Beiträge von Anja Terchova


    Per Einzelabfrage ueberpruefe ich nur Standorte in den PLZ Bereichen:


    0xxxx
    39xxx
    83xxx/84xxx/85xxx
    9xxxx


    Alles andere ueberpruefe ich nur grob im Layervergleich, weil wegen Regionen die ich so gut wie nie betrete machte ich mir nicht soviel Aufwand.


    Ich finde, man fährt eine ganz kluge Mehrmarkenstrategie bei Drillisch. Dass es da nicht DIE "billigste" Marke geben kann, versteht sich bestimmt von selbst. Jeder, der das für sich beste Produkt/ die beste Dienstleistung im Mobilfunksektor sucht und dabei vielleicht bei Drillisch fündig wird, kennt seine Anforderungen an ein Mobilfunknetz und kann Vergleiche auswerten (was auch nicht immer so einfach bzw. jedermanns Sache ist) oder fragt jemanden um Hilfe, der sich damit auskennt.

    Eine Mehrmarkenstrategie kann durchaus sinnvoll sein, allerdings sollte man dann schon jeder Marke ein Konzept und eine Zielgruppe geben, und das Angebot dann zielgruppengerecht bewerben.


    Aber im Grunde unter allen Marken die Selben Tarife anbieten, und alle paar Wochen die verschiedenen Tarifvarianten wild zwischen den einzelnen Marken durchtauschen, ist eigentlich schon Unsinn.



    marco5 hat vollkommen Recht! Ich finde Drillisch absolut konkurrenzfähig und werfe einfach mal in den Raum, dass wir alle ohne Drillisch heute tendenziell höhere Preise im Mobilfunksektor hätten!

    Eine zeitlang war Drillisch wirklich der Preisbrecher im deutschen Mobilfunkmarkt.


    Aber mittlerweile hat Drillisch kaum etwas zu bieten, was man nicht zu ähnlichen Konditonen auch direkt bei o2 oder eben bei den verschiedenen Discountern bekommen würde.


    Und ob auf 16 KBit/s oder 32 oder 64 KBit/s gedrosselt wird (gut, bei o2 Free ja nicht mehr) macht - meiner Meinung - keinen wirklichen Unterschied.

    64 KBit/s sind zwar auch schon ziehmlich zaeh, aber via UMTS/LTE reicht es sowohl bei der Telekom als auch Tarifhaus immer noch gerade wo fuer die wirklich essentiellen Sachen, auch wenn es dann schon immer etwas laenger dauert.


    Aber fuerchte mit 16 KBit/s waere man wirklich total offline.


    o2 Free ist leider auch nicht immer eine Verbesserung, denn wo es kein UMTS gibt, ist EDGE viel schlimmer als 64 KBit/s LTE.



    Das bringt schon etwas, nämlich Kostensicherheit! Bei fest eingestellter Datenautomatik konnten bis zu 3x 2,- EUR monatlich hinzu kommen. Gerade bei Tarifen mit kleinerem Inklusivvolumen im Bereich von 6,50-9 EUR monatlicher GG war das "gefährlich", konnten sich doch die monatlichen Gebühren somit fast verdoppeln.

    Ich bin auch kein Fan der Datenautomatik, sondern mit gefaellt das Konzept bei der Telekom am Besten. Wo man erstmal auf gerade noch ertraegliche 64 KBit/s gedrosselt wird, dann aber immer noch jederzeit die Moeglichkeit hat SpeedOn zu buchen, wenn es sich zum Beispiel erst nach Tagen ergibt, das man doch noch mehr unterwegs ist.


    Aber so eine Alternative gibt es bei Drillisch ja nicht.



    Ich habe einige Leute, die mit den Tarifen aus dem Hause Drillisch absolut zufrieden sind. Die fest eingestellte Datenautomatik war ein Grund, genau diese Tarife nicht weiter zu empfehlen.

    Ich wuerde eher so sagen: Vor einiger Zeit waren 600 Allnet-Einheiten + 3GB Datenvolumen fuer 9,99€ / 12,99€ oder z.B. Allnet-Flat + 8GB Datenvolumen fuer 17,99€ / 21,99€ richtig "sensationell" und Drillisch damit der absolute Preisbrecher.


    Zu den vergleichsweise billigen Preisen hat man dann die Kroeten wie Datenautomatik oder 16 KBit/s Sperre statt 32-64 KBit/s Drosselung und flexibler Zubuchmoeglichkeit von Zusatzvolumen geschluckt.


    Aber heute gibt es solche Angebote eben auch bei o2 direkt und ebenso bei diversen Discountern ohne diese Kroeten.


    *****


    Damit Drillisch konkurrenfaehig bleibt sehe ich nur zwei Moeglichkeiten:


    a) entweder man behaelt die Kroeten bei, und dreht dafuer nochmal kraeftig an der Preisschrauben. Fuer so 6,99€ / 9,99€ weare zum Beispiel eine Allnet-Flat + 8GB Datenvolumen immer noch intressant.


    b) man behaelt die Preise von 17,99€ / 21,99€ bei, lockert die Drosselung von 16 KBit/s auf 64 KBit/s, gibt die Datenautomatik auf und bietet stattdessen flexibel buchbares Zusatzvolumen z. 1GB fuer 1,99€ oder 4GB fuer 5,99€ an, und legt noch eine Festnetzrufnummer drauf.

