Beiträge von Anja Terchova

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    Original geschrieben von NoIdea
    Da ist bei einem EU4 oder EU5 Diesel mit einer Anpassung der Abgasrückführstrategie mehr zu gewinnen bei Kosten für den Hersteller von ca. 50-100 Euro pro Fahrzeug sattt 1500 bis 3000Euro.

    Ich denke bei den Nachrüstideen geht es vorallem um Fahrzeuge mit Euro 5b oder 6b Norm und Abgasmanipulationen.


    Diese Fahrzeuge sind noch relativ jung, werden also noch etliche Jahre in Europa rumfahren, und die Kosten wären nicht ganz so wichtig, da sie ja die Hersteller tragen müssten.


    Aber an Fahrzeugen mit Euro 4 oder 5a Norm lohnt sich sowas eh nicht. Denn diese Fahrzeuge erfüllen ja ihre damals geltenden Normen einwandfrei, also kann man da die Hersteller nicht in die Pflicht nehmen.


    Gerade bei Euro 4 sprechen wir von den Baujahren 2002-2005, also z.B. VW Golf IV oder Opel Astra G der letzen Baujahre. Die werden so oder so nicht mehr allzulange in Europa rumfahren sondern gehen nach und nach entweder in den Afrika-Export oder gleich in die Verschrottung.

    Bei GSM gibt es zwar Timeslots, aber natuerlich wird in mehreren Timeslots gesendet, nur eben immer zu einem anderen Nutzer. Bei GRPS / EDGE werden allerdings ohnehin mehrere Timeslots verwendet.


    Und gerade wegen GPRS / EDGE ist heute die Vermeidung von Interferrenzen wichtiger als in der Anfangszeit von GSM. Sprachtelefonie / SMS / CSD sind halbwegs robust gegenueber Interferrenzen, aber bei GPRS / EDGE geht dann schnell garnichts mehr, und man hat dann schnell die Situation das nichtmal mehr E-Mails und WhatsApp Textnachrichten durchgehen.

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    Original geschrieben von habehandy
    Solange viele lieber 19,99€/Monat für die Allnetflat (Vodafone Easy)mit 2GB zahlen als 22,50€/4Wochen (CallYa) für die Allnet mit 3GB wird Deutschland schlecht abschneiden. In anderen Ländern gibt es kaum Verträge bei denen 4G gesperrt ist.

    Bei Vodafone wuerde ich persoenlich den groessten CallYa Flex Tarif, also 400 Allnet-Einheiten + 1.750MB Daten fuer 12,99 €/4Wochen buchen.


    In den meisten Monaten wuerde das wohl eh schon reichen, und bei Bedarf macht man dann einfach einen Reset.


    8x 12,99€
    4x 17,98€ (1 Datenreset)
    1x 22,97€ (2 Datenresets)
    ===================
    198,91€ / 12 Monate -> ca. 16,60€ fuer fuer die Basisdienste


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    Original geschrieben von habehandy
    Bei Vodafone ist dagegen nahezu Stillstand. Aktuell ist Vodafone dank der LTE-Sperre für Discounter und den Infrastruktur-Problemen von TEF noch besser.

    Vodafone hat beim LTE Ausbau aber schon 2012/2013 ordentlich losgelegt und wohl schon Ende 2013 eine bessere Flaechenabdeckung als o2 heute.


    Und die Stationen die Vodafone letztes Jahr umgeruestet hat waren wenigstens Stationen die eine spuerbare Verbesserung der Flaechenversorgung bringen.


    Und das Vodafone Discounter kein LTE anbieten duerfen wird dadurch relativiert das CallYa Flex schon fast auf Discountniveau liegt.


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    Original geschrieben von habehandy
    Kasachstan hat 71,18% LTE-Verfügbarkeit, obwohl man an >60% der Fläche nur mit einen SAT-Telefon telefonieren kann. Netz ist dort nur in größeren Dörfern bzw. Städten und entlang wichtiger Straßen.

    In Kasachstan sind aber grosse Teile des Landes wirklich nahezu unbewohnt. Da sieht es dann so aus:



    Da wuerde es mich nicht stoeren wenn es dort kein Mobilfunknetz gibt.


