Meine Kids haben in den Schulferien immer gearbeitet. Nie in den eigene Firmen! Vom Geld wurden jeweils mindestens 50% gespart und angelegt. Oberstes Credo war, frühzeitig zu „übersparen“, um finanziell frei zu werden. Dafür gibt es heute einen Fachbegriff, letztens gelesen, wieder vergessen. Irgendwas mit Frugalist oder so?.
Mit dem was man in einem Ferienjob verdient wird man so oder so nicht finanziell unabhängig. Ob man da jetzt 50% spart oder nur 20% macht ehrlich gesagt keinen wirklichen Unterschied, weil es viel zu kleine Summen sind.
Und "frei sein" kommt drauf an wie man es definiert. Natürlich sollte man ein paar Reserven ansparen, damit falls man gekündigt wird, oder die Selbstständigkeit kritisch wird, nicht gleich zum Sozialamt muss, sondern erstmal ein paar Monate auf dem gewohnten Lebensstandard ueberbruecken kann.
Aber so frei, das man vom eigenen Vermögen leben könnte, wird man mit einem normalen Einkommen nicht.
Und wenn dann höchstens zu dem Preis, das ganze Leben in Armut zu verbringen, um es dann bis zum Rentenalter gerade so zu schaffen.Das macht auch keinen Sinn.
Zu Geburtstagen etc. gab es nur marginale Mengen an Bargeld. Ansonsten sinnvolle Geschenke oder eben Aktien..
Geschenke sollen nicht sinnvoll sein, sondern sollen Freude machen.
Wer sich von Statussymbolen treiben lässt, hat das System nicht verstanden. Schlicht und einfach! Was ist Status? Mein Status ist Freiheit gepaart mit 5 gesunden Kindern, denen wir eine solide Ausbildung mitgeben konnten. Alles andere ist Konsumbullshit, die Möhre, die man denen hinhält, die darauf abfahren.
Wer es schlicht und einfach will, der braucht überhaupt nicht arbeiten gehen. Der kann auch "hartzen". Gerade bei 5 Kindern würde da doch einiges zusammenkommen. 
Aber nen Audi gäbe es beim "hartzen" nicht, deshalb arbeitet man dafür. So sehe ich das. 
Was nutzt dir dir deine Freiheit wenn du sie nicht wirklich nutzt, sondern ganz im Gegenzeit fast das doppelte arbeitest wie bei einem durchschnittlichen Vollzeitjob?