Beiträge von Anja Terchova


    Und für diejenigen, die durch die Schweiz nach Italien anreisen: Dran denken, die Schweiz ist kein EU-Mitglied und daher bei den allermeisten Netzbetreibern auch nicht im kostenlosen EU-Roaming inbegriffen. Ausnahme in Deutschland sind z.B. Tarife (auch Prepaid) der Deutschen Telekom, und da auch nur für den Datendienst, nicht für die Sprache. Also am besten in der Schweiz das Handy ausgeschaltet lassen, bis man den Grenzübergang Chiasso/Como passiert hat.

    Die Schweiz hat aber schon viele Städte die sich für einen Zwischenstop, evtl. sogar mit Übernachtung, anbieten, und dann will man natürlich nicht offline bleiben.


    Aber 1-3 Tagesflats für die Schweiz sind jetzt auch nicht so arg teuer.

    Also ohne LTE ist jetzt was Roaming angeht für Datenfans doch nicht mehr zeitgemäß. Außerdem fehlt bei Penny/Telekom das momentan beste Netz von Vodafone Italia im Roaming.

    Wenn man fast nur in Städten und Touristenregionen unterwegs ist, dann kommt man mit UMTSonly normalerweise auch sehr gut zurecht.


    Wer schon einmal zumindest in einem Tesla mitgefahren ist, weiß, dass dieser Newcomer alle anderen Teile des Autos auch recht gut beherrscht bzw. sich kompetente Lieferanten ausgesucht hat. Auto kann letztlich jeder, siehe Magna oder NedCar oder Valmet.

    Tesla hat innerhalb weniger Jahre durchaus Beachtliches geleistet, aber durch durch das "Elektro-Only-Konzept" spricht Tesla eben nur die Ökö-Freaks an, aber verpasst den Massenmarkt.


    Würde Tesla auch Modelle mit verringerter Batteriekapazität aber stattdessen mit einem ausreichend dimensioierten Range-Extender oder als Plug-In Hybrid anbieten, wäre Tesla für den Massenmarkt viel intressanter.



    Den Diesel, besonders die kleinen Exemplare, sauber zu bekommen, führt zu Unwirtschaftlichkeit.

    Würde ich nicht sagen, es gibt doch schon genug kleine Euro 6b / 6c / 6d-TEMP Diesel wo nicht mehr geschummelt wurde und die trotzdem profitabel sind. Inzwischen ist das Problem gelöst und die Kriese eigentlich überwunden.


    Die ganze Diesel-Kritik der Massenmedien ist eigentlich nur eine unnötige Nachtreterei.


    Was sagst du zu o.a. Artikel aus Nature. Die Diesel-Grenzwertüberschreitungen kosten nach deren Rechnung 38000 Menschen pro Jahr das Leben. Zusätzlich zu den über 60000 toten durch „korrekte“ NOx-Emmissionen. Alles bezogen auf die EU. Rechnerisch.

    Niemand wird behaupten wollen das Feinstaub oder Stückoxide gesundheitsfoerdernd waeren, aber niemand kann sagen wie gesundheitsschaedlich sie genau sind. Wenn jemand an Krebs erkrankt kann niemand sagen war es das Passivrauchen, die ionisierunde Strahlung im Flugzeug, Dieselabgase, Genetik oder einfach Schickschal. Solche konkreten Zahlen sind in dem Fall immer Populismus.


    Und wesentlich mehr würde es bringen in ein gutes und guenstiges ÖPNV-System zu investieren. Denn wenn die Leute mit ihren Dieselautos nur über Land fahren und innerhalb der Stadt den ÖPNV nutzen würden, dann würden auch die Abgase nicht viel schaden können.



    Nun ist es im Gegensatz zum Rauchen und Saufen aber so, dass man es sich nicht heraus suchen kann, welche Luft man atmet oder seinen Kindern anbietet. Kommen in verbraucherfreundlichen Ländern Klagen, ist der Diesel endgültig am Ende.

