Beiträge von Anja Terchova

    Da musst du nur mal dein Navi oder das jedes x-beliebigen Leihwagens befragen, die sammeln diese Daten.

    Momentan bin ich laut MFA bei "nur" 62 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit wegen einige Pokekom Go Schleichfahrten aber oft war ich so in dem Bereich 71-77 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit.


    Zum ÖPNV in den Städten: Offenbar bist du schon einige Zeit nicht mehr nachts ÖPNV gefahren. Ich empfehle mal in Berlin allein nach 22 Uhr den ÖPNV zu benutzen. Zu Laufen wäre noch irrer als ÖPNV. Ich persönlich ziehe da ganz klar das Taxi vor. Dies tut sogar der Berliner Oberbürgermeister und sagt das auch noch. Also ist an meinem Empfinden vermutlich mehr daran, als so manchem lieb ist. Außerdem ist Taxi Punkt zu Punkt und ÖPNV ist Punkt zu (oft überlastetem) Hub zu Punkt. Außerdem muss man oft noch zum Startpunkt laufen oder gar mit dem Fahrrad fahren.

    Die Berliner Problembezirke meide ich so gut es geht komplett, und in Spandau oder Teltow kann man zum Glueck schon noch nachts alleine rumlaufen. Dresden sollte ohnehin kein Problem sein.


    So ist ÖPNV natuerlich nur brauchbar wenn man so max. 750m zur naechsten brauchbaren Haltestelle hab, aber das ist ja in den Grossstaedten immer der Fall, meist ist man da eher bei unter 300m.



    Das ist wie 1997 mit Amazon, später mit Google und 2007 mit Apple, viel später dann mit Facebook. Erste Ansage aus dem privaten und beruflichen Umfeld "Das kann nie etwas werden, das ist eine Blase!". Komisch nur, dass die, die am lautesten Blase gerufen haben heute am meisten bei amazon bestellen, ausschließlich google nutzen und auch Facebook nutzen. Wie gesagt, aus meiner kurzsichtigen Sicht ist die "Endverwaltung des Besitzstandes" niemals eine Option. Nie gewesen, nicht jetzt und später auch nicht.


    (Ich habe vorhin hier mal quer gelesen: Um deine "Argumente" zu schärfen oder ggf. als nicht tragfähig zu erkennen, solltest du mal versuchen, einen Nissan Leaf zu testen oder einen Renault Zoe. Einfach mal den Horizont erweitern und offen sein für Neues. Ohne dir zu nahe treten zu wollen. Trau dich, du hast doch auch ein iPhone bzw. was hieltest du 2007 von iPhones?)

    Das erste iPhone fand ich komplett unbrauchbar, weil es weder UMTS noch GPS konnte, was bei der Konkurrenz schon lange Standard war. Das iPhone 3G war das erste halbwegs brauchbare iPhone aber der Konkurrenz immer noch unterlegen. Ueberzeugt hat ich erst das iPhone 4 mit Retina-Display und Facetime. Erst damit hat Apple die Konkurrenz ueberholt.


    Amazon hab ich auch nicht so frueh genutzt. Am Anfang hab ich nur Ricardo und Unabhaenige Onlineshops genutzt, so ab 2000 dann eBay, Amazon duerfte vielleicht ab 2005 gewesen sein.


    Aber bei den meisten Sachen ist es eben so, das man langsam umswitchen konnte. Viele Leute haben Amazon erstmal mit einer kleinen Bestellung ausprobiert, und erst nach und nach haeufiger bestellt und sich erst dann an hoeherpreisige Waren getraut.


    Beim Auto geht das aber nicht, das sich die wenigsten Leute zwei Autos leisten koennen. Mein naechstes Auto wird wieder ein Verbrenner, ein reines Elektroauto kommt fuer mich auf absehbare Zeit* nicht in Frage. Einen PlugIn-Hybriden oder Elektroauto mit ausreichend dimensioniertem Range-Extender waere ich schon aufgeschlossen, aber sowas gibt es leider nicht als Cabrio. Den A3 e-tron als Cabrio wuerde ich sofort nehmen.


