Beiträge von Anja Terchova


    Wenn du kaufst, solltest du vorher darüber nachdenken, ob du es emotional und finanziell aushälst, die Preise um 20-30% fallen zu sehen. Das halte ich ausgehend von den Mietpreis und Kaufpreisentwicklungen für möglich. Die Verluste auf dem Papier sind dabei noch verdrängbar.

    Naja, wenn man nicht gerade selbst auf der Suche nach Immobilien ist bekommt man das Preisniveau ja nicht so direkt mit, da denke ich kann man es schon gut verdraengen.


    Und so kommt es eben drauf an. Wenn man eine Immobilie als reines Renditeobjekt sieht sind 20-30% Wertverlust natuerlich schon doof, wenn man die Immobilie aber als Zuhause sieht, dann ist das eh nicht so tragisch.




    Am besten 40%+, dann ist ein Crash von dieser Seite eingepreist. Was ich auch bedenken würde, ist, in eine Gegend zu ziehen, in der tendenziell die Immobilien abgezahlt sind. In einer Krise schlägt es dort nicht so rein, wie im B-Plan, der tendenziell überbeliehen wurde.

    Bei den meisten serioesen Fianzierungsangeboten ist die Beleihungsgrenze ohnehin 60%, wobei ich da eher dazu tendieren wuerde selbst das nichtmal ganz auszureizen.


    Klar gibt es auch 80% und vereinzelt sogar 100% Finanzierungsangebote, aber das halte ich dann doch fuer stark fragewuerdig.


    Jein. Denn mit 'nem roller, der nur die eu-wahnsinn-45 km/h fährt, wird man kaum 60 km (oder auch nur 30 km hin, pause, 30 km zurück) fahren wollen.


    Sehe ich auch so. Mehr als zur Schule/Arbeit bzw. zum Bahnhof fahren, oder vielleicht am Feierabend/Wochenende dann Freunde oder ein Restraurant im 15km Umkreis besuchen macht man mit einem Mopedroller eh nicht. Und dafuer reichen 60km locker. Selbst in der 125er Klasse faehrt man meist nicht mehr.


    Wenn man wirklich grosse Touren fahren will, dann gehts eigentlich erst ab der 250er Klasse los. Aber dafuer braeuchte es dann einen vollwertigen A Fuehrerschein. Oder eben den Ausweg Piaggio MP3. Gibt es inzwischen uebrigens immerhin mit Hybridantrieb.

    Herges-Hallenberg zwischen Schmalkalden/Thür. & Zella-Mehlis hat seit gestern auch LTE800 bekommen!


    Kenne die Ecke zwar nicht aber laut der Karte waere es wohl dringender gewesen die zwei Standorte noerdlich fuer Steinbach-Hallenberg, Altersbach und Rotterode aufzuruesten.


    Herges-Hallenberg ist der Karte nach relativ klein und bekommt schon gut UMTS Overspill aus Viernau ab.


    So auch 83242 Reit im Winkl!


    Da hab ich garnicht geschaut weil ich gedacht haette da wuerde es mindestens UMTS geben weil das Suedliche Oberbayern ja eine Privilegierte o2 Region ist - das es dort nur GSM gab war aber wohl nicht so tragisch weil es dort wahrscheinlich auch Overspill aus Oesterreich gibt gibt


    Wundert mich allerdings das o2 dort gleich zwei GSM Stationen hab, einmal ein Citystandort und einmal auf dem Berg. Sind das Beides orginale o2 Standorte oder wurde da einer von E-Plus uebernommen?

    Ein Bekannter hat sich spontan einen Elektro Roller zugelegt. Einen NIU N1S Kostenpunkt: 2500€
    Der Roller fährt knapp 50 und kommt mit einer Akkuladung 60 km weit. Dann muss er wieder für mindestens 6 Stunden an die Ladestation.
    Das "Ding" sieht ziemlich cool aus, das ist dann aber auch schon alles.


    Man darf gespannt sein wie sich die E-Mopeds in Zukunft entwickeln, besonders was den momentan hohen Preis und die niedrige Reichweite betrifft.


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    Fuer einen Mofaroller finde ich 60km Reichweite absolut ausreichend. Mehr moechte man mit einem Mofaroller eh nicht fahren. Da ist Elektroantrieb schon eine tolle Alternative zum stinkenden Zweitakter.

