Beiträge von Anja Terchova


    Ach so, um etwa 50€ Steuern zu sparen, soll man als Kunde auf die Vergleichbarkeit der technischen Daten zu den Life-Cycle Kosten eines 50.000€ Produktes verzichten. Macht "Sinn". ;)

    Also grobe Vergleichsmoeglichkeit reichte auch die Angebabe nach NEFZ voellig - wieviel man real drueber liegt laesst sich eh nicht genau ermitteln da jeder ein anderes Fahrprofil hat


    Ausserdem ist der genaue Spritverbrauch auch garnicht sooo wichtig - 0,5 l/100km hin oder her machen bei 1.500km im Monat selbst bei einem Benziner maximal 11€ im Monat aus.



    CO2 Steuer nach Prüfzyklus ist eh fürn Arsch, wenn man das auf den Spritpreis aufschlagen würde bezahlt jeder die Steuer automatisch nach real ausgestoßenem CO2.

    Das waere auf jeden Fall am fairsten.

    Es ist doch heute schon so, dass die wirtschaftlichen Verlierer auf dem flachen Land wohnen (Immobilien halten bestenfalls ihren Wert, Jobs gibts in der Stadt). Auch in Deutschland. Firmen im Schwarzwald, der Lausitz und der schwäbischen Alb finden keinen Nachwuchs, weil junge Leute dort nicht hin wollen. Im Gegensatz dazu stapeln sich die Massen in den Städten. Als ich noch in Deutschland geschäftlich aktiv war, konnte ich das live miterleben. Und auch der Staat stellt seine Förderpolitik um auf bestimmte Ballungsräume.

    Ich erlebe da allerding eher das Gegenteil - naemlich das die Mittelschicht an den Stadtrand oder die Kleinstaedte der umliegenden Landkreise gedraengt wird ob sie will oder nicht.


    In den Grossstaedten selbst findet man entweder nur "Rattenloecher" in "Problemvierteln" wo niemand aus der Mittelschicht wohnen kann oder eben "Luxuswohnanlagen" die sich niemand das der Mittelschicht leisten kann.


    PS: außerhalb Deutschlands fährt niemand mehr als 130 km/h und die nach oben offene Autobahn scheint technisch das größte Hindernis für Autonomie zu werden. Somit kannst du noch gaaanz lange freie Fahrt für freie Bürger genießen, auch wenn anderswo die Post abgeht und Deutschland die Butter vom Brot genommen wird. Und wenn die Butter runter ist, wird die freie Fahrt zu Ende sein, weil die Autobahnen dann kaum mehr zu unterhalten sein werden. Sieht man schon heute in NRW.

    Nur weil es in einem Land nicht erlaubt ist schneller als 130 km/h zu fahren heisst das noch lange nicht das es keiner tut. ;)


    PPS: die glorreichen Deutschen haben die Physik im Griff. Laut NEFZ brauchen in Traumland BMWs mit 240 kW keine 5l auf 100 km. Zwar gilt das nur bei 45 grad Hangneigung im Vakuum, aber der blöde Michel glaubt’s und kauft.

    Das die Verbrauchsangaben mehr oder weniger geschönt sind weis jeder. Aber bei einem Verbrenner zahlt man dann einfach etwas mehr, aber man kommt wenigstens sicher ans Ziel, während man bei einem Elektroauto auf der Strecke lieben bleiben würde. Das ist der grosse Unterschied!



    Stell dir bezüglich der Zukunft mal die Frage, wo du stehen willst. Geschäfte für die Mittelschicht werden seit 2010 spürbar geschlossen. Dafür kommen dann wenige exklusive Geschäfte und viele viele Kick, NKD, Fressnapf etc. Das sollte dir Sorgen machen, wenn du mal ein paar Minuten nachdenkst.

    Da hast du leider einerseits durchaus Recht.


    Aber ich sag mal so: Ich bin nicht bereit 60+ Wochenstunden in einem langweiligen Job zu arbeiten bei dem man zwar gut verdient, aber wo es um irgendwelche Sachen für Indien und China geht, die mich überhaut nicht intressieren, nur um die Oberschicht aufzusteigen und in exklusiven Geschäften einkaufen zu können.

    Metallteile sehr präzise zu verarbeiten können heute viele Lieferanten. Batteriezellen dagegen stellen praktisch nur 3 Hersteller weltweit her. Und das werden auch absehbar nicht mehr, weil die Eintrittsbarriere nicht in einer CNC-Maschine sondern in 20 Mrd. Euro besteht.

    3 Hersteller reichen doch. Bei PC-CPUs gibt es auch nur Intel und AMD, bei Smartphones-SoC faktisch nur Qualcomm und MediaTek, denn werden 3 Hersteller für Batteriezellen auch reichen.


