ZitatOriginal geschrieben von argi_2000
Mit den "Biotreibstoffen" wird es immer einen Zielkonflikt "Teller oder Tank" geben. Solange freie Flächen die nicht zum Nahrungsmittelproduktion genutzt wurde nun für "Energiepflanzen" (möglichst nicht in Monokultur) genutzt werden ist alles schick. Wenn dafür sonstwo ("sehen wir ja erstmal nicht") Wälder gerodet werden oder dadurch die Nahrungsmittelpreise steigen und für die Bevölkerung und besonders die Ärmsten teurer werden werden, so kann es das auch nicht sein. Es darf kein "Scheißegal das ihr nix zu Fressen habt, Hauptsache wir können sauber und billig tanken" geben.
Weis nicht ob der Zielkonflikt "Teller oder Tank" wirklich so gross ist.
Gerade in Nordamerika und Russland gaebe es sehr viel Anbauflaeche, und man kann fuer die Bioethanolgewinnung ja die III. Wahl Ernte und die Nebenerzeugnisse verwenden.
Und ob man Afrika und Asien ueberhaupt einen Gefallen tut es mit billigen Nahrungsmittelimporten zu ueberschuetten. Da waere es vielleicht besser die lokale Landwirtschaft zu foerdern und zu unterstuetzen.
ZitatOriginal geschrieben von argi_2000
Bogen zurück: GTL-Kraftstoffe sind auch in großer Menge möglich, aber teurer und erzeugen ohne höhere Endkundenpreise nicht die gewünschten Deckungsbeiträge.
Wobei man durch die Energiesteuer aber einen gewissen Spielraum haette.
Wuerden fuer GTL-Kraftstoffe nur sehr geringe Energiesteuern erhoben, waere vielleicht doch ein akzeptabler Endkundenpreis bei akzeptablen Deckungsbeitraegen moeglich.