Wenn ich mir z.B. eine meiner Bekannten betrachte geht die Rechnung so: eSmart für knappe 10000 € gekauft und arbeitstäglich für die fälligen 75 km eingesetzt macht ca. 1650 km pro Monat.
75km in einem Smart fortwo egal ob die Elektrovariante oder Verbrennervariante halte ich für eine unzumutbare Tortur.
Die Dömane der kleinen Smarts ist der Innenstädtische Grossstadtverkehr, und vielleicht gelegentlich mal kurze Abstecher ins Umland. Ueberlandtauglich sind sie so oder so nicht.
Nur der Smart forfour (1. Generation) war ein vollwertiger Kleinwagen bzw. fast schon Kompaktwagen.
Ich halte 9000 € für ein kalkulierbares Risiko. Außerdem fährt man gegenüber dem Verbrenner ja monatlich eine kleine Rendite ein, die den Mehraufwand schmelzen lässt.
Ein Smart (2. Generation) cdi waere fuer 3.500€ zu haben - https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=261193819
Das man die 5.500€ nur durch gesparte Spritkosten und Steuer wieder reinholt bezweifle ich. Bei so 600km (mehr will man eh nicht darin sitzen) und 4,5 l/100km liegen die Spritkosten bei gerademal 35€ monatlich.
Ich würde heute nicht mehr auf die Idee kommen, von Dresden nach Hamburg, Frankfurt, München, Köln oder Basel mit dem Auto zu fahren. Der Dresdner Flughafen ist zwar ziemlich amputiert, was das Netz angeht, aber was geht, kann man zumeist recht preiswert nutzen. Dabei spart man haufenweise Zeit und reist bequem. Außerdem haben wir in den letzten 2 Jahren verstärkt auch die Deutsche Bahn "zugemischt", nachdem wir mal Bahn-Gutscheine bei einem Zeitungsabo erbeutet hatten.
Nach meinen Erfahrungen ist Fliegen nur billig wenn man Wochen oder Monate vorausbuchen kann. Kurzfristig wird es teuer.
Hinzu kommt das man bei Geschaeftsreisen oder auch Privatbesuchen meist nich mehr am gleichen Tag zurueck kommt weil der letzte Flug des Tages oft schon so gegen 17 Uhr waere. Mit dem Auto hingegen kann man jeder Zeit losfahren. Da reicht es dann wenn man sich um 21 Uhr losfaehrt das man dann um 1 Uhr im eigenen Wohnzimmer ist und um 3 Uhr im eigenen Bett liegt.
Klar will man dann trotzdem nicht am naechsten Tag wieder um 8 Uhr arbeiten, sondern nimmt sich zumindest den folgenden Vormittag frei. Aber man spart sich schon die Hoteluebernachtung und ausschlafen im eigenen Bett ist doch entspannender als irgendwo alleine in einer fremden, unintressanten Stadt.