Beiträge von Anja Terchova


    Demnach gibt es jetzt bei 1&1 also zwei Telefonica-Tariflinien ("LTE" und "E-Netz")? Diese unterscheiden sich in der maximal erzielbaren Geschwindigkeit (im einen Fall LTE, im anderen Fall max. 21,6 MBit/s), aber offenbar nicht beim Preis? Warum sollte aber jemand, der einen Tarif im Telefonica-Netz haben will, dann den "E-Netz"-Tarif wählen und nicht direkt die LTE-Variante?

    Die Tarife im o2 Netz koennen bestimmt alle LTE - denn bis auf die Genion und Mobile Flat Tarife mit Homezone duerfen ja alle o2 Tarife aller Provider und Discounter ins LTE Netz


    Nur einmal eben mit 21,6 MBit/s Beschraenkung und einmal mit LTE Max


    Wen es den Tarif in beiden Varianten zum gleichen Preis gibt, kann man natuerlich die LTE Max Variante nehmen auch eine 21,6 MBit/s Drosselung nicht wirklich stoert.


    Es koennte aber vielleicht sein das manche Tarife, wie z.B. reine Datentarife nur in der 21,6 MBit/s bekommt.


    Wie groß ist Saft gleich nochmal?

    Elektroautos sind bislang ja auch ein überschaubarer Markt. Und sollte es zum Durchbruch kommen, dann kann ein Zulieferer ja auch durchaus mitwachsen.



    Der Westdeutsche geht seit jeher davon aus, dass bei Mängeln an irgendetwas beliebig bestellt oder ins Regal gegriffen werden kann. Bei strategischen Gütern funktioniert das aber nur, wenn Friede Freude Eierkuchen ist. Spuckt einer in die Suppe, ist die Kette unterbrochen. Siehe seinerzeit Streiks in Frankreichs Transportsektor, die Opel in Deutschland zum Erliegen brachten. Normal klappt alles wunderbar und spart Geld. Im Unnormalfall wird dann das ganze eingesparte Geld in kürzester Zeit verbrannt.

    Es waere zwar eine doofe Situation von einem einzigen Hersteller abhaengig zu sein, aber wenn man auf mindestens eine handvoll Hersteller aus verschiedenen Laendern (China, Japan, Frankreich, USA, etvl. Indien) zurueckgreifen kann wird schon irgendwer liefern.


    Totale Unabhaengigkeit gibt es eh nicht, da wie ein anderer User geschrieben hat, ja doch einige Rohstoffe fehlen.



    Blöd nur, dass die nächste Generation mit Gewinnmargen zwischen 10 und 30% nichts anzufangen weiß und eher auf Dinge setzt, die raketenartige Margen sicherstellt. Ich hatte ja geschrieben, dass die erste Tochter bereits finanziell frei ist. Die Welt ist irgendwie ungerecht. :D

    Was schnell nach oben geht kommt auch meisten schnell wieder runter, wenn man sich an die DotCom-Blase erinnert.


    Man kann damit natuerlich kurzfristig gut Geld verdienen, aber es ist nichts auf Dauer. Und irgendwer muss die Zeche zahlen. Unbedarfte Anleger die nicht schnell genug wieder rausgehen, Glaeubiger und Liferanten und in letzter Konsequenz auch der Staat in auf einmal ein Grossteil der Belegschaft auf der Strasse steht.

    Dem Betriebsrat bei Daimler scheint ebenso schwummrig zu werden, wie mir


    Produktion von Batteriezellen. Daimler-Betriebsrat ermahnt Zulieferer. https://www.n-tv.de/wirtschaft…erer-article20558893.html

    Dort steht: "Der Zulieferer Bosch will allerdings definitiv keine eigene Fertigung aufbauen. Auch ZF aus Friedrichshafen hat keine entsprechenden Pläne."


    Das wundert mich nicht, denn beide Unternehme haben ja nicht wirklich Erfahrung mit Batteriezellen.


    Wuerde eher mal bei Saft oder Varta anfragen - die haetten auf jeden Fall mehr Erfahrung ;)

    Seit wann ist für den E-Golf eine Anhängerkupplung zugelassen? Insbesondere auch noch eine mit Anhängelast?

    Weil es nicht angeboten wird habe ich ja "waere" geschrieben, nur um zu zeigen was a) im Bezug auf den Fuehrerschein und b) bei der Technik moeglich sein sollte.


    Finde so 1.000kg Anhaengelast muessten auch beim eGolf theoretisch drin sein, zumal sich ja im Anhaengerbetrieb eh die Hoechstgeschwindigkeit auf 80 bzw. 100 km/h reduziert.


    Der Bedarf dürfte allgemein sehr nachlassen. Wie oft seht ihr Fahrschulen mit Anhänger rum fahren? Zumindest die Kinder in meinem Umfeld haben mehrheitlich keinen BE, B96 oder gar C1E mehr.

    Naja, B96 oder BE Fuehrerschein braucht es eigentlich nur fuer Schwere Gespanne.


    Wenn ich ich z.B. das A3 Cabrio aus meinem Beispiel nehme haette das 1.955kg zulaessiges Gesamtgewicht und 1.400kg maximale Anhaengelast, macht also maximal 3.355kg Gesamtmasse und dafuer wuerde B noch reichen.


