Beiträge von Anja Terchova

    49% Spitzensteuersatz + Soli. Vom netto dann eingekauft und dabei 19% MwSt und Ökosteuer auf Energie etc. etc.


    49% Spitzensteuersatz + 9% Solidaritätszuschlag waeren 53,41% insgesamt.


    Im Vergleich zu den 55,915% Mitte der Neunziger oder den 55% die heute noch in Oesterreich gelten waere das jetzt garnicht uebermaessig viel.


    Da hat auch keiner Kommunismus geschrien, bzw. tut es in Oesterreich nicht.



    Wenn du im Westen nur 1650€ brutto verdienst, bist du herzlich nach Dresden eingeladen.

    Ich spreche nicht von mir, sondern von dem was in manchen Branchen, zum Beispiel Nahrungsmittelhandwerk, Gastronomie und Hotellerie bezahlt wird.


    Da sind leider so 1.650€ brutto bei nominell 40 Wochenstunden und lediglich 20 Urlaubstagen ueblich. Etliche Arbeitgeber sind dann aber auch noch so "fies" das sie unbezahlt ~5 Ueberstunden pro Woche fodern, aus betrieblichen Gruenden nochmal ein paar Urlaubstage verweigern, und teilweise den Arbeitnehmern Arbeitsmaterialien berechnen bzw. privat anschaffen lassen.


    Natuerlich gibts aber auch Branchen wie so 2.100€ - 2.600€ brutto bei so 38-39 Wochenstunden und 30 Urlaubstage drin sind, jede Überstunde fair aufs Arbeitszeitkonto geht, etc.


    Die Papiere dazu sind auch geklaut worden.

    Okay, ein Teil der Zulassungsbestaetigung und die Gruene Karte sollten am Fahrzeug aufbewahren, und die werden dann in der Regel mitgeklaut.


    Der andere Teil der Zulassungsbestaetigung sollte aber keinesfalls am Fahrzeug ausbewahrt bleiben. Und so sollte die Fahrzeug-Identnummer auch auf der Versicherungspolice und den jaehrlichen Steuerbescheiden stehen.



    Das Motorrad war mal angemeldet... wie lange speichert sich das Kraftfahrtbundesamt sowas :S jemand eine Idee ?

    Das weis ich leider nicht so wirklich, aber neben dem Kraftfahrtbundesamt sollte auch noch der Zoll bzw. vor 2014 das zustaendige Finanzamt die Daten haben. Und Zoll und Finanzamt sollten die Steuerbescheide mindestens 10 Jahre speichern.


    Diese Geschichte mit der Schenkung wurde erst ausm Hut gezaubert, als mir ein anderer sehr guter Kumpel gesteckt hat, das es Motorräder gab. Ich wusste bis dahin nichts davon.

    Okay, dann sieht es tatsächlich so aus, als hätte sie versucht die Fahrzeuge zu unterschlagen. Aber auch wenn es erstmal so aussieht, ist es eben noch kein Beweis.



    Sie bekam im Gegenzug Geld, das Sie die Motorräder rausgegeben hat. Denn Sie ging leer aus... was das Erbe sonst betrifft.

    Auch wenn sie wahrscheinlich das Erbe unterschlagen hat, hab ich irgendwie schon ein gewisses Verständnis fuer sie.


    Wenn jemand Kinder hat, oder auch einfach Menschen die wie ein Kinder für jemanen sind, dann ist klar das diese als Erben höchste Priorität haben, und man als Partner/in ggf. leer ausgeht.


    Aber wenn du schreibst das du nichts von den Motorrädern wusstest, dann scheint eure Beziehung auch nicht so wirklich eng gewesen zu sein. Das man dann als Partnerin in der Situation sauer wird und versucht zu unterschlagen was man unterschlagen kann finde ich dann irgendwie durchaus verständlich. Vorallem wenn ihre Beziehung schon seit 30 Jahren bestand.