    * mindestens 350km Reichweite bei 140-170 km/h Autobahngeschwindigkeit auch bei Hitze oder Kaelte, Nachladung in maximal 45 Minuten, waeren so meine Anforderungen.

    Whatsapp hat die Chance gnadenlos genutzt. Die sind seinerzeit als reiner Textmessenger gestartet.

    Daran kann ich mich nicht erinnern, bin damals nicht zu WhatsApp gegangen weil mir reines Textmessaging nicht so wichtig war und damals eh >80% meiner Bekannten ein iPhone hatten und somit iMessage gut nutzbar war.


    Ausserdem haette WhatsApp damals Geld gekostet, und das hat mich abgeschreckt. Allein die Tatsache das man Zahlen muss und Zahlungsdaten hinterlegen muss, schreckt eben ab. Der genau Preis ist dann eher Nebensache.


    Auf des Thema zu den E-Taxis hab ich in einem anderen Thread geantwortet, wo es thematisch besser passt: https://www.telefon-treff.de/f…oproduzenten-und-e-autos/


    Eletrische Taxis und Stadtbusse verlassen überwiegend nie ihren Ballungsraum. Da ist es vollkommen unerheblich, ob die Stadt 20000 oder 20000000 Einwohner hat. Der Stadtbus hier in Radeberg heißt Stadtbus, weil er ausschließlich in der Stadt hin und her fährt. Vollkommen egal wer und wieviele außerhalb wohnen. Bei Taxis in Städten ist das ähnlich. Berliner Taxen werden seltenst nach Brandenburg fahren. Auch Dresdner Taxen fahren kaum ins Umland. Viel zu teuer...

    Vom Flughafen zum City-Hotel oder vom City-Hotel zum Auftrag im Industriegebiet kommen schnell etliche Kilometer zusammen, und vorallem geht es dann oft auch ueber kurze Abschnitte Autobahn mit entsprechend hoher Geschwindigkeit. Bei so 150 km/h Höchstgeschwindigkeit und 65 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit wird ein Elektroauto kaum ueber 130km Reichweite kommen. Und das waere dann eben viel zu wenig fuer einen Taxitag.


    In einer dicht besiedelten chinesischen Grossstadt wird man eher 70 km/h Hoechstgeschwindigkeit und 25 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit haben, und da schafft dann das gleiche Elektroauto vielleicht 450km Reichweite. Das reicht dann in der Tat locker fuer einen Taxitag.


    Und Langstreckenfahrten sind bei Taxis garnichtmal so selten. Da hat man einerseits im Businessbereich die Leute die am Flughafen ankommen und zu Unternehmen muessen die nicht anders erreichbar sind, Leute die mit Zugverspaetung ihren Anschlusszug verpassen, oder auch Leute die in der Stadt feiern gehen und dann nicht mehr mit ihrem eigenen Auto nachhause koennen. Fuer Kurzstrecke braucht man ja eigentlich in den groesseren Staedten nur dann ein Taxi wenn man viel Reisegepaeck hat. Ansonsten kommt man in den groesseren Staedten auch gut mit ÖPNV oder einfach zu Fuss gehen klar.


    Das ist dann Liebhaberei. Kann man machen, um das Elternhaus oder das alte Fachwerkhaus bewohnbar zu machen.

    Bei wirklich alten Haeusern vor 1940 lohnt es sich meist schon weil die wirklich viel mehr Charme haben als Neubauten.



    Pfusch am Bau gibt/gab es schon immer. Deshalb nimmt man beim Neubau am besten ein industriell vorgefertigtes Fertighaus, welches vom Architekt sehr gewissenhaft konstruiert wurde (eben wegen des Risikos, dass bei einem tausendfach gebauten Haus nichts schief gehen darf).

    Pfusch kann auch bei einem Fertighaus passieren, beim Aufbau. Aber auf jeden Falll ist ein Fertighaus schneller und damit viel strassaermer.



