Beiträge von Anja Terchova

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    Original geschrieben von bjweber
    Die mehrfach hier kritisierte Verschuldung ist basierend auf den aktuellen Zinsen vollkommen Banane. Wenn derart marginale Zinsen aufgerufen werden, ist jeder Unternehmer dämlich, nicht auf Pump zu expandieren, wobei natürlich die Expansion die eigenen Kosten einspielen sollte.

    Gegen Expansion und Investition waere ja nichts zu sagen - aber wenn die Kredite vorallem dafuer benutzt werden an die Aktionaere Traumdividenden auszuschuetten finde ich es nicht okay.

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    Original geschrieben von mobiNerd
    Keine Kosten stimmt dennoch nicht, auch ohne Tiefbau kostet das Aufstellen der Masten, das Kabel und die Montage.

    Die Masten werden durch den Sturm ja kaum zerstoert, sondern nur die Kabel wenn Baeume oder Baumteile drauffallen. Und so 2x 50m Kabel austauschen kostet ja nur das Kabel und ein bisschen Kleinmaterial, wenn sich die alten Befestigungshaken teilweise nicht mehr verwenden lassen. Und vom Aufwand her sollte das ein Bautrupp innerhalb von 2-4 Stunden erledigt haben.

    Re: Re: Warum haben moderne Autos die Antenne hinten?


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    Original geschrieben von senderlisteffm
    Moderne Autos haben überhaupt keine Radioantenne mehr "hinten".


    Das was viele Autos noch auf dem Dach haben, ist die GPS Antenne und bei mir zum Beispiel die Antenne für die Standheizung.


    Alles andere. UKW, DAB, DVB-T, GSM,UMTS,LTE, sitzt bei jedem modernen Auto in der Heckscheibe oder den Seitenscheiben bei SUV und Kombis.

    Die meisten Autos haben mindstens zwei Antennen.


    Eine davon ist schon oft entweder als Scheibenantenne ausgefuehrt oder in der Stossstange oder im Kofferraumdeckel versteckt. Die andere Antenne ist aber schon oft als klassische Stummelantenne oder Haiflosse ausgefuehrt. Gibt aber natuerlich auch die Kombination aus Stossstangenantenne und Scheibenantenne.


    Eine Stummelantenne oder Haiflosse hat aber den Vorteil das sie in alle Richtungen funktioniert. Die Stossstangentenne funktioniert nur nach vorne gut und eine Heckscheibenantenne nur nach hinten. Wenn Sender von der Seite kommen sieh es dann schlecht aus. Fuer die absoluten Ortssender reicht es natuerlich trotzdem, aber nicht fuer viel mehr.


    Waehrend man mit Stummelantenne oder Haiflosse vielleicht 10-20 FM-Programme und 3-4 DAB-Boquets empfaengt, sind es ohne vielleicht nur 6-8 FM-Programme und 1-2 DAB-Boquets.

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    Original geschrieben von superuser_reload
    Der Einstieg ins Elektroauto, und sei es nur als Zweitwagen, ist da deutlich niedrigschwelliger, im Grunde langt für den Einstieg zur Not schon eine Haushaltssteckdose in der Garage oder am Tiefgaragenstellplatz. Haben natürlich auch nicht alle, aber die die es haben könnten von jetzt auf gleich elektrische Energie ins Fahrzeug schieben, und sei es nur mit 2kW Ladeleistung.

    Wechselstromladung kann man komplett vergessen! Ueber ein Elektroauto wuerde ich nur nachdenken wenn man zuhause einen eigenen CCS-Gleichstromschnelladeplatz haette. Aber da liegt man derzeit noch im fuenfstelligen Eurobereich nur fuer die Hardware.


    Man moechte ja sein Auto sowohl fuer die Fahrt zur Arbeit nutzen, aber eben dann am Abend auch noch privat.


    Wer jetzt z.B. jeden Tag 35km zur Arbeit und wieder heim faehrt, und dabei auch Autobahn oder Bundesstrasse nutzt, bei dem ist dann der Akku schonmal mehr als halb leer, und die verbleibende Restreichweite ziehmlich bescheiden. Mit Wechselstromladung bekommt man die nicht mehr am gleichen Abend aufgestockt.