    Wenn die Chinesen weiter so vorpreschen, dauert es keine 10 Jahre mehr und Deutschland ist autotechnisch die Butter vom Brot genommen. Und da ist es vollkommen Wurscht, welche Karre Anna dann fährt, denn die Musik spielt nicht im Land der Massenmigration.

    Die Physik können die Chinesen auch nicht aushebeln.


    Wenn ein Elektroauto auf der Autobahn so 140-170 km/h auf der Autobahn fahren soll hat man eben zwangslaeufig einen hohen Energieverbrauch, und wenn man dann die gesamte Kapazitaet davon aus dem Akku kommen soll braucht es einen sehr grossen Akku. Und wenn der Akku schnell geladen werden soll braucht es eine gigantische Ladeleistung.


    Und da bragt man sich schon wie das gehen soll. Mit Hochspannung laden geht nicht, weil man Hochspannung nicht so isolieren kann das man gefahrlos das ladende auto geschweige denn das Ladekabel anfassen könnnte. Bleibt man unter so 1,5KV die man noch sicher isolieren kann, geht nichts mehr mit einem Ladekabel jedes Ladekabel das man noch tragen und zusammenrollen kann wegschmelzen wuerde.


    Die deutsche Blase platzt, sobald Autonomie aufkommt. Dann ist die Marke komplett egal und es zählt ausschließlich der Preis pro Kilometer.

    Ich glaube solche Konzepte werden in Europa wirklich funktionieren, denn sie funktionieren fast nur in Grossstaedten und Ballungsraeumen, aber da gibt es in Europa meistens schon ein sehr gutes ÖPNV Angebot. Da sind Flotten autonom fahrender Autos nur eine nette Ergaenzung aber keine Revolution.


    In in den Doerfern und Kleinstaedten wird es fuer die Flottenbetreiber nicht moeglich sein, ein flexibles und guenstiges Angebot anzubieten,.


    In China und Indien mag es eine Revolution sein - aber fuer Europa wird es nicht viel aendern. In den Grosstaedten und Ballungsraeumen kommt man schon jetzt ohne Auto zurecht. Und in den Doerfern und Kleinstaedten wird man auch mit Autonom Fahrenden Autos nicht darum herumkommen selber eins besitzen zu muessen.


    Dass du auf ewig am "Vernunftauto" Cascada mit Verbrenner hängen wirst, haben wir verstanden.

    Nichts ist fuer die Ewigkeit. Auch ich schliesse es nicht aus irgendwann mal ein reines Elektroauto zu fahren, falls ein Modell geben sollte das meine Beduerfnisse erfuellt. Die naechsten 15-20 Jahre wird das aber noch nicht der Fall sein.


    Und bis dahin werde ich wohl noch 1-2 reine Verbrenner und 1-2 PlugIn Hybride fahren. Ob der Sprung auf die reine Elekromobilitaet gelingen kann? - Ich schliesse es zwar nicht aus, bezweifle es aber stark.



    Aber traust du es den anderen Europäern nicht zu, irgendwann umzudenken? Entwicklung? Reichweitenverbesserung? Akku-Tausch-Systeme?

    Wie oben geschrieben schliesse ich es zwar nicht aus, bleibe aber skeptisch ob das technisch moeglich ist, geschweige denn finanziell rentabel.


    Man sollte schon Grundlagenforschung betreiben, denn selbst wenn es nichts mit der Elektromobilitaet wird, lassen sich die Erkentnisse wahrscheinlich noch anderweitig verwerten, nicht nur fuer PlugIn Hybride sondern z.B. von Smartphone-Accus ueber Photovoltaik-Puffer bis hin zu Satelliten. Da kann man nicht viel verlieren sondern nur gewinnen. Das muessen dann aber nicht einzelne Automobilhersteller allein machen, sondern die Automobilhersteller in Kooperation mit z.B. Elektronikherstellern und Hochschulen.


    Aber die Entwicklung oder gar Produktion konkreter Elektrofahrzeuge lohnt sich aktuell noch nicht.


    Nette Sache uns sehr einfalllsreich.:top:
    Gerade auf dem Land kann man mit der Simkarte im MIFI-Router und der Simkarte im Smarty doch ein bisschen was an Leistung rausholen und VPN ist ein netter Bonus.

    Ich persoenlich sehe da keinen grossen Sinn in so einem Konzept - zumindest nicht bei einer stationaeren oder portablen Nutzung! Denn sobald mindestens UMTS oder LTE anliegt, reicht die Bandbreite fuer fast alle Dienste völlig aus. Buendelung wuerde da nur unverhaeltnissmaessige Kosten fuer einen voellig irrelevanten Bandbreitenvorteil bedeuten.