    Ältere Häuser von vor 1900 sind da gar nicht mal so schlecht, zum Teil überdimensioniert. Aber ein Billighaus aus den 70ern kann rein wirtschaftlich betrachtet oft nur noch weg.

    Wuerde ich auch so sehen, wuerde allerdings sagen alles bis so 1940 gehen. Die Groesse ist nicht so das Problem, man kann ein grosses Haus ja auf mehrere Wohneinheiten aufteilen. Dann wird es entweder fuer alle billiger, oder wenn sich jemand das ganze Haus leisten kann, kann er es ueber die Mieteinnahmen teilweise refinanzieren.


    ICQ hat nach meiner Meinung viel zu spät eine App für mobile Geräte gebracht. Damit waren die raus. Meine große Tochter hat seinerzeit nahezu ihre gesamte Kommunikation per ICQ am PC abgewickelt. Da konnte man sich Sticker, Bilder und Text schicken. Wenn ich mich recht erinnere funktionierten auch Voice Messages. Man hat jedoch leider den Sprung von stationär zu mobil verpennt.


    WAPP bzw. RCS-e kommt bzw. kam ebenfalls viel zu spät. Die Netzbetreiber haben versucht, die Kundschaft maximal auszupressen. Man knöpfte hierzulande den Leuten 19 ct/SMS und 39 ct/MMS ab. Deshalb wurde Letztere zumindest in meinem Bekanntenkreis bestenfalls aus Versehen genutzt. Mit dieser Preissetzung bot man WhatsApp eine Chance, den Markt aufzurollen und dies tat WhatsApp. Bereits die später gestartete Telegram-App hat ja im Vergleich zu WhatsApp nur noch homöopathische Kundenzahlen.

    Da muss ich dir zustimmen.


    Das Problem wuerde ich aber weniger als bei ICQ/MSN sehen sondern eher bei den Netzbetreibern. Denn Datennutzung war lange Zeit unbezahltbar, erst als E-Plus dann mit dem 150MB Paket fuer 19,95€ kam wurde es halbwegs bezahltbar. Und 150MB waren eben nicht viel Datenvolumen, und E-Plus UMTS schlecht ausgebaut. So sind die Messenger gestorben bevor sie den Sprung aufs Smartphone schaffen konnten.


    Auch MMS war/ist garnicht so schlecht von den Moeglichkeiten her, mit mindestens 39ct pro SMS aber viel zu teuer.


    Zu solch einem Preis hat fast niemand mobile Datendienste genutzt, und ohne Nachfrage nach Datendiensten gab es keinen UMTS Netzausbau -> das war der Teufelskreis damals.



    Vor 4 Wochen war ich in Shenzhen. Dort fahren ALLES Stadtbusse vollelektrisch. Und auch die Taxis sind zu 100 % elektrisch. Beides von BYD. Nun kann man natürlich sagen Shenzhen ist nicht der Nabel der Welt. Hinterposemuckel mit Euro6d-Diesel-Taxis aber ganz bestimmt auch nicht.)

    Shenzen hat ueber 12 Mio Einwohner! Zum Vergleich: Berlin hat knapp 4 Mio Einwohner, Berlin und Brandenburg zusammen knapp 7 Mio Einwohner.


    Folglich sind die Strecke sehr kurz und die Geschwindigkeiten sehr niedrig. Da koennen Elektroautos ihren Vorteil voll und ganz ausspielen.

    Ich denke das wird sich regeln, in zwei oder drei Jahren hat jedes neue Smartphone eSIM.

    Das waere ein Alptraum, ich hoffe jedenfalls immer noch das der eSIM Standard floppt. Gerade jetzt wo sich endlich der nanoSIM Standard als einheitliche Groesse durchgesetzt hat, waere es doof den Standard wieder aufzugeben. Nicht ist so praktisch, wie wenn man einfach z.B. eine lokale SIM in sein Smartphone einlegen und seine bisherige SIM ins Zweithandy einlegen kann, damit man weiter unter seiner Rufnummer erreichbar ist.


