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Original geschrieben von superuser_reload
Der ADAC hat gestern nochmal die Wirksamkeit und Machbarkeit von Hardware-Nachrüstungen von Euro5-Dieselfahrzeugen bekräftigt:
ADAC
Eine "Bastelloesung bei der man jedesmal zum AdBlue nachfuellen jedesmal den Kofferraum ganz ausrauemen und das Reserverad bzw. Reifenreperaturkit rausnehmen muss, waere aber inakzeptabel.
Wenn dann muesste es schon so gemacht werden das man AdBlue ueber den Tankdeckel bequem nachfuellen kann.
Und das wuerde wohl teuer, weil dann wohl ein anderer Tank und/oder andere Rueckbank verbaut werden muessten.
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Original geschrieben von frank_aus_wedau
Spräche sich das Gericht für Fahrverbote aus, wäre das auf den ersten Blick schlecht für Dieselbesitzer.
Denkt man aber genauer nach, könnte ein solches Urteil aber auch im Sinne der Autobesitzer sein, weil Politik und Fahrzeughersteller dann zum Handeln gezwungen wären. Aussitzen auf Kosten der Abermillionen Autofahrer wäre dann eine schlechte Entscheidung für politisch Verantwortliche, die wiedergewählt werden wollen.
Du vergisst aber das es in den Privathaushalten nur sehr wenig Neuwagen gibt, sondern das Durchschnittsalter glaub ich bei etwa 9 Jahren liegt, und war sich ein neues Auto kauft sich meist fuer einen mindestens 3 Jahre alten Gebrauchten entscheidet.
Dann waeren die Privatkunden nur die Gelackmeierten.
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Original geschrieben von Brainstorm
Ein gutes Urteil wäre es, wenn die Hersteller verpflichtet würden, alle Dieselfahrzeuge die als Euro 4 oder 5 verkauft wurden, Hardwareseitig so nachzurüsten, daß die Versprochenen Werte Eingehalten werden. Und das völlig unabhängig vom Alter des Fahrzeuges, oder wer es jetzt besitzt etc. Oder ersatzweise die Fahrzeuge gegen Neufahrzeuge zu tauschen, die die entsprechenden Werte einhalten.
Fahrverbote würde die Autoindustrie nur freuen.
Also alte Dieselfahrzeuge mit Euro 4/5a Norm sind afaik eh nicht von den Abgasschummeleien betroffen weil die Euro 4/5a Norm eh noch ehrlich zu erfuellen waren.
Betroffen sind soweit ich weis vorallem Fahrzeuge der mit Euro 5b oder Euro 6b Norm.
Ansonste finde ich sollte man den Autherstellern einfach das Doppelte dessen was die Normerfuellung gekostet haette als Strafe auferlegen, dieses Geld aber nicht fuer Nachruestungen verschwenden, sondern lieber in sinnvollere "Ausgleichsmassnahmen" stecken:
- Errichtung von zusaetzlichen Gruenanlagen und Renaturierungsmassnahmen
- Stassenausbaumassnahmen die den Verkehrsfluss verbessern oder weg von Anwohnern leiten, also Umgehungen und Tunnels
- Errichtung von kostenlosen Park&Ride Parkplaetzen und besserem und guenstigem ÖPNV Angebot
- Errichtung von Elektroladesauelen und zusaetzliche kommunale Foerderung von PlugIn-Hybridfahrzeugen
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Original geschrieben von Brainstorm
Gebrauchte Diesel wären praktisch Wertlos. Dieselfahrer würden bestraft und wären gezwungen sich neue Autos zu kaufen, mit entsprechenden Mehrkosten.
Das halte ich fuer arg uebertrieben!
Es gibt auch etliche Leute die z.B. ~25.000km p.a. und mehr im Jahr zuruecklegen, aber all das ueberwiegend in Klein- und Mittelstaedten sowie auf Bundesstrassen und Autobahnen. In eine Grossstadt mit Feinstaubproblematik wie Muenchen oder Stuttgart kommen diese Fahrzeuge 5x im Jahr wenn ueberhaupt.
Da wuerste niemand sein Auto wechslen. Sondern entweder nutzt man dann vor Ort den ÖPNV oder man man riskiert eben ein Bußgeld. Billiger ist meistens Letzeres weil man ja nicht jedesmal erwischt wird. 
Ein Muenschen XXL Ticket kostet schonmal 8,90€, das macht bei 2-3 Personen schon 17,80€ bzw. 26,70€ selbst wenn der Parkplatz kostenlos ist. Wenn der Parkplatz kostenpflichtig ist, sind es schnell mal 25€ bzw. 35€. Das ist das Grundproblem.
Wenn es an den Grenzen der Umweltzonen kostenlosen Park&Ride Parkplaetze gaebe und innerhalb der Umweltzone die ÖPNV Nutzung kostenlos waere, wuerde es sich nicht lohnen ein Bußgeld zu riskieren. 