Beiträge von Anja Terchova

    Jetzt geht das los was ich schon befürchtet hatte, die Leute verzichten auf Festnetz (und dann auch Glasfaser) und gehen auf Mobilfunk. Keine gute Entwicklung, aber ich kann die einzelnen Personen verstehen. In AT gibt es schon teilweise große Probleme deswegen zur Stoßzeit. Ich verzichte sicher nicht auf meine 100 Mbit zu Hause, an Glasfaser führt kein Weg vorbei, das ist zu Zukunft. Das wird noch schwieriger werden mit dem GF Ausbau, siehe AT, die sind beim GF noch schlechter als DE (geht ja schon fast nicht).

    Die Free-Tarife sehe ich noch nicht als Alternative zum Festnetz, denn die 1 MBit/s Drosselung waere mir schon zu krass.


    Aber wenn ich eine Flat mit normalen LTE Speed und mindestens 150GB Monatsvolumen oder 5GB Tagesvolumen bekommen koennte, dann waere es in der Tat eine Option.


    Fuer Glasfaser sehe ich aber aktuell ueberhaupt keinen Bedarf, finde DOCSIS und VDSL bieten fuer die absehbare Zukunft noch genug Reserven.

    Abrisskosten haette ich oben mit so 8.000€ angesetzt wenn keine speziellen Schadstoffe dabei sind. Aber warum Neuerschliessung?


    Die Grundstueckszufahrt und die Leitungen bleiben doch auf dem Grundstueck. Und das Nachziehen der Leitungen in den Neubau kann ja nebenbei beim Bau des neuen Fundaments erledigt werden. Wenn die Grundstueckszufahrt etwas angepasst werden muss, kann das auch nebenbei gemacht werden. Denke da halten sich die Kosten in Grenzen.

    Hat von euch schon wer die neuen Jacobs Kapseln probiert:



    Sind ja auch recht guenstig aber trotzdem aus Aluminium wie die Orginalkapseln. Die frueheren Nachbaukapseln aus Kunststoff sollen ja nicht so gut funktionieren hoert man.

    Eine Bekannte von mir hat sich vor ein paar Jahren ein Haus über eine Zwangsversteigerung gekauft. Vorher sollen "Messies" darin gewohnt haben und das Haus war auch nicht zugänglich, wie bei Zwangsversteigerungen öfters üblich. Sie hat sich natürlich das Grundstück vorher angeschaut und "zufälligerweise" waren die Türen auch nicht abgeschlossen, sie konnte sich also trotzdem ein Bild davon machen, was so grob an Renovierungskosten anfällt. Potentielle Mitbieter hatten bei dem Wort "Messiehaus" wohl gleich Angst bekommen und haben gar nicht mehr mitgeboten. Den Zuschlag hat sie dann für knapp 22.000€ bekommen, welches wohl das Mindestgebot war.

    Das klingt natuerlich toll aber die Preise klingen schon sehr nach "Schnaeppchen des Lebens"


    Selbst wenn man in so einem Fall vom "Worst Case" Szenario ausginge das das Haus nicht mehr zu retten waere, dann waere man in einer halbwegs passablen Lage doch noch immer bei ~45.000€ Baugrundstueck abzgl. ~2.000 Entruempelungskosten und ~8.000€ bei ~35.000€ bis wohin es in jedem Fall Mitbieter geben sollte.

    Ich finde man sollte nicht mit "Bestrafung" arbeiten sondern eher mit positiven Anreizen.


    Also erstens den ÖPNV auch außerhalb der Ballungsräume verbessern und soweit verbilligten das sich die Nutzung auch für Autobesitzer noch lohnt.


    Strukturschwache Regionen und Kleinstädte im Bezug auch Infrastruktur, Arbeitsplätze und Freizeitangebote mehr fördern so das der Druck auf die Ballungsräume abnimmt und auch die Fahrstrecken.

    Verkehrsprobleme könnte man recht einfach beheben.
    1) weniger LKW auf die Straße
    2) keine Zulassung ohne Stellplatz mehr
    3) höhere Spritpreise


    Ob 3 in Kraft treten muss, wird sich nach Umsetzung von 1+2 zeigen. So kann es jedenfalls nicht weitergehen.


