Beiträge von Anja Terchova

    Das hatte aber mitunter auch andere Ursachen als nur den Sozialismus.

    Bei Immobilienerwerb, vorallem bei der erste Immobilie zur Eigennutzung, steht aber nicht wirklich die Rendite im Vordergrund. Und ich glaube die meisten Menschen in Deutschland würden lieber Eigenheimbesitzer werden als bis ans Lebensende Mieter bleiben. Nur können sie es zwangsläufig nicht, weil die Lebenshaltungskosten in Relation zu den Einkommen zu gering sind.


    Eine Rechtssicherheit, die nur die Reichen reich hält, aber die Armen am Aufstieg hindert, ist leider eher schädlich als nützlich.


    Und mit dem Chancen zum Reichtum ist es so eine Sache. Wer z.B. mit 20.000€ in Aktien gegangen ist, hat innerhalb ein paar Jahren seine +60% gemacht hat, der hat dann nach Abzug von Steuern vielleicht seine 10.000€ verdient. Das ist zwar immerhin ein nettes Zubrot, aber von Reichtum blieb man weit entfernt.


    Und um sechsstellige Beträge investieren zu können müsste man diese erstmal haben. Bei Immobilien brauchen wir von solchen Kleininvestitionen garnicht reden.

    TEF-Kunden wird man gerade in M-V sowieso nur in den Städten finden. Bin ja letzten Sonntag durch den Landkreis Parchim (geringste Bev.dichte in M-V) gefahren: DT und VF jeweils um die 30 Stationen, TEF 3 in der Pampa. Das ist dort halt nur ein Duopol mit eigentlich vernünftiger 4G-Versorgung, die in anderen Ländern auch nicht besser wäre.

    Aber immerhin sind in Mecklenburg-Vorpommern fast alle Kleinstaedte und Grossdoerfer mindestens mit UMTS, teilweise sogar mit UMTS und LTE (Crivitz, Plau am See, etc.) versorgt. Und in den noch kleineren Doerfern gibt es eh keine POIs, und in seiner Wohnung hat man ja WLAN.


    Da trifft es Sachsen-Anhalt, Sachsen und Bayern schwerer, da dort oft selbst Kleinstaedte und Grossdoerfer nur GSMonly haben.

    Im Gegensatz zur Telekom hat Vodafone gute eigene Prepaid Tarife. Die günstigste Allnet Flat für 5.49 Euro bei Maxxim gibt es nicht mehr. Der Preis für Telefonflat wird sich demnächst zwischen 4,99 und 6,99 einpendeln. Sowie man jetzt die SMS Flat hinterher geschmissen bekommt. Bei der jüngeren Generation ist Datenvolumen das wichtigste, damit kann man Telefonieren und Textnachrichten schreiben.

    Allnet-Flat finde ich muss garnicht sein, mit so 400 Allnet-Einheiten wie bei den grössten CallYa Flex Pakete denke ich kommen die meisten Smartphone-Nutzer gut zurecht. Tariflich steht Vodafone mit den CallYa Flex Tarifen im Prepaid-Bereich und den Smart Tarifen im Postpaid-Bereich schon ganz gut da. Aber dafuer ist das Netz eben noch nicht so gut wie bei der Telekom.


    Aber beim MagentaMobil Start M jede Fremdnetzeinheit mit 9ct zahlen muessen und selbst bei MagentaMobil L nur 100 Freiminuten in Fremdnetze zu haben ist schon ei Problem das die Tarife unattraktiv macht. Und 1,5GB Daten mit relativ teurem SpeedOn sind auch nicht wirklich guenstig. Bei CallYa Flex hat man zwar mit 1.750MB auch nur unwesentlich mehr Datenvolumen, aber man kann guenstig auf 3.500MB, 4.250MB, etc. aufstocken.


    Klar sollte man differenzieren. Nur ist es eben so, dass wir in Industrien führend sind, deren Etablierung bereits der Kaiser live erlebt hat. Das sehe ich schon als Gefahr. Ebenso sehe ich "die Flucht ins Betongold" als Gefahr, denn Immobilien sind quasi nur die "Wohnhöhle" und tragen im Gegensatz zu Maschinen und Anlagen nicht langfristig zur Wertschöpfung bei. Das Geschäftsmodell des Vizeexportweltmeister kann und darf es nicht sein, zu versuchen, den Besitzstand zu wahren. Die Leute sind zu satt um heiß auf Neues zu sein. Kommt was Neues, gründet man eine Bürgerinitiative dagegen. Meine Meinung.


    Ich wuerde eher sagen im Bereich Wohneigentum hat Deutschland einen grossen Rueckstand. Ausser der Schweiz gibt es wohl kam ein Land wo die Eigenheimquote so niedrig ist wie in Deutschland. Selbst Kriesenstaaten in Suedeuropa oder sogar Schwellenlaender haben eine hoehere Eigenheimquote.


    Und die starke Wirtschaft nutzt nichts wenn die Bevoelkerung nicht davon profiitert. Wenn nur fuer Amis und Chinesen produziert wird, fuer Araber und Afghanen Sozialabgaben bezahlt werden, aber die Bevoelkerung in der Masse abgesehen von ein paar Invetoren und Grossaktionaeren nicht wirklich profitiert, bringt es nichts.


