Hauptgrund ist hier das Downsizing, ohne das es ja nicht mehr geht. Ich komme von 2,3L R5, 3L V6, über zwei 2L Turbo R4. Die nächste Stufe wäre wäre irgendwo bei 1,5 Liter Drei- oder Vierzylinder. Das entspricht in keinem Falle mehr meinen Bedürfnissen was Geräusch und Vibrationen angeht.
Ich fand Fünf- und Sechsyzlinder auch toll, aber die letzten bezahlbaren Modelle sind schon lange eingestellt worden: Audi A4 (B6) 2.4 oder 2.5TDI, BMW 320i (E46), Opel Vectra (B) 2.5i oder 2.6i, VW Golf IV / Bora / New Beetle / Passat (B6) 2.3 V5;
Seitdem gibt es im bezahltbaren Bereich eigentlich nur noch Vierzylinder im bezahlbaren Bereich. Fünf- und Sechszylinder gab und gibts zwar noch theoretisch, aber z.B. BMW M-Modelle, Passat 3.6 FSI Highline, im Golf V R32 nur als R Modell, im Audi RS3 und TT(R) RS als RS Modelle, aber die sind für Normalverbraucher ohnehin unbezahlbar.
Und ob ein Vierzylinder jetzt 1.6 Liter bis 2.2 Liter Hubraum oder nur 1.2 Liter bis 1.6 Liter Hubraum hat, macht von der Laufruhe her überhaupt keinen Unterschied.
Gegen Dreizylinder hab ich auch Vorbehalte, allerdings ist das bei mir mehr "Kopfsache". Denn zumindest die 1.5 Liter Dreizylinder bei BMW und Mini, egal ob als Benziner oder Diesel laufen rational betrachtet eigentlich ganz gut. Aber BMW würde ich für mich ohnehin eher ausschliessen, weil ich dem Heckantrieb nicht so wirklich über den Weg traue.
Meine Nachbarn fahren jetzt zwei Sandero, statt wie vorher einen Audi A6 Kombi. Die Abwanderung ist also auch schon im klassischen Markt erkennbar.
Sowas dürfte aber die absolute Ausnahme sein.
Wenn man von einem Premium-Hersteller wie Audi kommt, aber von den europäischen Herstellern will, dann geht man vielleicht zu Honda oder Mazda, als Grossstadtbewohner vielleicht auch zu Tesla.
Aber doch nicht zu einem absoluten Billigheimer wie Dacia, wo man sich nichtmal die Mühe macht die Spiegelkappen im Wagenfarbe zu lackieren. Das wäre ja der totale Abstieg.