    Mit einem Haupthandy mit eSIM und einem Zweithandy mit nanoSIM Slot wird das problematisch.


    Und vorallem fuerchte ich das es zumindest in Deutschland mit der eSIM genauso laufen wird wie mit LTE, naemlich mindestens 5 Jahre nur fuer teure Premium-Tarife.


    Das mit den 10 MultiSIM soll wohl auch nicht so toll sein wie angekuendigt, angeblich sollen die zusaetzlichen SIM/eSIM naemlich keine Sprachtelefonie und kein Roaming koennen.

    Ich kann Ähnliches berichten. Auf der Vodafone Business Seite wurde mir ebenfalls eine 0157 Nummer als Interessenten Hotline angezeigt. Fand dies auch ziemlich merkwürdig.

    Einerseits ist es zwar egal, andererseits aber schon unschoen wenn schon der Netzbetreiber selbst wie ein Gemischtwarenladen daherkommt.


    Frueher hat man dafuer extra schoene Kurzwahlen vergeben die dann fuer Anrufer aus anderen Netzen aufs bestimmte Rufnummernbereiche gemappt wurden. Glaub bei Telekom und o2 ist es noch immer so.


    Telekom:
    xxxx -> 0171-252xxxx
    xxxxx -> 0171-25xxxxx


    o2:
    xxxxx -> 0176-888xxxxx


    Bei Vodafone kann ich mich da nicht erinnern. Nur das die Hotlinemitarbeiter wenn sie zurueckgerufen hatten immer 0172-34... Rufnummern hatten.

    Gehört ein Telefonat via Skype auch zu VoLTE?

    Nein, das zählt als ganz normale Datenverbindung und funktioniert mit CallYa genauso.




    Vergleichen wir mal die Vodafone Smart Tarife mit CallYa:


    Smart S: 250 MB, 50 min, 200 SMS: 14,99
    Smart M: 750 MB, 500 min, SMS flat: 21,99
    CallYa: 1.5 GByte 200 min oder SMS: 9,99


    Die Vodafone Smart Tarife gibt es als Haendlerangebot deutlich billiger als sie bei Vodafone gelistet sind (die grossen Varianten sind ja nichtmal bei Vodafone direkt gelistet).


    Besonders beliebt ist der groesste Vodafone Smart XL, eine Allnet-Flat mit 6GB fuer offiziell 41,99€, effektiv aber nur so ~20€ kostetet.


    Auch beim Smart M gibt es oft gute Haendlerangebote, so das man effektiv nur ~5€ zahlt.


    Gehört ein Telefonat via Skype auch zu VoLTE?
    Es gäbe jetzt den Easy Tarif mit 2 GByte, aber der ist auch teurer als CallYa, und ich bin mir nicht mal sicher ob da LTE dabei ist, denn da steht bis max 42MBit, dasselbe wie bei Congstar.

    Die Vodafone Easy Tarife sind leider ohne LTE.

    7,2 MBits ist nicht mehr Zeitgemäß. Für die 100 Gratis MB sicher okay, aber für die kostenpflichtigen Zusatzpacks ist Netzclub einige Jahre zurück. Für mich unverständlich, zumindest 14,4 oder 21,6 MBits wären angebracht.

    Die kostenpflichtigen Tarife und Zusatzoptionen sind eh alle hoffnungslos veraltet und ueberteuert. Wer wuerde heute noch 150 Einheiten + 500MB Daten fuer 7,95€ buchen?


    Eigentlich muesste man die Tarife und Zusatzoptionen komplett ueberarbeiten, zu so einer aehnlichen Struktur wie bei K-Classic Mobil, nur wegen der Werbung eben entweder einen Tick guenstiger oder mit einem Tick mehr Inhalt zum gleichen Preis. Nebenbei koennte man dann auch auf 21,6 MBit/s gehen wie es bei den o2 Discountern ueblich ist.