    Wer am Fluss baute, hatte früher wirtschaftliche Interessen (Warentransport etc.). Wer heute an einem zu Hochwässern neigendem Fluss wohnt hat in Statistik nicht aufgepasst. Mit der Statistik kann man sich alles gesund beten, tritt dann aber der Tag X ein, wird ganz laut gejammert und versucht, dem Staat = seinen Mitbürgern die Kosten überzuhelfen.


    Ich sehe es eher so:


    - es gibt Immobilien hin hochwassergefährdeter Lage
    - es gibt Immobilien mitten in der Pampa jenseits jeglicher Infrastruktur
    - es gibt Immobilien an Hauptverkehrsstrassen und Trambahnlinien
    - es gibt Immobilien in sozial kritischen Gegenden


    Wenn man nicht reich genug ist um sich eine einwandfreie Top-Lage leisten zu koennen muss man einfach irgendeine dieser Kroeten schlucken

    "Komfortabel" war nicht der Punkt. Der Punkt waren die Kosten. Und bei diesem Thema entwickelst du leider wieder Gefühle. MAN DARF ZU ZAHLEN KEIN GEFÜHLE ENTWICKELN! Auch wenn die Politik dies täglich vormacht. Zahlen sind pure Rationalität! Deshalb oberste Grundregel: Mathematik bricht langfristig jedes Gefühl und jede Politik! Was sich nicht rechnet, rechnet sich nicht, auch nicht gefühlsmäßig!

    Zu den Zahlen und zum Geld entwickle ich keine Gefühle, sondern nur den Konsumgütern. Das Geld ist das Mittel zum Zweck.


    Am besten konsumierst du immer einen Hauch über dem Level, den du dir eigentlich leisten kannst.

    Das faende selbst ich fahrlaessig.


    Ueber den Level sollte man nicht konsumieren, sondern schon immer einen gewissen Sicherheitspuffer lassen. Aber man sollte schon auch seine Moeglichkeiten nutzen und nicht zu sehr geizen.


    Weil was nutzen einem Millionen auf dem Konto wenn man lebt wie ein Hartzer? Fuer was arbeitet man dann ueberhaupt?



    Das Problem, was auch eine Diskussion mit Anja sinnlos macht ist, dass du und ich Autos rational sehen. Für sie ist das Auto ein Emotionales Produkt. Über Emotionen zu diskutieren macht ebenso wenig Sinn, wie über Geschmack beim Essen und Trinken zu diskutieren.

    Ja - ich glaub genau das ist der Punkt.


    Ein Bekannter meinte einmal zu mir, daß ich unmöglich bei meinen Kunden mit dem Moped vorfahren könne. Seiner Meinung nach wirkt das unseriös. Es könnte den Eindruck hinterlassen, daß ich mir kein Auto leisten oder den Führerschein versoffen hätte. Je besser das Auto desto besser der Eindruck, dsto sicherer der Auftrag. Seine Erfahrungen.

    Was Dienstfahrzeuge angeht wuerde ich sagen, ein Dienstfahrzeug soll schon was Ordentliches sein, also keine alte Rostlauge die eine wirtschaftliche Notlage signalisiert, aber auch nicht zu abgehoben sein. Denn denken die Leute naemlich man waere ueberteuert oder haette schon mehr als genug verdient.


    Das Thema "Fuehrerschein versoffen" und Moped laesst sich nicht leugnen. Das koenntest du aber ausraeumen wenn du dir mindestens etwas in der 125ccm Klasse zulegst. Macht erstens noch mehr Spass und ist dabei auch umweltfreundlicher (Viertakter).

    Stimmt. 2002, 2006 und 2013 waren absolute Ausnahmen. Nur dumm, wenn man nach 2002 seine Versicherung verlor und dann 2006 oder eben erst 2013 ruiniert wurde. Von diesen Leuten habe ich eine ganze Telefonliste aus dem Großraum Dresden bis hoch nach Torgau.


    Und denkt nicht, dass der Hochwasserschutz am Oberlauf der Elbe keine Auswikungen hätte. Der erste der nicht upgedatet hat, säuft beim nächsten Durchgang gnadenlos ab.


    Da ich in der Branche Hochwasserschutz mein Geld verdiene, wohne ich natürlich nicht an einem Fluss. :D 2002 wurden noch alle „gerettet“ später dann nicht mehr. Und sollte sich die Show wiederholen, gibt es kein Geld mehr. Und eine Versicherung sowieso nicht, denn die haben die Simulationen unter anderem von meinem Büro. Das Absaufrisiko sollte man also auf dem Plan haben und diesbezüglich gewaltigen finanziellen Speck zurück legen, falls man das wirklich mag. Ich für meinen Teil finde es fahrlässig bzw. mindestens naiv bzw. infantil.


    Ich glaub bei diesen Hochwassern hatte Wittenberge bis jetzt immer noch halbwegs Glueck das es so glimpflich wie auf den Fotos endete.


    Kleinere Hochwasserschaeden die sich durch Aussenwaende reinigen, innen feucht durchwischen, fuer ein paar Tage ins Hotel ziehen und einen Bautrockner aufstellen beheben lassen, waeren verschmerzbar.


    Aber es bleibt natuerlich das Restrisiko das es mal noch schlimmer kommen koennte. Und wenn mal wirklich das Wasser 50cm in der Wohnung stehen wuerde waeren das natuerlich ganz andere Schaeden.