Im Alter ist man zu zweit, später ist zumeist einer alleine. Entsprechend braucht man im Alter vielleicht 80 m2, mehr als 100 m2 wären vermutlich schon eher belastend. Zumindest sagen das meine Eltern. In der Aufzuchtphase wäre ein solcher Alterssitz somit zu klein.
Kommt drauf an wieviele Kinder man moechte. Wenn man nur ein Kind moechte kommt man mit so ~85m² durchaus zurecht, anderseits ist das aber auch fuer ein Rentnerpaar oder Getrennt/Verwittwet nicht zu gross.
Bis die Kinder raus waren 220 m2.
Das waere mir ohnehin zu gross, schon vom Unterhaltsaufwand her. Und zweitens waere sowas wenn man nicht gerade reich ist eh nur in der absoluten Pampa zu bezahlen, wo ich aber eh nicht hin moechte.
Seither 120 m2. ABER aktuell noch mit großem Garten und über 2 Etagen. So voll altersgeeignet also auch nicht. Somit steht noch mindestens ein Umzug um, ehe es ins Heim oder den Sarg geht.
Das kann keiner wissen. Vielleicht bleibt man auch fit bis 77 und wird dann auf einem Schlag durch einen Schlaganfall so pflegebeduerftig das es direkt ins Heim geht.
Und selbst wenn nicht, lohnt es sich fuer drei, vier, fuenf Jahr nicht unbedingt umzuziehen, sondern man kann sich die Wohnung dann auch so arrangieren das man alles fuer den Alltag Wichtige auf einer Etage hat, und die zweite Etage z.B. fuer Gaestezimmer und als Abstellbereich nutzten. Ist immer noch praktischer als in dem Alter nochmal umzuziehen und sich an ein neues Umfeld zu gewoehnen.
In der Schulzeit unserer Kinder wohnten wir maximal 250 m von Kita und allen Schulen in einer 20000-Einwohner Stadt mit S-Bahn nach Dresden. Das entspannt die ganze Familie. Heute wäre mir dieser Wohnort zu zentral. Im Alter wäre er aber wieder perfekt. Ohne Auto, mit Rollator zu Fuß zur Apotheke, zum Arzt, Essen kaufen und gehen. Perfekt. Aber, wie gesagt, alles immer zu seiner Zeit.
Meine Wurzeln sind in 01833. Das wäre mir aber auch heute zu dezentral. Im Alter erst recht.
Tja. Da sage noch einer, das Leben wäre nicht kompliziert. Jedenfalls sehe ich im Einfamilienhaus auf dem Dorf nicht die Anforderungen an das Leben im Alter erfüllt. Wäre es so, müsste ich nicht mehr oder weniger regelmäßig meine Eltern umherfahren bzw. Dies und Das für die beiden ranschleppen. Aber jedem, wie es ihm gefällt und die beiden haben in der DDR das Haus gebaut und hängen quasi an jedem Stein und der Geschichte seiner Beschaffung. Wären wir weg gegangen, hätten sie die Hütte aber vermutlich aufgegeben, wie viele ihrer Nachbarn es taten.
Ich moechte generell zu keiner Zeit weder in der Pampa noch in der Grossstadt direkt ein einer Hauptverkehrsstrasse und/oder Trambahnlinie wohnen.
Sondern in so einer Wohnlage wie du sie aus der Schulzeit der Kinder beschreibst, oder wie z.B. aus meinem Link zu der Wohnung in Wittenberge denke ich ist man in jedem Alter gut aufgehoben.