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    Original geschrieben von superuser_reload
    Gegenfrage. Hast Du eine Wasserstofftankstelle in der Nähe?
    Selbst wenn, dürften aktuell die allerwenigsten solch eine Möglichkeit haben. Wieviele Tankstellen gibt es zur Zeit in Deutschland? 30?


    Das halte ich letztlich auch für den wahrscheinlichsten Grund des Scheiterns. Dem Elektroauto wird oft dieses Henne-Ei-Problem angehangen, beim Wasserstoffauto ist das noch viel schlimmer.

    Allerdings sind Wasserstofftankstellen vertrauenswuerdiger als Schnellladesaeulen für Elektroautos.


    Wasserstoff tanken dauert zwar ein bisschen laenger als Benzin oder Diesel tanken, ist aber innerhalb von 5 Minuten zu schaffen. Das heisst selbst wenn es zu den Stosszeiten Abends oder in den Ferien, zu kleinen Staus an den Tankvorrichtungen kommen sollte, kommt man wohl trotzdem innerhalb von 20-30 durch.


    Bei einem Elektroautos dauert das CCS-Nachladen ja nach Restladung immer noch so 30-75 Minuten. Falls es aber mal mehr Elektroautos gaebe, muesste man wohl zu den Stosszeiten Abends oder in den Ferien mit kleinen Staus for den Ladesauelen berechnen, und dann wuerde man schnell mal 2-4 Stunden an der Stromtankstelle festsitzen. Und das tut sich doch niemand freiwillig an!


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    Original geschrieben von NoIdea
    Nein. Der Wirkungsgrad ist bei hohen Geschwindigkeiten immernoch gut doppelt so hoch wie beim Verbrenner.
    Nur der Anstieg des Leistungsbedarfs über Geschwindigkeit ist erheblich höher weil Verbrenner bei niedriger Last einen grottigen Wirkungsgrad haben, beim E-Antrieb folgt der Leistungsbedarf dagegen annähernd der Fahrwiderstandskurve.

    Wenn man den Energieverbrauch betrachtet hast du natuerlich recht.


    In Benzin stecken 9,6 KWh/l und in Diesel sogar 10,4 KWh/l. Wenn man jetzt mal von einem Vollastverbrauch von 13l/100km Benzin oder 12l/100km Diesel ausgeht sind fast 125 KWh/100km. Diese kosten aber "nur" so 16,90€/100km als Benzin oder 13,90 €/100km als Diesel.


    Ich glaube in Elektroauto wuerde bei aehlichen Fahrleistungen mindestens 80 KWh/100km brauchen. Das ist zwar einerseits weniger als 125 KWh/100km aber:


    Zu den 80KWh kommen dann noch die Ladeverluste so das man auf mindestens 95 KWh kommt. Auch das ist noch immer weniger als 125 KWh.


    Nur kosten 95 KWh selbst zum Selbstkostenpreis schon so 25€. Eine Stromtankstelle, die die ganze Infrastruktur unterhalten muss und auch noch etwas verdienen will, wuerde wohl mindestens 33€ nehmen.

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    Original geschrieben von Majon
    Ich wohne in einer Kleinstadt in Schleswig-Holstein, Sackgasse, reine Anliegerstr. mit nur 4 Häusern... bis 2009 hatten wir immerhin noch einen analogen Festnetzanschluss der Telekom, allerdings in Form einer vorsintflutlichen Überlandleitung und seit diese Leitung im Oktober 2009 einem Sturmschaden zum Opfer fiel, weigert sich die Telekom uns einen neuen Anschluss zu verlegen - "Es gäbe keinen Versorgungsauftrag mehr!"

    Ueberlandleitung ist generell nicht so tragisch, auch ueber Ueberlandleitung geht DSL und VDSL.


    Ging bei euch bis 2009 wirklich nur Analogtelefonie oder ISDN, und kein DSL? Auch wenn vielleicht nur DSL3072?


    Das die Telekom keine beschaedigten Ueberlandleitungen wiederherstellt hab ich noch nie gehoert. Das kostet ja fast nichts, weil nichtmal Tiefbauarbeiten notwendig sind.


    Und wenn dann wieder DSL 3000IP laeuft waere ja schonwieder viel gewonnen. Weil dann wuerde HybridDSL funktionieren.


