Beiträge von Anja Terchova


    Daher wärs das schlaueste wenn man beim Anschließen programmiert (oder auch als Standardeinstellung beim Betreiber hinterlegt) wann das Auto voll sein muss, dann kann der seine Netzlast relativ gut balancieren.

    Allerdings würde so eine Programmierung, wenn man wegen der günstigen Kosten ständig programmiert das das Auto erst bis um 6:30 am nächsten Morgen voll sein muss, das Thema Drehstrom- oder Gleichstromschnellladung komplett überflüssig.


    Denn dann hätte man zwar erstmal Investitionskosten, aber keinen wirklichen Vorteil, gegenüber langsamer Wechselstromladung mit maximal 3.7KW - denn bis zum nächsten Morgen wird das Elektroauto auch damit in der Regel voll.


    Und wenn jedes Auto maximal 3.7 KW zieht, dann hat man ganz automatisch eine ausbalancierung der Netzlast, ganz ohne aktive Ladeintelligenz.




    Nur bei der Verteufelung des Verbrennungsmotors (der sicher nicht der Weisheit letzter Schluss ist) sind sich alle einig

    Ja, das sehe ich als das Hauptproblem der Elektro-Enthusiasten.


    Ich finde es ja durchaus sinnvoll, im Blick auf den Schadtstoffausstoss, vorallem in den Grossstädten und Ballungsräumen, möglichst viel Elektrisch zu fahren. Aber die Zukunft sehe ich da eher bei den Plug-In Hybriden oder Elektroautos mit ausreichend dimensionierten Range-Extendern.


    Oder spaeter eben in "1 Fuel 2 Technologies" Wasserstoffautos.


    Wenn man es damit erreicht das die Leute nicht mehr ihre 15.000km bis 25.000km p.a. auf Verbrenner fahren, sondern nur noch so 1.500km bis 5.000km ist ja auch schon viel gewonnen.


    Versuchen auch noch diese letzten 1.500km bis 5.000km für die man den Verbrenner braeuchte wahnhaft elektrisch zu fahren finde ich unsinnig, weil es mit grossen Investitionen (Akkukapazitaet, Ladenetze) und grossen Einschraenkungen (Ladeplanung, Routenplanung nach Ladestellen) verbunden waere, aber unterm Strich eben relativ wenig bringt.

    Freizeit geniessen bedeutet aber nicht zwangsläufig zuhause sitzen.


    Klar verbringt man auch manche Feierabende zuhause, aber selbst dann würde man wohl prophylaktisch nachladen wollen, damit man zumindest theoretisch die Möglichkeit hab noch eine grössere Feierabendfahrt zu unternehmen.


    Wenn man nur zwar Arbeit und zurück will, alle grösseren Strecken mehrere Wochen in voraus genau plant, und seine Freizeit nur im 10km Radius verbingt, dann braucht man überhaupt kein Auto.


    Zwar Arbeit und wieder zurück kommt man dann notfalls auch als Mitfahrer oder mit dem Bus, langfristig geplante Reisen kann man wenn man mit der Bahn oder dem Fernbus machen, und im 10km Umkreis kann man sich auch mit einem Fahrrad fortbewegen.

    Die einzelnen Hausanschluesse sind wohl nicht das Problem, aber denke die Infrastruktur dahinter ist eher auf "Shared Use" ausgelegt und nicht darauf das viele Haushalte zur gleichen Zeit die Spitzenlast entnehmen.


    Und gerade Schnellladung wuerde sich eben auf die Zeit von 17:30 bis 21:00 Uhr fokussieren.


    Bei Nachtladung hingegen ist die Ladeleistung eher nebensaechlich, wenn das Auto es bis zum naechsten Morgen oder Vormittag rumsteht.

    Wenn ich mit 1 Mal 16 A lade, belaste ich die Kabel genauso, als ob ich 3 Mal 16 A entnehme.