    Juristisch hat sie dir natürlich trotzdem einen Teil deines Erbes unterschlagen. Auch wenn es schwer zu beweisen ist.


    Warum bitte sollten unsere Kinder Abgaben im Bereich > 70 % hinnehmen, um RV, KV, PV, AV, Steuer etc. zu finanzieren? Die einen werden abwandern. Die anderen werden sich zurücklehnen und die Leistung verweigern.

    Es waere ja garkein Problem einen Teil der Sozialversicherungen (Renten- und Arbeitslosenversicherung) aus den sprudelnden Steuereinnahmen zu finanzieren, und wenn es wirklich nicht reicht einfach den Spitzensteuersatz den Solidaritätszuschlag erhöhen. So 49% Spitzensteuersatz und 9% Solidaritätszuschlag (wie die Kirchensteuer) wuerde niemanden weh tun.


    Wuerden Renten- und Arbeitslosenversicherung aus Steuermitteln finanziert dann wuerde ein Geringverdiener mit 1.650€ Bruttlohn statt den bislang mickrigen 1.180€ Netto immerhin etwa 1.470€ Netto rausbekommen. Das wäre dann schon eine deutlich grössere Motivation.


    Private Altersvorsorge lohnt sich nach meiner Meinung nur dann, wenn Du im Alter Einkommen weit über der Grundsicherung hast.

    Ganz so drastisch würde ich es nicht sagen, aber zumindest das Existenzminimum (damit meine ich aber nicht die ~410€ Geldleistung sondern die ~950€ incl. Miete und Heizkosten) sollte durch den Gesetzlichen Rentenanspruch sein.


    Dann lohnt sich eine weitere Vorsorge schon. Die Frage ist dann nur ob man lieber ein flexibles Tagesgeldkonto und Wertpapierdepot moechte, lieber Immobilieneigentum anstrebt, oder lieber auf eine Private Zusatzrente wie die beruehmte "Riester- oder Rürup-Rente" setzt.


    Liegt man drunter lohnt es aber wirklich nicht, da man dann nur dem Staat Geld sparen helfen würde aber selbst nichts davon haette.


    Jemand ohne Führerschein bekommt 2 KFZ geschenkt... Komisch.


    Naja, wenn jemand Ü25 ohne Führerschein Kraftfahrzeuge geschenkt bekommen würde, wäre es in der Tat sehr merkwürdig. Aber wenn jemand gerade erst 18 geworden ist finde ich es grundsätzlich schon plausibel. Natürlich sagt das noch lange nicht aus das es so war.


    @insame-92: Hat dein Onkel denn im Februar 2017 noch gelegt und war noch geschäftsfähig. Wenn dann hätte der da ja noch die Abmeldung selbst vornehmen müssen bzw. eine Vollmacht erteilen. Also muss er zumindest damit einverstanden gewesen sein. Es könnte natürlich auch sein das er nur Kraftfahrzeugsteuer und Versicherung sparen wollte, wenn er selber nicht mehr fahren konnte.


    Die Schenkung schriftlich machen muss eigentlich nicht sein, aber natürlich wäre es schon hilfreich gewesen wenn er die Fahrzeuge zumindest im Testament erwähnt hätte, das er sie er sie entweder seinem Stiefenken geschenkt hat bzw. schenken wollte oder das sie zusammen mit dem Resterbe an dich gehen sollten.


    So steht jetzt Aussage gegen Aussage.

    Naja, die selbstgenutzt Immobilie ist eben nicht nur ein Investment, sondern eben erstmal ein Stück persönliche Lebensgestaltung. Und da kommt es sehr wohl auf Emotionen drauf an, weniger auf Rendite.

    [USER="983"]Anja Terchova[/USER]Denk dir eine Zukunft ohne Grundsicherung. Wenn zu viele auf Almosen setzen, wird das System überdehnt und unfinanzierbar.