    Im Alter ist man zu zweit, später ist zumeist einer alleine. Entsprechend braucht man im Alter vielleicht 80 m2, mehr als 100 m2 wären vermutlich schon eher belastend. Zumindest sagen das meine Eltern. In der Aufzuchtphase wäre ein solcher Alterssitz somit zu klein.

    Kommt drauf an wieviele Kinder man moechte. Wenn man nur ein Kind moechte kommt man mit so ~85m² durchaus zurecht, anderseits ist das aber auch fuer ein Rentnerpaar oder Getrennt/Verwittwet nicht zu gross.


    Bis die Kinder raus waren 220 m2.

    Das waere mir ohnehin zu gross, schon vom Unterhaltsaufwand her. Und zweitens waere sowas wenn man nicht gerade reich ist eh nur in der absoluten Pampa zu bezahlen, wo ich aber eh nicht hin moechte.



    Seither 120 m2. ABER aktuell noch mit großem Garten und über 2 Etagen. So voll altersgeeignet also auch nicht. Somit steht noch mindestens ein Umzug um, ehe es ins Heim oder den Sarg geht.

    Das kann keiner wissen. Vielleicht bleibt man auch fit bis 77 und wird dann auf einem Schlag durch einen Schlaganfall so pflegebeduerftig das es direkt ins Heim geht.


    Und selbst wenn nicht, lohnt es sich fuer drei, vier, fuenf Jahr nicht unbedingt umzuziehen, sondern man kann sich die Wohnung dann auch so arrangieren das man alles fuer den Alltag Wichtige auf einer Etage hat, und die zweite Etage z.B. fuer Gaestezimmer und als Abstellbereich nutzten. Ist immer noch praktischer als in dem Alter nochmal umzuziehen und sich an ein neues Umfeld zu gewoehnen.


    In der Schulzeit unserer Kinder wohnten wir maximal 250 m von Kita und allen Schulen in einer 20000-Einwohner Stadt mit S-Bahn nach Dresden. Das entspannt die ganze Familie. Heute wäre mir dieser Wohnort zu zentral. Im Alter wäre er aber wieder perfekt. Ohne Auto, mit Rollator zu Fuß zur Apotheke, zum Arzt, Essen kaufen und gehen. Perfekt. Aber, wie gesagt, alles immer zu seiner Zeit.


    Meine Wurzeln sind in 01833. Das wäre mir aber auch heute zu dezentral. Im Alter erst recht.


    Tja. Da sage noch einer, das Leben wäre nicht kompliziert. Jedenfalls sehe ich im Einfamilienhaus auf dem Dorf nicht die Anforderungen an das Leben im Alter erfüllt. Wäre es so, müsste ich nicht mehr oder weniger regelmäßig meine Eltern umherfahren bzw. Dies und Das für die beiden ranschleppen. Aber jedem, wie es ihm gefällt und die beiden haben in der DDR das Haus gebaut und hängen quasi an jedem Stein und der Geschichte seiner Beschaffung. Wären wir weg gegangen, hätten sie die Hütte aber vermutlich aufgegeben, wie viele ihrer Nachbarn es taten.

    Ich moechte generell zu keiner Zeit weder in der Pampa noch in der Grossstadt direkt ein einer Hauptverkehrsstrasse und/oder Trambahnlinie wohnen.


    Sondern in so einer Wohnlage wie du sie aus der Schulzeit der Kinder beschreibst, oder wie z.B. aus meinem Link zu der Wohnung in Wittenberge denke ich ist man in jedem Alter gut aufgehoben.


    39418 Staßfurt Neu Staßfurt, VGVX+3J6


    BTW: Wurde in Stadßfurt eigentlich ein Citystandort abgeschaltet? Wenn die Vorstaedte sind jetzt alle top mit UMTS und LTE versorgt, aber in der Innenstandt funktioniert Beides und teilweise selbst GSM laut Karte nur Outdoor.





    92366 Hohenfels Haarziegelhütte, 5RXV+HC8


    Ja, das ist endlich mal wieder ein Standort ganz nach meinem Geschmack, wo ein GSMonly Grossdorf endlich LTE bekommt! :top:

    Bin auch gerade dabei einen alten kostenlosen Genion 60/10 ohne Multicards, in einen mit kostenlosen Multicards umzuwandeln. Anschließend verlängere ich ihn in einen Free 2018. Bin gespannt wie das System diese Karten behandelt!?