    11KW sind schon mehr Leistung als 3.7KW, und man muss ja bedenken das im Haushalt auch noch andere Verbraucher aktiv sind.


    Solange nur einzelne Elektrofahrer gibt es es natürlich kein Problem, da kann sich theoretisch auch einer seine private CCS-Ladesäule bauen, ohne das es dem Netz Probleme bereitet.


    Aber wie gesagt wenn die Elektromobilität massentauglich wäre, und jeder nach Feierabend nachladen moechte, sehe ich die Probleme kommen.


    Aber da wir vermutlich Leistungsmanagement brauchen, werden hohe Ladeleistungen zu ungünstigen Zeiten entsprechend teuer sein.

    Das würde dann die Elektromobilitaet noch unattraktiver machen als sie so schon ist.


    Ein brauchbarer Akku, der IMHO bei 60 bis 80 kWh liegt lädt so auch schon fast die ganze Nacht.

    Finde diese Akkugroesse ist nichts Halbes und nichts Ganzes.


    Fuer die Alltagsfahrten nur unnoetig gross und macht das Auto nur unnoetig teuer. Fuer gelegentliche Langstreckenfahrten bei Autobahngeschwindigkeit aber immer noch zu klein und nicht wirklich ausreichend, ausser man macht eine penible Routenplanung und orientiert sich mehr am Ladestellennetz als an dem was man eigentlich will.


    So 15-20 KWh Akkukapazitaet und eine 3.7KW Lademoeglichkeit reichen fuer die ganzen Alltagsfahrten ja durchaus, und fuer die gelegentlichen Langstreckenfahrten sehe ich einen ausreichend dimensionierten Range-Extender als die bessere Loesung.


    Dann kann man z.B. auch dem Elektromotor und den Akkubloecken eine Wasserkuehlung spendieren, damit sie nicht wie bei den ersten Teslafahrzeugen ueberhitzen, und damit dann den Verbrennungsmotor incl. Katalysator vorheizen.


    Wenn man dan für die gelegentlichen Langstreckenfahrten den Range-Extender nutzt geht die Welt auch nicht unter. Aber man spart damit viel Ladeinfrastruktur.

    Warum? Die Nachbarn haben doch noch ausreichend KKW. Andererseits lässt sich das leicht durch die Tarifierung. In Schweden ist Strom nachts kostenlos. So entzerrt sich das Problem.

    Die Stromerzeugung ist jetzt garnicht mal das Hauptproblem, denn das könnte man über Pumpspeicher noch am ehesten lösen. Aber in so einem Szenario wird dann das Leitungsnetz zum Problem.


    Und Drehstromladung oder CCS-Schnellladung machen eben nur dann Sinn, um halbwegs zügig am Feierabend für die Freizeit nachladen zu können. Und dann kommt es eben zwangsläufig zu einer extrem hohen Spitzenlast so von 17:30 bis 21:00 Uhr.


    Irgendwann mitten in der Nacht einen Drehstrom- oder CCS-Schnellladevorgang anzustossen wenn das Auto eh bis zum nächsten Morgen in der Garage steht wäre komplett sinnlos. Wenn man das Elektroauto erst am nächsten Morgen wieder braucht, kann man gleich einfach im Schneckentempo mit Wechselstrom laden.


    Preise reduzieren ist aus Konzernsicht eine Katastrophe, da so ja der Umsatz pro Kunde sinken würde und wohin jenes führt, dass kannst du ja sehr gut bei TEF betrachten.

    Allerdings sind sinkende Preise das grösste Zugpferd um Kunden zu gewinnen.


    Datenvolumen erhöhen ist ab einem gewissen Bereich nutzlos, da es den Kunden nichts bringt. Ich sehe da naemlich ein grosses Tal zwischen so 5...8GB und 150GB+


    Für die reine Smartphone- und Tabletnutzung reichen so maximal 5...8GB locker aus, viele Kunden kommen sogar mit 3GB gut klar. Über eine zusätzliche Nutzung als DSL-Ersatz braucht man aber unter 150GB garnicht nachdenken. Und alles dazwischen macht deshalb nicht wirklich Sinn.