    Und wo nur GSM anliegt bringt Buendelung auch nichts. 4x EDGE waere noch immer viel zu lahm fuer eine vernunftige Breitbandnutzung. Und zur Beliebigkeit funktioniert die Buendelung ja nicht, denn 20x EDGE wuerde auch nicht mehr viel Bandbreitenzuwachs bringen, weil dann die Basisstationen in die Knie gehen.


    Intressant wird das Konzept nur bei der hochmobilen Nutzung! Da geht es dann aber nicht um die Buedelung von Bandbreite, sondern darum eine IP-Verbindung in vernuenftiger Mindestbandbreite ueber verschiedene Netze und Technologien ohne Abriss durchgehend aufrecht zu erhalten. Denn der Vorteil gegenueber einer einfachen RoamingSIM ist das der Wechsel zwischen den Netzen viel geschmeidiger funktioniert. Dann buchen sich z.B. SIM 3 und 4 schon bei o2 UMTS ein bevor SIM 1 von Telekom LTE auf Telekom GSM zurueckfaellt oder ganz das Netz verliert. Mit einer RoamingSIM wuerde man erstmal mindestens einige Sekunden wegen Netzsuche offline sein, schlimmstenfalls aber sogar bis zu einer manuellen Netzsuche auf Telekom GSM haengen bleiben.

    Wie du bereits angemerkt hast, gibt es viele Endgeräte, die kein LTE können oder kein Band 20 oder einfach keinen passenden LTE Tarif von Kundenseite aus gesehen.

    LTE duerften eigentlich so gut wie alle Smartphones die bei OpenSignal mitmachen unterstuetzen. Selbst ein Apple iPhone 5C, HTC One mini2, Samsung Galaxy S5mini, etc. unterstuetzt alle gaengigen LTE Frequenzen.


    Und von den noch aelteren Smartphones duerften nicht mehr viele aktiv sein, bzw. wurden an Oma Hilde weitergegeben. Und das Oma Hilde mit ihrem alten Apple iPhone 4 oder Samsung Galaxy S bei OpenSignal mitmacht, ist dann doch ziehmlich unwahrscheinlich. Bin nichtmal sicher ob darauf die OpenSignal App ueberhaupt noch laufen wuerde.


    Nur die Tarife sind natuerlich eine Einschraenkung. Denn die D-Netz Discounter ohne LTE Freigabe sind schon recht beliebt. Aber ich finde es durchaus gerechtfertigt, wenn dadurch dann die LTE Abdeckung geringer angezeigt wird, denn soviel Geld wie vorallem die Telekom fuer brauchbare LTE Smartphone-Tarife sehen moechte, sind viele Kunden eben nicht bereit auszugeben. Und so haben sie ja nichts von der vorhandenen LTE Abdeckung.

    Finde das eh nicht so dramatisch, denn die Stationen mit Google Codes sind ja alle eher laendlich, und da gibt es garnicht soviele Stationen das man unbedingt den Google Code braeuchte. Hab da bislang jetzt alle Stationen auch allein ueber die PLZ und Beschreibung gefunden.


    BTW: Wusste garnicht das es Billigheim wirklich als realen Ort gibt, sondern kannte nur den Begriff "Billigheimer".


    Ich kaufe wenn ich Mignon oder Micro Zellen Akkus brauche Eneloops weil ich da weiß was ich kriege. Supermarktware für 2.99 der 4er Pack kann ähnlich gut sein, aber genausogut Kernschrott. Und gibts nicht unbedingt gerade dann wenn ich welche brauche.

    Bei solch günstigen Produkten kann man aber ruhig nach der "Try&Error" Methode billig kaufen. Selbst wenn man mal schlechte Batterien erwischt die nur ein paar Wochen halten ist es kein Drama.


    Anders sieht es bei teureren Produkten aus die man lange und häufig nutzen möchte. Da geht man lieber kein Risiko ein doppelt kaufen zu müssen.

    Weil das Gesamtpaket besser ist. Wobei die Chiesen mittelfristig im euriopäischen Markt sicher eine Rolle spielen werden.

    Sie haben es ja sogar schon versucht mit Brilliance. Für Leute mit begrenztem Budget waren die garkeine so schlechte Wahl, bzw. sind es als Gebrauchte auch heute nicht.


    Bei den Volumenmodellen, also Limousinen / SUVs / Vans mit Drei-/Vierzylinder-Ottomotor werden sich die Chinesen so oder so ihren Marktanteil erobern. Ebenso bei reinen Elektroautos, die aber für Europa und Amerika keine so grosse Bedeutung bekommen werden.


    Wo die Europäer führend bleiben werden werden das sind Kombis / Cabrios / Roadster, Dieselmotoren jeder Grösse, Ottomotoren ab 5 Zylinder aufwaerts, PlugIn-Hybride, etc.