Geschwindigkeit?
Offene Autobahnen funktionieren nur, solange die Masse sich an die Grundregeln hält. Machst du in Italien auf, kannst du an kritischen Punkten Friedhöfe anlegen. Die haben heute noch trotz 20 Millionen weniger Einwohnern deutlich mehr Verkehrstote als wir.
Komfort? Mit deinem Einkommen wirst du später bestenfalls Pedelec fahren können, was du ja weiter oben für deine Mitmenschen propagierst.
Ich denke der Staat hat durchaus ein Intresse daran den Bürgern in den ländlichen Regionen schnelle PKW-Verbindungen zu ermöglichen, weil es für den Staat immer noch die billigste Lösung ist.
Denn ländliche und kleinstädtische Räume bleiben nur dann halbwegs attraktiv, wenn die Fahrten in die nächsten drei, vier Grossstädte, halbwegs passabel als Tagesreise machbar sind. Ob geschäftlich oder privat spielt da garkeine Rolle. Wenn sowas nur noch in Verbindung mit Übernachtung möglich wäre, dann würden diese Regionen so unattraktiv werden, das dort niemand mehr freiwillig wohnen bleibt.
Im Grunde gäbe es da nur zwei Möglichkeiten:
- Der Staat baut als Alternative ein schnelles und flexibles ÖPNV Angebot aus - aber das würde eben sehr viel Geld kosten
- Man gibt die Regionen ganz auf und siedelt die Bewohner in die nächsten Grossstädte und Ballungsräume am - wenn man allerdings bedenkt das es jetzt schon in den Grossstädten und Ballungsräumen Wohnungsknappheit und Mietpreisexplosionen ist das zumindest mittelfristig auch keine wirkliche Lösung
ÖPNV widerstrebt den Menschen. Schweine würden auch lieber individuell zum Schlachthof fahren. Es liegt einfach in unserer Natur, nicht in Viehwaggons fahren zu wollen, solange es anders geht. Wir haben das als Scherz mal getestet. 2 Transporter aufgestellt. In einen ein Schwein rein. Rate mal, für welchen Transporter sich die nachfolgenden 25 Testschweine entscheiden haben! Das erste Schwein stammte aus einem anderen Stall, war den Testschweinen somit persönlich nicht bekannt. Immer haben die sich für den leeren Transporter entschieden, nachdem die kurz geguckt hatten, welche Sau in dem Transporter sitzt. Stellt man ein bekanntes Schwein rein, steigen die anderen auch zu 100% gern zu. 100% ebenfalls von 25 Schweinen. Man reist auch als Schwein umweltschweinig am liebsten allein oder mit engen Bekannten. Aber eben nicht mit fremden Schweinen. Dazu hat eine meiner Töchter damals eine FBA geschrieben, es war also nur ganz am Anfang wirklich ein Scherz. Später dann war es Schweinearbeit mit Videodokumentation etc. etc.. Kam im Gymnasium jedoch nicht so gut an, weil der Umweltgott damit beleidigt wurde. Sie bekam ihre 15 Punkte, war ab dann aber ideologisch das Umweltschwein, obwohl sie nur bewiesen hat, das Menschen wie Schweine handeln.
Da hilft das ökofaschistische Indoktrinieren also auch nur begrenzt. Bei Schweinen gar nicht.
Das finde ich übertrieben.
Klar, wenn man in fast leeren Zug kommt, und es genug freie Vierergruppen gibt, geht man schon lieber dahin, als sich wo dazuzusetzen.
Bei Schweinen keine anderen Schweine, als jene aus ihrem Stall getroffen haben, ist es natürlich kein Wunder das sie auf fremde Artgenossen panisch reagieren.
Ein Hofhund der jahrelang nicht aus seinen Zwinger durfte reagiert natürlich auch pansich auf Artgenossen. Aber ein Wohnungs- oder Familienhund der fast jeden Tag auf der Hundewiese spielen und Artgenossen treffen darf, freut sich eher über Artgenossen.