    Mit den Angeboten aus dem Hause Drillisch geht es doch immer mal hoch und mal runter. Ich habe seit dem Zusammenschluss mit 1&1 hier keine stetige Verschlechterung feststellen können! Die Marke PremiumSIM bietet zum Beispiel noch bis 16.07. eine monatlich kündbare Allnet-Flat incl. SMS mit 3 GB ungedrosselten Datenvolumen (mit LTE) im Telefonica-Netz für 8,99 € pro Monat. Da ist immerhin einen 1 Euro unter dem Preispunkt der Drillisch-Gruppe, der eine lange Zeit Bestand hatte.


    Wer natürlich LTE Max-Angebote mit 10 GB und mehr sucht, wird wahrscheinlich bei o2 direkt besser fahren...


    EDIT: Für eine deutliche Verbesserung halte ich übrigens, dass die Datenautomatik inzwischen bei vielen Marken von Drillisch abschaltbar ist.

    Ich wuerde zwar auch nicht sagen das Drillisch wirklich schlechter geworden waere. Sondern es ist eher so das o2 selbst sowohl mit seiner Hauptmarke als auch diversen Discountmarken nachgezogen hat.


    Fuer 9,99€ bekommt man aktuell wohl auch bei o2 direkt einen Free S Boost (2 GB).


    Gut, PremiumSIM ist 1€ billiger und hat 1GB mehr Datenvolumen, aber dafuer gibt es bei o2 direkt noch die Festnetznummer, Free-Flat und kostenlose Zusatzkarten.


    Und Datenautomatik deaktivieren bringt nicht viel wenn die Konsequenz dann eine 16 KBit/s Drosselung, die man eigentlich schon als Totalsperre bezeichnen muesste, ist.


    Das denke ich auch. Die meisten Leute, die ich kenne hangeln sich von WLAN zu WLAN und nutzen unterwegs meist nur Mail, WhatsApp und Navigation. Das aber eher nicht, weil sie es so wollen, sondern weil ihnen die großen Datenpakete zu teuer sind. Also eher genau anders herum, als du es beschreibst.

    Das sich von WLAN zu WLAN hangeln kenne ich zwar, aber nur deshalb weil es via Mobifunk oft nur GSM/EDGE gibt, aber nicht wegen zu wenig Datenvolumen.


    Das Datenvolumen ist heute kein Problem mehr. 3GB bekommt man inzwischen bei allen Anbietern fuer unter 13€ nachgeworfen. Fuer Facebook, Instagram, Foren, Pokemon Go und Draconius Go, und gelegentlich mal ein bisschen Youtube und Dailymotion reicht das locker.


    Wenn einem der Entertainmentfaktor wichtiger ist und man mehr Videodienste nutzen will, gibts auch Tarife bis mindestens 6GB bei allen Anbietern zu einem relativ guenstigen Kurs. Zum Beispiel Lifecell Super XL. Damit kann man dann schon etliches Volumen fuer Musikstreaming, Webradio, Kurzvideos, etc. verbraten wenn man das will.


    Bei höheren Geschwindigkeiten muss ein Moped sogar mehr verbrauchen, wenn ich für ein Moped mal den cw-Wert von einem Mountainbike mit annehme - welcher in der realität sicher noch höher ist als 0,7 (https://de.wikipedia.org/wiki/Str%C3...ndskoeffizient)

    Naja, Autos haben zwar einen besseren cw-Wert (0,28...0,36) aber dafuer mehr Flaeche (1,8...2,4) m². Das Produkt duerfte sich dann ausgleichen.


    Und es gibt dann eben noch die Rollreibung wo das Gewicht einen groesseren Einluss hat, und vorallem die Nebenaggregate die bei einem Auto auch Energie kosten, bei einem Kabinenroller bis auf einem kleinen Generator aber nicht vorhanden waren.


    Aber der groesste Faktor ist natuerlich die Geschwindigkeit.

    Der Durchschnittskunde mit O2 Free verbraucht laut TEF CEO Markus Haas etwa 7 GB pro Monat (Quelle: https://www.telecom-handel.de/consum...n-1475388.html).

    Ich befuerchte allerdings das die 7GB eher dadurch zustande kommen das eine breite Masse nach wie vor eher im 1GB...8GB Bereich liegt, und der Durchschnitt nur von einer handvoll "Leechern" nach oben gezogen wird.


    Diese "Leecher" für kleines Geld ins Netz zulassen, damit tut man sich nichts Gutes.



    Dienste wie Netflix, Youtube Premium, Spotify und Co. werden durch den, wenn auch nur gegen Geld verfügbaren Offline-Modus, ihr derzeitiges Geschäftsmodell auf mittlere bis lange Sicht zerstören. Die Menschen werden irgendwann merken, dass Zero-Rating Dienste eben keinen echten Nutzen haben, bis darauf, dass sie die hohen GB Preise zementieren. Das versuchen die Netzbetreiber durch die Zero-Rating Angebote zu verhindern. Sie sorgen dafür, dass die Verbraucher gar nicht erst nach anderen Möglichkeiten suchen ihren Datenkomsum bewusst zu steuern. Selbst Youtube Premium (~12€/deckt Youtube + Musik ab), Netflix (~10€) und ein 10-15€ Prepaidtarif eines Netzbetreibers wären zusammen deutlich günstiger als jenes, was einem auf den Webseiten der Netzbetreiber offiziell angeboten wird. Vorallem auf die Angebote mit Zero-Rating bezogen: Magenta etwa 55€ und Rot etwa 45€+5€ für einen zweiten Pass= ~50€.

    Netflix auf dem Smartphone kann ich mir ueberhaupt nicht vorstellen, denn Netflix wuerde ich nicht 26" nutzen wollen.