    Niemand wird gezwungen in die Grossstadt zu ziehen. Auf dem Dorf wird kaum jemand an Dieselabgasen sterben.



    Letztlich ist der Diesel schon heute tot, wenn man sich ehrlich macht. Volvo und die Japaner haben die Entwicklungen eingestellt. In USA und Asien ist er als PKW praktisch unverkäuflich. Damit wird er auch für die verbleibenden Märkte unattraktiv, weil tendenziell immer teurer.

    In den USA liegt es eher daran das Benzin billig ist und hubraumstarke Benziner vergleichsweise günstig im Unterhalt sind. Da hatte es der Diesel schon immer schwer. Abgaswerte spielen da eher die Nebenrolle.

    Ich renne noch heute mit meinem Nokia 700 umher und vermisse nix.

    Das ist von der Hardware aber nicht mehr wirklich zeitgemaess, und fuerchte da kommt der Browser selbst bei Facebook und modernen Foren an seine Grenzen. Und alles was eine App braucht wie Instagram, Pokemon Go, etc. kann man damit ohnehin vergessen.


    Mindestens Android 5.1 (API Version 22) oder iOS 8 und mindestens 960x540 Pixel Touchscreen - und in Laendern ohne UMTS900 wie Deutschland zusaetzlich LTE Support sind eigentlich absolute Pflicht!


    Hierzu empfehle ich dringend Kontakt zum Fuhrparkmanagement der Post und von Dominos Pizza aufzunehmen. Beide träumen durch Elektro von Kostenkappungen um > 50 %!

    Dominos gibt es ja nur in Grossstaedten und Fast-Grosstaedten.


    Taeglich so 150-250km innerstaedtisch bei so 30-70 km/h incl. gelegentlichem Stop-and-Go ist natuerlich die absolute Domaene von Elektroautos. Nur ausserhalb von grossstaedtischen und beinahegrossstaedtischen Lieferdiensten ist ein solches Fahrprofil selten.


    Post hat sehr gemischte Fuhrparks. Vom Fahrrad und Elektrorad ueber Streetscooter bis Golf TDI und T5/T6 TDI.


    Je urbaner desto mehr Streetscooter (weil die Strecken kuerzer dafuer aber der Platzbedarf fuer die Pakete groesser ist) und je laendlicher desto mehr Golf TDI (weil die Strecken laenger der Platzbedarf fuer Pakete aber geringer ist). Die T5/T6 TDI liegen dazwischen (wo die Strecken zu lang fuer den Streetscooter aber der Patzbedarf zu gross fuer den Golf ist).



    Ich persönlich sehe das Feld der Entscheidung sowieso in Asien. Denen, ist ihren 4 Milliarden Einwohnern, ist es heute schon relativ egal, welche Befindlichkeiten wir in Europa so haben. Und sofern in Asien die Anteile beginnen, sich zu verschieben, sind wir ganz fix bei der CashCow von VW und BMW. VW verdient in Deutschland keine 400€/Auto. In China aber >3000€. Knackt es dort, knackt es ganz laut auch in Deutschland.

    Asien ist zwar ein wichtiger Markt, aber eben auch ein Markt der komplett verschieden vom europaeischen Markt ist. Fuer asisatische Verhaeltnisse waeren selbst Berlin, Paris und London nur mittelgrosse Staedte.


    Ja, die Zeit wird kommen, wie die Asiaten ihre Fahrzeuge selbst herstellen, statt bei japanischen oder europaeischen Herstellern und Joint-Ventures zu kaufen.


    Auch wenn es die Hersteller erstmal Umsatz kostet, ist es fuer die Konsumenten in Europa langfristig wahrscheinlich sogar besser so. Vielleicht hoert dann endlich mal der SUV-Wahn auf.