    0,5-3 Mbit/s ist nichts. Ab 20 Mbit/s wird es aktzeptabel.

    20 MBit/s bekommen viele Haushalte leider nichtmal über DSL.


    Die absurde Situation ist oftmals das LTE mit so 25-40 MBit/s schneller ist als DSL mit so 3-14 MBit/s.


    Die Masse der Vodafone Kunden dürfte in Tarifen zwischen CallYa Flex 1.750MB über Vodafone RED 2GB/4GB bis hin zu Smart XL 6GB und RED 8GB stecken.


    Da gibt es dann kaum einen Sinn für mehr als 20 MBit/s wenn man nicht schon nach ein paar Minuten in die Drosselung kommen will.


    Wenn zu Stoßzeiten nur noch 0,5 bis 3 Mbit/s durchgehen, dann bin ich schneller weg als die „piep“ sagen können. Das wären im besten Fall nicht mal 1% von 500 Mbit/s.

    500 MBit/s sind ja nur eine Werbeaussage die an einzelnen Hotspots unter Laborbedingungen moeglich sind.


    Die Standardkonfiguration ist in Kleinstaedtischen Bereich bei Vodafone bestenfalls GSM900 + 2 Traeger UMTS + LTE800, oftmals aber auch nur GSM900 + LTE800 ohne UMTS, manchmal auch nur GSM900 allein.


    Mehr als 25-40 MBit/s ueber LTE und 5-15 MBit/s ueber UMTS kann man da eh unter Realbedingungen nicht erreichen.


    Und 0,5-3 MBit/s sind immer noch ein Wert wo WhatsApp incl. Bildern und Kurzvideos, Facebook, Instagram, Pokemon Go und Foren wie TT noch problemlos funktionieren. Und das ist es doch was zaehlt.



    Ich würde den Discounterkunden auch LTE Max. geben. Für Voice reicht 2G. Telefonieren tun die Kids eh alle über WA im Kbit/s Bereich. Das ist billiger, als das Netz mit so 7,2 Mbit/s Heinis zu belasten. Meinen eigenen Kunden zweistellige Volumina und fertig ist. Discounter 0-5 GB/5-Unbegrenzt den eigenen Kunden. Fertig!

    Wichtig faende ich den Discountern LTE incl. VoLTE freizuschalten.


    Ob LTE Max. oder weiterhin maximal 32/5,7 MBit/s wie mittlerweile bei den meisten Vodafone Discountern ueblich, finde ich irrelevant, weil 32/5,7 MBit/s erstens ohnehin schon VDSL Niveau ist


    Bei den Vodafone Tarifen wuerde ich am Datenvolumen erstmal nichts machen, sondern wenn dann eher die Preise reduzieren.


    Und ansonsten wuerde ich einfach mehr Premium-Features anbieten:


    Erstmal eine in den Vertragstarifen eine generell kostenlos erreichbare Festnetznummer. In den RED Tarifen kostenlos, in den Smart-Tarifen als 4,99€ Option.


    Die vier Vodafone Pässe würde ich zu einem einzigen Vodafone Pass zusmmenfassen. In den RED Tarifen kostenlos, in den Smart-Tarifen als 4,99€ Option. Bei CallYa wahlweise ebenfalls als 4,99€ Option oder als kostenloser Aufladebonus bei 25€+ Aufladungen.

    Dann lohnt sich der Tarif natürlich jetzt schon extremst - eigentlich war er schon immer intressant auch wenn er erst noch kein LTE hatte aber eben damals nicht ohne ADAC Mitgliedschaft zu bekommen


    Da faellt mir jetzt wieder dieser Cartoon ein: