Beiträge von Anja Terchova


    Von 42 Millionen Teilnehmern nutzen laut interner Statistik knapp 16 Millionen das LTE-Netz von Telefónica. Der durchschnittliche Verbrauch beim normalen Vertragskunden (LTE Highspeed-Volumen) beträgt 3 GB pro Monat. Noch bewegt sich die "Masse" außerhalb vom LTE-Netz und das Datenvolumen, was im LTE-Netz verbraucht wird, liegt im unteren Bereich.

    Fuerchte das "Noch bewegt sich die "Masse" außerhalb vom LTE-Netz" ist hoechstwahrscheinlich ausschliesslich auf den schlechten LTE Netzausbau zurueckzufuehren.


    Denn viele andere Grunde gibt es jetzt ja nicht mehr. Die Tarife sind bis auf ganz wenige Ausnahmen (Genion und Mobile Flat) ja alle LTE faehig, und die Handys inzwischen auch, selbst so Geraete wie Apple iPhone 5C, HTC One mini2, Samsung Galaxy S5 mini, ...koennen alle LTE.


    und da gsm 900 ja das Ziel ist um 1800 frei zu bekommen
    LTE werde für die Datennutzung EDGE ablösen. Dazu sollen alle Standorte, an denen Telefónica mit GSM 900 am Netz ist, auch LTE 800 bekommen.


    Haas nannte auf Nachfrage von teltarif.de auch einen Zeitrahmen. Im Laufe der kommenden zwei Jahre will der nach Kundenzahlen größte deutsche Mobilfunk-Netzbetreiber das nahezu flächendeckende LTE-Netz aufgebaut haben. Das entspricht in etwa den Plänen des Mitbewerbers Deutsche Telekom. Der Bonner Telefónica-Konkurrent hatte im Vorfeld der CeBIT angekündigt, bis Ende 2019 an allen GSM-Standorte auch mit LTE am Netz zu sein.

    Diese Aussage ist ja schoen und gut - aber wirklich was geben wuerde ich darauf nicht.


    o2 hat naemlich die flaechendecke LTE Versorgung schon mal fuer Ende 2016 und dann fuer Ende 2018 versprochen und Beides wurde nichts. Und davor hat man bei UMTS schon viel versprochen, und auch nie eingehalten.


    Und Ende 2019 muss o2 jetzt ja versprechen, weil das die offizielle Lizenzauflange ist. Aber das heisst noch lange nicht das o2 das auch wirklich schafft.


    Ich befuerchte fast das der LTE Ausbau in die Flaeche auch in den kommenden Wochen und Monaten nicht mehr wirklich an Fahrt aufnimmt sondern weiter nur dahintroepfelt. Und Ende 2019, kurz vor dem Weihnungsurlaub, wird man dann vor die Presse treten, und melden das man es bedauerlicherweise wegen der Fusion und Netzkonsollidierung, Lieferschwierigkeiten, einfach nicht geschafft hat. Und für die o2 Kunden ist dann auch 2020 noch GSM und EDGE das höchste der Gefuehle.


    Eine SIM fürs Smartphone + eine Multicard für den LTE Router und schon hast du alles aus einer Hand.

    Solange es nur einige wenige Leute machen, z.B. Pendler und Gartenlaubenbesitzer die Festnetzinternet an mehreren Orten brauchen, ist es ja kein Problem.


    Aber wenn das die grosse Masse so machen wuerde, dann kommt da das Mobilfunknetz an seine Grenzen. Dann reichen naemlich LTE800 und bestenfalls 2 Traeger UMTS2100, ueber Richtfunk angebunden nicht mehr aus.


    Sondern dann waere es eher so, das man noch LTE1800 oder LTE2100 im 20 MHz Modus, aufgeschaltet auf bis zu sechs Sektoren im 60° Abstand braeuchte, und jeden Standort per Glasfaser anbinden muesste.


    Das wuerde erstens sehr viel Geld kosten, und waere wohl nicht durch die gesparten Bitstream-Gebuehren an die Telekom, zu refinanzieren. Und zweitens wuerde o2 das nicht von heute auf morgen schaffen, sondern waere eine jahrelange Mammut-Aufgabe.

    Oder es so wie T-Mobile in den USA machen. Einen Tarif für alle unter der Hauptmarke, zB. für 40€ Unlimited Alles und dann über Zweitmarken noch attraktive Prepaid-Tarife anbieten.

    Rein fuer die Smartphonenutzung waeren 40€ aber viel zu teuer wenn es schon lange in der 13€-20€ Klasse ganz gute Smartphonetarife gibt die fuer die Smartphone- und Tabletnutzung voellig ausreichen.


    40€ waeren erst dann intressant wenn man dadurch sowohl seinen bisherigen Mobilfunktarif als auch seinen DSL- oder Kabelinternettarif ersetzen koennte. Fuer Beides zusammen kommt man naemlich schon jetzt an die 40€ ran.


    Aber dann wuerde sich wohl der typische Traffic von ~3GB auf ~150GB verfuenfzigfachen. Und dazu braeuchte es dann schon richtig viel Netzkapazitaet.

    Nach meiner Meinung wäre es für TEF immer noch das beste, einfach so wenig wie möglich am Netz zu machen, und die monatlich 6-20€ je TEF-User mitzunehmen.

    Etwas muss man schon manchen, denn eine gewisse Mindestqualität muss man schon so schnell wie moeglich bereitstellen.


    Man muss ja bedenken das man fuer 12,99€ schon bei ja! mobil einen vernuenftigen Smartphonetarife mit derzeit 600 Allnet-Minuten und 3GB Datenvolumen, bald wahrscheinlich Allnet-Flat und 3GB Datenvolumen, bekommt wo man dann zumindest in den Grossdoerfern und Kleinstaedten T-Mobile UMTS hat. Da tut man sich dann doch nicht o2 GSM an.


    Konkurrenlos sind im o2 Netz eigentlich alleinfalls noch die extremen Billigtarife, und damit kann man wohl kaum Gewinn machen.


    Etwas investieren muss o2 schon, aber man dann die Ressourcen des Netzes nicht ueberschaetzen und man darf es deshalb eben nicht mit den Angeboten uebertreiben.


    Ist eigentlich das deutsche TEF-Netz inkl. der Endgeräte aus Deiner Sicht eine zeitgemäße Kommunikationsmöglichkeit?


    Solange man sich ausschliesslich in Grossstädten und Ballungsraeumen oder priviligierten Gegendne bewegt, und man auch bei o2 meistens UMTS oder LTE hat, ist o2 nicht nennenswert schlechter als die Konkurrenz.


    Aber in den GSMonly Gegenden kann man o2 komplett vergessen.


    Im Zweifelsfall ist z.B. ein uraltes iPhone 4 mit congstar SIM und T-Mobile UMTS Netz deutlich nützlicher als ein iPhone X mit o2 SIM und nur o2 GSM Netz.

    Tecol sagt mir garnichts und BildConnect haette ich schon wieder komplett vergessen - umgekehrt vermisse ich aber McSIM und Phonex

    Ich nenne sowas eher Abhängigkeit. Aber man sieht es immer häufiger. Gerade die Tage am Strand, die Leute waren baden und kaum aus dem Wasser, mussten die wieder auf das Gerät schauen. So süchtig kann man nicht sein.

    Das war aber vor 20 Jahren nicht anders. Damals zwar nicht keine Smartphones, und einfach Handys hatten auch nur <10% der Bevoelkerung.


    Aber was hat man damals dann am Strand gemacht? Zeitschriften gelesen und Discman gehoert. Das war aber im Grunde auch nicht viel anders.

    Unsinniger Vergleich. Wasser und Strom ist ein Grundbedürfnis und wird immer gebraucht, auf dämlichen Mobilfunk wird man ja wohl mal ein paar Stunden verzichten können. Im Restaurant mit dem Handy zu spielen, ist an Dämlichkeit kaum zu überbieten.

    Ich finde zeitgemaesse Kommunikationsmoeglichkeiten fast wichtiger als Wasser und Strom.


    Denn geniessbares Wasser findet man in Mitteleuropa immer nicht allzuweit seiner Behausung. Strom kann man erstens notfalls auch selber machen, zweitens ist der Nutzwert eines elektrischen Kuehlschranks gegenueber einem Gaskuehlschrank, oder einem elektrischen Buegeleisen gegenueber einem Kohlebuegeleisen, elektrischem Licht gegenueber Kerzen und Petroleumlampen, garnicht so gross.

    Du setzt leider die falschen Prioritäten. Die Leute, die ich kenne, nutzen Mobilfunk als Dienstleistung und nicht, um sich daran aufzugeilen. Wohnt man im Osterzgebirge, nutzt man eben einfach T-Mobile, anstatt sich o2 ins Handy zu holen und dann frustriert zu sein. Und nun gibt es eben für 3 Nasen in Börnchen, ein paar mehr in Bärenstein und Bärenhecke eine weitere Option. Ich finde das gut.


    Je mehr LTE-Inseln gebaut werden, desto schneller entsteht ein geschlossenes Bild.

    Es bringt aber so gut garnichts, wenn in Haus&Garten, wo man eh WLAN nutzt nun zusätzlich LTE anliegt, aber man in den umliegenden Grossdoerfern und Kleinstaedten wo man einen Arbeitsplatz hat, wo die Kinder zur Schule gehen, wo man seine alltaeglichen Supermarkteinkaeufe erledigt, wo man ins Restaurant und Freibad geht, weiter nur GSM mit EDGE hat. Sondern genau dort braeuchte man UMTS oder LTE.