    Wenn du heute eine Anwendung hast, bei der du konstant und planbar Strecken abspulst, die den Akku täglich möglichst weit leer fahren, kommst du heute schon ohne gesund zu rechnen in die schwarzen Zahlen. Alle Elektroautofahrer, die ich kenne, genießen es außerdem, nahezu wartungsfrei und ohne Tankstopps an der Tankstelle zu fahren. Die meisten von denen fahren zu Hause voll los und laden entweder auf Arbeit oder fahren den Akku eben nur einmal täglich leer. Für den Urlaub und das Wochenende gibt es Carsharing oder Miete.

    Nur welcher Privatkunde oder Selbststaendige hat so ein Profil? Das was da zaehlt ist eher das "flexibel sein" und da schneidet das reine Elektroauto eben ganz schlecht ab.



    Elektro zu fahren ist supergeil, weil sogar ein Hundefänger zum Dynamiker wird und man tatsächlich sehr ruhig unterwegs ist. Natürlich könnte man auch einen Audi holen, der ist auch schön leise, nur kann der keine Europalette zuladen. Geschweige denn 2 Paletten.

    Ein Fahrzeug in das Paletten passen ist keinesfalls ein PKW sondern ein LKW, oder allenfalls ein Klein-LKW mit PKW-Zulassung. ;)

    Die momentan lange anhaltende gut Wetter Lage,
    begünstigt das schnelle vorankommen beim Netz- Um und Ausbau.

    Ich glaub die aktuelle Hitze ist vorallem fuer die Teams die an den Antennen und Feederkabeln arbeiten muessen alles andere als angenehm.


    In den letzten zwei Monaten, ist Telefonica, speziell mit dem LTE Netzausbau
    mal ein gutes Stück voran gekommen.
    Wenn sie es schsffen, die Geschwindigkeit so bei zu halten,
    könnte das bis Sommer 2019 was werden, zumindest an Vodafone, Netzmäßig heran zu kommen.

    o2 und Vodafone haben zwei grundsaetzlich verschiedene Problem


    o2 UMTS/LTE laeuft dort wo es vorhanden ist meist schon gut, und dort wo es Engpaesse gibt, ist o2 auch gut dabei diese zu beheben. Aber der Ausbau in die Flaeche kommt einfach nicht so wirklich voran. Mit nur 2-5 von 60-90 Stationen werden die GSMonly Gebiete eben kaum kleiner.


    Bei Vodafone LTE ist die Flaechendeckung inzwischen ganz gut, da Vodafone schon 2012/2013 zur Erfuellung der Ausbauauflagen viel gebaut hat, und dann in den letzten Jahren konquent weiter die weissen Flecken geschlossen hat. Dafuer wird es bei Vodafone in den Grossstaedten und Ballungsraeumen allmaehlich mit der Kapazitaet eng.


    Und wenn es an Hotspots eng ist? B38 kann jedes gute Smartphone mittlerweile, B32 können viele neue. Wegen dir sollte man dann wenn es frei ist B28 nicht ausrollen?

    B28 (700 MHz) wird wohl für das 5G Basisnetz ausserhalb der Staedte verwendet werden


    B32 (1500MHz DLO) ist als Downloadverstaerkung vorallem fuer HybridDSL durchaus intressant, da es die Download-Kapazitaet doch massiv erhoeht, andererseits auch die Reichweite sehr gut ist. Nachteil ist allerdings das es von den Geraeten her nicht sonderlich gut unterstuetzt wird. Wird sich deshalb nur da lohnen wo viele HybridDSL Kunden sitzen.


    B38 (2600 MHz TDD) finde ich bringt nicht viel. Es wuerde nur eine geringfuegige Kapazitaetserhoehung bringen, ist aber technisch relativ komplex, und die Reichweite ist auch relativ gering, so das es ohnehin fast nur bei Hotspots praktikabel waere.

    Vielleicht nutzen sie dann ja auch endlich Band 38 TDD.

    Ich bin irgendwie garkein Fan von so exotischen Baendern.


    Sondern ich bin eher dafuer sich auf Band 1 (LTE2100), Band 3 (LTE1800) und Band 20 (LTE800), evtl. an Hotspots noch zusaetzlich Band 7 (LTE2600) zu beschraenken. Das ist wenigstens kompatibel.