunft geht. Die werden schon den Teppich für Dyson ausgerollt haben.

    Ob Europa, Amerika oder Asien ist doch garnicht die Frage - aber Singapur als Stadtstaat wo selbst Wohnungen und Bueroraeume exorbitant teuer Produktionsflaechen zu unterhalten klingt einfach nach Geldvernichtung. Zum Beispiel Malaysia duerfte viel billiger sein.

    Ist doch völlig legitim das Dyson versucht ins Geschaeft einzusteigen, warum nicht.


    Wundere mich nur über Singapur als Produktionsstandort. Die Preise fuer Produktionsflaechen dürften dort exorbitant sein.


    Entweder Grossbritannien/Irland oder Malaysia waeren da doch günstiger.

    Man kann nicht ueberall in jedem Dorf und jeder Kleinstadt alle Frequenzbaender erwarten, solange eine gewisse Grundversorgung vorhanden ist kann man damit leben. Aber bei o2 mit seinem GSMonly und EDGE ist es echt beschaemend wenn man nichtmal LTE800 oder zwei Bloecke UMTS bekommt.


    Bei 115PS vielleicht noch nicht das Problem, aber etwas unter dem Doppelten bringt man die Leistung an der Vorderachse eben nicht mehr vernünftig auf Strasse. Das Allrad nicht jedem schmeckt, kann ich verstehen, Heckschleuder macht Spaß - definitiv viel Spaß. Ist aber unter extremen (!!!) Bedingungen eben auch deutlich schwerer zu handlen (Vgl. Norschleifen-Crash Videos).

    Prinzipiell wuerde ich zu quattro (bei Quereinbauten eigentlich eher umgelabeltes 4motion) nicht nein sagen - aber finde den Aufpreis dafuer einfach zu teuer weil man es ja nur mit bestimmten Motoren und bestimmten Aussstattungslinien bekommt.


    Bei Heckantrieb haette ich eher Bedenken wegen der Traktion wenn man zufaelligerweise vor dem Winterdienst nachhause kommt und man dann eine Steigung noch muss.