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    Original geschrieben von Majon
    Insgesamt sieht es in meinem Wohnort mit der DSL Verfügbarkeit nicht so gut aus, aber seit ein paar Jahren werden diverse Straßen nach und nach mit Breitband versorgt. Aber da in meiner Wohnstr. kein großer Umsatz zu erzielen ist, werden wir wohl auch nie Breitband bekommen, so dass wir lediglich LTE nutzen können.

    Auch wenn ich zweifle ob das 50 MBit/s Breitbandziel ueberall erreicht werden kann, weil ich bei Bauernhoefen und Alpendoerfern schon skeptisch bin, denke ich wird man es zumindest in den Kleinstaedten versuchen.


    HybridDSL waere da wohl die billigste Loesung und VDSL die zweitbilligste Loesung.

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    Original geschrieben von peterdoo
    Jetzt so schwarz/weiß zu malen, ist nicht angebracht. In so großem Land wie Deutschland ist sicherlich genug Platz für drei Netzbetreiber.

    Eigentlich haette Deutschand sogar Platz fuer 4, 5 oder noch mehr Netzbetreiber.


    Und auch jeder Netzbetreiber darf sich andere Schwerpunkte setzen, aber eine vernuenftige Grundversorgung sollte jeder Anbieter bieten. Entweder durch das eigene Netz oder National Roaming.


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    Original geschrieben von peterdoo
    Selbst bei niedrigen Preisen sind die Einkommen hoch.

    Man muss die Preise aber zu den Leistungen sehen. Wenn einer massiv geleecht wird, dann wird es fuer den Anbieter schnell unrentabel.


    Finde so im Bereich von 20-25€ ohne Handysuvention sollte der ARPU schon sein.


    Das heisst nicht, das man nicht auch Tarife in der 10€ und 15€ Klasse anbieten darf. Wenn man dann von den Leechern im Gegenzug zu 60-75€ nimmt, und noch die Einnahmen durch Zusatzleistungen dazurechnet, dann sollte es schon fuer so 20-25€ ARPU reichen.

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    Original geschrieben von Maxri
    Mit 1000 LTE 900 Nodes wäre da nicht viel geschafft. So dicht war das Netz ja nun wirklich nicht.


    Es waeren ja insgesamt 2.500 Nodes, 1.500 UMTS2100 Nodes als Sofortmassnahme 2014/2015 und nochmal 1.000 UMTS900 oder LTE900 Nodes 2016.


    Das waeren immerhin mindestens 10 Nodes pro Landkreis gewesen.


    Deutschland hat 294 Landkreise, aber darunter sind ja auch ein paar Ballungsraum-Landkreise die keinen Flaechenausbau noetig haben, das das wohl maximal 250 Landkreise mit Ausbaubedarf bestehen.

    Damals wäre eine E-Plus Uebernahme noch wesentlich attraktiver gewesen als heute eine o2 Uebernahme waere.


    Mit so 1.500 weiteren UMTS Nodes in Grossstaedten und Kleindoerfern, und so 1.500 weiteren LTE1800 Nodes in den Grosstaedten und Ballungsraeumen haette man aus dem damaligen E-Plus Netz bis Ende 2015 ein ganz passables Netz machen koennen.


    Dann noch bei der letzten Frequenzauktion mindestens 2 Blocke im 900 MHz Spektrum gewinnen, und man haette dann im Laufe von 2016 die letzten Luecken mit UMTS900 oder LTE900 schliessen koennen. Vielleicht nochmal so 1.000 Nodes.

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    Original geschrieben von flensi
    Och,der Name ist doch schnell übergepinselt und bei den Tarifen könnte man Vodafones Flex Tarife nachbilden bzw. ausbauen sowohl als Prepaid/Postpaid.

    Das schon - aber dazu muesste man erstmal ins Netz investieren was sehr viel Geld kosten wuerde und zweitens sehr lange dauern wuerde


    Zweitens: Wie sollte man Kunden die von o2 die Schnauze voll hatten und zur Telekom oder Vodafone gewechselt sind wieder zurueckholen, wenn sie auch dort zum Beispiel bei CallYa Flex, ja! mobil oder Lifecell aehnlich guenstige Angebote bekommen