    Aber die Gegenden die o2 nur mit GSM versorgt sehen eben anders aus, eher so:



    Und da muesste eben schon UMTS und/oder LTE her!

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    Original geschrieben von habehandy
    Aufgrund Trumps Kubapolitik ist wenig wahrscheinlich das Firmen mit Töchtern in den USA roaming anbieten können. Da kann man nur hoffen das Mueller Trump zum Rücktritt bewegt und der Nachfolger eine bessere Kubapolitik hat.

    Das halte ich fuer uebertrieben. Das die amerikanischen Toechterfirmen kein Kuba-Roaming anbieten duerfen koennte sein - aber europaeischen Unternehmen kann Trump wohl keine Vorgaben machen


    Aber so wichtig ist doch fuer uns in Europa doch Kuba eh nicht - gibt ja noch genug andere Laender in der Karibik wo Roaming und WLAN kein Problem sind

    Das bei Prepaid Kunden verloren gehen zeigt aber das die Kunden unzufrieden mit o2 sind, und abwandern sobald es preislich aehnliche Alterantiven (z.B. ja! mobil und CallYa Flex) in einem besseren Netz gibt.


    Das o2 bei den Vertragskunden noch zulegt liegt eben daran das man oft unschlagbare Angebote was die Rabatte/Preis und Datenvolumen betrifft, rausfeuert: Blue All-In 2GB fuer 7,99€ * Blue All-In 4GB fuer 9,99€ * Free 3GB fuer 12,49€ * Free 10GB fuer 14,99€ * Blue All-in 60GB fuer 14,99€ * Blue All-in 100GB fuer 19,99€


    Das sind fuer reisbewusste aber Datenhungrige Grossstadtbewohner eben doch unschlagbare Angeobte fuer die man die Netzkatastrophe die gleich hinter der Stadtgrenze abseits der Autobahnen und ICE-Strecken anfaengt eben in Kauf.


    Aber zu Normalkonditionen waeren o2 Produkte eigentlich beinahe unverkaeuflich.

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    Original geschrieben von xeno6
    Anja, abseits von Deiner Meinung wird es so sein, dass der Standort Reichenbacher Str. in Görlitz nicht wieder kommt und die Pomologische Gartenstr. auch noch verschwinden wird. Es sei denn, man ist auf längere Zeit zu bequem zum Umbauen und lässt beide Standorte Arndtstr. mit GSM/UMTS und die Pomologische Gartenstr. evtl LTE-Only weiterlaufen, obwohl beide Standorte so nahe bei einander sind, dass einer ausreicht.

    Tragisch waere der Abbau der Standorte ja auch nicht

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    Original geschrieben von superuser_reload
    Der ADAC hat gestern nochmal die Wirksamkeit und Machbarkeit von Hardware-Nachrüstungen von Euro5-Dieselfahrzeugen bekräftigt:
    ADAC

    Eine "Bastelloesung bei der man jedesmal zum AdBlue nachfuellen jedesmal den Kofferraum ganz ausrauemen und das Reserverad bzw. Reifenreperaturkit rausnehmen muss, waere aber inakzeptabel.


    Wenn dann muesste es schon so gemacht werden das man AdBlue ueber den Tankdeckel bequem nachfuellen kann.


    Und das wuerde wohl teuer, weil dann wohl ein anderer Tank und/oder andere Rueckbank verbaut werden muessten.


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    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Spräche sich das Gericht für Fahrverbote aus, wäre das auf den ersten Blick schlecht für Dieselbesitzer.


    Denkt man aber genauer nach, könnte ein solches Urteil aber auch im Sinne der Autobesitzer sein, weil Politik und Fahrzeughersteller dann zum Handeln gezwungen wären. Aussitzen auf Kosten der Abermillionen Autofahrer wäre dann eine schlechte Entscheidung für politisch Verantwortliche, die wiedergewählt werden wollen.

    Du vergisst aber das es in den Privathaushalten nur sehr wenig Neuwagen gibt, sondern das Durchschnittsalter glaub ich bei etwa 9 Jahren liegt, und war sich ein neues Auto kauft sich meist fuer einen mindestens 3 Jahre alten Gebrauchten entscheidet.