    Ich glaub 2 und 3 wuerden garnichts bringen


    Auch wenn es lokal oft Stell- und Parkplatzknappheit gibt, wuerde die Leute dann einfach irgendwo einen billigen Stellplatz mieten, aber trotzdem moeglichst Wohnungsnah parken.


    Auch Spritpreise haetten wohl keinen grossen Effekt, weil Mobilitaet eben ein Grundbeduerfnis ist, und die Leute dann eher anderswo noch mehr geizen wuerden.


    Die Tendenz geht auch bei Jugendlichen in die Richtung. Früher haben wir alle mit 18 den Führerschein gemacht. Jetzt machen das die jungen Leute erst, wenn sie das Auto benötigen.

    Allerdings wird diese Entscheidung oft nicht freiwillig getroffen, sondern es ist eher so das sie sich eh kein Auto leisten könnten.



    Und klar, wenn jemand in der Großstadt wohnt, wäre er dämlich, die Vorteile nicht zu nutzen.


    Wer rechnen kann, erkennt schnell, dass die höhere Miete in der Großstadt andere Kosten einspart. 2 Autos gespart sind monatlich ca. 2x400€ gespart. Für die gesparten Parkkosten/Tiefgaragenkosten kauft man die ÖPNV-Monatskarten.
    Viele Leute meckern, dass die Wohnung in München 1800€ Miete kostet, und irgendwo weit draußen 1000€, und nehmen die Wohnung weit draußen. Das kostet sie 2 Autos, Wohnen in der Pampa, Lebenszeit für die Fahrzeit usw. :eek:.

    Wer allerdings auch ausserhalb seines Ballungsraums mobil sein möchte hat dann schnell ein Problem.


    Eigentlich sollte der ÖPNV so kalkuliert werden, das sich ÖPNV Nutzung selbst dann lohnt wenn man ein Auto hat, und nicht nur wenn man komplett aufs Auto verzichten kann. Glaub dann gäbe es viel weniger Verkehrsprobleme.


    Natürlich freue ich mich, dass ich seitdem etwas weniger Miete zahle, an meinem Arbeitsweg und den Fahrtkosten ändert sich aber nichts (nur die Strecke, nicht die Entfernung). Vorher hatte ich 2 km bis zur Stadtgrenze, Hamburg ist ja irgendwie auch ein Dorf und man ist nicht überall sehr zentral auch wenn man in der Stadt wohnt. Nach wie vor nutze ich das gleiche Jobticket und auf das Auto konnte ich auch vorher schon verzichten. Seit ich in Hamburg arbeite lerne ich übrigens immer mehr Leute kenne, die ebenfalls kein Auto haben, was mir bisher neu war. Woanders ist man da schon ein Exot, hier werden es immer mehr die keine Lust haben sich täglich durch den Stadtverkehr zu quälen.

    Dann scheint es aber vorher auch schon eine S-Bahn Stadt/Gemeinde mit guter Infrastruktur gewesen zu sein, sonst wäre dort das Leben ohne Auto kaum möglich gewesen..


    Und so finde ich muss man eben nicht nur den Weg zur Arbeit berücksichtigen, sondern auch für Privatbesorgungen und Freizeit. Deshalb ist von Stadt A in Stadt B pendeln immer noch günstiger als in einem kleinen Dorf zu wohnen, wo auch privat nichts ohne Auto geht.

    In der Gegend kenne ich mich nicht aus, aber wenn ich im Internet so suche, ist es da schon schwieirg intressante Immobilien zu finden.


    Viele Wohnungen dort sind leider sehr teuer. Es gibt zwar auch etliche guenstige Wohnungen, aber die sind entweder "Westplatte" oder arg abgelegen.


    Sowas in folgende Richtung finde ich intressant: https://www.immobilienscout24.de/expose/103507653 - aber das Bad ist arg klein und der der Energiebedarf arg hoch (wird aber teilweise auch an der Raumhoehe liegen).