    Bei Free 2018 sind doch ohnehin die Multicards kostenlos - Warum dann extra diesen Umweg?

    [USER="983"]Anja Terchova[/USER] uns unterscheidet, dass du aus einer Welt kommst, in der es seit 1949 mehr oder weniger stetig bergauf ging. Bei mir gab es 1989 einen Bruch. Etwa 2/3 der Verwandtschaft und Bekanntschaft waren über Nacht arbeitslos. Etwa 50 % sind dann in den Westen gezogen. Das prägt und lässt einen Sentimentalitäten beiseite wischen.

    Ob Ost oder West ist fuer meine Generation eh realtiv irrelevant, meine Generation die Zeit davor wenn ueberhaupt als Kindergarten- oder Grundschulkind erlebt hat.


    Und bei 50% Flucht in den Westen muss es schon eine extremst strukturschwache Regione sein. Denke in den meisten Regionen sind eher nur nur 10-25% direkt in den Westen gegangen. Hinzu kommen aber die indirekten Weggaenge, wenn die Kinder nach der Ausbildung oder dem Studium in die Boomregionen ziehen.


    Ansonsten denke ich war die Beste Zeit die Europa erlebt hat so 1993-2001. Wenn ich eine Zeitreise machen koennte und mir ein Jahr aussuchen koennte wurde ich definitiv 2001 nehmen. Da hatten wir naemlich schon releativ passablen Mobilfunk und DSL, andererseits aber noch die DM-Kaufkraft und bessere Soziale Absicherung als heute.


    [USER="983"]Anja Terchova[/USER]
    Glaubst du ersthaft, ich lebe in einer unschönen Wohnung? Ich meinte nur, man sollte nicht verkehrt herum starten. Später dann ist alles möglich.

    Je aelter man wird desto weniger Freude hat man aber an bestimmten Sachen.


    Wenn ich z.B. daran denke wieviel Freude ich so 15/16 damals 2000 mit meinem Nokia 8210 hatte als die Meisten nur ein Nokia 3210 hatten. Soviel Freude haette ich heute selbst mit einem iPhone X nicht mehr. Und genauso ist es mit Autos und Traumwohnungen auch.

    Du solltest dringend überprüfen, ob dein "normal" nicht das Ergebnis von Jahrzehnten Marketing ist. Alles andere ergibt sich dann von selbst.

    Das glaub ich nicht, selbst wenn man ein Kindergartenkind mit Lego ein Haus bauen laesst oder ein Auto malen laesst, wird es in Haus bauen in dem es mal selber wohnen moechte oder ein Auto das es selber fahren und besitzen moechte. Und kein Haus oder Auto mit dem sich am effizientesten Geld verdienen laesst.


    Wer gedenkt, einen der Work-Live-Balance verträglichen ob zu finden, muss sich nicht wundern, Schritt für Schritt abzusteigen, da Arbeitskraft und Qualifikation tendenziell immer weiter entwertet werden. Rifkin hat es in "Access" vor mehr als 10 Jahren auf den Punkt gebracht: "Arbeit wird billig wie Dreck!" - Und da helfen dir auch keine Gewerkschaften. Helfen kannst du dir nur selbst, indem du kapierst, wie das System in dem du lebst funktioniert.

    Was nutzt es reich zu sein wenn man kaum Freizeit hat, und sich nichtmal eine schöne aber vielleicht ineffiziente Wohnung leistet, und auch ein prestigetraechtiges Auto faehrt sondern auch da nur auf die Effizenz achtet?


    Das führt aber alles viel zu weit weg und Klient für die meisten Leute eh wie Spinnerei. Deshalb bringt man sowas im Alltagsleben besser erst gar nicht zu Sprache und grenzt sich von den "Verlierern" einfach konsequent ab, denn deren Denke steckt ob der Bequemlichkeit an. Der Mensch ist nämlich eigentlich ein Faultier, nur ohne Fell.

    Spinnerei wuerde ich nicht sagen, denn ich finde vieles was du schreibst schon nachvollziehbar, und rein rational betrachtet auch richtig wenn es einem nur auf Effizienz und Gewinn ankommt.


    Nur will ich eben nicht rein rational handeln, und unternehmerisch garnicht unbedingt den höchstmöglichen Gewinn machen, sondern meine Ziele umsetzen. Finanziell muss man natürlich zwar insoweit wirtschaftlich sinnvoll handeln das man nicht Pleite geht und halbwegs vernuenftig leben kann.