    Dann waeren die Privatkunden nur die Gelackmeierten.


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    Original geschrieben von Brainstorm
    Ein gutes Urteil wäre es, wenn die Hersteller verpflichtet würden, alle Dieselfahrzeuge die als Euro 4 oder 5 verkauft wurden, Hardwareseitig so nachzurüsten, daß die Versprochenen Werte Eingehalten werden. Und das völlig unabhängig vom Alter des Fahrzeuges, oder wer es jetzt besitzt etc. Oder ersatzweise die Fahrzeuge gegen Neufahrzeuge zu tauschen, die die entsprechenden Werte einhalten.
    Fahrverbote würde die Autoindustrie nur freuen.

    Also alte Dieselfahrzeuge mit Euro 4/5a Norm sind afaik eh nicht von den Abgasschummeleien betroffen weil die Euro 4/5a Norm eh noch ehrlich zu erfuellen waren.


    Betroffen sind soweit ich weis vorallem Fahrzeuge der mit Euro 5b oder Euro 6b Norm.


    Ansonste finde ich sollte man den Autherstellern einfach das Doppelte dessen was die Normerfuellung gekostet haette als Strafe auferlegen, dieses Geld aber nicht fuer Nachruestungen verschwenden, sondern lieber in sinnvollere "Ausgleichsmassnahmen" stecken:


    - Errichtung von zusaetzlichen Gruenanlagen und Renaturierungsmassnahmen
    - Stassenausbaumassnahmen die den Verkehrsfluss verbessern oder weg von Anwohnern leiten, also Umgehungen und Tunnels
    - Errichtung von kostenlosen Park&Ride Parkplaetzen und besserem und guenstigem ÖPNV Angebot
    - Errichtung von Elektroladesauelen und zusaetzliche kommunale Foerderung von PlugIn-Hybridfahrzeugen


    Zitat

    Original geschrieben von Brainstorm
    Gebrauchte Diesel wären praktisch Wertlos. Dieselfahrer würden bestraft und wären gezwungen sich neue Autos zu kaufen, mit entsprechenden Mehrkosten.

    Das halte ich fuer arg uebertrieben!


    Es gibt auch etliche Leute die z.B. ~25.000km p.a. und mehr im Jahr zuruecklegen, aber all das ueberwiegend in Klein- und Mittelstaedten sowie auf Bundesstrassen und Autobahnen. In eine Grossstadt mit Feinstaubproblematik wie Muenchen oder Stuttgart kommen diese Fahrzeuge 5x im Jahr wenn ueberhaupt.


    Da wuerste niemand sein Auto wechslen. Sondern entweder nutzt man dann vor Ort den ÖPNV oder man man riskiert eben ein Bußgeld. Billiger ist meistens Letzeres weil man ja nicht jedesmal erwischt wird. ;)


    Ein Muenschen XXL Ticket kostet schonmal 8,90€, das macht bei 2-3 Personen schon 17,80€ bzw. 26,70€ selbst wenn der Parkplatz kostenlos ist. Wenn der Parkplatz kostenpflichtig ist, sind es schnell mal 25€ bzw. 35€. Das ist das Grundproblem.


    Wenn es an den Grenzen der Umweltzonen kostenlosen Park&Ride Parkplaetze gaebe und innerhalb der Umweltzone die ÖPNV Nutzung kostenlos waere, wuerde es sich nicht lohnen ein Bußgeld zu riskieren. ;)

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    Original geschrieben von habehandy
    Die Kennziffer ist eigentlich absolut unwichtig und dient nur dazu mehr text zu generieren.

    Ich finde die Zahen ueber den durchschnittlichen Datenverbrauch eigentlich wesentlich intressanter als Kundenzahlen und Umsatz ;)


    Das der Durschnitt "nur" bei 2.8GB liegt zeigt eigentlich das die Tarife ab Free M mit 10GB und Free-Flat eigentlich ziehmlich am Markt vorbeigehen, und nur "Leecher" anlocken.


    Sich auf 1GB / 3GB / 5GB Smartphonetarife konzentrieren, den Bereich bis 10GB mit SpeedOn abdecken, und den Flaechenausbau fokussieren, statt Netzverdichtungen für "Leecher" wuerde also mehr bringen.