    Ein e-Golf waere zwar ein bisschen schwerer, naemlich 2.020kg zulaessiges Gesamtgewicht, da waeren noch ganze 1.480kg Anhaenglast frei bis zur 3.500kg Grenze. Wobei das wohl eh zuviel fuer den Motor waere. Aber so 1.000kg Anhaengelast wuerde ja oft schon reichen.


    Oder Du träumst einfach weiter von dem weiter oben verlinkten, zehn Jahre alten, halb runtergerockten Audi A3 Cabrio, mit 120.000km auf der Uhr und pornoroten Sitzen, und sonnst Dich in der Gewissheit es damit endlich in die Mittelschicht geschafft zu haben. Bis es soweit ist, kannst Du Dir die Zeit damit vertreiben dem Forum die immer gleichen, öden Argumente vorzutragen.

    So ein A3 Cabrio find ich schon cooler als einen Tesla - allein die Möglichkeit offen zu fahren ist schon toll. Und immerhin braucht man keine Reichweitenangst zu haben. ;)


    Ausserdem ist es statistisch bei 12000 km pro Jahr und 220 Arbeitstagen doch so, dass das Gros der Leute den Akku auf der täglichen Fahrt schon heute nur ankratzen würde.

    12.000km im Schnitt sagt sehr wenig aus.


    Darunter sind bestimmt einige Renter die nur noch zum Supermarkt und zum Arzt fahren und so den Schnitt nach unten drücken. Oder Leute die im Alltag den ÖPNV nutzen und das Auto nur für längere Freizeitfahren. Auch dann kommt es am Ende doch wieder auf Reichweite drauf an.


    Abgesehen davon spielen bei Wenigfahrern die Spritkosten doch eh nur eine absolut nebensaechliche Rolle. Da zaehlt ein guenstiger Anschaffungspreis mehr wie niedrige Spritkosten. Bei Vielfahrern ist es natuerlich anders.



    die tatsächliche Nutzung der großen Masse der Autos zu ignorieren oder plappern, wie Anja immer die gleichen, fest gefahrenen Worthülsen, um später dann umzusteigen und so zu tun, als hätten sie schon immer eine andere Meinung vertreten.

    Ich habe die Elektromobilitaet fuer mich nie geanzlich ausgeschlossen, sondern nur bei den bislang erhaeltichen Fahrzeugen. Die von mir schon oft genannten 350km Reichweite bei 140-170 km/h Autobahngeschwindigkeit sind mein Limit.



    Wir nutzen für den NV200 vorerst einfachen Drehstrom, haben aber den Ikea in Steinwurfweite, so dass natürlich oft und gern dort kostenlos genascht wird.

    Ein NV200 ist auch kein Freizeitauto sondern eher ein Arbeitsgeraet. Als Teil des Unternehmensfuhrparks kann das natuerlich jetzt schon Sinn machen.


    Aber das kostenlose Laden bei Ikea wuerde ich mich aber nicht dauerhaft verlassen, weil ich gehe davon aus das wird es nur solange geben, wie Elektroautos eine Seltenheit sind. Sobald sich die Masse Elektroautos zulegen wuerde, waere es damit schnell vorbei.


    Der Trick des zeitlich variablen Ladens mit Rückspeisung wäre dass damit die Abendliche Haushaltsstromspitze gepuffert werden könnte und dass der Leistungsbedarf und das träge Herunter- und Herauffahren von Grundlastkraftwerken synchronisiert werden könnte.

    So wirklich passt das aber auch nicht.


    Denn gerade abends möchte man ja eigentlich eher schnell nachladen, und nicht noch seine eh schon knappe Restreichweite auch noch ans Netz abgeben.


    Statt vielleicht 55km Restreichweite mit denen man noch von der Arbeit nachhause kommt, hätte man dann vielleicht nur noch 20km Restreichweite, weil die restliche Akkuladung das Netz "frisst".


    Und ob das Nachladen dann irgendwann von 1:30 bis 2:45 Uhr innerhalb von 1 1/4 Stunden erfolgt oder die ganze Nacht hindurch von 0:00 bis 7:30 'Uhr die ganze Nacht hindurch macht vom Nutzwert her keinen Unterschied.



    Der Trick des zeitlich variablen Ladens mit Rückspeisung wäre dass damit die Abendliche Haushaltsstromspitze gepuffert werden könnte und dass der Leistungsbedarf und das träge Herunter- und Herauffahren von Grundlastkraftwerken synchronisiert werden könnte.


    Das würde wesentlich weniger Regelreserve bei den Stromerzeugern nötig machen und würde damit die Stromerzeugung billiger machen.

    Ja, fuer die Stromnetzbetreiber waere es schon ein intressantes Modell, aber der Nutzer haette davon nur drei Nachteile:


    - muesste erstmal die Drehstrom- oder Drehstrom-zu-Gleichstrom-Infrastruktur schaffen
    - haette noch weniger Feierabendreichweite als so schon
    - die zusaetzlichen Enladezyklen zur Netzstabilisierung gingen vermutlich zusätzlich auf die Akkulebensdauer