    Du bist ja einen ganzen Tick jünger als ich. Vielleicht solltest du dich einfach damit abfinden, zu arbeiten solange zu kannst. Das deutsche Modell ist weltweit ein Sonderfall, das auf dem Aufschwung nach 1945 basiert. Davor und anderswo hat es ein solches Asystem nie gegeben, weil es ganz offensichtlich nicht bezahlbar ist.

    Selbst dann halte ich es immer noch fuer besser, zumindest solange man arbeiten kann, also bis etwa 62...67 je nach gesundheitlichem Zustand halbwegs passabel zu leben und dann eben zu betteln oder in letzter Konsequenz zu verhungern - als zwar vielleicht 75...82 zu werden aber das ganze leben am absoluten Existenzminimum zu fristen. Zu Erwerbszeiten weil man jeden uebrigen Cent in die Altersvorsorge gesteckt hat und im Alter weil es trotzdem nicht zu mehr als fuers Existenzminimum reicht. Under diesen Umstaenden will ich dann garnicht so alt werden.


    Deshalb würde ich mich nicht auf staatliche Hilfe verlassen geschweige denn darauf spekulieren. Entsprechend bleibt nur, sich auf Investitionen zu konzentrieren, die Rendite bringen.


    In anderen Ländern ist den Leuten klar, dass sie selbst Verantwortung tragen. Wenn ich dann lese, wie sich Leute fest auf Grundsicherungen verlassen... Naja.

    Diese Einstellung halte ich ja auch fuer durchaus richtig - wenn es denn moeglich bzw. sinnvoll ist.


    Natuerlich ist es besser auch im Alter auf eigenen Beinen zu stehen statt sich auf Staatliche Grundsicherung zu verlassen. Schon allein darauf angewiesen zu sein ist wirklich kein schoenes Gefuehl.


    Allerdings finde ich das "auf eigenen Beinen" stehen lohnt sich nur wenn man es schafft dann im Ernstfall bei mindestens 1.250€ oder eben alternativ bei mindestens 710€ + Immobilieneigentum rauszukommen. Vorausgesetzt man kann sich drauf verlassen das zumindest die Gesundheitsversorgung im bisherigen Umfang inklusive bleibt, ansonsten muesste man noch hoehere Summen einplanen.


    Schafft man das allerdings nicht, dann kann man es gleich ganz bleiben lassen, und sollte eher versuchen zumindest die Jahre, wo man noch im Erwerbsleben steht halbwegs angenehm zu gestalten.

    Sich auf Grundsicherung und anderen deutsche Sonderfälle zu verlassen, die letztlich Almosen sind, halte ich für brandgefährlich. Dann ist man Bittsteller, Bettler, Unterwürfiger.

    Finde es aber noch duemmer sich ein Leben lang abzurackern und dann letztlich doch nur auf Grundsicherungsniveau rauskommen, und dem Staat Geld schenken, aber selbst kaum einen Cent mehr in der Tasche.


    So 500€ als Erwerbstätiger (weil 200€ kann man ja dann gleich wieder für Fahrtkosten und Arbeitsverpflegung abziehen) bzw. so 300€ als Erwerbsloser / Rentner über Grundsicherungsnievau müssen schon drin sein, damit sich Arbeit überhaupt lohnt.


    Wenn man nur mit einer Mini-Rente rechnen kann, aber nicht der Altersarmut zum Opfer fallen will, reicht es eben nicht nur entweder Private Altersvorsorge / Vermoegensaufbau zu betreiben oder Immobilieneigentum zu erwerben. Sondern muesste dann Beides machen. Und das wird dann eine "Harte Nuss" die kaum jemand hinbekommt.


    Wenn man meint das man es hinbekommt, weil man z.B. einen massiven Karrieresprung hingelegt hat oder eine groessere Erbschaft gemacht hat, dann ist es natuerlich sinnvoll.


    Aber wenn das nicht der Fall ist, dann ist es sinnlos und hoffnungslos. Denn dann rackert und spart man sich nur ab, und hat am Ende doch nichts davon, sondern landet dann doch so oder so in der Altersarmut.