Warst du schon einmal in Döbeln?
Döbeln noch nicht, aber z.B. in Landshut, Suhl und Sonneberg funktioniert UMTS einwandfrei. Deshalb bin ich davon ausgegangen das es in Döbeln ähnlich sein sollte.
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Warst du schon einmal in Döbeln?
Döbeln noch nicht, aber z.B. in Landshut, Suhl und Sonneberg funktioniert UMTS einwandfrei. Deshalb bin ich davon ausgegangen das es in Döbeln ähnlich sein sollte.
Also wenn ich jetzt richtig zusammen gerechnet habe, Haben alle 3 Großstädte in Sachsen sowie die Mittelgroßen Städte Görlitz-Bautzen-Hoyerswerda-Riesa-Zwickau-Plauen alle jetzt LTE da fehlen eigentlich nur noch Kleinstädte Sachsens z.B. Torgau und Döbeln zu nennen mit einer LTE-Versorgung :top:
Torgau und Döbeln sind eigentlich kein Problem, dort gibts immerhin UMTS, und das reicht auf dem Smartphone oder Tablet eigentlich.
Das Hauptproblem sind GSMonly Kleinstädte wie z.B. Bad Schandau, wo man sein o2 Smartphone am liebsten in der Elbe versenken möchte, weil man defacto offline ist.
Thüringen, Sachsen und das südliche Sachsen-Anhalt gehen ja bei o2 noch halbwegs, da liegt man "nur" gefuehlte 4-7 Jahre hinter der Europäischen Konkurrenz.
Aber in Regionen wie Nordostbayern, noerdliches Sachsen-Anhalt und Brandenburg, da liegt man eher 9-12 Jahre hinter der Europäischen Konkurrenz.
Von erzwungenem National Roaming zwischen allen Netzen halte ich auch nicht viel, da dann kein Netz mehr Alleinstellungsmerkmale hätte, und das dann vielleicht sogar eher den Netzausbau hemmt als fördert.
Sinnvoller denke ich wäre es eher gewesen wenn der Staat so 5-10 MHz 800 MHz Frequenzen für LTE800 und 5-10 MHz 900 MHz für UMTS zurückgehalten hätte, und damit ein staatliches Rumpfnetz aufgebaut hätte indem alle Anbieter roamen dürfen. So ähnlich wie in Frankreich.
Oder eine andere Möglichkeit wäre es den IC-Preis, denn die Netzbetreiber für eingehende Verbindungen kassieren duerfen, nach der Netzabdeckung, vorallem der 3G/4G Netzabdeckung, zu bemessen. Dann würde sich der Netzausbau in geringer besiedelten Gebieten für die Anbieter besser lohnen.
"Hilfe, ich kann keine WhatsApp schicken, weil man Datennetz so schlecht ist." Ich finde es immer wieder lustig, dass die Jugend von heute keine SMS mehr kennt. Im quasi flächendeckenden GSM-Netz kein Problem.
Wenn aber keine eingehenden WhatApp Nachrichten ankommen kann man auch nicht per SMS antworten, weil man dann garnichts mitbekommt.
Und manchmal möchte man eben auch ein Foto verschicken und nicht nur Text.
Übrigens auf der Schnellfahrstrecke Hannover-Berlin merkt man ganz deutlich, wenn man im Osten ist. In Niedersachsen haben die eNodes entlang der Bahnstrecke zusätzlich B3 und im Osten heisst es dann B20-Only bis kurz vor Berlin. Ausnahmen mal unberücksichtigt.
Dafuer ist es im Raum Oberfranken/Thueringen umgekehrt
Auf Thueringer Seite laufen viele Stationen zumindest mit 2 Traeger UMTS und/oder LTE800, waehrend auf Oberfreankischer Seite UMTS/LTE nur punktuell vorhanden ist und GSMonly die Regel ist.
Bis das sinnvoll nutzbar war (Netzausbau, Smartphones), gab es bereits LTE:
https://www.teltarif.de/10-jah…teigerung/news/39757.html
So extrem war es dann auch noch nicht.
Für ambitionierte Nutzer war UMTS bereits ab etwa 2006 nutzbar, also einerseits Geräte wie das HTC Universal kamen, and andererseits immerhin 150MB Datenvolumen für 19,95€ zu haben waren.
Für die Masse intressant wurde UMTS am 2008 als das iPhone 3G und Google G1 kaumen, sowie studiVZ und OpenBC populär wurden.
LTE wurde erst 2012 gerstartet und erst so ab 2015 wirklich für die Masse nutzbar, was Tarife und Smartphones betrifft.
[USER="42827"]Crusader2004[/USER] Als Telefonica auf 5G zu verzichten, hielte ich auch für gar nicht so dumm. Du sparst Milliarden für die Lizenz und x Milliarden für einen Netzausbau, den auf mehrere Jahre keiner brauchen wird.
So einfach ist die Situation allerdings nicht.
Derzeit weis man zwar noch nicht ob man 5G wirklich braucht und wie gut es auf dem 3.500 MHz und 20 GHz Bereich in der Praxis überhaupt funktionieren wird. Aber bietet nicht mit, dann kann man später auch nicht mehr einsteigen, weil sich dann Telekom und Vodafone die Frequenzen komplett unter den Nagel reissen.
So lief es die letzten Monate größtenteils.
Jetzt hat man wohl gemerkt, dass es langsam mal Zeit wird die Thematik abzuschließen und gibt wesentlich mehr Gas.
So zumindest meine Interpretation von dem was ich so sehe.
Ich kann jetzt nicht von allen Gebieten, aber in den Gebieten die ich kenne, hat keine einzige Station direkt im Rahmen der Konsollidierung UMTS oder LTE dazubekommen. Ein paar einzelne Stationen frühestens so 18...30 Monate später. Aber die muss man auch mit der Lupe suchen.
Selbst die ganz am Anfang konsollidierten "Pilotstationen" in Suedosthessen / Unterfranken (NSN) und im Donautal / Gaeuboden (Huawei) läuft noch fast Alles auf GSMonly.
Was auch sicher der Grund dafür ist, dass in Sachen neuer 4Gs derzeit nicht so viel geht.
Hatten wir ja schon letzten Freitag und auch die Woche sieht es bisher nicht so dolle aus.
Dafür VIEL mehr neue 2 und 3G (jeweils in blau, die die bisherigen grünen dann ersetzen)
Diese Strategie ist aber für die Kunden extrem frustrierend und zermürbend.
Lieber langsamer konsollidieren, dafür aber jede Station die man anfasst mindestens auf UMTS oder LTE bringen, wäre viel besser für die Kundenzufriedenheit gewesen.
Noch eine 9* für diese Woche: 98673 Eisfeld ist heute in Betrieb gegangen.
Das ist ein Standort der mir gefällt. War zwar bislang auch schon immerhin ein GSM/UMTS Standort, aber UMTS reicht laut Netzabdeckungskarte nicht für die ganze Stadt indoor. Hoffen wir dann das LTE da eine Verbesserung bringt.
Wahrscheinlich bräuchte es wohl aber für eine wirklich gute Versorgung einen zweiten Standort.